Schlagwort: Mordversuch

  • Der lange Arm Bakus? Prozess um Mordversuch an aserbaidschanischem Dissidenten erreicht entscheidende Phase

    Der lange Arm Bakus? Prozess um Mordversuch an aserbaidschanischem Dissidenten erreicht entscheidende Phase

    Vor dem Sonder-Schwurgericht in Rennes nähert sich ein aufsehenerregender Prozess seinem Ende. Die französische Staatsanwaltschaft fordert 30 Jahre Haft gegen den Hauptangeklagten im Fall des versuchten Mordes am aserbaidschanischen Blogger und Regimekritiker Mahammad Mirzali. Der Fall wirft Fragen auf, die weit über die strafrechtliche Verantwortung der Angeklagten hinausreichen: Es geht um den Schutz politischer Flüchtlinge in Europa und um die zunehmende Gefahr grenzüberschreitender Repression autoritärer Staaten. Der Angriff ereignete sich im März 2021 in Nantes. Mirzali, der seit Jahren in Frankreich lebt, wurde von mehreren Männern mit Messern attackiert und schwer verletzt. Nur knapp überlebte er die Tat. Nach Überzeugung der Anklage handelte es sich nicht um eine gewöhnliche Gewalttat, sondern um eine gezielt geplante Operation gegen einen prominenten Kritiker der politischen Führung in Aserbaidschan. Ein prominenter Gegner des Regimes Mahammad Mirzali gehört zu den bekannteste…

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  • Entführter 17‑Jähriger schwer verletzt bei Avignon gefunden

    Entführter 17‑Jähriger schwer verletzt bei Avignon gefunden

    Ein Alptraum in der Nacht vom 31. Juli auf den 1. August: Ein 17‑jähriger, wohnhaft in Bagnols‑sur‑Cèze, wird von einem vermummten Kommando verschleppt. Stunden später liegt er blutend bei Les Angles, nahe Avignon – getroffen von vier Kugeln in Beine und Arme. Die Ermittlungen laufen. Der Verdacht: Ein brutaler Racheakt aus dem Milieu der Drogenkriminalität.

    Die Entführung geschah mitten in der Nacht, im Viertel Escanaux. Einige Augenzeugen berichten von dunklen Fahrzeugen, schnellen Bewegungen – dann Stille. Am Morgen: das Grauen. Der Jugendliche wird neben Bahngleisen gefunden. Teils bewusstlos. Im Schockzustand. Was folgt, ist ein Großeinsatz der Ermittler. Die Spezialeinheit zur organisierten Kriminalität übernimmt. Gesucht wird nicht nur nach Tätern, sondern nach einem Motiv. Vieles spricht für ein gezieltes Vorgehen – eine Machtdemonstration unter Banden?

    Jugendliche im Visier der Gewalt. Die Region um Bagnols‑sur‑Cèze gilt seit Jahren als Brennpunkt des Drogenhandels. Die Konk…

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  • Eskalation der Gewalt unter Jugendlichen: Schockierender Vorfall in Chartres

    Eskalation der Gewalt unter Jugendlichen: Schockierender Vorfall in Chartres

    In der ruhigen Stadt Chartres, bekannt für ihre historischen Bauten und malerischen Straßen, ereignete sich am Dienstagabend ein Vorfall, der die Gemeinschaft tief erschütterte. Zwei 16-jährige Gymnasiasten wurden wegen des Verdachts auf versuchten vorsätzlichen Mord an einem 17-jährigen Jugendlichen in Gewahrsam genommen. Dieser tragische Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die zunehmende Gewalt unter Jugendlichen und deren dramatische Folgen.

    Der Angriff

    Laut Frédéric Chevallier, dem Staatsanwalt von Chartres, wurden die Behörden am Dienstag gegen 18:45 Uhr alarmiert, nachdem das Opfer mit einer Stichwaffe angegriffen und schwer verletzt worden war. Die Tat ereignete sich unweit des Bahnhofs von Chartres. Nach ersten Ermittlungen wurde der Jugendliche von den mutmaßlichen Angreifern verfolgt. Einer der Täter setzte die Verfolgung allein fort, griff den 17-Jährigen mit einem Messer an und fügte ihm mehrere Stiche zu, bevor der zweite Täter hinzukam. Anschließend flüchteten beide zu Fuß vom Tatort.

