Schlagwort: Militärhilfe

  • Emmanuel Macron schließt Entsendung von westlichen Truppen in die Ukraine nicht mehr aus

    Emmanuel Macron schließt Entsendung von westlichen Truppen in die Ukraine nicht mehr aus

    Eine „extrem überraschende Aussage, ein Schock, eine klar an die Russen gerichtete Botschaft“ – das sind einige Reaktionen aus der französischen Politik. Die Entsendung westlicher Bodentruppen in die Ukraine dürfe in Zukunft nicht ausgeschlossen werden, das sagte Emmanuel Macron am Montagabend. „Eine äußerst präzise und äußerst seltene Erklärung, Europa hatte sich nie, zumindest nicht verbal, auf diese Weise verpflichtet“, kommentiert am Dienstag, dem 27. Februar, Peer De Jong, Vizepräsident des Themiis-Instituts, Geopolitik-Spezialist und ehemaliger Oberst der Marine-Truppen, auf dem Sender Franceinfo. „Ein schockierender Satz“. „Das ist eine Botschaft, die extrem stark ist“ und „klar an die Russen gerichtet“, so der Militärexperte weiter. Die Frage der Entsendung von Bodentruppen sei „Teil der Optionen“, sagte Macron. Der Staatschef sagte allerdings auch, dass es „keinen Konsens“ über die Entsendung von westlichen Bodentruppen in die Ukraine gebe. Der französische Präsident wolle off…

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  • Ukraine-Krieg: Bei Besuch in Kiew verspricht französischer Verteidigungsminister weitere Unterstützung für die Ukraine

    Ukraine-Krieg: Bei Besuch in Kiew verspricht französischer Verteidigungsminister weitere Unterstützung für die Ukraine

    Der französische Verteidigungsminister Sébastien Lecornu traf sich am Mittwochmittag mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu einem Arbeitstreffen. Der französische Verteidigungsminister Sébastien Lecornu erklärte am Mittwoch, dem 28. Dezember, bei seiner ersten Reise nach Kiew, er wolle daran arbeiten, den ukrainischen Militärbedarf „für die kommenden Wochen“ zu decken. „Die Präsidenten (Wolodymyr) Selenskyj und (Emmanuel) Macron haben (…) darum gebeten, bis Januar Vorschläge zu unterbreiten, um eine gemeinsame Agenda für die französische Militärhilfe festzulegen“, erklärte Lecornu bei einer Pressekonferenz mit seinem ukrainischen Amtskollegen Oleksij Reznikov. Sébastien Lecornu gab bekannt, dass er sich mit dem ukrainischen Verteidigungsminister über die „taktische und strategische Situation“ vor Ort und über „die Bedürfnisse der ukrainischen Armee in den kommenden Wochen“ ausgetauscht habe. Laut einer Erklärung der ukrainischen Präsidentschaft „informierte Wolodymyr Selenskyj Sébastien Lecornu über die Lage an der Front und die dringenden Verteidigungsbedürfnisse“ der ukrainischen Armee. „Weitere praktische Maßnahmen zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit der Ukraine mit französischer Unterstützung wurden besprochen“, heißt es weiter. Frankreich auf Platz 10 der Unterstützer-Länder Vor der Presse verwies der französische Minister auf den „Fonds von 200 Millionen Euro“, der es der Ukraine ermöglicht, Ausrüstung direkt von französischen Industrieunternehmen zu kaufen, je nachdem, welche Prioritäten die Ukraine hat, um der russischen Armee gegenüberzutreten. Mitte Dezember wurden auf einer internationalen Konferenz zur Unterstützung der Ukraine in Paris über eine Milliarde Euro an Spendengeldern gesammelt, um insbesondere der Bevölkerung zu helfen. In einer Rangliste des Kieler Instituts für Weltwirtschaft vom Dezember belegte Frankreich für seine militärische Unterstützung Kiews, die vor bei weitem von den USA angeführt wird, hinter Großbritannien, Polen und Deutschland den zehnten Platz. Ein weiteres Thema, über das die beiden Verteidigungsminister diskutierten, war das Problem der Reparatur von westlicher Militärausrüstung, die auf dem Schlachtfeld beschädigt wurde. „Die Instandhaltung dessen, was der Ukraine bereits geschenkt wurde, ist genauso wichtig wie neue Ausrüstung“, sagte Sébastien Lecornu. „Luftabwehr und -bekämpfung“, „Artilleriesysteme wie die Caesars“ (aus Frankreich), die Versorgung mit Munition und gepanzerten Fahrzeugen sowie der Kampf „gegen iranische Drohnen“ gehören derzeit zu den Prioritäten der ukrainischen Armee, gab Oleksij Reznikow bekannt. Paris bestätigte bereits, dass man darüber nachdenke, Kiew mehr Boden-Luft-Raketen zu liefern. Im Laufe seines Besuchs hat Sébastien Lecornu einen Kranz vor der „Heldenmauer“ in Kiew niedergelegt, die den seit 2014 an der Front getöteten Soldaten gewidmet ist.
  • Krieg in der Ukraine: Französische Zivilisten wollen in der Ukraine helfen

