Schlagwort: Metz

  • 25 Jahre Gefängnis für den mörderischen Partner – Der Femizid von Anita Gashi

    25 Jahre Gefängnis für den mörderischen Partner – Der Femizid von Anita Gashi

    Sie schrie – doch niemand konnte sie retten. Anita Gashi, im fünften Monat schwanger, wurde im Juni 2022 in ihrer eigenen Wohnung bei lebendigem Leib verbrannt. Jetzt, genau drei Jahre später, hat das Schwurgericht des Départements Moselle ihren Lebensgefährten Maroof Easakhail für schuldig befunden: 25 Jahre Freiheitsstrafe. Eine Strafe, die schwer wiegt – und doch nicht den Schmerz lindern kann, den ihr gewaltsamer Tod hinterlässt. Ein Leben in Flammen – das grausame Verbrechen Der 6. Juni 2025 markiert das juristische Ende einer Tat, die in Metz-Borny Entsetzen auslöste. Die Wohnung brannte, Flammen schlugen aus dem Fenster, Rauchschwaden trieben durch das Treppenhaus – die schwangere Frau kam nicht heraus. Als Feuerwehrleute sie fanden, war sie kaum noch ansprechbar. 90 Prozent ihres Körpers waren verbrannt. Einen Monat später erlag sie ihren Verletzungen. Auch das ungeborene Kind überlebte nicht. Lange stritt Easakhail ab, das Feuer absichtlich gelegt zu haben. Erst im Prozess gab…

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  • Metz glänzt erneut – Wie die Mosel-Metropole zur Sauberkeits-Ikone wurde

    Metz glänzt erneut – Wie die Mosel-Metropole zur Sauberkeits-Ikone wurde

    Wer durch Metz spaziert, bemerkt es sofort: Die Stadt ist sauber, ordentlich und liebevoll gepflegt. Dass das kein Zufall ist, beweist die jüngste Auszeichnung: Für 2024 erhielt Metz zum zweiten Mal in Folge die Fünf-Stern-Auszeichnung des Labels „Ville Éco-propre“ – ein Beleg für ein umfassendes und nachhaltiges Engagement für urbane Sauberkeit. Nur wenige Städte in Frankreich können sich mit diesem Status schmücken.

    Eine Auszeichnung mit Tiefgang

    Doch was steckt eigentlich hinter diesem Label?

    Das Siegel „Ville Éco-propre“ wird von der AVPU (Association des Villes pour la Propreté Urbaine) vergeben. Es bewertet nicht nur die sichtbare Sauberkeit, sondern auch die dahinterliegenden Strukturen – von der Eigenanalyse über Maßnahmenpläne bis hin zu innovativen Aktionen. Für die fünfte Stern-Stufe muss eine Stadt also mehr tun als nur kehren.

    Und Metz? Die haben mehr gemacht – viel mehr.

    Wenn ein Drache Müll frisst

    Ein Hingucker mit Köpfchen: Der „Graoully mangeur de déchets“, ein farbenfroher Drache, der 220 Kilogramm Abfall in nur einer Woche verschlang – und zwar im Rahmen der „Semaine de la Propreté“, einer Aktionswoche rund um Stadtsauberkeit.

    Kinder lieben ihn, Erwachsene staunen – und nebenbei landen die Kippen, Bonbonpapiere und Coffee-to-go-Becher endlich dort, wo sie hingehören. Genau solche Aktionen sind es, die Metz von anderen Städten abheben.

    Sauberkeit beginnt bei den Kleinsten

    Wie lernt man eigentlich Sauberkeit? In Metz beginnt das früh – sehr früh. Mit dem „Petit théâtre de la propreté“ erleben Kindergartenkinder spielerisch, warum es wichtig ist, keinen Müll herumliegen zu lassen. Interaktive Theaterstücke machen die Sache anschaulich und packen die kleinen Zuschauer dort, wo sie am empfänglichsten sind: im Herzen und im Spieltrieb.

    Ein kluger Schachzug der Stadt, die genau weiß: Wer heute als Kind mitmacht, wird morgen als Erwachsener Verantwortung übernehmen.

