Schlagwort: Misshandlung

  • Gewalt in Sportclub: Trainer in Nizza misshandelte Kinder

    Gewalt in Sportclub: Trainer in Nizza misshandelte Kinder

    Schockierende Aufnahmen erschüttern Nizza: Ein Sporttrainer des Clubs „Ultra de Cimiez“ soll mehrfach Kinder brutal behandelt haben. Videos, die in Eltern-Chats kursieren, zeigen, wie er gezielt Bälle ins Gesicht von Kindern schießt und sie sogar von einem Mauervorsprung stößt. Die Empörung ist groß – und die Justiz ermittelt.

    Gewalt statt Sportförderung

    Eltern, die sich eigentlich auf die sportliche Entwicklung ihrer Kinder freuten, mussten fassungslos mitansehen, was sich im Club tatsächlich abspielte. In den Videoaufnahmen sieht man einen Jungen, der von einem Trainer absichtlich gestoßen wird und stürzt. In einer weiteren Szene wird ein Kind mit voller Wucht von einem Ball am Kopf getroffen. Und das Schlimmste: Solche Vorfälle gab es offenbar nicht nur einmal.

    Seit dem 7. März kursieren die Aufnahmen in Elternkreisen. Viele haben ihre Kinder umgehend aus dem Club abgemeldet.

    Konsequenzen für die Verantwortlichen

    Der Clubleiter hat schnell reagiert: Der identifizierte Trainer wurde fristlos entlassen. Zwei weitere Betreuer, die in den Aufnahmen zu sehen sind, haben den Verein inzwischen verlassen. Doch für die Justiz ist der Fall damit nicht erledigt: Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung wegen „Gewalt gegen Minderjährige unter 15 Jahren durch eine autoritätshabende Person“ eingeleitet.

    Eltern in Sorge – was wussten die Verantwortlichen?

    Der Vorfall wirft viele Fragen auf. Wieso wurde der Trainer erst jetzt entlassen, obwohl die Taten aus der Saison 2022-2023 stammen? Hat die Clubleitung wirklich erst durch die Videos von den Misshandlungen erfahren?

    Für viele Eltern ist klar: Ein solches Verhalten darf in einem Sportverein keinen Platz haben. Die Ermittlungen werden hoffentlich ans Licht bringen, wie es so weit kommen konnte – und wer vielleicht noch die Augen davor verschlossen hat.

    Von C. Hatty

  • Skandal um Pflegekinder im Norden: 19 Angeklagte, doch die Verantwortlichen bleiben unbehelligt

    Skandal um Pflegekinder im Norden: 19 Angeklagte, doch die Verantwortlichen bleiben unbehelligt

    Ein Gerichtsprozess, der sich über eine ganze Woche zieht, beginnt heute in Châteauroux und betrifft eine Affäre, die viele schockiert hat. Zwischen 2010 und 2017 wurden dutzende Kinder, die der Obhut der Aide sociale à l’enfance (ASE) des Departements Nord anvertraut waren, unrechtmäßig in Familien in den Regionen Indre, Haute-Vienne und Creuse untergebracht. Die Vorwürfe wiegen schwer: Kinder berichten von Misshandlungen, die nicht nur körperlich, sondern auch psychisch große Schäden verursacht haben. Von Schlägen, Tritten und sogar Würgegriffen bis hin zu überhöhten Dosen von Beruhigungsmitteln wie Valium – die Liste der Misshandlungen scheint endlos. Und doch bleibt ein entscheidendes Element dieser Ermittlung am Rand: Die Aide sociale à l’enfance selbst, also der zuständige soziale Dienst des Departements Nord, wird nicht zur Verantwortung gezogen. Die Dimension des Skandals Ein Skandal in solchem Ausmaß wirft natürlich Fragen auf: Wie konnten so viele Kinder über Jahre hinweg in …

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  • Haute-Savoie: Tagesmutter zu 12 Jahren Haft verurteilt, weil sie in  ein Baby geschüttelt hat

    Haute-Savoie: Tagesmutter zu 12 Jahren Haft verurteilt, weil sie in ein Baby geschüttelt hat

    Die Strafe ist scharf – und der Fall sorgt weiterhin für Bestürzung. Am Mittwoch, dem 25. September, wurde eine Tagesmutter von dem Schwurgericht in Chambéry (Savoie) zu 12 Jahren Haft verurteilt. Ihr wurde vorgeworfen, ein sechs Monate altes Baby so heftig geschüttelt zu haben, dass es lebenslange Behinderungen davontrug. Diese Entscheidung verschärft das ursprüngliche Urteil aus dem Jahr 2022, in dem die Frau zu zehn Jahren Haft verurteilt worden war. Nun wurden zwei weitere Jahre hinzugefügt. Die 36-Jährige aus Brenthonne, Haute-Savoie, wurde für schuldig befunden, dem Kleinkind, das sie betreute, durch Gewalteinwirkung eine dauerhafte Behinderung zugefügt zu haben. Die erschütternden Ereignisse von 2014 Der Vorfall ereignete sich vor mittlerweile zehn Jahren, am 27. März 2014. Die damals 26-jährige Tagesmutter hatte das Baby den Tag über in ihrer Obhut. Als die Mutter ihr Kind am Abend abholte, bemerkte sie sofort, dass mit ihrem Sohn etwas nicht stimmte. Besorgt brachte sie ihn di…

