Schlagwort: Militär

  • Frankreich: Nach Attentat in Arras sollen 7.000 Soldaten eingesezt werden

    Frankreich: Nach Attentat in Arras sollen 7.000 Soldaten eingesezt werden

    Der Elysée-Palast kündigte am Samstag, dem 14. Oktober, die Verdoppelung der in Frankreich eingesetzten Sicherheits-Truppen an, nachdem ein junger Mann, der wegen seiner Radikalisierung bereits aktenkundig war, einen Lehrer vor einem Gmnasium in Arras ermordet hatte. Nach dem Mord an einem Lehrer in Arras werden die allgemeinen Sicherheitsmaßnahmen in Frankreich ausgeweitet. Am Freitagabend fand im Elysée-Palast ein Sicherheitstreffen statt. „Emmanuel Macron hat entschieden, dass wir bis zu 7.000 Soldaten der Sentinelle-Truppe mobilisieren werden, die bis Montagabend und bis auf weiteres eingesetzt werden sollen“, teilte das Präsidialamt am Samstag mit und bestätigte damit eine Meldung des Senders RTL. Der französische Präsident bezeichnete die Tat in Arras als „islamistischen Terrorismus“. Die sogenannte „Operation Sentinelle“ wurde erstmals 2015 von François Hollande nach den Anschlägen auf das Satiremagazin Charlie Hebdo und einen jüdischen Supermarkt in Paris eingesetzt. Sie ermögl…

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  • Krise in Niger: Französische Armee beginnt ihren Rückzug innerhalb einer Woche

    Krise in Niger: Französische Armee beginnt ihren Rückzug innerhalb einer Woche

    Die in Niger stationierten französischen Truppen werden „innerhalb einer Woche“ ihren Abzug aus dem Land beginnen, wie der Generalstab der französischen Streitkräfte am Donnerstag, dem 5. Oktober, mitteilte.

    „Wir werden die Abzugsoperation innerhalb einer Woche in guter Ordnung, in Sicherheit und in Abstimmung mit den Nigrern beginnen“, erklärte heute der Generalstab der französischen Armee. Die in Niger stationierten französischen Truppen werden somit ihren Abzug aus dem Land einleiten. Die Beziehungen zu dem aus dem Staatsstreich vom 26. Juli hervorgegangenen Militärregime sind nach wie vor angespannt, wie der Generalstab der Streitkräfte am Donnerstag betonte.

    Der französische Präsident Emmanuel Macron hatte am 24. September das Ende der militärischen Zusammenarbeit mit Niger und den schrittweisen Abzug der 1.400 französischen Soldaten aus dem Sahelland „bis Ende des Jahres“ angekündigt und damit dem Willen der neuen nigrischen Machthaber entsprochen, die den demokratisch gewählten Präsidenten Mohamed Bazoum gestürzt und alle Verteidigungsabkommen zwischen Niamey und Paris aufgekündigt hatten. „Wir werden tun, was geplant ist, es wird entsprechend der Planung ablaufen“.

    Etwa 1.000 französische Soldaten und Kampfflugzeuge sind auf dem französischen Luftwaffenstützpunkt in Niamey und etwa 400 in Ouallam und Ayorou, im Nordwesten des Landes im sogenannten „Dreiländereck“ zwischen Niger, Burkina Faso und Mali eingesetzt. Die Gegend gilt als ein Zufluchtsort der Gruppe Islamischer Staat (IS). Die auf den vorgeschobenen Stützpunkten eingesetzten Soldaten sollen die ersten sein, die sich aus dem Einsatz zurückziehen. „Wir treffen Vorkehrungen, um die Sicherheit aller an dem Rückzug beteiligten Personen zu gewährleisten“, erklärte der französische Generalstab, insbesondere auf der Straße, die die vorgeschobenen Stützpunkte mit der Hauptstadt verbindet, was vor dem Hintergrund der Verschlechterung der Sicherheitslage im Land nach mehreren Angriffen mit Dutzenden von Todesopfern Luftunterstützung erfordern könnte.