    Klare Zeichen auf der Straße

    Was helfen Maskottchen und Theater, wenn die Straße voller Zigarettenstummel liegt?

    Auch hier zeigt Metz Handlungsstärke: 600 neue öffentliche Aschenbecher und 8.000 verteilte Taschenaschenbecher sprechen eine deutliche Sprache. Die Stadt kämpft an vorderster Front gegen die Alltagsverschmutzung – und zwar mit Werkzeug, das funktioniert.

    Dazu kommen regelmäßige Großreinigungen, bei denen nicht nur städtische Mitarbeitende mitanpacken, sondern auch viele Bürgerinnen und Bürger. Da wird gemeinsam geschrubbt, gesammelt und gefeiert – fast wie ein städtisches Großreinemachen mit Volksfestcharakter.

    Es bleibt nicht alles glänzend

    Aber – und das gehört zur Wahrheit – nicht alles läuft reibungslos.

    Im Zentrum von Metz klagen einige Geschäftsleute über überquellende Mülleimer und unzureichende Entsorgung. Manch einer spricht sogar von „Müllbergen“, die Kunden vergraulen. Die Stadt kennt das Problem – und hat bereits neue Sammelpunkte angekündigt. Klar ist aber auch: Der Spagat zwischen funktionierender Logistik und wachsenden urbanen Herausforderungen bleibt anspruchsvoll.

    Ein Gemeinschaftsprojekt mit Herz

    Was Metz jedoch auszeichnet, ist der Zusammenhalt. Die Bürger identifizieren sich mit der Sauberkeit ihrer Stadt – und das spürt man. Ob Schulklasse, Seniorengruppe oder Geschäftsinhaber:in: Viele beteiligen sich aktiv am Projekt „saubere Stadt“.

    Dahinter steckt eine Überzeugung: Sauberkeit ist nicht nur Aufgabe des Staates – sie ist Teil des urbanen Miteinanders. Oder anders gesagt: Wer seinen Ort liebt, hält ihn sauber.

    Und was bringt die Zukunft?

    Wird Metz weiter an der Spitze bleiben?

    Alles spricht dafür. Denn die Stadt ruht sich nicht auf ihren Lorbeeren aus. Sie entwickelt ihre Strategien stetig weiter, sucht den Dialog mit den Bürgern – und packt die Dinge an.

    Vielleicht ist genau das das Erfolgsrezept: eine Kombination aus klarem Willen, klugen Ideen und echtem Gemeinschaftsgeist.

    Von C. Hatty

  • Weihnachtszauber in Metz: Ein Lichtermeer im Herzen Lothringens

    Weihnachtszauber in Metz: Ein Lichtermeer im Herzen Lothringens

    xDie Stadt Metz im Nordosten Frankreichs ist nicht nur für ihre beeindruckende gotische Kathedrale bekannt, sondern auch für einen der schönsten Weihnachtsmärkte des Landes. Jedes Jahr im Advent verwandelt sich Metz in ein funkelndes Winterwunderland, das Besucher aus ganz Europa anzieht. Begleiten Sie mich auf einem Rundgang durch diese zauberhafte Kulisse – mit leuchtenden Laternen, […]

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  • Metz: Eine historische Reise durch die Perle Lothringens

    Metz: Eine historische Reise durch die Perle Lothringens

    Metz, die Hauptstadt der Region Grand Est im Nordosten Frankreichs, ist eine Stadt voller Geschichte, Kultur und Charme. Hier verschmelzen römische Überreste mit gotischen Meisterwerken und modernen Kunstinstallationen. Lass uns gemeinsam durch die malerischen Straßen und versteckten Winkel dieser faszinierenden Stadt schlendern. Vom Bahnhof in die Altstadt: Ein sanfter Einstieg Unser Ausgangspunkt ist der imposante […]

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  • Metz will Flüchtlinge aus Gaza aufnehmen: Eine humanitäre Geste in schwierigen Zeiten

    Metz will Flüchtlinge aus Gaza aufnehmen: Eine humanitäre Geste in schwierigen Zeiten