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  • Zwei Eltern nach dem Tod ihres Säuglings in Brest angeklagt, Vater inhaftiert

    Zwei Eltern nach dem Tod ihres Säuglings in Brest angeklagt, Vater inhaftiert

    Zwei junge Eltern im Alter von 24 bis 28 Jahren wurden nach dem Tod ihres fünf Monate alten Säuglings in Brest (Finistère) unter Tötungsverdacht angeklagt, teilte die Staatsanwaltschaft in einer Presseerklärung mit. Der Vater wurde inhaftiert.

    Untersuchungen des Säuglings nach seinem Tod am Samstag zeigten „zahlreiche Knochenverletzungen, die mit äußerer Gewalt in Verbindung stehen“, so die Staatsanwaltschaft. Der 28-jährige Vater und die 24-jährige Mutter wurden daraufhin in Polizeigewahrsam genommen.

    Der Vater gibt „brutale Handlungen“ zu

    Während seiner Vernehmung gestand der Vater, „unfreiwillig“ die Ursache für die Verletzungen gewesen zu sein, und erklärte, dass er „brutale Handlungen an dem Kind vorgenommen habe, ohne seine eigene Kraft zu bemessen“. Die Mutter hatte ebenfalls bereits vor dem Tod ihres Sohnes Hämatome auf dessen Körper bemerkt und hegte einen Verdacht gegen ihren Partner. Dennoch unterließ sie es, die Vorfälle zu melden oder einen Arzt aufzusuchen, wie die Staatsanwaltschaft weiter erläuterte.

    Diese schockierenden Enthüllungen werfen Fragen zur Verantwortlichkeit und zum Schutz des Kindes auf. Die Ermittlungen gehen weiter, um die genauen Umstände des tragischen Vorfalls zu klären.

  • Straßburg: Mann trampelt auf der Straße auf seine Katze ein und wird zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt

    Straßburg: Mann trampelt auf der Straße auf seine Katze ein und wird zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt

    Der 43-jährige Mann war im April auf offener Straße dabei erwischt worden, wie er auf das in einer Tasche eingesperrte Tier trampelte. Jetzt wurde er von einem Gericht in Straßburg zu neun Monaten Haft verurteilt, von denen er sechs Monate absitzen muss.

    Der Mann, der im April dieses Jahres in Straßburg seine Katze auf offener Straße brutal getreten hatte, wurde jetzt zu sechs Monaten Gefängnis ohne Bewährung verurteilt, wie der Sender France Bleu Alsace am Dienstag, 5. September, berichtete.

    Der 43-jährige Angeklagte, der die armenische Staatsangehörigkeit besitzt, war der Justiz bis dahin unbekannt. Er erschien am Dienstag vor dem Straßburger Gericht wegen schwerer Misshandlung und Grausamkeiten gegenüber Haustieren. Ihm wurde vorgeworfen, seine Katze Louna im April im Stadtteil Neuhof (Straßburg) auf offener Straße brutal durch Fußtritte misshandelt zu haben.

    Der Mann war festgenommen worden, als er seine fünfjährige Katze, die in eine Tasche gesperrt war, brutal verletzte. Eine Freiwillige des Tierschutzvereins hatte die Szene bemerkt. Sie hatte daraufhin den Täter verfolgt und selbst festgenommen, bevor sie die Polizei rief. Der sozial gut integrierte Armenier, Vater von drei Kindern und Reinigungskraft in einem Restaurant in der Straßburger Innenstadt, wurde in Polizeigewahrsam genommen und gab einen einzigen Tritt gegen das Tier zu. Seiner Meinung nach war die Katze aggressiv und hatte ihn gebissen. Er gab an, dass er die Katze lediglich in einem Park aussetzen wollte.

    Auch bei der Anhörung vor Gericht beteuerte der Angeklagte, dass er die Katze nur einmal getreten habe, weil sie ihn gerade gekratzt und gebissen hatte. Die tierärztlichen Befunde und die Zeugenaussagen bestätigten seine Aussagen jedoch nicht. Die Katze hat nach den Misshandlungen ein Auge verloren und war durch die Misshandlungen lebensgefährlich verletzt worden.

    Der Angeklagte wurde zu neun Monaten Gefängnis verurteilt, von denen 3 zur Bewährung ausgesetzt wurden. Dem Mann wurde außerdem verboten, ein Haustier zu halten. Darüber hinaus wurde er dazu verurteilt, mehrere hundert Euro an fünf Vereine zu zahlen, die als Nebenkläger aufgetreten waren, darunter auch der Straßburger Tierschutzverein. Der Katze geht es inzwischen besser und sie wurde in einer Pflegefamilie untergebracht.