Schlagwort: Müllberge

  • Streik der Müllabfuhr: Paris versinkt unter 10.000 Tonnen Abfall

    Streik der Müllabfuhr: Paris versinkt unter 10.000 Tonnen Abfall

    Am zwölften Tag des Streiks der Müllabfuhr gegen die Rentenreform wurde am Mittag nach Schätzung der Stadtverwaltung die Marke von 10.000 Tonnen Mülls auf den Straßen von Paris erreicht. In den Bezirken, in denen die Müllabfuhr von der Stadt Paris verwaltet wird, rückte am Freitag kein einziger Müllwagen aus. Dies steht im Gegensatz zu den Aussagen von Innenminister Gérald Darmanin, der am Freitagmorgen behauptete, dass die Zwangsverpflichtung der Müllarbeiter begonnen habe. Die Lage bei der Müllabfuhr von Paris war am Freitag, dem 17. März, dem zwölften Tag des Streiks der Müllwerker gegen die Rentenreform, sehr unübersichtlich. 10.000 Tonnen Müll wurden bisher nicht abgeholt, aber die Regierung behauptete, dass die Zwangsverpflichtung der Müllarbeiter „funktioniert“. Die symbolische Grenze von 10.000 Tonnen wurde am Freitagmittag überschritten, so die Schätzung der Stadtverwaltung. Die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, die die Proteste gegen die Rentenreform unterstützt, hatte…

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  • Streik der Müllabfuhr in Paris: Polizeipräfektur zwangsverpflichtet Müllarbeiter

    Streik der Müllabfuhr in Paris: Polizeipräfektur zwangsverpflichtet Müllarbeiter

    In Paris sind die Müllarbeiter seit zehn Tagen aus Protest gegen die Rentenreform im Streik. Infolgedessen hat die Polizeipräfektur am Donnerstag, dem 16. März, erste Müllarbeiter requiriert. Am Donnerstag, dem 16. März, streiken die Pariser Müllmänner bereits seit zehn Tagen. Mehr als 7.000 Tonnen Müll liegen auf den Straßen der Hauptstadt. Wird dieser Müll nun endlich beseitigt werden? Die Polizeipräfektur kündigte ihre Entscheidung an, die mit der Müllabfuhr beauftragten städtischen Beamten zu requirieren. In den betroffenen Arrondissements werden die Bewohner ungeduldig. „Für uns ist es sehr unangenehm. Wir lagern Mülltonnen auf unseren Balkonen, um nicht alles auf die Straße zu stellen. Das kann nicht so lange dauern“, sagt eine Frau gegenüber dem Sender France 2. Sechs Monate Gefängnis und 10.000 Euro Geldstrafe.Aber wie werden die Behörden vorgehen? Die Müllabfuhr ist Gegenstand eines Kräftemessens zwischen der Polizeipräfektur und der Pariser Stadtverwaltung, die die Streikende…

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  • Streik der Müllabfuhr: Bürgermeister des 15. Pariser Arrondissements fordert Zwangsverpflichtung von Personal

    Streik der Müllabfuhr: Bürgermeister des 15. Pariser Arrondissements fordert Zwangsverpflichtung von Personal

    Philippe Goujon meinte am Montag auf Franceinfo, dass zwar ein Recht auf Streik gebe, die fehlende Müllentsorgung aber „die Hygiene der gesamten Hauptstadt“ bedrohe. Der Bürgermeister des 15. Arrondissements von Paris, Philippe Goujon, forderte am Montag, den 13. März, auf dem Sender Franceinfo „einen Mindestdienst“ bei der Müllabfuhr und „die Zwangsverpflichtung einer bestimmten Anzahl von Mitarbeitern“. Die Müllmänner der Stadt Paris streiken seit einer Woche gegen die Rentenreform. Bisher wurden über 5.600 Tonnen Müll in der franzosischen Hauptstadt nicht abgeholt und liegen in den Straßen. „Ich wünsche mir, dass der Staat die Zwangsverpflichtung einer bestimmten Anzahl von Mitarbeitern in den Verbrennungsanlagen oder Abfallzentren ermöglicht“, um „die Blockade der Depots zu lösen“, forderte Philippe Goujon. Er ruft dazu auf, dass „die Polizei die Mülldepots freimacht“. „Es geht hier um die Hygiene der gesamten Hauptstadt“. „Es handelt sich um eine wesentliche öffentliche Dienstleis…

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  • Rentenreform: Streiks werden fortgesetzt – vor allem bei den Müllmännern in Paris

    Rentenreform: Streiks werden fortgesetzt – vor allem bei den Müllmännern in Paris

    Die Streiks gegen die Rentenreform wurden auch am Sonntag, dem 12. März, fortgesetzt. In den Straßen von Paris haben sich aufgrund der Streiks bei der Müllabfuhr inzwischen 5.400 Tonnen Abfall in den Straßen angesammelt. Einige Abgeordnete sind besorgt über die Gesundheitsrisiken, die durch den Streik verursacht werden. In den Straßen von Paris türmten sich am Sonntag, dem 12. März, riesige Berge von Müll. Am siebten Tag des Streiks der Müllmänner gegen die Rentenreform liegen 5.400 Tonnen nicht abgeholter Müll herum. Die Bewegung, die mindestens bis Mittwoch fortgesetzt werden soll, spaltet die eher verständnisvollen Anwohner. „Abgesehen von den Touristen versteht wohl jeder die Situation und warum der Müll auf der Straße liegt“, erklärt eine Frau gegenüber France Télévisions. „Ich verstehe die soziale Bewegung auf Seiten der Müllabfuhr. Auf der anderen Seite herrscht jetzt Unordnung auf den Straßen“, zeigt sich ein Passant eher kritisch. Politiker sind über den Streik der Müllmänner …

