Schlagwort: Mückenplage

  • Chikungunya in Antibes: Ein Alarmruf für ganz Frankreich

    Chikungunya in Antibes: Ein Alarmruf für ganz Frankreich

    Antibes, die Perle an der Côte d’Azur, steht in diesen Wochen aus einem unerwarteten Grund im Fokus: Die Stadt erlebt den größten jemals in Frankreich festgestellten Ausbruch von Chikungunya. Mit derzeit rund 87 bestätigten lokalen Fällen hat sich Antibes zum Epizentrum einer Entwicklung gemacht, die noch vor wenigen Jahren kaum jemand für möglich gehalten hätte. Und die Frage, die viele beschäftigt, lautet: Bleibt es ein regionales Phänomen – oder ist dies der Auftakt für eine neue Realität im europäischen Gesundheitswesen?

    Der Mückenfaktor: Ein kleines Insekt mit großer Wirkung Hauptverantwortlich ist der Mücken-Exot Aedes albopictus, besser bekannt als Tigermücke. Ursprünglich aus Asien stammend, hat sie sich in den letzten zwei Jahrzehnten dank globalem Warenverkehr und wärmerem Klima in Südfrankreich fest etabliert. Die aktuelle Witterung – warme Nächte, feuchte Phasen, stehendes Wasser in Gärten und auf Balkonen – ist für die Verbreitung der Mücke Ideal. Mit jedem Stich kann sie…

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  • Mücken außer Kontrolle: Wie Frankreich mit sterilen Tigermücken gegen die Plage kämpft

    Mücken außer Kontrolle: Wie Frankreich mit sterilen Tigermücken gegen die Plage kämpft

    In Frankreich sorgt ein winziger Blutsauger für große Aufregung – und gesundheitliche Sorgen. Der Tigermücken-Alarm ist längst nicht mehr nur ein Sommerthema. Aedes albopictus, besser bekannt als Tigermücke, breitet sich in den Städten rasant aus und ist Überträger gefährlicher Krankheiten wie Dengue, Chikungunya und Zika. Doch jetzt greift Frankreich zu einer ungewöhnlichen, aber vielversprechenden Waffe: der biologischen Sterilisation.

    Hightech gegen Blutsauger

    Die Methode, die hier ins Spiel kommt, nennt sich „Technik des sterilen Insekts“, kurz TIS. Die Idee klingt simpel – und fast schon filmreif: In kontrollierten Umgebungen werden männliche Tigermücken gezüchtet und durch gezielte Bestrahlung unfruchtbar gemacht. Danach werden sie massenhaft freigelassen. Und zwar nicht irgendwo, sondern genau dort, wo sich die Plagegeister besonders wohlfühlen: in Städten wie Brive-la-Gaillarde in Zentralfrankreich.

    400.000 sterile Männchen pro Woche. Sechs Monate lang. Insgesamt rund 11 Millionen Insekten auf einem Gebiet von 52 Hektar – das ist das Ausmaß des aktuellen Großversuchs. Ziel: Die Fortpflanzung der wilden Tigermücken massiv zu stören, ohne Chemie, ohne Schäden an anderen Insektenarten.

    Was bringt die Methode wirklich?

    Klingt spektakulär, aber funktioniert das auch? Frühere Tests liefern optimistische Zahlen. Auf der Insel La Réunion etwa sank die Fruchtbarkeit der Mücken-Eier um bis zu 60 Prozent. In China registrierte man sogar 80 Prozent weniger Mückenstiche. Die sterile „Mückenbarriere“ scheint also Wirkung zu zeigen – ein biologischer Schutzwall gegen eine Invasion mit sechs Beinen.

    Und das Beste: Die Umwelt bleibt außen vor. Denn im Gegensatz zu Insektiziden, die oft ganze Ökosysteme belasten, greift die TIS nur in den Lebenszyklus der Tigermücke ein. Andere Insekten, etwa Bienen oder Schmetterlinge, bleiben unbehelligt.

