Schlagwort: Nachrichten Frankreich

  • „Mission État efficace“ in Frankreich: Zwischen Symbol und Strukturreform

    „Mission État efficace“ in Frankreich: Zwischen Symbol und Strukturreform

    Frankreichs neuer Premierminister Sébastien Lecornu hat Mitte September 2025 eine Regierungsinitiative gestartet – „État efficace“ –, mit dem Ziel, die öffentliche Verwaltung zu verschlanken und effizienter zu machen. Zwei hochrangige Beamte wurden damit beauftragt, staatliche Strukturen zu prüfen, zusammenzulegen oder zu schließen, wenn sie sich überschneiden. Unser Artikel analysiert die Ausgangslage, die vorgeschlagenen Maßnahmen, deren Potenzial und Risiken sowie den historischen Kontext dieser Reform.

    Ausgangslage und Reformauftrag Die Mission „État efficace“ soll dem Premierminister fortlaufend Vorschläge zur Effizienzsteigerung im öffentlichen Dienst unterbreiten. Kernziele sind eine verständlichere, einfachere und leistungsfähigere Verwaltungsorganisation. Dazu gehören Fusionen und – wenn nötig – die Abschaffung von Strukturen, die in denselben Feldern Doppelarbeit leisten. Zwei Spitzenbeamte, Pierre-Mathieu Duhamel und Denis Morin, wurden damit beauftragt, insbesondere die ve…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Éric Ciotti und sein Gegenhaushalt: 120 Milliarden Euro Sparziel zwischen politischer Vision und ökonomischer Realität

    Éric Ciotti und sein Gegenhaushalt: 120 Milliarden Euro Sparziel zwischen politischer Vision und ökonomischer Realität

    Am 18. September 2025 hat Éric Ciotti, Vorsitzender der Fraktion Union des droites pour la République (UDR) in der französischen Nationalversammlung, Premierminister Sébastien Lecornu einen spektakulären Vorschlag unterbreitet: ein Sparplan für das Haushaltsjahr 2026, der Einsparungen in Höhe von 120 Milliarden Euro ermöglichen soll. Der Plan zielt auf eine strukturelle Neuordnung der Staatsausgaben, ohne Steuererhöhungen und ohne Kürzungen bei Renten oder Gesundheitsleistungen. Was auf den ersten Blick wie ein radikaler Sanierungsplan wirkt, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als Mischung aus finanzpolitischem Programm und politischem Positionspapier.

    Die Eckpunkte des Sparprogramms Ciotti gliedert sein Konzept in sechs große Blöcke. Die markantesten Posten sind die Streichung von Sozialleistungen für nicht beitragszahlende Ausländer, die Kürzung der französischen EU-Beiträge und die Halbierung der Entwicklungshilfe. Hinzu kommen Reformen der Arbeitslosenversicherung, eine Redukti…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Jimmy Kimmel und die Grenzen der Satire in den USA

    Jimmy Kimmel und die Grenzen der Satire in den USA

    Die Suspendierung von Jimmy Kimmel Live! nach den Äußerungen des Moderators zum Mord an dem konservativen Aktivisten Charlie Kirk ist mehr als ein Fernsehskandal. Sie verweist auf die fragilen Linien zwischen Satire, politischer Rede und regulativer Macht in einem Land, das ohnehin unter extremer Polarisierung leidet.

    Am 15. September 2025 hatte Kimmel in seinem Monolog den Trump-nahen MAGA-Flügel beschuldigt, den mutmaßlichen Täter Tyler Robinson zu verharmlosen und das Attentat politisch auszuschlachten. Die Aussagen trafen einen Nerv: ABC und die Muttergesellschaft Disney reagierten mit der sofortigen Aussetzung der Show, während große Sendergruppen wie Nexstar die Ausstrahlungen stoppten. Der Präsident der Federal Communications Commission (FCC), Brendan Carr, sprach von „wirklich ungesunden“ Bemerkungen und stellte sogar Sende­lizenzen in Frage.

    Die Affäre hat damit eine Sprengkraft entwickelt, die weit über die Late-Night-Unterhaltung hinausgeht.


