Schlagwort: Mali

  • Absturzes eines Militärflugzeugs der Wagner-Gruppe bei der Landung in Mali fordert über100 Menschenleben

    Absturzes eines Militärflugzeugs der Wagner-Gruppe bei der Landung in Mali fordert über100 Menschenleben

    Am Samstag, den 23. September, ereignete sich in Mali ein schwerer Flugzeugabsturz, um den großes Rätselraten herrscht. Es ist schwierig, die Zahl der Todesopfer nach dem Absturz eines Militärflugzeugs der Wagner Gruppe zu erfahren. Erste Bilder des Absturzes  kursieren jetzt in den sozialen Netzwerken. Ein Iljuschin Il-76, stürzte am Samstag, dem 23. September, bei der Landung in Gao im Norden Malis ab. Fotos und ein Video des Absturzes, auf dem eine große Explosion zu sehen ist, lassen keinen Raum für Zweifel, doch auch fünf Tage nach dem Vorfall ist die Zahl der Todesopfer immer noch weitgehend unbekannt. Auch die Ursachen des Absturzes sind noch völlig unklar. Erste Erkenntnisse scheinen zu bestätigen, dass das Flugzeug stark überladen gewesen sei. Klar scheint aber, dass die Maschine zum Zeitpunkt des Absturzes von malischen Streitkräften und ihren Verbündeten der russischen paramilitärischen Gruppe Wagner benutzt worden ist. Aus diplomatischen Quellen in Mali ist zu erfahren, das…

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  • Französischer Journalist Olivier Dubois nach 711 Tagen Geiselhaft in der Sahelzone endlich frei!

    Französischer Journalist Olivier Dubois nach 711 Tagen Geiselhaft in der Sahelzone endlich frei!