    Von der Idee zur Mückenfabrik

    Hinter dieser ausgeklügelten Methode steckt unter anderem das französische Unternehmen Terratis, das in Montpellier Europas erste Produktionsstätte für sterile Mücken betreibt. In dieser modernen „Mückenfabrik“ wachsen die Insekten unter idealen Bedingungen auf – bevor sie in die Freiheit entlassen werden. Was für manche nach einem Albtraum klingt, ist für die Forscher eine Revolution im Kampf gegen Krankheitsüberträger.

    Hürden gibt es trotzdem

    Natürlich ist nicht alles Gold, was summt. Die TIS ist aufwendig und teuer. Die Logistik dahinter gleicht einem militärischen Einsatz: Zucht, Sterilisation, Transport, gezielte Freisetzung – alles muss exakt aufeinander abgestimmt sein. Und dann ist da noch der menschliche Faktor: Die beste Technik hilft wenig, wenn die Bevölkerung nicht mitzieht. Larven entstehen schließlich nicht nur im Urwald, sondern oft in Blumentöpfen, Regenrinnen oder Eimern im eigenen Garten.

    Deshalb setzt man in Brive-la-Gaillarde auch auf Aufklärung. Die sogenannte „Brigade du Tigre“ informiert Anwohner, inspiziert Gärten und gibt Tipps zur Beseitigung von Brutstätten. Denn die Mückenfrage wird letztlich im Alltag entschieden.

    Der Weg zur Mückenfreiheit?

    Ob diese Methode das große Mückenproblem langfristig lösen kann? Das hängt von vielen Faktoren ab: der Ausbreitungsgeschwindigkeit der Insekten, der Akzeptanz in der Bevölkerung und natürlich vom politischen Willen, die notwendigen Mittel bereitzustellen.

    Doch eines zeigt dieses Projekt ganz klar: Es gibt Alternativen zur Giftspritze. Und vielleicht – nur vielleicht – fliegt uns mit den Tigermücken ja auch ein Stück neue Hoffnung entgegen.

    Von C. Hatty

  • Chikungunya auf La Réunion: Alarmstufe Rot für die französische Insel

    Chikungunya auf La Réunion: Alarmstufe Rot für die französische Insel

    Die Tropenidylle von La Réunion bekommt derzeit einen bitteren Beigeschmack. Seit Jahresbeginn breitet sich dort das Chikungunya-Virus mit beängstigender Geschwindigkeit aus – über 8 600 Fälle wurden bereits gemeldet. Besonders schockierend: Allein in der Woche vom 3. bis 9. März sind fast 3 000 Neuinfektionen dazugekommen. Die Behörden haben reagiert und die Stufe 4 des Notfallplans ORSEC ausgelöst – ein klares Signal: Die Lage ist ernst. Von „mittlerer Intensität“ ist die Rede, doch bei den betroffenen Menschen sieht das oft ganz anders aus. Südliche Gemeinden besonders betroffen Die Epidemie erfasst mittlerweile das gesamte Territorium La Réunions. Brennpunkt bleibt der Süden der Insel, insbesondere die Gemeinde Le Tampon. Auch in La Possession, Saint-André, Saint-Paul und Sainte-Suzanne schnellen die Zahlen in die Höhe. Wer sich noch an die verheerende Welle 2005–2006 erinnert, bekommt nun ein ungutes Déjà-vu. Damals breitete sich das Virus nicht nur auf der Insel aus, sondern erre…

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  • Chikungunya auf La Réunion: Eine Insel im Griff der Mücken

    Chikungunya auf La Réunion: Eine Insel im Griff der Mücken

    Auf der französischen Insel La Réunion brodelt es – und das nicht nur wegen der tropischen Temperaturen. Seit Monaten wütet auf der Insel eine Chikungunya-Epidemie, die immer größere Kreise zieht. Die Zahl der Infizierten steigt rapide an, die Gesundheitsbehörden schlagen Alarm, und viele Menschen schauen mit wachsender Sorge auf die Entwicklung. Zwei ältere Menschen – 86 und 96 Jahre alt – sind bereits an den Folgen der Krankheit gestorben. Die Situation ist ernst.