    Krieg in der Ukraine: Französische Zivilisten wollen in der Ukraine helfen

    Immer mehr französische Zivilisten beabsichtigen, in die Ukraine zu fahren, um zu helfen, die Bevölkerung so gut wie möglich zu schützen oder Kriegsopfer zu versorgen.

    Mathieu Dos Santos, ein 34-jähriger Franzose und ehemaliger Soldat, bereitet sich auf seine Fahrt in die Ukraine vor. Er steht in Kontakt mit einem ukrainischen Verbindungsoffizier, den er an der polnischen Grenze treffen soll. „Das Hauptziel ist nicht, an die Front zu gehen, das schaffen wir nie. Es geht darum, die Menschen so gut wie möglich zu schützen und vor Ort nützlich zu sein“, erklärt er gegenüber dem Sender France 2.

    „Mich vor allem nützlich machen“
    Arsène Sabanieev ist ein französischer Intensivmediziner ukrainischer Herkunft. Auch er hat sich entschieden in die Ukraine zu fahren, nicht um zu kämpfen, sondern um zu heilen. „Ich bin ein Notfallmediziner, also will ich mich vor allem nützlich machen“, sagt der Mann, der sich im Alter von 17 Jahren das Symbol der Ukraine auf den rechten Unterarm tätowiert hat.

  • Krieg in der Ukraine: EU stellt 450 Millionen Euro für Waffenlieferungen an Kiew bereit

    Krieg in der Ukraine: EU stellt 450 Millionen Euro für Waffenlieferungen an Kiew bereit

    Der Chefdiplomat der EU, Josep Borrell, gab am 27. Februar bekannt, dass die Europäische Union 450 Millionen Euro für Waffenlieferungen an die Ukraine bereitstellen wird, was ein Novum in der Geschichte der EU darstellt. „Wir werden die Ukraine weiterhin unterstützen“, bekräftigte er. Die Europäische Union wird 450 Millionen Euro für den Kauf von Waffen für die ukrainischen Streitkräfte bereitstellen, und einige Länder sind bereit, Kampfflugzeuge zu liefern, um der Ukraine zu helfen, der russischen Offensive zu widerstehen, wie der Chef der EU-Diplomatie am Sonntag bekannt gab. „Der ukrainische Aussenminister Dmytro Kouleba sagte, man brauche Flugzeuge, die die Ukrainer fliegen können. Einige Mitgliedstaaten verfügen über solche Flugzeuge und wir werden sie zusammen mit anderen für einen Krieg notwendigen Waffen liefern“, sagte Josep Borrell nach einer Videokonferenzsitzung der EU-Außenminister, der ein Gespräch mit dem ukrainischen Minister vorausgegangen war. „Es wurde eine Vereinbar…

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  • Krieg in der Ukraine: Laut Gabriel Attal bleibt die Entsendung französischer Truppen ausgeschlossen

    Krieg in der Ukraine: Laut Gabriel Attal bleibt die Entsendung französischer Truppen ausgeschlossen

    Regierungssprecher Attal erklärte, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj „eine sehr klare Liste mit benötigter Ausrüstung“ an Frankreich übermittelt habe und dass Frankreich darauf reagieren werde. Regierungssprecher Gabriel Attal äußerte sich in der Sendung „Questions politiques“ auf France Inter und Franceinfo über die Lieferung von Verteidigungswaffen in die Ukraine. „Wir haben welche geliefert“, erklärte er. Und, „der Präsident der Republik hat am Samstag im Verteidigungsrat beschlossen, dass wir unsere Lieferungen noch ausweiten werden.“ Attal bestätigte, dass es einen Austausch zwischen dem französischen Präsidenten und seinem ukrainischen Amtskollegen gegeben habe. „Präsident Selenskyj hat uns eine sehr klare Liste von Ausrüstungsgegenständen übermittelt, die er benötigt. Und natürlich reagieren wir darauf.“ Der Regierungssprecher bekräftigt jedoch, dass die Entsendung französischer Truppen in die Ukraine „ausgeschlossen“ sei….

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