    Nach fast 23 Monaten wurde der in der Sahelzone festgehaltene Journalist Olivier Dubois von seinen Entführern freigelassen. Der französische Journalist Olivier Dubois wurde fast zwei Jahre nach seiner Entführung durch Dschihadisten in Mali jetzt endlich freigelassen. Er kam am Montag auf dem Flughafen von Niamey im Niger an, zusammen mit einer amerikanischen Geisel, die bereits seit 2016 festgehalten wurde. „Ich fühle mich müde, aber es geht mir gut“, sagte der 48-jährige Journalist, als er aus dem Flugzeug stieg, lächelnd und sichtlich bewegt. Olivier Dubois, von dem nicht bekannt ist, ob er während der gesamten Zeit seiner Gefangenschaft in Mali festgehalten wurde, war seit der Freilassung der ebenfalls in Mali entführten Sophie Petronin im Oktober 2020 die einzige bekannte französische Geisel weltweit, die nicht von einem Staat festgehalten wurde. „Es ist enorm für mich, hier zu sein, frei zu sein, ich will dem Niger für die Unterstützung bei dieser heiklen Mission danken und Frankreich und allen, die es mir ermöglicht haben, heute hier zu sein, meine Anerkennung aussprechen“, Sagte Dubois zu den wartenden Journalisten. Er wolle auch „ein großes Dankeschön“ an den Radiosender Radio France Internationale (RFI) sagen, der jeden Monat Unterstützungsbotschaften von seinen Angehörigen ausstrahlte. Der amerikanische humanitäre Helfer Jeffery Woodke, der im Oktober 2016 in Niger entführt worden war, wurde ebenfalls freigelassen. Auf einen Stock gestützt und mit weißem Haar erschien er an der Seite von Olivier Dubois. Das Weiße Haus zeigte sich in einer Erklärung am Montag „erleichtert“ über die Freilassung. „Die Geiseln wurden wohlbehalten von den nigrischen Behörden abgeholt, bevor sie den französischen und amerikanischen Behörden übergeben wurden“, sagte der nigrische Innenminister Hamadou Souley am Montag am Flughafen. Der französische Botschafter in Niger, Sylvain Itté, dankte seinerseits den nigrischen Behörden dafür, dass sie „aktiv zu diesem glücklichen Ausgang beigetragen haben“. Olivier Dubois, ein unabhängiger Journalist, war am 8. April 2021 in Gao im Norden Malis von der GSIM, der einflussreichsten dschihadistischen Allianz in der Sahelzone, die mit Al-Qaida verbunden ist, entführt worden. Er arbeitete unter anderem für die Zeitungen Libération und Le Point und lebte und arbeitete seit 2015 in Mali. Er selbst hatte seine Entführung in einem Video bekannt gegeben, das am 5. Mai 2021 über soziale Netzwerke verbreitet wurde. Nach fast einem Jahr des Schweigens war am 13. März 2022 ein zweites Video des 48-jährigen Olivier Dubois in den sozialen Netzwerken aufgetaucht, allerdings ohne Angabe des Datums, an dem die Aufnahmen gemacht worden waren. „Es ist einfach unglaublich, das ist etwas, auf das wir seit zwei Jahren gewartet haben“. „Er wird sein Leben wieder aufnehmen können, auch wenn es für ihn schwierig sein wird, das alles zu vergessen“, sagte Olivier Dubois‘ Schwester Canèle Bernard der Nachrichtenagentur AFP. Die Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF) äußerte am Montag ihre „immense Erleichterung“. „Wir hatten in den letzten Monaten mehrmals beruhigende Nachrichten erhalten, und auch vor kurzem: Er schien in guter Verfassung zu sein, aber die Dauer seiner Gefangenschaft beunruhigte uns“, kommentierte der RSF-Generalsekretär, Christophe Deloire. Die Redaktion der Tageszeitung Libération, mit der Olivier Dubois zusammenarbeitete, teilte ebenfalls ihre „riesige Freude“ mit. „Wir freuen uns darauf, mit ihm seine Rückkehr zu feiern und danken allen, die während dieser langen Zeit unermüdlich an unserer Seite gearbeitet haben“, so Libération auf ihrer Internetseite. Mali befindet sich wie seine Nachbarländer Niger und Burkina Faso in einer schweren Sicherheitskrise mit wiederkehrenden Dschihadistenangriffen. Entführungen sind dort eine der großen Gefahren für einheimische und ausländische Journalisten. Viele Botschaften, darunter auch die französischen, raten ihren Staatsbürgern dringend davon ab, nach Mali zu reisen.
  • Operation Barkhane: Die französische Armee hat ihre letzten Soldaten aus Mali evakuiert

    Operation Barkhane: Die französische Armee hat ihre letzten Soldaten aus Mali evakuiert

    Die französische Armee hat am Montag, dem 15. August, ihren letzten Militärstützpunkt in Mali geräumt. Dieser Rückzug beendet eine neunjährige französische Militärpräsenz in der Region. Seit fast einem Jahrzehnt war die französische Armee in Mali engagiert und hatte den Auftrag, Terroristen und Dschihadisten zu bekämpfen. Am Montag, dem 15. August, verließen die letzten noch verbliebenen französischen Soldaten Gao in Richtung Niger und markierten damit das Ende der Operation Barkhane in Mali. „Der Präsident der Republik würdigt den Einsatz aller Soldaten, die seit neun Jahren auf malischem Boden gegen terroristische bewaffnete Gruppen gekämpft haben“, wurde von Seiten des Élysée-Palastes mitgeteilt. Die Franzosen hinterlassen eine instabile Situation59 französische Soldaten haben auf malischem Boden ihr Leben verloren. Die französische Armee war dort jedoch in letzter Zeit zur Persona non grata geworden. Nach dem letzten Staatsstreich, bei dem die derzeit herrschende Militärjunta an di…

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  • Französischer Journalist Olivier Dubois schon fast 500 Tage in Mali in Gefangenschaft

    Französischer Journalist Olivier Dubois schon fast 500 Tage in Mali in Gefangenschaft