    Mittlerweile ist das Virus in allen Regionen der Insel angekommen. Keine Gemeinde und keine Altersgruppe bleibt verschont. Über 10.000 laborbestätigte Fälle werden bis Ende dieser Woche erwartet – in Wirklichkeit dürfte die Zahl weit höher liegen. Denn nicht alle lassen sich testen, und nicht bei jedem Verdachtsfall wird ein Blutbild gemacht.

    Chikungunya ist eine Virusinfektion, die durch Stechmücken übertragen wird – vor allem durch die Aedes-Mücke, die auch das Dengue- und Zika-Virus verbreitet. Der Name stammt aus einer Sprache der Makonde, einem Volk in Ostafrika, und bedeutet so viel wie „der gekrümmt Gehende“ – ein Hinweis auf die oft starken Gelenkschmerzen, die Betroffene vorübergehend regelrecht zusammenkrümmen lassen.

    Und wie zeigt sich Chikungunya?

    Die Krankheit beginnt meist plötzlich, mit hohem Fieber und heftigen Gelenkschmerzen, vor allem in Händen, Füßen, Knien oder Rücken. Dazu können Hautausschläge, Muskelbeschwerden, Kopfschmerzen oder Lichtempfindlichkeit kommen. Die Symptome ähneln auf den ersten Blick einer Grippe oder dem Dengue-Fieber – nur dass die Gelenkschmerzen bei Chikungunya besonders ausgeprägt und hartnäckig sein können.

    In der Regel verläuft die Infektion zwar unangenehm, aber nicht lebensbedrohlich. Viele erholen sich innerhalb weniger Tage bis Wochen vollständig. Bei älteren Menschen oder Menschen mit Vorerkrankungen kann es jedoch zu Komplikationen kommen. In seltenen Fällen bleiben die Gelenkschmerzen sogar über Monate bestehen – wie bei einer chronischen Arthritis.

    Wie wird das Virus übertragen?

    Der Hauptüberträger ist die Aedes-Mücke – klein, aber gemein. Sie sticht bevorzugt tagsüber, besonders am frühen Morgen und späten Nachmittag. Sobald sie eine infizierte Person gestochen hat, trägt sie das Virus in sich und kann es beim nächsten Stich weitergeben. Von Mensch zu Mensch springt das Virus nicht direkt über – immer ist eine Mücke im Spiel.

    Gibt’s eine Behandlung oder Impfung?

    Eine spezifische Behandlung gibt es bislang nicht – nur symptomatische Maßnahmen wie Schmerzmittel, Fiebersenker und Ruhe. Seit Kurzem ist allerdings ein Impfstoff (IXCHIQ) verfügbar, der allerdings noch nicht breit eingesetzt wird. In Risikogebieten, wie aktuell auf La Réunion, ist eine Impfung für gefährdete Gruppen aber eine sinnvolle Maßnahme.

    Kurz gesagt: Chikungunya ist kein harmloser Urlaubsschnupfen, aber auch kein globaler Schrecken – solange Mückenbekämpfung und Vorsorge ernst genommen werden.


    Wer sich erinnert: Die Chikungunya-Epidemie in den Jahren 2005 bis 2006 hat rund ein Drittel der Bevölkerung infiziert. Damals fehlte ein Impfstoff, und die Krankheit traf die Insel mit voller Wucht. Heute gibt es immerhin einen Impfstoff – doch der Haken? Er ist nicht erstattungsfähig. Bisher wurden nur etwa 350 Dosen verkauft.

    Dabei gilt die Impfung gerade für ältere Menschen mit chronischen Erkrankungen als sinnvolle Vorsorge. Deshalb hat die regionale Gesundheitsbehörde gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium 40.000 Dosen reserviert. Ab Anfang April soll die Impfung für diese Risikogruppe kostenlos angeboten werden – ein längst überfälliger Schritt.

    Aber Impfen allein reicht nicht. Wer das Virus stoppen will, muss an der Wurzel ansetzen – beim Überträger: der Mücke. Und die liebt Wasser. Jeder Blumentopf, jede Regenrinne, jede alte Dose im Garten kann zur Kinderstube für Mücken werden. Deshalb setzen die Behörden verstärkt auf Aufklärung, Hausbesuche und das Eliminieren sogenannter Brutstätten. Jeden Tag sind rund 150 Einsatzkräfte unterwegs, um in Haushalten und Gärten aufzuräumen – nicht im übertragenen Sinne, sondern ganz wörtlich.