    Zwischen Comedy und politischer Aussage

    Die amerikanische Late-Night-Tradition lebt seit Jahrzehnten von satirischen Seitenhieben auf Politik und Gesellschaft. Johnny Carson oder David Letterman waren dabei zurückhaltender, doch spätestens seit Jon Stewart und Stephen Colbert hat sich das Genre zu einem Ort politischer Auseinandersetzung entwickelt.

    Kimmel selbst hatte sich während der Trump-Jahre zunehmend politisch positioniert. Doch diesmal liegt die Brisanz in der Vermischung von Satire und Tatsachenbehauptung. Zum Zeitpunkt seiner Aussage war die politische Zugehörigkeit des Täters Robinson nicht belegt. Indem Kimmel das Attentat direkt in den Kontext der MAGA-Bewegung stellte, bewegte er sich von humorvoller Kritik zu einer (noch unbelegten) Behauptung.

    Das wirft die Frage auf, in welchem Maße Komiker in Echtzeit politisch kommentieren dürfen, ohne journalistische Standards der Verifizierung zu verletzen.


    Die Rolle der Regulierer

    Besonders heikel ist die Intervention der FCC. Zwar hat die Behörde keine direkte Zensurkompetenz, sie überwacht jedoch die Lizenzen von Fernsehsendern. Wenn ihr Präsident öffentlich Sanktionen ins Spiel bringt, steht sofort der Vorwurf im Raum, politische Einflussnahme auf Medienfreiheit auszuüben.

    In den USA, wo der Erste Verfassungszusatz die Meinungsfreiheit weitgehend schützt, gilt staatlicher Druck auf kritische Stimmen als gefährlich. Dass Carr ein Trump-naher Republikaner ist, verstärkt den Eindruck parteipolitisch motivierter Maßregelung.

    Damit stellt sich die Frage, ob regulatorische Mechanismen missbraucht werden könnten, um unliebsame Stimmen zum Schweigen zu bringen – ein Szenario, das in autoritäreren Staaten regelmäßig zu beobachten ist.


    Ökonomische Zwänge und Senderinteressen

    ABC und Disney stehen vor einem Dilemma. Einerseits sind Late-Night-Shows ein wichtiges Aushängeschild und Zugpferd für Werbeeinnahmen. Andererseits müssen die Sender auf die Stimmung ihrer regionalen Partner Rücksicht nehmen.

    Nexstar, die größte Sendergruppe von ABC-Formaten, kündigte unmittelbar nach Kimmels Auftritt an, die Show abzusetzen. Für Disney war damit klar: das Risiko eines größeren Werbeboykotts oder eines spürbaren Verlustes an Reichweite war zu hoch. Die Entscheidung zur „unbefristeten Suspendierung“ war somit auch ein Schutz vor finanziellen Schäden.

    Medienunternehmen reagieren nicht nur auf politische, sondern auch auf ökonomische Anreize und Risiken – eine Realität, die die Grenze zwischen journalistischer Unabhängigkeit und geschäftlicher Kalkulation verwischt.


    Die Spirale der Selbstzensur

    Die Folge könnte eine „chilling effect“ genannte Abkühlung des öffentlichen Diskurses sein. Wenn Moderatoren befürchten müssen, für scharfe politische Kommentare ihren Sendeplatz zu verlieren, werden sie vorsichtiger formulieren – oder brisante Themen ganz meiden.

    Dieser Mechanismus ist nicht neu. Stephen Colbert sah sich bereits wiederholt Angriffen konservativer Gruppen ausgesetzt. Doch die Suspendierung von Kimmel markiert eine neue Qualität: Zum ersten Mal seit Jahrzehnten verliert ein prominenter Late-Night-Host sein Format wegen einer klar politischen Äußerung.

    Die Gefahr: Die Satire, einst ein Korrektiv im politischen Diskurs, verliert an Schärfe und Wirkungskraft. Damit wird das Feld für eine offene, pluralistische Debatte enger.


    Freiheit der Satire in Zeiten der Polarisierung

    Die US-amerikanische Demokratie lebt von der Reibung zwischen politischen Lagern, aber auch von der Möglichkeit, diese Reibung in Humor und Satire zu verarbeiten. Schon Mark Twain oder die Karikaturisten des 19. Jahrhunderts verstanden Spott als Waffe gegen Machtmissbrauch.