    Der 500. Tag der Gefangenschaft des französischen Journalisten Olivier Dubois, der am 8. April 2021 im Norden Malis entführt wurde, nähert sich. Seine Familie hat anlässlich seines 48. Geburtstags am 6. August, eine Kommunikationskampagne gestartet, um sein Schicksal stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit und der französischen Behörden zu rücken. Am Samstag, dem 6. August, wird der 48-jährige Olivier Dubois seinen zweiten Geburtstag in Gefangenschaft verbringen, fast 500 Tage nach seiner Entführung am 8. April 2021 in Gao, Nordmali, zu der sich die JNIM (Groupe de soutien à l’islam et aux musulmans) bekannt hatte. Lesen Sie auch: Französischer Journalist Olivier Dubois in Mali von Dschihadistengruppe entführt Aus diesem Anlass hat die Familie der einzigen französischen Geisel weltweit eine neue Kommunikationskampagne gestartet und dazu aufgerufen, Emmanuel Macron eine Postkarte zu schicken, die kostenlos an den Élysée-Palast geschickt werden kann. Wie Canèle Bernard, die Schwest…

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  • Frankreich und seine europäischen Partner ziehen sich militärisch aus Mali zurück

    Frankreich und seine europäischen Partner ziehen sich militärisch aus Mali zurück

    Paris und seine Partner wollen sich jedoch „weiterhin in der Sahelzone engagieren“ und „ihre Unterstützung für die Nachbarländer am Golf von Guinea und in Westafrika ausweiten“, um die Bedrohung durch Dschihadisten einzudämmen. Frankreich und seine europäischen Partner haben am Donnerstag, dem 17. Februar, ihren militärischen Rückzug aus Mali offiziell bekannt gegeben. Ein neunjähriger Kampf gegen den Jihadismus unter der Führung Frankreichs ist zu Ende gegangen. Lesen Sie auch: Französischer Soldat in Mali getötet: “Das ist eine schreckliche Nachricht”, reagiert Gabriel Attal „Aufgrund der zahlreichen Behinderungen durch die malischen Behörden sind Kanada und die europäischen Staaten, die an der Seite der französischen Operation Barkhane und im Rahmen der Task Force Takuba operieren, der Ansicht, dass die Bedingungen für eine wirksame Fortsetzung ihres derzeitigen militärischen Engagements im Kampf gegen den Terrorismus in Mali nicht mehr gegeben sind, und haben daher beschlossen, de…

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  • Mali: Junta beschließt Ausweisung des französischen Botschafters

    Mali: Junta beschließt Ausweisung des französischen Botschafters

    Die Spannungen zwischen Mali und Frankreich haben sich verschärft. Die Junta hat am Montag beschlossen, den französischen Botschafter aus Bamako auszuweisen. Die vom Militär dominierte malische Regierung hat beschlossen, den französischen Botschafter auszuweisen. Dies ist eine weitere Eskalation im Zerwürfniss zwischen Bamako und Paris, wie das malische Staatsfernsehen am Montag berichtete. „Die Regierung der Republik Mali informiert die nationale und internationale Öffentlichkeit, dass heute (…) der französische Botschafter in Bamako, seine Exzellenz Joël Meyer, vom Minister für auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit vorgeladen wurde (und) dass ihm die Entscheidung der Regierung mitgeteilt wurde, die ihn auffordert, das nationale Territorium innerhalb von 72 Stunden zu verlassen“, hieß es in einer Erklärung, die im Staatsfernsehen verlesen wurde. Die malischen Behörden begründeten ihre Entscheidung mit den jüngsten „feindseligen“ Äußerungen französischer Beamte…

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  • Französischer Soldat in Mali getötet: „Das ist eine schreckliche Nachricht“, reagiert Gabriel Attal

    Französischer Soldat in Mali getötet: „Das ist eine schreckliche Nachricht“, reagiert Gabriel Attal