    Mehr als 20.000 Inspektionen gab es schon. Über 5.000 Mückennester wurden ausgehoben. Klingt viel – reicht aber noch nicht. Denn gleichzeitig steigen die Fallzahlen weiter, in manchen Wochen um mehr als 60 Prozent. Besonders in den südlichen Gemeinden der Insel, etwa in Le Tampon, ist die Lage angespannt. Der Durchzug des Zyklons Garance hat das Problem eher verschärft: Erst viel Regen – dann stehendes Wasser. Perfekte Bedingungen für die Mücke, um sich weiter auszubreiten.

    Und die Symptome? Die kennen die Menschen auf La Réunion leider nur zu gut: Fieber, starke Gelenkschmerzen, manchmal Hautausschläge. Viele Betroffene fühlen sich über Wochen schlapp und müde. Bei älteren Menschen oder chronisch Kranken kann die Krankheit jedoch schwere Verläufe nehmen. Deshalb ist Früherkennung so wichtig – und der Gang zum Arzt bei ersten Anzeichen.

    Der Tod zweier Menschen hat die Insel erschüttert. Auch wenn es sich um sehr betagte Patienten mit Vorerkrankungen handelte – solche Nachrichten gehen unter die Haut. Sie führen vor Augen, wie gefährlich das Virus sein kann. Und sie sind ein Weckruf. Oder vielleicht besser gesagt: ein Wachrütteln.

    Doch wie geht man mit so einer Epidemie um, wenn der Sommer heiß, die Niederschläge stark und der Mückenbestand kaum einzudämmen ist? Muss man sich einfach damit abfinden? Nein. Die Behörden setzen auf eine Kombination aus medizinischen Maßnahmen, Prävention und Bürgerengagement. Allein durch staatliches Handeln lässt sich eine Epidemie dieser Größenordnung kaum eindämmen – das klappt nur gemeinsam.

    Das bedeutet: Repellents benutzen. Lange Kleidung tragen. Wasseransammlungen entfernen. Auf Symptome achten. Und nicht zuletzt: Impfen, wo es möglich ist.

    Es braucht nicht viel, um dem Virus das Leben schwer zu machen – aber jeder muss mit anpacken. Wer also denkt, eine kleine Pfütze im Garten sei harmlos, irrt gewaltig. Die nächste Mücke könnte genau dort heranwachsen.

    Was bleibt? Eine angespannte Lage, ein durchdachter Impfplan, viel Engagement – und eine ganze Insel, die sich wehrt.

    Von C. Hatty

  • West-Nil-Virus: Eine unterschätzte Bedrohung in Frankreichs Süden?

    West-Nil-Virus: Eine unterschätzte Bedrohung in Frankreichs Süden?

    In Frankreich sorgt der West-Nil-Virus seit Beginn des Jahres für Schlagzeilen, besonders im Departement Var, wo bisher zehn Fälle bestätigt wurden. Doch was genau steckt hinter diesem Virus, und warum ist es so gefährlich? Ein unerwarteter Feind im Süden Frankreichs Im Departement Var, einem beliebten Urlaubsziel mit malerischen Küstenstädten wie Ollioules, La-Seyne-sur-Mer und Six-Fours-les-Plages, hat sich das West-Nil-Virus in diesem Jahr ausgebreitet. Bis Ende August wurden dort zehn Infektionen gemeldet, darunter vier schwere Fälle, die eine Krankenhauseinweisung erforderten. Die festgestellten „neuroinvasiven Formen“ des Virus sind besonders besorgniserregend, da sie das zentrale Nervensystem angreifen und lebensbedrohlich sein können. Aber nicht nur Menschen sind betroffen. Auch zwei Pferde wurden infiziert, eines davon in Marseille. In dem französischen Überseegebiet Guadeloupe führte der Virus sogar zum Tod von drei Pferden. Was macht das West-Nil-Virus so gefährlich? Das Wes…

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  • Mücken: An der Küste von Grau-du-Roi werden Touristen von Stechmücken geplagt

    Mücken: An der Küste von Grau-du-Roi werden Touristen von Stechmücken geplagt

    Die ersten Touristen an der Küste des Languedoc erleben eine unangenehme Überraschung: eine ungewöhnlich starke Präsenz von Moskitos. Der Bürgermeister von Le Graud-du-Roi im Departement Gard ruft nach Hilfe.