    Heute ist die Situation komplizierter. Die Polarisierung hat den Resonanzraum verändert: Jede Spitze wird von einer Seite als „mutige Kritik“, von der anderen als „Hetze“ wahrgenommen. Für Sender und Plattformen bedeutet das, permanent in einer Balance zwischen Meinungsfreiheit, politischer Neutralität und ökonomischem Eigeninteresse zu navigieren.

    Im Fall Kimmel hat diese Balance nicht gehalten. Die Suspendierung ist damit weniger ein Urteil über einen einzelnen Komiker als ein Symptom einer fragilen Medienordnung, die im Druck zwischen Politik, Regulierung und Geschäft zusammenzubrechen droht.


    Ob Kimmel zurückkehrt oder nicht, bleibt offen. Sicher ist: Die Affäre zeigt, dass die Grenzen der Satire in den USA nicht mehr allein durch Geschmack oder Einschaltquoten gezogen werden, sondern zunehmend durch politische Machtkämpfe. Damit steht nicht nur ein Format, sondern die demokratische Kultur der freien Rede auf dem Prüfstand.

    Autor: P. Tiko

  • Wenn die Straße spricht – Frankreichs besondere Beziehung zum Streik

    Wenn die Straße spricht – Frankreichs besondere Beziehung zum Streik

    Kaum ein anderes europäisches Land wird so sehr mit dem Phänomen des Streiks assoziiert wie Frankreich. Bahnhöfe, die blockiert werden, Müllberge in den Straßen, Protestmärsche durch Paris – solche Bilder prägen die öffentliche Wahrnehmung weit über die Landesgrenzen hinaus. Doch was hat es mit dieser vermeintlich französischen Spezialität auf sich? Ist die „Grève“ ein Mythos, gespeist aus historischen Erzählungen, oder tatsächlich Ausdruck einer einzigartigen politischen Kultur?

    Schon ein Blick in die Geschichte zeigt, wie tief der Arbeitskampf in Frankreich verwurzelt ist. Mit dem Gesetz Ollivier von 1864 fiel das generelle Streikverbot – ein Meilenstein, der den Weg für kollektive Arbeitsniederlegungen öffnete. Die großen sozialen Mobilisierungen unter dem Front Populaire 1936 oder die Revolten des Mai 1968 sind bis heute fest im kollektiven Gedächtnis verankert. Sie gelten als Wendepunkte, nicht nur sozialpolitisch – etwa durch die Einführung der 40-Stunden-Woche und bezahlten Urlaubs –, sondern auch symbolisch: Der Streik wurde zu einem politischen Ausdrucksmittel, das über rein tarifliche Fragen hinausgeht.

    Zwischen Statistik und Symbolik

    Zahlen bestätigen diesen Eindruck. In den Jahren 2010 bis 2019 verzeichnete Frankreich durchschnittlich 114 Streiktage pro 1.000 Beschäftigte – ein europäischer Spitzenwert. Deutschland lag bei rund 18, die Schweiz gar bei kaum messbaren Werten. Solche Vergleiche sind allerdings mit Vorsicht zu interpretieren: Unterschiedliche Erhebungsmethoden, ein hoher Anteil öffentlicher Beschäftigter und sektorale Besonderheiten verzerren das Bild. Doch die Tendenz ist eindeutig: Der Streik ist in Frankreich präsenter, sichtbarer und wirksamer als in vielen anderen westlichen Demokratien.

    Vier Gründe für die französische Streikkultur

    Diese Eigenheit hat mehrere Ursachen. Erstens ist da eine politische Kultur, die Protest nicht nur duldet, sondern ihn als demokratische Praxis anerkennt. Die Französische Revolution hat das Recht auf Widerstand tief in der politischen DNA der Nation verankert. Zweitens bietet das französische Recht dem Streikenden eine starke Rückendeckung: Das Streikrecht ist verfassungsrechtlich geschützt – ein Umstand, der im internationalen Vergleich eher die Ausnahme ist.