    Brigadier Alexandre Martin wurde am Samstag, den 22. Januar, nach einem Mörserangriff auf das Militärlager der Operation Barkhane in Gao getötet. Er war 24 Jahre alt. Der Tod eines französischen Soldaten in Mali am Samstagabend ist „eine schreckliche Nachricht“, reagierte Regierungssprecher Gabriel Attal am Sonntag als Gast in der Sendung Questions politiques auf France Inter. Gabriel Attal bekräftigt den Willen der Regierung, den Einsatz der Barkhane-Truppe in Mali „fortzusetzen“, da ein Verlassen des Landes bedeuten würde, die Einrichtung von „Rückzugsbasen“ des Terrorismus vor Ort zu riskieren. Dennoch erinnert er auch an den Willen von Emmanuel Macron, die französische Präsenz vor Ort „anzupassen“.

    Einsatz in Mali: „Es geht auch darum, die Franzosen in Frankreich zu schützen“ Der Regierungssprecher bekräftigte, dass „wir in Mali engagiert sind, um den Terrorismus zu bekämpfen. Den Terrorismus vor Ort zu bekämpfen bedeutet a…

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  • Emmanuel Macron sagt seine Reise nach Mali wegen Covid-19 ab

    Emmanuel Macron sagt seine Reise nach Mali wegen Covid-19 ab

    Auch Premierminister Jean Castex sagte seine geplante Reise nach Jordanien ab, wo er zusammen mit der Armeeministerin Florence Parly und dem Regierungssprecher Gabriel Attal mit den dort stationierten französischen Soldaten zusammentreffen wollte. Der französische Präsident Emmanuel Macron hat seine geplante Reise nach Mali abgesagt, wo er den Übergangspräsidenten treffen und Weihnachten mit den französischen Truppen feiern wollte. Die gab der Elysée-Palast am Freitag, 17. Dezember, bekannt. Als Grund wurde Covid-19 angegeben. „Diese Entscheidung wurde getroffen, um die Kohärenz zwischen den auf nationaler Ebene angekündigten Maßnahmen und der internationalen Agenda des Präsidenten zu gewährleisten und um unser militärisches Dispositiv in einem Moment der Verschlechterung der Gesundheitslage im Mutterland nicht zu gefährden“, erklärte die Präsidentschaft. Die Ankündigung der Absage erfolgte nach einer Sitzung des Verteidigungsrats für Gesundheit, der neue Maßnahmen gegen die fünfte ful…

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  • Die ehemalige französische Geisel Sophie Pétronin wird in Mali erneut vermisst

    Die ehemalige französische Geisel Sophie Pétronin wird in Mali erneut vermisst

    Die ehemalige französische Geisel Sophie Pétronin wird erneut von den malischen Behörden gesucht. Die in Bordeaux geborene Frau wurde 2016 von der Al-Qaida nahestehenden Gruppe zur Unterstützung des Islam und der Muslime (GSIM) entführt und im Oktober 2020 freigelassen.

    Sie wurde vor weniger als einem Jahr freigelassen: Die ehemalige französische Geisel Sophie Pétronin, die sich fast vier Jahre lang in den Händen der Dschihadisten befand, wird erneut gesucht.

    Lesen Sie dazu auch: “Ein Leben im Dienste anderer”: Wer ist Sophie Pétronin, die letzte befreite französische Geisel?

    In einer am 29. Oktober verbreiteten Nachricht rief die Generaldirektion der malischen Gendarmerie dazu auf, „sehr aktiv“ nach der 76-jährigen französischen humanitären Helferin zu suchen. Die malischen Behörden behaupten, sie in der Region Sikasso im Süden Malis aus den Augen verloren zu haben. In dem Appell wurden die malischen Behörden aufgefordert, die Siebzigjährige „festzunehmen“ und im Falle einer „Entdeckung“ „unter angemessenem Geleitschutz“ mitzunehmen.

