Schlagwort: Nestle

  • Dürre: Nestlé Waters suspendiert zwei Bohrungen in Vittel für sein Hépar-Wasser

    Dürre: Nestlé Waters suspendiert zwei Bohrungen in Vittel für sein Hépar-Wasser

    Die Nestlé-Gruppe hat bislang nicht angegeben, wie lange das Aussetzen der Wasserförderung an ihrem Standort in den Vogesen voraussichtlich dauern wird. Die Maßnahme wurde aufgrund von „sich verschlechternden klimatischen Bedingungen“ beschlossen.

    Der Konzern Nestlé Waters setzt die Nutzung von zwei seiner sechs Bohrungen zur Förderung seines Hépar-Wassers in Vittel, in den Vogesen, aus. Laut dem Sender France Bleu Sud Lorraine wurde diese Maßnahme „aufgrund der klimatischen Unwägbarkeiten“ auf unbestimmte Zeit vorgenommen. Die Marke Hépar wird für die Verbraucher „im Rahmen der verfügbaren Mengen“ weiterhin zugänglich sein.

    „Nestlé Waters ist (…) mit sich verschlechternden klimatischen Bedingungen konfrontiert, mit häufigeren und intensiveren Ereignissen wie regelmäßigen Dürren, gefolgt von starken Regenfällen, die die Betriebsbedingungen einiger Bohrlöcher an seinem Standort in den Vogesen beeinträchtigen“ , schreibt der Konzern in einer Pressemitteilung.

    Vier Bohrungen noch in Betrieb
    Die beiden stillgelegten Bohrungen werden aufgrund ihrer geringen Tiefe als „besonders empfindlich“ eingestuft. Laut der Gruppe – die unter anderem auch die Marken Vittel, Contrex und Perrier besitzt – macht dies es „sehr schwierig, die Stabilität der wesentlichen Merkmale eines natürlichen Mineralwassers aufrechtzuerhalten“. Die Produktion des magnesiumreichen Wassers werde daher nur noch mit den vier verbleibenden Bohrungen fortgesetzt.

    „Wenn sie die Produktion teilweise einstellen, gibt es einfach nicht genug Wasser“, sagt Bernard Schmitt, Sprecher des Bürgerkollektivs Eau 88, das die Wasserentnahmegenehmigungen für Nestlé Waters schon länger kritisiert. Für die Marke Hépar darf der Konzern bis zu 800.000 Kubikmeter pro Jahr aus den Grundwasserschichten entnehmen.

    „Wir sind am Ende angelangt! Seit 30 Jahren wissen wir, dass dieses Grundwasser in einem sehr schlechten Zustand ist. Es ist klar, dass die Flaschenwasserindustrie durch die Dürre, die in den kommenden Jahren herrschen wird, bedroht ist.“ Das sagt Bernard Schmitt, Sprecher des Bürgerkollektivs Eau 88 gegenüber France Bleu Sud Lorraine.

    „Die Abfüllanlagen werden irgendwann von selbst stillstehen!“, kritisiert Bernard Schmitt. Nestlé Waters beschäftigt in Vittel fast 600 Mitarbeiter. Die Stadt erhebt von Nestlé einen Zuschlag auf natürliches Mineralwasser in Höhe von etwa vier Millionen Euro pro Jahr.

  • Kontaminierte Buitoni-Pizzas: Familien der Opfer werden von Nestlé entschädigt

    Kontaminierte Buitoni-Pizzas: Familien der Opfer werden von Nestlé entschädigt

    Der Vergleich zwischen Nestlé, Eigentümer der Marke Buitoni, und den Familien von 63 Opfern, die nach dem Verzehr von Tiefkühlpizzen eine Vergiftung erlitten hatten, soll sich insgesamt auf Dutzende oder sogar Hunderte Millionen Euro belaufen. Ende März wurde die Vereinbarung unter größter Geheimhaltung zwischen Nestlé, dem Eigentümer der Marke Buitoni, und den Familien von 63 Opfern, die nach dem Verzehr von Tiefkühlpizzen eine Vergiftung erlitten hatten, unterzeichnet. Die Einigung soll sich für alle Opfer insgesamt auf Dutzende oder sogar Hunderte Millionen Euro belaufen. Ein Betrag, der die Familien, die durch die Langsamkeit des französischen Justizsystems entmutigt waren, letztendlich überzeugt hat. Der Fall Buitoni kam im März 2022 auf. Zwei Kinder starben und Dutzende weitere mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Nestlé wurde noch immer nicht angeklagt.Mehr als ein Jahr nach Beginn der Affäre wurde Nestlé noch immer nicht angeklagt. „Es handelt sich um einen Vorgang, auf…

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  • Nord: Buitoni-Fabrik in Caudry wird endgültig geschlossen

    Nord: Buitoni-Fabrik in Caudry wird endgültig geschlossen

    Nestlé kündigte am Donnerstag, de 30. März, die endgültige Schließung der Buitoni-Fabrik in Caudry (Nordfrankreich) an. Die Fabrik war in den Fall der verseuchten Buitoni-Pizzas verwickelt, die im Jahr 2022 zwei Kindern das Leben gekostet hatten. Die Beschäftigten machen sich Sorgen um ihre Zukunft.