    Die Stadt Metz im Departement Moselle zeigt erneut ihr humanitäres Engagement. François Grosdidier, Bürgermeister der Stadt, hat am Mittwoch, dem 29. Mai, angekündigt, dass Metz bereit ist, Flüchtlinge aus Gaza aufzunehmen. Dies berichtet der Sender France Bleu Lorraine Nord. Eine Tradition der Menschlichkeit „Die Stadt Metz hat unter allen bisherigen Stadtverwaltungen stets ihren Beitrag zur Aufnahme von Kriegsflüchtlingen geleistet“, betont Bürgermeister Grosdidier. Er verweist auf die lange Tradition der Stadt, Menschen in Not zu helfen. In den letzten Jahren hat Metz syrische und ukrainische Flüchtlinge aufgenommen und ihnen eine neue Heimat gegeben. Die aktuelle Situation in Gaza Die jüngsten Ereignisse in Gaza – die Kämpfe und die humanitäre Krise infolge Hamas-Überfalls auf Israel am 7. Oktober – haben Millionen Menschen dazu gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen. Der Bürgermeister beschreibt die dramatische Lage: „Die Kriegshandlungen haben Gaza in ein Schlachtfeld verwandelt, wo…

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  • Schiesserei in Metz: Drei Personen verletzt und eine Person festgenommen

    Schiesserei in Metz: Drei Personen verletzt und eine Person festgenommen

    Die drei Verletzten seien zum Glück nicht lebensbedrohlich verletzt, meldet die Staatsanwaltschaft von Metz. Drei Personen wurden am Samstag, dem 23. September, nach Schüssen in einer Straße im Norden von Metz verletzt, wie die zuständige Staatsanwaltschaft am Sonntag mitteilte. Der Vorfall ereignete sich gegen 18 Uhr in der Avenue de Thionville im Norden der Stadt. Anschließend wurde ein großes Sicherheitsaufgebot vor Ort eingesetzt, berichtete die Zeitung Le Républicain Lorrain. Die verletzten Personen, die sich derzeit noch im Krankenhaus befinden, sind laut Staatsanwalt Yves Badorc in den Jahren 1989, 1992 und 2002 geboren. Ihre Verletzungen seien „nicht lebensbedrohlich“, versicherte die Staatsanwaltschaft der Regionalzeitung. Eine 39-jährige Person wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen, so die Zeitung Le Républicain Lorrain. Eine Untersuchung wegen versuchten Mordes wurde von der Staatsanwaltschaft eingeleitet.
  • Metz: Frau auf offener Straße niedergestochen – Verdächtiger festgenommen

    Metz: Frau auf offener Straße niedergestochen – Verdächtiger festgenommen

    Am Mittwoch, dem 8. März, wurde in Metz ein Mann festgenommen. Er wird verdächtigt, seine Ehefrau oder Ex-Ehefrau mitten im Stadtzentrum niedergestochen zu haben.

    Eine Frau wurde am Mittwochmorgen im Stadtzentrum vor der Kathedrale in Metz niedergestochen, wie Franceinfo meldete.

    Laut Franceinfo wurde das Opfer am Mittwochmorgen gegen 8 Uhr von ihrem Freund oder Ex-Freund mit einem Messer attackiert. Sie wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der Verdächtige wurde festgenommen. Beide Personen sind etwa 40 Jahre alt.

    Der Bürgermeister der Stadt, François Grosdidier, schreibt auf Twitter und Facebook: „Der Tag in Metz beginnt mit dem Messerangriff auf eine Frau an der Place d’Armes.“ Eine „schreckliche“ Tat an diesem Mittwoch, dem 8. März, dem „Tag der Frauenrechte“, fügte er hinzu. „Ich bin von ganzem Herzen bei dem Opfer, dem ich sehnlichst die beste Genesung wünsche, bei seiner Mutter, einer langjährigen Freundin, und bei all seinen Angehörigen“, fuhr er fort, bevor er den Ordnungskräften und der Feuerwehr für „ihre prompte und effiziente Reaktion“ dankte. „Diese Tragödie erinnert uns einmal mehr an die schreckliche Realität, die von denen geschaffen wurde, die sich das Recht herausnehmen, über das Leben und die Freiheit von Frauen zu verfügen.“