Schlagwort: Minikamera

  • Sicherheitswahn oder echter Fortschritt? Die neuen Überwachungskameras mit aktiver Gegenwehr

    Sicherheitswahn oder echter Fortschritt? Die neuen Überwachungskameras mit aktiver Gegenwehr

    Stellen Sie sich vor, Sie nähern sich einem Haus und eine Stimme warnt: „Sie wurden als unbefugte Person identifiziert. Verlassen Sie das Gelände in fünf Sekunden!“ Wenn Sie nicht schnell genug reagieren, könnten Sie mit Farbkugeln oder Tränengasgeschossen beschossen werden. Diese Szene könnte bald Realität werden, denn die neue Generation von Überwachungskameras, wie die PaintCam Eve von der slowenischen Start-up-Firma OZ-IT, bringt genau diese Funktionen mit.

    Eine neue Dimension der Sicherheitstechnik

    Die PaintCam Eve ist eine motorisierte Überwachungskamera, die sich in alle Richtungen drehen kann. Sie erkennt Bewegungen und identifiziert Personen mittels Gesichtserkennung – Tag und Nacht. Der Clou ist jedoch ihre Fähigkeit zur Reaktion: Bei Identifizierung eines Eindringlings startet sie einen Countdown und schießt bei Nichtbefolgung der Aufforderung Farb- oder Tränengasgeschosse ab.

    Rechtliche und ethische Bedenken

    Die rechtliche Lage solcher „angreifenden“ Kameras ist allerdings noch unklar. Die Risiken sind nicht zu unterschätzen: Verletzungen sind möglich, und bei einer Fehlidentifikation, etwa wenn ein Familienmitglied oder ein Freund nicht erkannt wird, könnten Unschuldige getroffen werden. Obwohl es eine App-gesteuerte Überprüfung gibt, bleibt die Frage, ob die Entscheidung innerhalb von Sekunden getroffen werden muss.

    Verstärkt Technologie den Sicherheitswahn?

    Diese Entwicklung könnte als Symptom der aktuellen Paranoia angesehen werden. Jeder verbarrikadiert sich in seinem eigenen kleinen Fort und betrachtet jeden, der sich nähert, als potenziellen Kriminellen. Unter dem Deckmantel der Technologie wird diese Kultur der Angst und des Misstrauens nur weiter geschürt.

    Ist das wirklich der Weg, den wir gehen wollen? Führt die technologische Entwicklung hier nicht zu einer gefährlichen Entmenschlichung der Gesellschaft, in der Maschinen über menschliche Absichten entscheiden und in Sekundenschnelle über angemessen oder unangemessen urteilen?

    Perspektiven für die Zukunft

    Es bleibt abzuwarten, wie sich die Gesetzgebung an diese neuen technologischen Möglichkeiten anpassen wird. Sicher ist jedoch, dass ein umsichtiger Umgang mit solcher Technik entscheidend sein wird, um nicht in eine dystopische Welt abzugleiten, in der Überwachung und Kontrolle den Alltag bestimmen.

    Welche Sicherheit wünschen wir uns? Und um welchen Preis?

  • Neue Bodycams für Polizei und Gendarmerie ab Donnerstag im Einsatz

    Neue Bodycams für Polizei und Gendarmerie ab Donnerstag im Einsatz

    Diese neuen Körperkameras sind „einfacher zu bedienen, robuster und mit einer zwölfstündigen Autonomie viel besser als das Vorgängermodell“, so Innenminister Gérald Darmanin.

    Ein neues Kameramodell, das für die Ordnungskräfte besser geeignet ist. Eine neue Generation von Bodycams für Polizisten und Gendarmen wird ab Donnerstag, 1. Juli, bei 2.000 Streifengängen eingesetzt, kündigte Innenminister Gerald Darmanin vor dem Kongress der Polizeigewerkschaft Unité SGP Police an. Die Verteilung dieser neuen Kameras wird „bis Ende September“ abgeschlossen sein, sagte der Innenminister.

    Das alte Modell war ungeeignet, zu schwer und mit sowenig Autonomie, dass es wenig oder gar nicht genutzt wurde. Angesichts dieser Situation hatte der Innenminister im September die Bestellung von 30.000 neuen Körperkameras für einen Betrag von 15 Millionen Euro angekündigt. Der Auftrag ging an Motorola Solutions.

    „Einfacher zu bedienen, robuster und mit einer Autonomie von zwölf Stunden deutlich besser als das Vorgängermodell, wurden diese neuen Fußgängerkameras mehrere Wochen lang von Polizeibeamten und Gendarmen in Einsatzsituationen getestet“, erklärt Gérald Darmanin.

    In einer Erklärung präzisierte das Innenministerium, dass diese Kamera an der Uniform des Polizeibeamten oder Gendarmen angebracht sein wird und „bei Interventionen eingesetzt wird, um Konfliktsituationen zu beruhigen und mögliche Gewaltausbrüche zu begrenzen.“

    Nach Angaben des Ministeriums sollen die Kameras es auch ermöglichen, „Straftaten zu objektivieren und durch die Sammlung von Beweisen die notwendigen Elemente für die Verfolgung der Täter zu liefern“. Diese Kameras wurden mit „technischen Vorrichtungen zur Gewährleistung der Integrität der Aufnahmen“ ausgestattet.

  • Das Innenministerium hat 30.000 Kameras bestellt, um französische Polizisten auszurüsten

    Das Innenministerium hat 30.000 Kameras bestellt, um französische Polizisten auszurüsten

    Die Kameras sollen ab Juli ausgeliefert werden, so der US-Hersteller Motorola Solutions. Das Innenministerium hat einen 15-Millionen-Euro-Vertrag unterzeichnet, um Polizisten und Gendarmen mit 30.000 Minikameras auszustatten, teilte Motorola Solutions am Donnerstag, 6. Mai, mit. Diese Kameras sollen ab Juli ausgeliefert werden, so der amerikanische Hersteller. Dieser Kauf war im vergangenen September von Gérald Darmanin angekündigt worden, um den Ordnungskräften dieselben Möglichkeiten zu geben, da sie regelmäßig von Zeugen bei ihren Einsätzen gefilmt werden. Diese Technologie soll auch dabei helfen, das Racial Profiling zu bekämpfen, das der Polizei häufig vorgeworfen wird. Die 10.400 Kameras, mit denen Polizeibeamte derzeit bereits ausgestattet sind, werden für ihre geringe Autonomie kritisiert. „Eine Patrouille dauert acht Stunden, eine Batterieladung zwischen zwei und vier Stunden, daher können sie nicht von Anfang an laufen. Im Moment lautet die Anweisung, die Kamera zu starten, w…

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