    Für die Soldaten bedeutet dieser von der Junta verlangte Abzug das Ende einer seit zwei Monaten unsicheren Situation mit unregelmäßiger Versorgung und regelmäßigen antifranzösischen Demonstrationen vor ihren Kasernen in Niamey. Dort beherbergt das französische Gelände innerhalb einer nigrischen Liegenschaft Hunderte von Büros in Fertigbauweise, modulare Hangars und Unterkünfte für Flugzeuge, Zelte, Pilotenkabinen für Drohnen, Bulldozer der Pioniertruppe, und so weiter. Auf Ersuchen der früheren nigrischen Regierung hatte Frankreich seine Präsenz in der Hauptstadt mit Panzern und Hubschraubern ausgebaut, dazu kamen fünf Reaper-Drohnen und mindestens drei Kampfflugzeuge.

    Die Soldaten haben für den Rückzug keine andere Wahl, als den Landweg zu benutzen, entweder über Benin — eine Option, die das nigrische Militärregime allerdings ablehnt — oder in den Tschad, was dann bedeuten würde, dass die nach Frankreich zurückkehrenden Container über den Hafen von Douala in Kamerun transportiert werden müssten. Die Option einer Luftbrücke scheint derzeit nicht zu bestehen, da die nigrischen Militärmachthaber bis auf weiteres den Überflug französischer Flugzeuge über ihr Territorium verbieten.

  • Niger: Junta wirft französischen Botschafter aus dem Land

    Niger: Junta wirft französischen Botschafter aus dem Land

    Seit dem Staatsstreich der Armee am 26. Juli steigen die Spannungen zwischen Niger und Frankreich weiter an. Die Junta stellte dem französischen Botschafter ein Ultimatum und gab ihm 48 Stunden Zeit, das Land zu verlassen. Die im Niger herrschende Militärjunta ordnete an, dass der französische Botschafter das Land innerhalb von 48 Stunden verlassen müsse. Die Antwort Frankreichs kam umgehend: ‚Sie haben keine Befugnis, die Abreise unseres Botschafters zu verlangen‘, lautete die Antwort des französischen Aussenministeriums, berichtet der Journalist Nicolas Bertrand am Samstag, 26. August, aus Niamey für den Sender France 2. Frankreich ist der Ansicht, dass die Putschisten nicht legitimiert sind, da sie nicht demokratisch gewählt wurden. „Heute Morgen hat das nigrische Militär das Ultimatum wiederholt“, berichtet Nicolas Bertrand. Der französische Botschafter gilt somit als persona non grata und hat bis Sonntagabend Zeit, das Land zu verlassen. „Es ist derzeit nicht bekannt, wo sich der …

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  • Französische Nationalversammlung beschließt 413 Milliarden Militärausgaben über sieben Jahre

    Französische Nationalversammlung beschließt 413 Milliarden Militärausgaben über sieben Jahre

    Die französische Nationalversammlung verabschiedete in erster Lesung eine 40%ige Erhöhung des für Militärausgaben vorgesehenen Budgets. Frankreich wird seinen Militärhaushalt deutlich aufstocken. Die Nationalversammlung stimmte am Mittwoch, dem 7. Juni, in erster Lesung dem Grundsatz zu, dass der neue Verteidigungshaushalt für die kommenden sieben Jahre 413 Milliarden Euro betragen soll. Ziel ist es, die Armeen besser auf den Verteidigungsfall vorzubereiten und zu modernisieren. Nach einer sicheren Abstimmung – 408 Ja- und 87 Nein-Stimmen – begrüßte Armeeminister Sébastien Lecornu das Votum auf Twitter.

    Vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine bedeuten die 413,3 Milliarden des neuen Militärhaushalts eine Steigerung um 40% im Vergleich zum vorherigen Haushalt. Sie sollen insbesondere die Modernisierung der nuklearen Abschreckung ermöglichen. 30 Milliarden sollen dem Inflationsausgleich dienen. Die Mittel sollen auch die Unt…

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  • Militärhaushalt: Frankreich erhöht das Budget auf über 413 Milliarden Euro für sieben Jahre

    Militärhaushalt: Frankreich erhöht das Budget auf über 413 Milliarden Euro für sieben Jahre