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  • Rechnungshof mahnt: Franzosen reduzieren ihren Müll nicht ausreichend

    Rechnungshof mahnt: Franzosen reduzieren ihren Müll nicht ausreichend

    In einem aktuellen Bericht legt der Rechnungshof den Finger auf das französische Abfallaufkommen. Im Durchschnitt produziert ein französischer Einwohner 582 kg Abfall pro Jahr. Diese Zahl liegt deutlich über dem europäischen Durchschnitt.

    Die Mülltonnen sind voll. Zumindest für den französischen Rechnungshof. In seinem jüngsten Bericht zeigt der Rechnungshof mit dem Finger auf die Müllentsorgung in Frankreich. In dem Bericht heißt es, dass jeder Einwohner Frankreichs im Durchschnitt für 582 kg Müll pro Jahr verantwortlich ist. Dies Volumen ist in den letzten zehn Jahren kaum gesunken. Das Thema ist umso wichtiger, als der Hausmüll nur 12% des in Frankreich produzierten Mülls ausmacht, aber 61,5% der Ausgaben in diesem Bereich, nämlich fast 16 Milliarden Euro, verursacht.

    Die französischen Behörden wollen das Hausmüllaufkommen pro Kopf bis 2030 auf 501 kg senken, was einem Rückgang von 15% entsprechen würde. Laut dem Rechnungshof wird dieses Ziel nur durch entsprechende „Präventionsmaßnahmen“ sowohl in Bezug auf die Mülltrennung als auch auf die Abfallbehandlung erreicht werden können. Laut dem Bericht werden durchschnittlich nur 200 kg des Mülls in Recyclingtonnen geworfen, um anschliessend besser sortiert zu werden. Die Folge: Nur 44% der kommunalen Abfälle konnten 2018 recycelt werden – im Vergleich zu 47% im EU-Durchschnitt. Frankreich hatte sich für 2020 eigentlich ein Ziel von 55% gesetzt. Zum Vergleich: Deutschland recycelt im Durchschnitt 67% seiner Abfälle.

    Der Rechnungshof nennt einige Möglichkeiten, wie Frankreich die Abfallreduzierung verbessern könnte. Als Beispiel nennt er unter anderem die Ausweitung der sogenannten „anreizorientierten Preisgestaltung“. Das Ziel: Die Haushalte sollen die Müllabfuhr nicht mehr nach dem Wert ihrer Wohnung, sondern nach der Menge des anfallenden Mülls bezahlen. Derzeit sind nur etwa 6 Millionen Haushalte von dieser Maßnahme betroffen, wie TF1 Info berichtet. Der Staat hatte sich eigentlich zum Ziel gesetzt, bis 2020 mindestens 15 Millionen Haushalte zu erreichen.

    Der Rechnungshof zeigt auch mit dem Finger auf den Tourismus. Da die touristischen Aktivitäten zu zusätzlichen Abfallmengen führt, regt der Rechnungshof die Einführung eines „Zuschlags auf die Kurtaxe“ in bestimmten Gebieten an.

  • Etwa 3.000 Tonnen Müll: Wie Toulouse nach dem Streik der Müllabfuhr gesäubert wird

    Etwa 3.000 Tonnen Müll: Wie Toulouse nach dem Streik der Müllabfuhr gesäubert wird

    In den 52 Tagen des Müllabfuhr-Streiks haben die Straßen von Toulouse ihr Gesicht verändert. Der Müll, der sich während des Streiks angesammelt hat, wird nach Angaben der Metropol-Verwaltung auf fast 3.000 Tonnen geschätzt.

    Vor Wohnhäusern und Restaurants liegen seit Wochen Haufen von Müll herum. Laut Toulouse Métropole werden drei Wochen benötigt, um die fast 3.000 Tonnen Müll zu beseitigen, die sich seit Beginn des Streiks am 16. Dezember angesammelt haben. „Unsere Abteilungen arbeiten daran, objektive Notfälle zu identifizieren. Wir müssen sehen, ob es Orte gibt, die ein schnelleres Eingreifen erfordern. Die Einwohner müssen verstehen, dass ab morgen nicht sofort alle Mülltonnen abgeholt werden können“, erklärt der Präsident von Toulouse Métropole, Jean-Luc Moudenc und fordert die Bewohner auf, „Geduld zu zeigen“.

    Die Müllmänner werden in den nächsten Wochen viel zu tun haben….

    Private Unternehmen als Verstärkung
    Vincent Terrail-Novès, der für Abfall zuständige Vizepräsident von Toulouse Métropole, schließt nicht aus, „dass die Privatwirtschaft hilft, den Rückstand aufzuholen“. „Die Hilfe der Privatunternehmen wird begrenzt sein. Die punktuellen und gezielten Maßnahmen sind mit hohen Kosten verbunden“. Nach und nach sollen die Straßen von Toulouse endlichen ihren gewohnten Charme zurückgewinnen, der nun schon fast einen Monat lang von den Müllbergen verdeckt wurde.