Schlagwort: Mikroalgen

  • Forscher in Nantes entdecken eine Alge gegen Akne

    Forscher in Nantes entdecken eine Alge gegen Akne

    Eine Mikroalge, die Aknepickel verschwinden lässt! In Form einer Creme verwendet, soll sie sich dank ihrer antibakteriellen Eigenschaften als sehr wirksam bei der Behandlung von hartnäckigen Pickel erweisen. Ein Wundermittel aus dem Meeres, das von Forschern des Französischen Forschungsinstituts für die Ausbeutung des Meeres (Ifremer) entdeckt wurde. Es handelt sich um eine Alge, die das Leben Tausender von Akne betroffener Teenager und Erwachsener verändern könnte. Die Alge „Skeletonema marinoi“, die bereits in der Krebsbehandlung eingesetzt wird, könnte nun in Form einer Creme oder eines Gels zum Auftragen auf die Haut eingesetzt werden. Ein Extrakt dieser Mikroalge wurde gerade vom Ifremer in Nantes mit Unterstützung der Universität La Rochelle patentiert. Die im Atlantik sehr häufig vorkommende Alge hat die Besonderheit, dass sie Moleküle enthält, die durch Licht aktiviert werden. Werden diese Pigmente einige Minuten dem Licht ausgesetzt, wirken sie gegen die Bakterien, die für die…

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  • Roter Schnee in den Alpen: Was ist das „Gletscherblut“, dieses Phänomen, das Wissenschaftlern Sorgen bereitet?

    Roter Schnee in den Alpen: Was ist das „Gletscherblut“, dieses Phänomen, das Wissenschaftlern Sorgen bereitet?

    Wenn der Sommer naht, wird der Schnee in den französischen Alpen scharlachrot. Ein rätselhaftes Phänomen, das Wissenschaftler beunruhigt.

    Immer wenn der Sommer naht, färben sich die Schneedecken in den französischen Alpen rot. Ein Phänomen, das die Einheimischen als „Blut der Gletscher“ bezeichnen und das bei Wissenschaftlern Besorgnis hervorruft. Tatsächlich sind es rote Mikroalgen, die sich so stark vermehren, dass sie am Ende den Schnee färben. Sie sind auch im Winter vorhanden, sind aber aufgrund ihrer Anzahl und grünen Farbe weniger sichtbar.

    „Wenn die Sonnenstrahlen sehr stark werden, etwa ab Mai, bauen die Algen ein Schild aus roten Molekülen auf, die wie Sonnencreme wirken. Das fällt auch mit der Zeit zusammen, in der sie sich vermehren und auf den Berggipfeln surreale Landschaften bieten“, erklärt Eric Maréchal, Forschungsleiter am Labor für Zell- und Pflanzenphysiologie in Grenoble, gegenüber Le Parisien.

    Das Phänomen hat jedoch in den letzten Jahren spürbar zugenommen. Und es ist möglich, dass der Anstieg des CO2 in der Atmosphäre, von dem sich die Algen ernähren, eine der Ursachen dafür ist. Außerdem beschleunigen diese Mikroalgen das Schmelzen von Schnee. „Leider begünstigt die rote Färbung das Abschmelzen der Gletscher, indem sie den Albedo-Effekt des Schnees unterdrückt. Es reflektiert weniger Sonnenstrahlung, erwärmt sich und schmilzt schneller. In Gebieten ohne Gletscher verkürzt sich dadurch die Dauer der Schneedecke, was wiederum Auswirkungen auf die Wasserversorgung von Dämmen und die landwirtschaftliche Bewässerung in den Ebenen hat“, sagt Éric Maréchal.

    Diese Mikroalgen haben aber auch ihre Vorteile. Sie sind reich an Antioxidantien und könnten im Kampf gegen die Zellalterung interessant sein.