    Die Abgeordneten der Nationalversammlung debattieren seit Montag über die Erhöhung des Armeehaushalts. Einige Pläne der Regierung werden von der Opposition nicht mitgetragen. Geld für neue Kanonen. Seit dem gestrigen Montag debattieren die Abgeordneten in der Nationalversammlung über die Erhöhung des französischen Armeehaushalts im Rahmen des neuen Militärprogrammgesetzes (LPM), das von der Regierung vorgelegt wurde. Mit 413 Milliarden für sieben Jahre (2024-2030) ist der Betrag deutlich höher als der während der vorherigen Fünfjahresperiode verabschiedete (295 Milliarden für 2019-2025). Was will die Regierung erreichen? Das erklärte Ziel ist die Modernisierung der Armee, insbesondere der nuklearen Abschreckung. Allein dafür sollen 13 % der Mittel verwendet werden. Das ist der „Betrag der Lebensversicherung“, was es gleichzeitig ermöglichen soll, weniger konventionelle Streitkräfte zu haben, urteilt Thomas Gassilloud, Vorsitzender des Verteidigungsausschusses. Ansonsten bleibt die Ziel…

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  • Sicherheit: Frankreich erhöht Militär-Budget auf 413 Milliarden Euro

    Sicherheit: Frankreich erhöht Militär-Budget auf 413 Milliarden Euro

    Da Frankreich seine Position als militärische Großmacht festigen möchte, hat es sein Budget für das Militär auf 413 Milliarden Euro erhöht, was einer Steigerung von 30 % seit 2018 entspricht. Es ist eine beispiellose finanzielle Anstrengung zu Gunsten der französischen Armee: Das neue Gesetz zur „Militärprogrammierung“ sieht für die kommenden sieben Jahre 413 Milliarden Euro vor, gegenüber 295 Milliarden Euro zuvor. Der Militärhaushalt entspricht 2 % des BIP im Jahr 2025, dem von der NATO geforderten Ziel. Für das Verteidigungsministerium geht es darum, erneut die Möglichkeit eines Krieges in Betracht zu ziehen. Einen Teil der 413 Milliarden wird das Ministerium in Kampfdrohnen, Raumfahrt, Satelliten, Boden-Luft-Abwehr mit der Entwicklung von Hyperschallwaffen und in den Nachrichtendienst investieren. 40.000 zusätzliche Reservisten Allein die Kosten für den neuen Flugzeugträger Frankreichs werden auf 10 Milliarden Euro geschätzt. Das Verteidigungsministerium plant außerdem, 40.000 zusä…

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  • Französische Armee: Machtdemonstration bei einer Landungsübung im Departement Hérault

    Französische Armee: Machtdemonstration bei einer Landungsübung im Departement Hérault

    Ein französischer Strand im Département Hérault wurde am Sonntag, dem 26. Februar, vom Militär gestürmt. Es handelte sich dabei um eine Übung der Armee, die für eine Landungsoperation im Konfliktfall trainierte.

    Ab 6 Uhr am Morgen des 26. Februar kam es in Sète und Frontignan (Hérault) zu einer militärischen Landungsoperation. 700 Soldaten und 145 Fahrzeuge der Armee zogen in den Hafen ein. „Es herrscht eine seltsame Atmosphäre, die man so eigentlich nicht erleben möchte“, rutscht es einer Einwohnerin heraus. Es handelt sich um die Operation Orion, eine Übung, die 7.000 Soldaten in 14 Departements Südfrankreichs mobilisiert. Gestern wurden 350 Fallschirmjäger mit 50 Tonnen Material abgeworfen. Ihre Aufgabe bestand darin, eine angenommene feindliche Miliz zurückzudrängen.

    Der Krieg in der Ukraine nährt das Szenario
    Sowohl in Castres als auch in Frontignan werden unechte Verletzte versorgt. Für das Militär ist es eine Gelegenheit, alle Kräfte – Luft-, See- und Landstreitkräfte – zu koordinieren. An Bord eines amphibischen Hubschrauberträgers werden die Operationen seit mehreren Tagen geplant und gesteuert. Die Übung wurde seit Monaten vorbereitet. Der Krieg in der Ukraine hat natürlich das Szenario bestimmt. Die Übung soll dazu beitragen, das Profil der Armee von morgen zu entwickeln.

  • Verteidigung: Französische Armee startet ihre größte Militärübung seit 20 Jahren

    Verteidigung: Französische Armee startet ihre größte Militärübung seit 20 Jahren

    Großes Manöver der französischen Armee, an dem 7.000 Soldaten teilnehmen. Am Sonntag, dem 26. Februar, fanden in Sète die ersten Übungen statt – unter den Augen der Öffentlichkeit.