    Drittens trifft jede Reform in Bereichen wie Rente, Gesundheit oder öffentlichem Dienst auf ein besonders feinfühliges soziales Nervensystem. Frankreichs ausgebauter Sozialstaat ist für viele Bürger mehr als eine staatliche Dienstleistung – er ist Ausdruck gesellschaftlicher Solidarität und Errungenschaft früherer Kämpfe. Und viertens sorgt die Medienwirkung für Verstärkung: Sobald Züge stillstehen, Schulklassen ausfallen oder Krankenhäuser den Betrieb einschränken, gerät das Land in den Fokus der Öffentlichkeit – im Inland wie im Ausland.

    Kein französisches Monopol

    Gleichwohl ist die Vorstellung, Frankreich sei das einzige Land, in dem gestreikt wird, ein Trugbild. In Skandinavien etwa sind die Gewerkschaften mitunter sogar einflussreicher, Konflikte werden dort jedoch häufig vor dem Arbeitskampf durch sozialpartnerschaftliche Mechanismen entschärft. Auch in Großbritannien oder den USA kommt es regelmäßig zu spektakulären Arbeitskämpfen – etwa im Transport- oder Logistiksektor –, allerdings mit anderer Dramaturgie und medialer Resonanz.

    Auch in Frankreich selbst hat sich die Streikkultur gewandelt. Während klassische, lang andauernde Streiks im öffentlichen Dienst seltener geworden sind, nimmt die Vielfalt der Protestformen zu. Symbolische Blockaden, punktuelle Aktionen, digitale Mobilisierung – die Werkzeuge des Arbeitskampfs haben sich erweitert. Nicht immer mit durchschlagendem Erfolg: Der Aufruf zu einem Generalstreik unter dem Slogan „Bloquons tout“ am 10. September 2025 blieb hinter den Erwartungen zurück. Andere Beispiele wie die landesweite Hebammenbewegung 2013/14 zeigten hingegen, dass auch gezielte, berufsbezogene Streiks große politische Wirkung entfalten können.

    Streik als kollektives Ausdrucksmittel

    Unabhängig von der konkreten Form bleibt die Grève in Frankreich ein Ausdruck kollektiver Haltung – ein Ritual, das politische Partizipation sichtbar macht. In Ländern wie Deutschland oder den Niederlanden gilt der Streik vielfach als letztes Mittel. In Frankreich hingegen wird er nicht nur akzeptiert, sondern als legitimes Werkzeug im demokratischen Prozess anerkannt. Das unterscheidet die französische Streikkultur von vielen ihrer europäischen Pendants – weniger in der Existenz des Arbeitskampfs, als in seiner Häufigkeit, Symbolkraft und gesellschaftlichen Akzeptanz.

    Der französische Streik ist also kein Mythos – aber auch keine singuläre Erscheinung. Vielmehr ist er Teil einer politischen Tradition, die auf Mobilisierung, Sichtbarkeit und Druck setzt. Er steht für ein Demokratieverständnis, das nicht allein auf Institutionen baut, sondern auf Beteiligung von unten. In einer Zeit, in der viele Demokratien unter Beteiligungsschwund leiden, mag das überkommen wirken – oder gerade inspirierend.

    Autor: Andreas M. Brucker

  • Irrtum im Operationssaal – Wie einem Patienten in Créteil das falsche Organ entfernt wurde

    Irrtum im Operationssaal – Wie einem Patienten in Créteil das falsche Organ entfernt wurde

    Es klingt wie ein medizinischer Albtraum – und ist doch bittere Realität: Ein 77-jähriger Mann kommt im Sommer in die Urologie des renommierten Hôpital Henri Mondor in Créteil, um sich wegen eines Nierentumors operieren zu lassen. Als er wieder aufwacht, fehlt ihm zwar ein Organ – aber das falsche. Statt der erkrankten Niere wurde die gesunde entfernt. Ein tragischer Fall, der nicht nur das Leben des Patienten von Grund auf verändert, sondern auch grundlegende Fragen zur Patientensicherheit in Frankreichs OP-Sälen aufwirft. Ein fataler Eingriff Der Eingriff fand am 27. Juli im Rahmen einer geplanten Operation statt. Die Diagnose war klar: Eine vollständige Entfernung der kranken Niere sollte dem Patienten eine gute Prognose sichern. Bei frühen Stadien von Nierenkrebs liegen die Überlebenschancen nach einer sogenannten Nephrektomie bei bis zu 100 Prozent. Doch irgendetwas ging furchtbar schief. Trotz korrekt durchgeführter Sicherheitsmaßnahmen vor der Operation – darunter die obligatori…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Frankreichs neue soziale Bewährungsprobe: Lecornu zwischen Haushaltsdisziplin und Gewerkschaftsdruck