    Das Management wird ausgepfiffen und die Arbeitnehmer sind empört. Die Ankündigung kam am Donnerstag, dem 30. März: Nestlé schließt seine Buitoni-Fabrik in Caudry (Nordfrankreich), ein Jahr nach der Affäre um verseuchte Pizzas. „Das haben wir nicht verdient. Die Ankündigung, dass geschlossen wird, ist furchtbar“, bedauert eine Frau gegenüber der Kamera des Senders France 2. Seit dem Skandal um verseuchte Tiefkühlpizzen, die für den Tod von zwei Kindern verantwortlich gemacht wurden, war die Fabrik vorläufig geschlossen worden. Sie wurde Mitte Dezember 2022 teilweise wieder aktiviert und Anfang März aufgrund von straken Umsatzeinbrüchen erneut geschlossen.

    „Wir wollen, dass Nestlé Verantwortung übernimmt“.
    Heute fühlen sich die Beschäftigten im Stich gelassen. Didier Fontaine, Lagerarbeiter, sagt: „Wir wollen, dass Nestlé die Verantwortung übernimmt und ganz Frankreich sagt, dass wir als Arbeitnehmer nicht verantwortlich sind.“ Was wird aus den 140 Beschäftigten? Nestlé hat sich verpflichtet, ihnen bei Umschulungen zu helfen, aber einige glauben nicht daran. Ein weiterer schwerer Schlag für die kleine Stadt im Norden Frankreichs. In Caudry liegt die Arbeitslosenquote bei rund 15 %. Am Donnerstagabend kündigt die Gewerkschaft FO an, den Eingang zur Buitoni-Fabrik den ganzen April über zu blockieren.

  • Kontaminierte Buitoni-Pizzas : Der CEO von Nestlé France entschuldigt sich und kündigt einen Fonds für die Opfer an

    Kontaminierte Buitoni-Pizzas : Der CEO von Nestlé France entschuldigt sich und kündigt einen Fonds für die Opfer an

    Der Fonds, dessen Höhe nicht bekannt gegeben wurde, „soll in keiner Weise die Entschädigungen ersetzen, die die Justiz beschließen könnte“. Er soll am 1. September eingerichtet werden. Nestlé Frankreich erklärt sein Mea-Culpa. der CEO Christophe Cornu entschuldigt sich bei den Familien der Kinder, die durch den Verzehr von Buitoni-Tiefkühlpizzen krank wurden. In einem Interview, das am Montagabend auf der Website der Zeitung Figaro online gestellt wurde, kündigte er außerdem die Einrichtung eines „Fonds zur Unterstützung der Opfer“ an. „Ich möchte heute mein tiefstes Mitgefühl ausdrücken und mich entschuldigen“, sagte Christophe Cornu und bedauerte „ein menschliches Drama, bei dem Familien und Kinder betroffen sind“. Am 18. März schloss Nestlé zwei Produktionslinien ihrer Pizzas. Die Präfektur des Departements Nord untersagte per Erlass vom 1. April den Betrieb der Buitoni-Fabrik in Caudry, nachdem die Gesundheitsbehörden bekannt gegeben hatten, dass sie einen Zusammenhang zwischen dem…

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  • Buitoni-Pizzen: Schimmel und Spinnweben – seit 2012 sind Hygienemängel bekannt

    Buitoni-Pizzen: Schimmel und Spinnweben – seit 2012 sind Hygienemängel bekannt

    Die Fabrik der Buitoni-Pizzen in Caudry im Norden Frankreichs steht seit mehreren Monaten im Mittelpunkt der Kritik. Bei mehreren Kunden traten schwere Fälle von Escherichia coli auf. Die DGCCRF (Direction générale de la concurrence, de la consommation et de la répression des fraudes) warnt schon seit 2012 vor Hygienemängeln in der Fabrik! Seit zehn Jahren bereits warnt die Direction de la Consommation et de la Répression des Fraudes (DGCCRF) vor Hygienemängeln in der Fabrik, die für den Nestlé-Konzern Buitoni-Pizzen in Caudry im Departement Nord herstellt. Doch erst am 18. März 2022 stellte Nestlé die dort die Pizzafabrikation ein und am 1. April 2022 untersagte der Präfekt des Departements Nord den Betrieb. Der Präfektenerlass ist bis heute in Kraft und die Fabrik blieb bis heute geschlossen. Ein erster Bericht hatte 2012 Hygienemängel aufgedeckt, wie das Medienunternehmen Disclose berichtete. In diesem Bericht der DGCCRF Nord wurden „Zünslerfäden an verschiedenen Stellen“ (das sind …

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