    Die Rettung

    Eine zufällig vorbeikommende Passantin leistete Erste Hilfe, brachte den verletzten Schüler in Sicherheit und alarmierte die Rettungskräfte. Der Jugendliche wurde ins Krankenhaus gebracht, wo sein Zustand als kritisch eingestuft wurde. Der Staatsanwalt berichtete, dass die Stichverletzungen so schwerwiegend waren, dass sie die Lunge des Opfers trafen.

    Die Festnahme

    Dank der schnell verfügbaren Bilder der Videoüberwachung konnten die Verdächtigen identifiziert und noch am selben Abend in einem Wohnhaus, in das sie geflüchtet waren, festgenommen werden. Der Vorfall hat die Gemeinschaft in Chartres tief getroffen und Fragen zur Sicherheit und zum Umgang mit Jugendkriminalität aufgeworfen.

    Dieser erschütternde Vorfall in Chartres ist ein dringender Weckruf für die Gesellschaft, die Ursachen von Gewalt unter Jugendlichen anzugehen und präventive Maßnahmen zu verstärken. Während die kriminalpolizeilichen Ermittlungen weiterlaufen, steht die Gemeinschaft in Chartres zusammen, um das Opfer und seine Familie zu unterstützen und nach Wegen zu suchen, solche tragischen Ereignisse in der Zukunft zu verhindern.

  • Antisemitismus: Jüdische Frau in Lyon mit Messer angegriffen und Hakenkreuz auf ihre Tür geschmiert

    Antisemitismus: Jüdische Frau in Lyon mit Messer angegriffen und Hakenkreuz auf ihre Tür geschmiert

    Eine Frau in den Dreißigern wurde mit einem Messer angegriffen, als sie die Tür ihres Hauses in Lyon öffnete. Ein Angriff, der alle Anzeichen eines antisemitischen Verbrechens aufweist – auf ihre Tür wurde ein Hakenkreuz geschmiert.

    Am Samstag, dem 4. November, wurde in Lyon ein Angriff auf die jüdische Gemeinschaft verübt. Dies berichtete die Zeitung Le Progrès.

    Das Opfer, eine etwa 30 Jahre alte Frau, öffnete die Haustür, nachdem jemand bei ihr geklingelt hatte. Daraufhin wurde sie von einem Mann in schwarzer Kleidung und mit verdecktem Gesicht angegriffen, der flüchtete, nachdem er zweimal auf die Frau eingestochen hatte.

    Nach Angaben von Le Progrès befand sich das Opfer jedoch glücklicherweise nicht in Lebensgefahr. Die Frau konnte von der Polizei befragt werden, nachdem sie in ein Krankenhaus gebracht worden war.

    Gegenüber dem Sender BFMTV sprach ihr Anwalt Stéphane Drai von einem antisemitischen Angriff und stützte sich dabei auf „die Äußerungen“ des Angreifers und das Hakenkreuz, das an der Tür des Opfers gefunden wurde. Der Anwalt des Opfers sagte: „Als sie die Tür öffnete, wusste sie zu diesem Zeitpunkt nicht, dass man in Frankreich Opfer eines antisemitischen Angriffs werden könnte, der einem Mordversuch ähnelt“.

    Die Staatsanwaltschaft erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, dass eine Untersuchung wegen „versuchten Mordes“ eingeleitet worden sei und dass „die Tat aus einem antisemitischen Motiv heraus begangen worden sein könnte“. Bisher habe es noch keine Festnahmen gegeben.

  • Toulouse: 2 Männer in der Nacht im Norden der Stadt angeschossen – Schütze ist auf der Flucht

    Toulouse: 2 Männer in der Nacht im Norden der Stadt angeschossen – Schütze ist auf der Flucht

    Zwei Männer im Alter von 19 und 25 Jahren wurden in der vergangenen Nacht in Toulouse durch Schüsse in Beine und Arme verletzt. Die Tat ereignete sich im Viertel Izards in Toulouse, einem Gebiet, in dem seit einigen Wochen wieder vermehrt Drogenverkäufer unterwegs sind.

    Zwei Männer wurden in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, den 18. August, im Viertel Izards in Toulouse durch Schüsse verletzt. Kurz vor 1 Uhr morgens soll der mutmaßliche Täter auf der Place Micouleau das Feuer auf die beiden Opfer eröffnet haben, bevor er auf einem Motorroller flüchtete. Einer der Verletzten wurde am Bein, der andere am Arm getroffen.