    Frankreichs neue soziale Bewährungsprobe: Lecornu zwischen Haushaltsdisziplin und Gewerkschaftsdruck

    Am Donnerstag, dem 18. September 2025, erlebte Frankreich einen landesweiten Streik- und Protesttag von erheblicher Dimension. Zwischen 500.000 und mehr als einer Million Menschen gingen nach unterschiedlichen Schätzungen auf die Straße. Die Gewerkschaften werten die Mobilisierung als Erfolg, Premierminister Sébastien Lecornu sah sich umgehend veranlasst, erneute Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern anzukündigen. Doch die Spielräume des Élysée sind eng: Einerseits verlangen die Gewerkschaften soziale Zugeständnisse, andererseits steht Frankreich unter dem Druck europäischer Haushaltsregeln. Breite Beteiligung und vielfältige Forderungen Das Innenministerium bezifferte die Zahl der Demonstranten auf rund 500.000, davon 55.000 in Paris. Die Gewerkschaften, allen voran die CGT, sprachen dagegen von über einer Million Teilnehmern. Die Differenz knüpft an frühere Protestwellen an, etwa die Rentenproteste 2023, bei denen die Zählweisen ähnlich stark auseinanderlagen. Gestreikt wurde in m…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Russische Drohnen überqueren die NATO-Grenze, die Allianz setzt auf Laserwaffen – und weitere World-News

    Russische Drohnen überqueren die NATO-Grenze, die Allianz setzt auf Laserwaffen – und weitere World-News

    Russische Drohnen überziehen die Ukraine in immer größerer Zahl, da Moskau seine Rüstungsproduktion hochfährt. In der vergangenen Woche überquerten dann mehr als ein Dutzend dieser Drohnen die Grenze nach Polen.

    Die NATO schickte Kampfjets, um sie abzuschießen – doch viele Drohnen kamen dennoch durch, darunter einige, die lediglich aus Sperrholz und Schaumstoff bestanden. Dass derart kostengünstige Waffen millionenschwere Luftabwehrsysteme umgehen konnten, zeigt deutlich die Herausforderungen, mit denen die NATO in einer neuen Ära der Kriegsführung konfrontiert ist.

    Dies hat ein Umdenken bei der NATO ausgelöst: Die Luftverteidigung soll überarbeitet und modernisiert werden. Doch die Kostenrechnung ist ernüchternd: Eine Drohne kostet teilweise nur einige Hundert bis höchstens einige Zehntausend Dollar, während eine einzige Abwehrrakete oft Millionen kostet. Die Ukraine experimentiert bereits mit Netzen, Gittern und Maschinengewehren, die auf Lastwagen, Hubschraubern und Kampfjets montiert sind – sowie mit sogenannten Anti-Drohnen-Drohnen.

    Bald könnten die NATO-Streitkräfte über eine neue Lösung verfügen: Laserwaffen.

    Immer mehr westliche Staaten entwickeln und testen Laserwaffen, die Drohnen günstiger und effizienter als Raketen oder Flugabwehrgeschosse ausschalten könnten. Einige dieser Systeme wurden bereits im Krieg eingesetzt – von Israel und der Ukraine.

    Ein australisches Unternehmen, Electro Optic Systems, hat ein Lasersystem entwickelt, das nach eigenen Angaben bis zu 20 Drohnen pro Minute abschießen kann. Ein europäisches NATO-Mitglied hat das System bereits bestellt. Der Preis pro Einheit liegt bei etwa 83 Millionen US-Dollar – inklusive Ausbildung und Ersatzteilen. Die Auslieferung soll bis 2028 erfolgen.