    „Ich habe meinen Aufenthalt verkürzt, ich fahre nach Hause“. Zu Beginn des Sommers ist dies eine Reaktion, die kein Bürgermeister eines Badeortes hören möchte. Kaum sind sie in Grau-du-Roi im Departement Gard angekommen, haben Hunderte von Touristen denselben Reflex: Sie schmieren sich anstelle von Sonnencreme ein Anti-Mückenspray auf den Körper. Tausende von Mücken treiben am helllichten Tag am Strand, auf der Terrasse oder auf der Straße ihr Unwesen.

    „Die Mückenpopulation bringt starke Belästigungen mit sich“, stellt der Bürgermeister von Grau-du-Roi, Robert Crauste, auf seiner Facebook-Seite fest. Zwar hat die mit der Bekämpfung der Mücken beauftragte Organisation EID (Entente interdépartementale de démoustication) bereits aus der Luft gesprüht, doch das reicht nicht aus. „Ich habe die EID gebeten, dass dringend eine zusätzliche lokale Behandlung durchgeführt wird“, kündigt der Bürgermeister an.

    Gewitter, Hitze und schnelles Schlüpfen
    Aber warum gibt es so viele Mücken? Der EID erklärt, dass die jüngsten Gewitter und die große Hitze an der Küste des Departements Gard zu einer großen Mückenpopulation geführt haben. Gleichzeitig konnte das Regenwasser aufgrund der unruhigen See aus der Küstenregion nicht richtig abfließen. Der Schlupf der Larven erfolgte sehr schnell. Auch die Tigermücke „profitierte“ von diesen Wetterbedingungen. Zwar mit Flugzeugen, Hubschraubern und am Boden Gift ausgebracht, doch müssen die EID-Techniker die Vorschriften für Natura-2000-Gebiete beachten. Während der Brutzeit der Vögel dürfen sie nicht eingreifen. Die Moskitos nutzten dies aus…

    In den östlichen Pyrenäen verhinderte der jüngste Brand in Salses-le-Château und Opoul-Périllos, dass der Mückenbekämpfungsplan wie vorgesehen fortgesetzt werden konnte. Im Departement Hérault die Mückenbekämpfung mit Hubschraubern nicht durchgeführt werden.

    Trotzdem wurden seit dem 20. Juni fast 2.300 Hektar Feuchtgebiete behandelt.

  • Die Tigermücken sind wieder da: Was man wissen sollte

    Die Tigermücken sind wieder da: Was man wissen sollte

    Sommerliche Temperaturen bringen meist auch die Mücken.

    Seit einigen Wochen sind die Mücken in vielen Regionen Frankreichs wieder auf dem Vormarsch. Es ist völlig normal, dass es zu dieser Jahreszeit Mücken gibt. Mücken lieben warme Temperaturen. Auch ein wenig stehendes Wasser benötigen sie, um sich wohl zu fühlen und sich zu vermehren. Warmes und feuchtes Wetter ist diese Insekten ideal.

    In Frankreich (ohne Überseegebiete) gibt es rund 50 verschiedene Mückenarten. Die Dichte des Vorkommens und die Arten sind von einer Region zur anderen recht unterschiedlich.

    Die berüchtigte Tigermücke etwa kommt inzwischen in 67 Departements vor. Sie kam 2004 aus Asien nach Frankreich, und im Laufe der Jahre stiess sie immer weiter in den Norden des Landes vor. Die Entwicklung der Tigermücke hängt direkt mit der Erwärmung des Klimas zusammen und auch mit der Tatsache, die sie sich sehr gut an den Menschen angepasst hat.