    Die Opfer wurden in die Universitätskliniken Rangueil und Purpan gebracht. Die beiden Männer im Alter von 19 und 25 Jahren befinden sich nicht in Lebensgefahr.

    Nur wenige Minuten nach der Schießerei waren Polizisten vor Ort, um den Tatort abzuriegeln und erste Hinweise zu sammeln. Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung wegen versuchten Mordes ein. Bisher konnte der Verdächtige nicht identifiziert werden und befindet sich noch auf der Flucht.

  • Angers: Polizei sucht flüchtigen Doppelmörder

    Angers: Polizei sucht flüchtigen Doppelmörder

    Ein 42-jähriger Häftling wird derzeit von Polizei und Gendarmerie in der Gegend rund um Angers (Maine-et-Loire) gesucht. Der Flüchtige wird verdächtigt, auf seiner Flucht zwei Menschen getötet zu haben.

    Mehrere Dutzend Gendarmen sind auf der Suche nach einem besonders gefährlichen Straftäter, der aus dem Gefängnis in Argentan (Orne) ausgebrochen ist. Die Suche begann in der Nacht von Montag auf Dienstag, den 4. Juli. Es wurde ein Zeugenaufruf gestartet. Der Flüchtige wird verdächtigt, eine Frau und einen 72-jährigen Mann getötet zu haben, nachdem er während eines Hafturlaubs geflüchtet war.

    Der 42-jährige Verdächtige verbüßte im Gefängnis von Argentan eine 12-jährige Haftstrafe wegen versuchten Mordes an seiner Ehefrau und eine dreijährige Strafe wegen schwerer Sachbeschädigung.
    Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen nahm der Beschuldigte während eines Hafturlaubs einen Zug und reiste am 20. Juni nach Angers, wo er sich Verwaltungsdokumente kümmern wollte.

    Am 22. Juni wird in Angers ein erstes Opfer, eine 40-jährige Frau, entdeckt. Man fand die Frau in ihrer Wohnung. Sie trug Spuren am Hals, die auf eine Strangulation mit bloßen Händen hindeuteten, die zu ihrem Tod geführt hat. Der Verdächtige befand sich im selben Gefängnis wie der Ex-Lebensgefährte der Frau. der Flüchtige war seinem späteren Opfer im Gefängnis in Argentan im Besucherraum begegnet.

    Am 28. Juni wurde weiter nördlich in Chailland (Mayenne) eine 26-jährige schwangere Frau entdeckt, die ebenfalls Opfer eines Strangulationsversuchs gworden war. der Täter hatte es offensichtlich auf ihr Fahrzeugs abgesehen. Diese Frau wurde dank des beherzten Eingreifens einer dritten Person gerettet. Der Mann flüchtete daraufhin in ein bewaldetes gebiet und verschwand.

    Am Samstagabend gegen 19 Uhr wurde in Cantenay-Epinard (Maine-et-Loire), nördlich von Angers, ein brennendes Fahrzeug entdeckt. Der Besitzer, ein 72-jähriger Mann, ehemaliger Mechaniker in der Gemeinde und Gemeinderat, wird tot in seinem Haus aufgefunden.

    Die Staatsanwaltschaft veröffentlichte am Montagabend einen Fahndungsaufruf mit einem Foto: Darin wird der Verdächtige als 1,85 m großer Mann beschrieben, „ein Mischlingstyp mit athletischer Statur und schwarzen, lockigen Haaren“. Alle Personen, die über Hinweise verfügen, werden gebeten, die Nummer 0800 877 668 (oder in Notfällen die Nummer 17) zu kontaktieren, ohne zu versuchen, selbst einzugreifen, heißt es in der Fahndungsausschreibung. Laut dem Kommandanten der Gendarmeriegruppe des Departements Maine-et-Loire, sind 52 Gendarmen im Einsatz und über 400 Immobilien wurden bereits überprüft. Auch Polizisten aus Angers beteiligen sich an der Suche.

  • Feminizid: Youtube-„Verführungsexperte“ wegen Mordes an seiner Ex-Freundin zu lebenslanger Haft verurteilt

    Feminizid: Youtube-„Verführungsexperte“ wegen Mordes an seiner Ex-Freundin zu lebenslanger Haft verurteilt

    Ein selbsternannter Youtuber und „Experte für Verführung“ und „Männlichkeit“ wurde am Mittwoch, dem 25. Januar, vom Schwurgericht des Departements Yvelines zu lebenslanger Haft verurteilt. Er wurde für schuldig befunden, seine Ex-Freundin mit fast 80 Messerstichen ermordet und mehrfach auch auf ihre Schwester und den neuen Lebensgefährten der Getöteten eingestochen zu haben.