    Nach der Installation sollen die Betriebskosten pro Abschuss unter zehn Cent liegen. Das System trägt den Spitznamen „Apollo“, benannt nach dem griechischen Lichtgott. Der Laser verfügt über eine Leistung von 100 Kilowatt – vergleichbar mit dem „Iron Beam“-System, das derzeit in Israel entwickelt wird.

    Weitere Lasersysteme befinden sich in unterschiedlichen Phasen der Erprobung und Anwendung beim US-Militär, das jährlich rund eine Milliarde US-Dollar in die Entwicklung solcher Waffen investiert. Für das kommende Jahr ist die Entwicklung eines Lasers mit einer Leistung von einem Megawatt geplant. Mit dieser Stärke könnten Laser potenziell ballistische Raketen und Hyperschallwaffen abfangen. Ein Laser mit 100 Kilowatt Leistung ist derzeit auf das Abfangen von Drohnen, Artilleriegeschossen und Mörsergranaten beschränkt.

    Luftverteidigungssysteme sind seit Jahren stark gefragt – insbesondere zum Schutz von Zielen im Nahen Osten, in Ostasien und in den USA. Die zunehmenden Drohnenschwärme über der Ukraine sowie die waghalsigen Drohnenangriffe der Ukraine tief im Inneren Russlands verdeutlichen vielen Staaten ihre eigene Verwundbarkeit. Die Gegenmaßnahmen – darunter Lasersysteme und andere neue Waffentechnologien – werden entscheidend für den Ausgang heutiger und zukünftiger Kriege sein.


    Jimmy Kimmel und Trumps Schlag gegen die Medien

    Mit der Absetzung von Jimmy Kimmels Late-Night-Show setzt die Trump-Regierung derzeit die härteste Medienzensur der jüngeren Geschichte durch. Präsident Trump – der in seiner Antrittsrede im Januar noch geschworen hatte, jede Form staatlicher Zensur zu beenden – nutzt nun alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel, um Berichterstattung und Kommentare zu unterdrücken, die ihm missfallen.

    An Bord der Air Force One auf dem Rückflug von London, erklärte Trump, die Regierung solle den Sendern, die zu kritisch über ihn berichten, die Sendelizenzen entziehen.

    Konservative jubelten, während Liberale wütend reagierten, als der Sender ABC beschloss, Jimmy Kimmels Late-Night-Show nach dessen Kommentaren zum Attentat auf Charlie Kirk abzusetzen. Die gegensätzlichen Reaktionen machten einmal mehr die tiefe politische Spaltung der Vereinigten Staaten deutlich.

    „Wir sehen doch alle, wohin das führt, oder? Das ist gelenkte Medienberichterstattung“, sagte David Letterman.


    Weitere wichtige Nachrichten

    • Großbritannien: Am letzten Tag des Staatsbesuchs lobten sich US-Präsident Trump und Premierminister Keir Starmer gegenseitig – obwohl sie in der Frage der palästinensischen Staatlichkeit uneins blieben. Beide unterzeichneten ein Milliarden-Abkommen für eine technologische Partnerschaft.
    • US-Notenbank (Fed): Die Trump-Regierung hat den Obersten Gerichtshof der USA angerufen, um die Absetzung von Lisa Cook als Mitglied des Fed-Direktoriums zu erreichen.
    • Syrien: Präsident Ahmed al-Shara erklärte, ein von den USA vermitteltes Grenzabkommen mit Israel könne in den kommenden Tagen abgeschlossen werden.
    • Frankreich: Hunderttausende Demonstranten gingen auf die Straße, um gegen ein Sparprogramm der Regierung zu protestieren. Auf vielen Lippen lag dabei nur ein Satz: „Besteuert die Reichen.“
    • Technologie: Nvidia kündigte Investitionen in Höhe von fünf Milliarden US-Dollar in den angeschlagenen Konkurrenten Intel an.
    • Papst: Im Vergleich zu seinen Vorgängern gibt Leo XIV. bislang nur wenige Hinweise darauf, wie er zu kirchlichen Streitfragen steht.

