Schlagwort: Lyon

  • Lichter, Drohnen und Hommage: Lyon feiert seine Seele mit leuchtender Poesie

    Lichter, Drohnen und Hommage: Lyon feiert seine Seele mit leuchtender Poesie

    Wenn Lyon leuchtet, hält selbst der Himmel den Atem an.

    Pünktlich zum Dezemberbeginn hat die Stadt an der Rhône ihr strahlendes Festkleid angelegt – ein Gewand aus Licht, Farbe, Klang und Erinnerung. Die Fête des Lumières ist zurück. Und sie ist mehr als ein Fest: Sie ist ein Gefühl. Ein Ritual, das Geschichte, Gegenwart und Zukunft in leuchtende Kunstwerke verwandelt.

    Am Abend des 4. Dezember war es wieder so weit. Noch vor dem offiziellen Start am 5. Dezember lud die Stadt zur Avant-Première, zu einer Art Generalprobe unter funkelndem Sternenzelt. Auf dem Hügel thronte die Basilika von Fourvière, majestätisch illuminiert, während in den Gassen von Presqu’île und Croix-Rousse bereits erste Lichtskulpturen ihre Wirkung entfalteten.

    Zwanzig Installationen wurden getestet – ein visuelles Vorspiel, das Lust auf mehr machte.

    Jean-Jacques Bouteloup, 72, aus dem benachbarten Villeurbanne, kommt jedes Jahr. „Man wird nicht müde, überrascht zu werden“, sagt er. Und in diesem Satz schwingt genau jene kindliche Freude mit, die dieses Fest so einzigartig macht.


    Die diesjährige Ausgabe bringt 23 Lichtkunstwerke auf die Straßen und Plätze Lyons – von der Place des Terreaux bis zum Parc de la Tête d’Or. Dort, im größten Stadtpark Frankreichs, feierte auch die spektakulärste Neuheit ihre Premiere: ein Drohnenspektakel des lokalen Kollektivs „Allumée“. Hunderte leuchtender Flugkörper zeichnen Formen in den Nachthimmel, choreografiert wie ein Ballett aus Licht.

    Dazu gesellen sich poetische, humorvolle und bisweilen politisch anmutende Beiträge. Eine besonders charmante Installation stammt vom katalanischen Kollektiv Tigrelab: „Le lundi, c’est ravioli“ – ein popkultureller Gruß an die berühmten „Mères lyonnaises“, die legendären Köchinnen der Stadt. Ihre Rezepte – bodenständig, üppig, unverkennbar – sind Kulturerbe und Lebensgefühl zugleich.

    Auch Skateboarder kommen in diesem Jahr zu Ehren: Auf dem Place Louis-Pradel leuchtet eine Hommage an 40 Jahre Skatekultur in Lyon – geschaffen vom Künstler und Architekten Nicolas Paolozzi. Ein Stück Jugendkultur als leuchtendes Denkmal.


    Die Fête des Lumières ist tief verwurzelt in der religiösen Tradition Lyons.

    Jedes Jahr am 8. Dezember stellen die Lyonnaiser:innen ein kleines Licht – ein „lumignon“ – in ihre Fenster, als Dank an die Jungfrau Maria, Schutzpatronin der Stadt. Was im 19. Jahrhundert begann, hat sich über die Jahrzehnte zu einem der größten Lichtkunstfestivals Europas entwickelt.

    Und doch: Die Ausgabe 2025 steht unter anderen Vorzeichen.

    Die Stadt hat ihren finanziellen Gürtel enger geschnallt. Der Nettobetrag der städtischen Ausgaben – abzüglich Personalkosten – liegt bei 2,1 Millionen Euro, rund 800.000 Euro weniger als im Vorjahr. Ein Teil des Defizits wurde durch verstärktes Sponsoring aufgefangen. Neben lokalen Unterstützern tritt diesmal auch ein globaler Akteur auf den Plan: Netflix. Der Streamingriese finanzierte eine Installation zur Bewerbung seiner Erfolgsserie „Stranger Things“. Ein neuer Ton im Konzert der Lichter – ein bisschen Kommerz, ein bisschen Pop.