    Ein selbsternannter „Experte für Verführung“ und „Männlichkeit“ wurde am Mittwoch, dem 25. Januar, vom Schwurgericht des Departements Yvelines zu lebenslanger Haft verurteilt, weil er seine ehemalige Lebensgefährtin mit fast 80 Messerstichen ermordet und mehrfach auf ihre Schwester und den neuen Lebensgefährten eingestochen hatte. Der heute 41-jährige Mickaël Philétas wurde des Mordes an der 34-jährigen Melanie Ghione, des versuchten Mordes an dem neuen Lebensgefährten des Opfers und des versuchten Mordes sowie der sexuellen Nötigung mit vorgehaltener Waffe an ihrer jüngeren Schwester im Januar 2020 für schuldig befunden.

    „Wir wollten die schwerste Strafe und wir haben sie bekommen“, sagte die Mutter des Opfers, die als Nebenklägerin an dem Prozess teilnahm, als sie den Gerichtssaal verließ.

    Die Generalstaatsanwältin beschrieb die tat als ein „wildes Verbrechen“, an dessen Vorsatz „kein Zweifel“ bestand, und forderte lebenslange Haft mit einer Sicherheitsverwahrung von 22 Jahren. Der Verteidiger hatte das Gericht in seinem Plädoyer erfolglos gebeten, nicht von Vorsatz auszugehen. Mickaël Philétas reagierte nicht sichtbar auf die Verkündung des Urteils.

    Im Januar 2020 drang der Youtuber mitten in der Nacht in die Wohnung seiner Ex-Freundin ein, weil er nach eigenen Angaben „besessen“ von der Idee war, herauszufinden, ob sie sich mit einem anderen Mann traf. Er fügte ihr fast 80 Messerstiche zu. Der Tod von Melanie G. wurde kurz nach dem Eintreffen der Rettungskräfte am Tatort festgestellt.

    Der Angeklagte unterhielt einen Youtube-Kanal mit fast 1.000 Videos, in denen er sich selbst als „Virtuose der Verführung“ und „Spezialist für Männlichkeit“ bezeichnete und die „Kastration“ von Männern durch ihre Partnerinnen beklagte. „Es ist klar, dass Mickaël Philétas nicht toleriert, dass eine Frau ihm die Stirn bietet“, sagte die Staatsanwältin in ihrem Schlussplädoyer.

    Mickaël Philétas war bereits 2015 wegen Gewalt gegen eine ehemalige Lebensgefährtin zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden.

  • Schiesserei: Ein Toter und ein Verletzter in Vaulx-en-Velin

    Schiesserei: Ein Toter und ein Verletzter in Vaulx-en-Velin

    Die beiden Männer wurden am Mittwochabend von Unbekannten niedergeschossen. Der oder die Verdächtigen sind nach Angaben der Staatsanwaltschaft Lyon auf der Flucht.

    Ein Mann starb und sein Bruder wurde verletzt, als am Mittwochabend, dem 11. Januar, in Vaulx-en-Velin (Rhône), einem Vorort im Osten Lyons, Schüsse auf die beiden Männer abgegeben wurden, wie die Staatsanwaltschaft von Lyon am Donnerstag mitteilte.

    Der Vorfall ereignete sich kurz nach 22 Uhr. Die Polizei wurde von dem Überlebenden der Schüsse gerufen, der bei seinem Notruf mitteilte, dass er und sein Bruder gerade „beschossen“ worden seien. Die Staatsanwaltschaft von Lyon bestätigte einen entsprechenden Bericht der Tageszeitung Le Progrès.

    Der oder die Täter sind noch auf der Flucht
    Der überlebende Bruder wurde „ohne lebensbedrohliche Verletzungen“ ins Krankenhaus eingeliefert, aber sein schwerer verletzter Bruder starb noch „vor seinem Transport ins Krankenhaus“, wie die Staatsanwaltschaft berichtete.