    Autor: P. Tiko

  • Frankreich im Ausnahmezustand: Über eine Million Menschen demonstrieren gegen Sparpolitik

    Frankreich im Ausnahmezustand: Über eine Million Menschen demonstrieren gegen Sparpolitik

    Frankreich bebt. Wieder einmal. Am 18. September füllten sich Straßen und Plätze im ganzen Land mit Menschenmassen, die ihrem Unmut über die geplanten Haushaltskürzungen Luft machten. Die Gewerkschaft CGT spricht von mehr als einer Million Teilnehmenden, während das Innenministerium bis zum Nachmittag 282.000 Demonstrierende außerhalb von Paris gezählt hat. Zwei Versionen derselben Realität – und ein Zeichen dafür, wie hitzig die Stimmung im Land ist.

    Paris als Brennglas In der Hauptstadt setzte sich der große Protestzug am frühen Nachmittag von der Bastille in Bewegung. Fahnen, Plakate, Sprechchöre – ein buntes, lautes, aber auch angespanntes Bild. Die Demonstration verlief größtenteils friedlich, doch schon kurze Zeit später machten Meldungen über Zusammenstöße in anderen Städten Schlagzeilen.

    Gewalt, Tränengas, Bilder mit Sprengkraft In Lyon geriet die Lage früh au…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Frankreich im Protestfieber: Zehntausende demonstrieren gegen Macrons Sparpläne

    Frankreich im Protestfieber: Zehntausende demonstrieren gegen Macrons Sparpläne

    Frankreich erlebt einmal mehr einen Tag der Wut. Bereits am Donnerstagmorgen, 18. September, hatten sich landesweit zehntausende Menschen versammelt, um gegen die von der Regierung angekündigten Sparmaßnahmen auf die Straße zu gehen. Während die Polizei bis Mittag 76.500 Teilnehmer zählte, sprach die Gewerkschaft CGT von über 400.000 Demonstrierenden. Eine Diskrepanz, die in Frankreich längst zum Ritual gehört – und die Dimension der Mobilisierung trotzdem nicht schmälert. Blockaden, Streiks, volle Straßen Bis 12 Uhr mittags waren es laut Innenministerium 476 Aktionen, davon 341 auf öffentlichen Straßen und 135 Blockaden. Baustellen, Verkehrsknotenpunkte, Schulen – vielerorts legte die Protestwelle das öffentliche Leben lahm. Der Innenminister berichtete von 95 Blockadeversuchen und mehr als 230 Aktionen allein am Vormittag. Schon jetzt gilt: Dieser Tag hat Frankreich spürbar aus dem Alltag gerissen. Gewerkschaften im Aufwind Für die CGT und andere Gewerkschaften ist der Tag bisher ein…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Frankreich: Was die große Streikwelle am 18. September für Reisende bedeutet

    Frankreich: Was die große Streikwelle am 18. September für Reisende bedeutet

    Frankreich steht heute im Zeichen einer landesweiten Protestwelle. Acht große Gewerkschaften haben zum Streik aufgerufen – und das Leben vieler Menschen gerät ins Stocken. Besonders im öffentlichen Verkehr spüren Millionen die Folgen: volle Bahnsteige, ausgedünnte Fahrpläne, verspätete Züge. Wer in Paris oder einer der anderen großen Städte unterwegs ist, braucht Geduld, starke Nerven – und oft auch einen Plan B. Ein Protesttag mit Signalwirkung Der 18. September ist kein Streik wie jeder andere. Hinter der geballten Mobilisierung steht eine breite Gewerkschaftsinitiative: von der CGT bis zur CFDT, von der UNSA bis zur FSU. Acht Gewerkschaften, vereint gegen das, was sie als übermäßigen Sparkurs der Regierung für den Staatshaushalt 2026 ansehen. Die Stichworte: Kürzungen, wachsende Armut, Sorgen um Rente und Sozialschutz. Die Bewegung zielt damit nicht nur auf einzelne Branchen, sondern sendet ein politisches Signal: Die Stimmung im Land kippt, die Geduld vieler Beschäftigter ist ersch…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…