Schlagwort: Mireille Mathieu

  • Wenn Bier plötzlich gefährlicher wirkt als die Mafia

    Wenn Bier plötzlich gefährlicher wirkt als die Mafia

    In Frankreich reicht manchmal ein Baguette, ein beleidigter Chansonnier oder ein falsch benannter Camembert — und schon landet das halbe Land in einer philosophischen Staatskrise. Diesmal genügte allerdings ein Bieretikett aus der Bretagne, um eine nationale Debatte über Humor, Satire und gekränkte Eitelkeiten loszutreten.

    Die Hauptrolle? Natürlich Mireille Mathieu. Frankreichs ewiger Pagenkopf, wandelndes Kulturerbe und vermutlich die einzige Frau Europas, deren Frisur selbst bei Windstärke elf keinerlei demokratische Prozesse zulässt.

    Eine kleine Brauerei namens „L’Imprimerie“ aus Bannalec in der Bretagne hatte die geniale oder völlig wahnsinnige Idee, ein dunkles Bier „Mireille Mafieux“ zu nennen — garniert mit dem Untertitel „la brune de contrebande“. Schmugglerbraune also. Allein dafür verdient irgendwer eigentlich schon einen Orden für gallischen Wortspielterror.

    Doch der Humor kam bei der Betroffenen ungefähr so gut an wie Ketchup auf Foie gras.

    Die Anwälte der Sängerin fordern laut französischen Medien nicht nur einen sofortigen Verkaufsstopp, sondern gleich die komplette Vernichtung der verbliebenen Flaschen. Vernichtung! Als handle es sich um radioaktiven Atommüll und nicht um Craft Beer aus der Bretagne. Man sieht förmlich eine dramatische Szene vor sich: Männer in weißen Schutzanzügen tragen Kartons voller Bierflaschen ins Nichts, während im Hintergrund melancholisch Akkordeonmusik spielt.

    Der Brauereibesitzer Aurélien Picard dürfte derweil feststellen, dass Ironie ein erstaunlich teures Hobby sein kann. Neue Etiketten, vernichtete Bestände, mögliche Entschädigungen — für einen kleinen Betrieb klingt das ungefähr so entspannend wie eine Steuerprüfung auf einem sinkenden Fischerboot.

    Fast noch absurder: Es handelt sich bereits um den zweiten Prominentenstreit derselben Brauerei innerhalb kurzer Zeit. Erst vor wenigen Wochen gab es Ärger wegen eines Biers namens „John Lemon“. Ja, wirklich. Offenbar arbeitet man dort nach dem Motto: Warum einfache Getränkenamen wählen, wenn man sich auch direkt mit internationalen Ikonen anlegen kann?

    Man muss den Bretonen allerdings zugutehalten: Kreativität mangelt ihnen nicht. Andere Brauereien nennen ihre Biere schlicht „Blonde“, „Triple“ oder „IPA“. In Bannalec dagegen klingt jede Zapfanlage wie das Vorprogramm eines Kabarettfestivals.

    Und plötzlich diskutiert ganz Frankreich über eine Frage, die eigentlich herrlich französisch wirkt: Wem gehört Humor?

    Darf man berühmte Namen parodieren? Ab wann endet Satire und beginnt Geschäftemacherei? Und warum reagieren manche Prominente auf Wortspiele ungefähr so empfindlich wie Vampire auf Knoblauch?

    Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo zwischen Markenrecht und gekränktem Stolz. Namen berühmter Persönlichkeiten besitzen heute enormen wirtschaftlichen Wert. Ein Image funktioniert längst wie ein Luxuslabel. Jeder Witz, jede Karikatur und jedes augenzwinkernde Produkt kratzt potenziell am sorgsam polierten Markenlack.

    Trotzdem bleibt ein schaler Nachgeschmack.

    Denn natürlich wirkt die Vorstellung komisch, dass eine kleine bretonische Brauerei plötzlich als ernsthafte Bedrohung für das Vermächtnis einer nationalen Chansonikone gilt. Als könnten ein paar Hundert Bierflaschen den kulturellen Sockel Frankreichs erschüttern. Wenn das tatsächlich möglich wäre, müsste man sich eher Sorgen um die Stabilität des Sockels machen.

    Vielleicht liegt genau darin die eigentliche Pointe dieser Geschichte: Frankreich verteidigt seine Ikonen mit der Härte eines Atomstaates — selbst dann, wenn der Angriff lediglich aus Hopfen, Malz und einem miserabel guten Wortspiel besteht.

    Und irgendwo in einer bretonischen Kneipe sitzt vermutlich gerade ein Stammgast vor seinem Bier und fragt trocken:
    „Was kommt als Nächstes? Klagt Gérard Depardieu gegen eine Käseplatte?“

    Man würde es inzwischen kaum noch ausschließen.

    Ein Artikel von M. Legrand

  • Ukraine-Krieg: Putin-Vertraute Mireille Mathieu kritisiert Emmanuel Macron

    Ukraine-Krieg: Putin-Vertraute Mireille Mathieu kritisiert Emmanuel Macron

    Die französische Sängerin Mireille Mathieu äußerte sich bei einem Besuch im Departement Var zum Ukraine-Konflikt. Die Sängerin rief nicht nur zum Frieden auf, sondern stellte auch die Vermittlungsfähigkeiten von Emmanuel Macron in Frage. Die französische Sängerin Mireille Mathieu war am Donnerstag, dem 10. August, in Saint-Tropez (Var) und sprach mit der Zeitung Var-Matin über den Krieg in der Ukraine. Die Sängerin, die in Russland ein wahrer Superstar ist, kritisierte Emmanuel Macron. Auf die Frage, ob sie vorhabe, auch für die Menschen in Kiew zu singen, antwortete die Sängerin: „Das wäre politisch, und das will ich nicht. Auch nicht in Russland, obwohl ich dieses großartige Volk liebe, wie ich Ihnen schon letztes Jahr gesagt habe“. Dann sagte Mathieu: „Im Moment höre ich nur „Raketen“, „Drohnen“ – und nicht „Frieden“ . Wo geht das hin?“, fragt sie sich. „Ich warte auf einen Vermittler von der Statur eines Mandela, der einen Lichtblick herbeiführt. Leider bezweifle ich, dass das Emma…

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  • Bewundert Mireille Mathieu immer noch Wladimir Putin? Die französische Sängerin erklärt sich

    Bewundert Mireille Mathieu immer noch Wladimir Putin? Die französische Sängerin erklärt sich

    Die berühmte französische Sängerin Mireille Mathieu sprach kürzlich über ihre Nähe zum russischen Präsidenten Wladimir Putin, der ein großer Fan des „Spatzes von Avignon“ ist und der sie mehrmals getroffen hat. Mireille Mathieu ist in Russland sehr beliebt und hat sich mehrmals mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin getroffen, der ein großer Fan der 76-jährigen französischen Sängerin ist. Sie hat in Russland schon viele Male bei Konzerten gesungen, wie z. B. beim Spasskaya-Festival auf dem Roten Platz in Moskau. Ein internationales Festival für Militärmusik, bei dem sie traditionell der Ehrengast ist. Doch in diesem Jahr fand Spasskaya-Festival, das am Sonntag, dem 4. September, zu Ende ging, ohne sie statt. „Angesichts der aktuellen Lage können Sie sich vorstellen, dass es kompliziert ist, dort aufzutreten…. Ich fordere Diplomatie und ein Treffen zwischen Präsident Putin und seinem ukrainischen Amtskollegen. Das Wort Krieg muss aus dem Wörterbuch verbannt werden“, sagte die S…

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