    Es wurden keine weiteren Informationen über die Identität der Opfer oder die Umstände der Schiesserei bekannt gegeben. Eine Untersuchung wegen Mordes und versuchten Mordes wurde eingeleitet und der Kriminalpolizei anvertraut. „Die Ermittlungen werden aktiv fortgesetzt, um den oder die flüchtigen Täter zu identifizieren und festzunehmen“, so die Staatsanwaltschaft von Lyon.

  • Marseille: Ein Mann und eine Frau im 14. Arrondissement angeschossen

    Marseille: Ein Mann und eine Frau im 14. Arrondissement angeschossen

    Der Mann befindet sich in Lebensgefahr. Drei Personen flüchteten nach den Schüssen.

    Ein Mann und eine Frau wurden am Samstag, dem 24. Dezember, in Marseille durch Schüsse verletzt. Das meldet Franceinfo unter Berufung auf Polizeikreise. Die Tat ereignete sich gegen 19.30 Uhr in der Siedlung Campagne Larousse im 14. Arrondissement der Stadt. Der Mann befindet sich in Lebensgefahr. Drei Personen flüchteten nach den Schüssen, bestätigte die Polizeiquelle gegenüber Franceinfo hinzu. Die Kriminalpolizei in Marseille wurde eingeschaltet.

    Am Freitagabend wurde ein 22-Jähriger ebenfalls im 14. Arrondissement von Marseille mit einer Schusswaffe getötet. Das Opfer erlag seinen Verletzungen, nachdem es von zwei Kugeln getroffen worden war, wie Franceinfo am Samstag erfuhr. Bisher kann jedoch keine Verbindung zwischen den beiden Fällen hergestellt werden.

  • Toulouse: Junger Mann von Sicherheitsleuten vor Lynchmord gerettet

    Toulouse: Junger Mann von Sicherheitsleuten vor Lynchmord gerettet

    Sicherheitsleute, die für die Sicherheit der Sozialwohnungssiedlungen in Toulouse zuständig sind, retteten einen jungen Mann im Viertel Bellefontaine wahrscheinlich vor einem Lynchmord.

    der junge Mann aus den Arbeitervierteln von Toulouse hat den Sicherheitsleuten des GITeS (Groupement interquartiers de tranquillité et de sûreté) viel zu verdanken. Sie haben ihn aus einer sehr gefährlichen Situation befreit. Die Ereignisse gehen auf den späten Freitagnachmittag des 23. September zurück.

    Ein Team der GITeS, das aus etwa zehn Sicherheitsleuten bestand, machte einen Überwachungsrundgang in der Umgebung und im Gebäude „La Tourasse“ im Viertel Bellefontaine. Die Sicherheitskräfte hörten Schreie und sahen eine Menschenansammlung und abnormale Bewegungen auf dem Parkplatz des nahe gelegenen Wohnheims „Camus“. Die Sicherheitsleute identifizieren schnell etwa zehn Personen, mit denen sie regelmäßig zu tun haben. Diese jungen Männer sind in der Gegend dafür bekannt, dass sie öfters Ärger machen und am Drogenhandel teilnehmen. Die GITeS-Leute sehen, wie ein junger Mann, der sich auf dem Asphalt zusammengekrümmt hat, mit Tritten traktiert wird.

    Das Opfer kann sich zwar noch aufrappeln, bricht aber einige Meter weiter schwer verletzt zusammen. Die Angreifer werden von den Sicherheitsmitarbeitern, die sich schützend vor das Opfer stellen, davon abgehalten, ihren offensichtlichen Lynchversuch fortzusetzen. Der angegriffene junge Mann blutet stark aus der Nase, hat Prellungen im Gesicht und an der Schulter und wurde bewusstlos geschlagen. Die Feuerwehr wird alarmiert und kümmert sich um das Opfer.

    Der Einsatz der Sanitäter muss von den Mitarbeitern der GITeS und der sofort alarmierten Polizei abgesichert werden, da die Angreifer nicht von ihrem Opfer ablassen wollten. Einer von ihnen von dem GITeS-Team am Tatort festgehalten und anschliessend von der Polizei festgenommen.

    GITeS ist ein gemeinsamer Sicherheitsdienst für die Gebäude von fünf Sozialvermietern, der 2018 gegründet wurde, um das Gefühl der Unsicherheit bei den Bewohnern zu verringern, die von Ruhestörungen und Übergriffen in ihren Gebäuden betroffen sind.

    Über den Grund der Auseinandersetzung und den Hintergrund des Opfers wurden keine Details bekannt gegeben.

    Toulouse Bellefontaine (Wikipedia)