    In dem kleinen Hafen von Frontignan im Département Hérault landen gepanzerte Fahrzeuge mit Soldaten. Die Bevölkerung beobachtet die Übung mit Bewunderung, aber auch mit einer gewissen Besorgnis. „So etwas ist sowieso immer beeindruckend. Man weiß nie, was passieren kann, wenn man bedenkt, was gerade in der Welt passiert“, meint eine Anwohnerin auf dem Sender France 3. „Das ist eine etwas seltsame Atmosphäre, die man eigentlich nicht erleben möchte“, ergänzt eine andere.

    7.000 Mann werden 15 Tage lang Übungen abhalten
    Bereits am Samstag wurden Hunderte von Fallschirmjägern im Rahmen der größten Übung der französischen Armee seit 20 Jahren abgeworfen. Die Manöver finden in 14 Departements statt. Ziel ist es, einen groß angelegten Einsatz in einem fremden Land zu simulieren, das von einem seiner Nachbarn bedroht wird, wie es in der Ukraine der Fall ist. Zu Land, zu Wasser und in der Luft werden 15 Tage lang 7.000 Soldaten Übungen abhalten, im April sollen dann erneut 12.000 Soldaten in Ostfrankreich ein Manöver abhalten.

  • Macron: 400 Milliarden über 7 Jahre für Neuorganisation der französischen Armee

    Macron: 400 Milliarden über 7 Jahre für Neuorganisation der französischen Armee

    Modernisierung der nuklearen Abschreckung, Vorbereitung auf die Risiken eines Konflikts von „hoher Intensität“, Verstärkung im Bereich der Drohnen… Emmanuel Macron stellte am Freitag auf dem Luftwaffenstützpunkt Mont-de-Marsan die Schwerpunkte des künftigen Militärprogrammgesetzes 2024-2030 vor.  Es handelt sich um einen mit Spannung erwarteten Text, nachdem der Krieg in der Ukraine Schwächen im französischen Militärsystem aufgedeckt hat. Präsident Emmanuel Macron enthüllt am Freitag, dem 20. Januar, die Grundzüge des künftigen Militärprogrammgesetzes 2024-2030, das vor dem Hintergrund des Krieges in Europa unter dem Zeichen der „Transformation der Armeen“ steht. Der Staatschef stellt das neue Gesetz bei seinen Neujahrswünschen an die Streitkräfte auf dem Luftwaffenstützpunkt Mont-de-Marsan (Landes) vor.  Das Gesetz, das dem Parlament im März vorgelegt werden soll, verspricht weitere erhebliche Ausgaben im Bereich der Verteidigung, nachdem jahrelange Haushaltskürzungen bei …

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  • Militärs bei Übung von Zug erfasst: Ein Toter und zwei Verletzte

    Militärs bei Übung von Zug erfasst: Ein Toter und zwei Verletzte

    Ein Zug erfasste am Donnerstagabend mehrere Soldaten, die an einer Übung in Puget-sur-Argents im Departement Var teilnahmen. Die Bilanz des Unfalls: Ein Toter und zwei Verletzte. 

    Eine Gruppe von Soldaten, die an einer Übung teilnahmen, wurde in Puget-sur-Argens in der Region Var von einem Zug erfasst, berichtet die Zeitung Var-Matin und der TV-Sender BFM Var. Es gab einen Toten und zwei Verletzte. Das Opfer ist etwa 20 Jahre alt, die beiden Verletzten erlitten einen schweren Schock. Sie stammen aus Tarbes.

    Das 35. RAP aus Tarbes leitete die Übung. Die meisten teilnehmenden Soldaten sind Fallschirmjäger aus Bigbourdan. Die Gruppe nahm im Rahmen ihrer militärischen Grundausbildung an einem Nachtmarsch teil. „Es ist nicht bekannt, warum sie diese Bahnlinie überquert haben“, berichtet das Kommando des 35. RAP der Zeitung La Dépêche du Midi.

    Die achtwöchige Militärausbildung hatte in Tarbes im Quartier Soult begonnen und wurde im Lager La Courtine im Departement Creuse fortgesetzt, wo auch der Großteil der Übung stattfand.

    „Unsere Priorität liegt jetzt in der Betreuung der Familie und der Kameraden des Opfers“, so das Kommando.

    Neben Feuerwehr und Gendarmerie begab sich der Staatsanwalt von Draguignan am Donnerstagabend an den Ort des Unfalls. Die Ermittlungen wurden der Staatsanwaltschaft Marseille übertragen.