    Das Aussenministerium hat sich bisher nicht zu diesen Informationen geäußert. Es gibt auch keinen Hinweis darauf, dass die ehemalige französische Geisel nach Mali zurückkehren durfte. Ausserdem gibt es für die Region Sikasso, die nahe der Grenze zu Burkina Faso und Côte d’Ivoire liegt, eine strikte Reisewarnung des französischen Außenministeriums. „Es wird daran erinnert, dass die Risiken von Anschlägen und Entführungen in den als rot eingestuften Gebieten besonders hoch sind“, erklärt der Quai d’Orsay in diesem Zusammenhang.

    Illegale Einreise in das Land
    Sophie Pétronin wurde vier Jahre lang von der Al-Qaida nahestehenden Gruppe zur Unterstützung des Islam und der Muslime (GSIM) in Mali gefangen gehalten und im Oktober 2020 nach Frankreich zurückgebracht. Die aus Bordeaux stammende und im humanitären Bereich tätige Frau war Teil eines Austauschs, bei dem fast 200 dschihadistische Kämpfer freigelassen wurden. Sie hatte damals offen erklärt, dass sie nach ihrer Freilassung baldmöglichst nach Gao in Mali zurückkehren wolle. „Es ist fast vier Jahre her, dass ich gesehen habe, wie die Hilfsprogramme laufen“, sagte sie vor Reportern in Bamako. „Wenn Sie eine Verpflichtung eingehen, müssen Sie sie bis zum Ende durchziehen, sonst haben Sie den Grund für Ihr Dasein auf dieser Erde verloren“. Sophie Pétronin war seit fast sechzehn Jahren in Mali.

    Nach Angaben des Senders BFMTV ist Sophie Pétronin seit fast acht Monaten wieder in Bamako, Mali. Nach Angaben von Franceinfo kehrte sie heimlich nach Mali zurück, um ihre 19-jährige Adoptivtochter Zenebou zu finden. Laut Franceinfo gaben Sophie Pétronin und ihre Familie vor, Ferien in der Casamance (Senegal) machen zu wollen, und buchten Plätze auf einem Flug Genf-Dakar. Nach ihrer Ankunft überschritten die Pétronins die malische Grenze in drei Tagen zu Fuß, mit Bussen und Motorradtaxis.

    Die sechsundsiebzigjährige Sophie Pétronin hatte sich seit ihrer Entlassung unwohl gefühlt, weil sie die Atmosphäre in der Schweizer Kleinstadt Porrentruy, in der sie seither lebte, wohl nicht ertragen konnte. Sie hatte ihrer Familie gegenüber mehrfach geäußert, dass sie sich das Leben nehmen wolle, wenn sie nicht nach Bamako zurückkehren könne.

    Lesen Sie zu diesem Thema auch: Sophie Pétronin frei: das berührende Wiedersehen

  • Emmanuel Macron nennt Anschuldigungen des malischen Premierministers eine „Schande“

    Emmanuel Macron nennt Anschuldigungen des malischen Premierministers eine „Schande“

    Emmanuel Macron bezeichnete am Donnerstag die Äußerungen des malischen Premierministers vor der UNO als „Schande“, der in Bezug auf die Beendigung der Militäroperation Barkhane von einer „Aufgabe Frankreichs in voller Fahrt“ gesprochen hatte. „Ich war schockiert. Diese Äußerungen sind inakzeptabel“, reagierte der französische Präsident Emmanuel Macron am Donnerstag, 30. September, auf die Rede des malischen Premierministers vor der UNO. Dieser hatte am Sonntag das Ende der von Frankreich geführten Barkhane-Operation in der Sahelzone als „Aufgabe in voller Fahrt“ bezeichnet und einen „Mangel an Konsultation“ beklagt. „Es ist eine Schande und entehrt das, was nicht einmal eine Regierung ist“ und aus „zwei Staatsstreichen“ resultiert, sagte der französische Staatschef gegenüber dem Sender RFI am Rande des Abschlussdinners der Africa2020-Saison im Élysée-Palast. „Ich weiß, dass die Malier nicht so denken“, sagte Emmanuel Macron. „Wir engagieren uns, weil wir gegen den Terrorismus und für d…

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