    Inzwischen ist die Tigermücke eine der dominierenden Arten in Frankreich geworden. Diese Mücke freut sich sehr über künstliche Brutstätten, wie Wasserbehälter aus Plastik, verstopfte Dachrinnen, Untersetzer von Blumentöpfen. Sie akzeptiert aber auch natürliche Brutstätten, die vom Regen bewässert werden. Man sollte also darauf achten, dass man in seinem Garten keine Wassertonnen oder Eimer mit stehendem Wasser hat. Wenn sich jeder an diese Regel hält, wird es weniger Mücken geben.

    Wann stechen die Mücken?
    Die Mückenzeit beginnt meist im Mai und endet in der Regel Ende November. Allerdings hängt auch das von der Region ab. In Südostfrankreich zum Beispiel gibt es praktisch das ganze Jahr über Mücken. Der Grund dafür sind die gemässigten Winter, was dazu führt, dass die Mücken nicht sterben, sondern in einer Art Dormanz überwintern. Sie bleiben zur Winterzeit in temperaturstabilen Umgebungen, insbesondere in Kellern, und warten auf wärmere Temperaturen.

    Eine am 16. Mai veröffentlichte Studie des Instituts für Forschung und Entwicklung (IRD) und des Pasteur-Instituts in Bangui in der Zentralafrikanischen Republik ergab, dass nur etwa 20 bis 30% der Mückenstiche tagsüber erfolgen. Die Mehrheit der Stiche findet am frühen Abend oder in der Nacht statt.

  • Tigermücken auch im Oktober: Müssen wir uns daran gewöhnen?

    Tigermücken auch im Oktober: Müssen wir uns daran gewöhnen?

    Die Präsenz der Tigermücken ist Anfang Oktober immer noch besonders hoch, vor allem in Städten wie Toulouse. Das Wetter im September ist der Hauptgrund für diese Ausbreitung, und es ist auch der Grund, warum das Phänomen in den kommenden Jahren anhalten wird. Die Zahl der Belästigungen durch Tigermücken ist Anfang Oktober im Süden Frankreichs immer noch besonders hoch, auch wenn der Herbst schon recht fortgeschritten ist. Für Jean-Claude Mouret, Koordinator der Entente interdépartementale pour la démoustication du littoral méditerranéen (EID-Méditerranée), liegen die Ursachen auf der Hand und sind in den besonderen meteorologischen Bedingungen des Septembers zu suchen. Ein Monat mit „Regenschauern, Hitze und Feuchtigkeit“, die ideale Bedingungen für die Vermehrung von Stechmücken schaffen. „Dies gilt insbesondere für die Tigermücken, die sich an der Mittelmeerküste besonders vermehren konnten, als auch für die in dieser Region besonders zahlreich vorkommenden Sumpfstechmücken. Aber es …

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  • Mücken: Schutzmittel, Insektizide, Fallen… wie trifft man die richtige Wahl?

    Mücken: Schutzmittel, Insektizide, Fallen… wie trifft man die richtige Wahl?

    Der Beginn des Sommers bedeutet auch die Rückkehr von lästigen Insekten, insbesondere von Stechmücken. Angesichts ihrer Verbreitung im Sommer gibt es nun viele Produkte auf dem Markt. Aber welche sind am effektivsten? Wie kann man sich schützen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen? Es gibt viele Produkte zur Bekämpfung von Parasiten. Allerdings können diese Substanzen, die zum Verjagen von kleinen Biestern verwendet werden, auch für so große wie uns Menschen gefährlich werden… Wie wählt man das richtige Produkt? Repellents Repellents sind so konzipiert, dass sie Mücken fernhalten, ohne sie zu töten. Sie werden oft in Form eines Sprays auf die Haut aufgetragen, kommen aber auch in Form von Gel oder Creme. Achten Sie aber darauf, sich einen Repellent nicht auf das Gesicht aufzutragen. Der Wirkstoff, der für seine Wirksamkeit bekannt ist, heißt DEET. Studien zeigen eine Toxizität dieser Substanz, auch für das Nervensystem von Mensch und Tier. Repellents sollten von schwangeren Frauen…

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