    Manche kritisieren das – ebenso wie die Reduzierung des Festivalareals. Doch Bürgermeister Grégory Doucet hält dagegen: Die Ausgabe 2025 setze auf „unveröffentlichte Konzepte“ und „Hommagen an die lyonnaise Kultur“. Und tatsächlich zeigt sich Lyon in diesem Jahr nicht größer, aber dichter, feiner, konzentrierter. Wie ein Roman, der weniger Seiten zählt, aber mehr Tiefe besitzt.

    Vor der Oper leuchtet „Row“ – zehn holografische Bildschirme in einer Linie, konzipiert vom russischen Kollektiv Tundra. Ein hypnotisches Werk, das sich zwischen Licht, Ton und Wahrnehmung bewegt.

    Es sind genau solche Momente, in denen man versteht, warum Lyon die Lichter nicht einfach anknipst, sondern sie zelebriert. Mit Ernst, mit Esprit – und mit einer tiefen Liebe zur Stadt selbst.

    Denn die wahre Attraktion der Fête des Lumières ist nicht das Licht.

    Es ist Lyon.

    Autor: Andreas M. Brucker

  • Frankreich holt sich die Krone zurück – Die Pâté-Croûte erlebt ein Comeback

    Frankreich holt sich die Krone zurück – Die Pâté-Croûte erlebt ein Comeback

    Lyon, 1. Dezember 2025. Die Messer sind gewetzt, die Krusten goldbraun gebacken, das Urteil des Jurypräsidenten fällt wie ein Hammerschlag: Frankreich ist zurück. Nach Jahren der Demütigung auf heimischem Boden hat sich ein Land, das sich selbst gern als Kulturnation der feinen Aromen versteht, endlich wieder den Thron der besten Pâté-Croûte gesichert. Der neue Champion heißt Thibault Gonzales – ein Name, den man sich merken sollte.

    Denn was der Boucher-Charcutier aus dem südfranzösischen Thuir servierte, war weit mehr als ein rustikales Wurstgebäck mit goldener Haube aus Teig. Es war eine Ode an das französische Terroir – ein kunstvoll geschichteter Ziegel aus Schweinebauch vom Kintoa, Entenbrust und Foie gras aus den Landes, begleitet von feinen Ris de Veau. Tradition und Raffinesse, bäuerliche Wurzeln und haute cuisine – alles vereint in einer einzigen Scheibe.

    U…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Zwischen Kontrolle und Realität – Frankreichs Debatte um das Handyverbot an Schulen

    Zwischen Kontrolle und Realität – Frankreichs Debatte um das Handyverbot an Schulen

    Die Nachricht kam beiläufig, beinahe im Vorübergehen, und doch schlug sie ein wie ein Blitz: „Plus de portable au lycée“ – kein Handy mehr am Gymnasium. Mit diesem Satz überraschte Emmanuel Macron bei einem Besuch im lothringischen Mirecourt nicht nur das Bildungspersonal, sondern vor allem Millionen französischer Schülerinnen und Schüler, deren Alltag ohne Smartphone kaum noch denkbar ist. Am traditionsreichen Lycée Saint-Just in Lyon, wo Schüler durch klassizistische Flure eilen und zwischen Vergangenheit und Gegenwart pendeln, sorgt die Ankündigung für angeregte Diskussionen. Der Gebrauch des Mobiltelefons ist hier bislang eine Grauzone: erlaubt in den Gängen, verboten im Klassenzimmer – jedenfalls offiziell. „Ich versuche, diskret zu sein. Ich spiele keine Spiele und schaue auch keine Serien im Unterricht. Wir dürfen das ja nicht“, erzählt ein Schüler. Doch ehrlich ist er auch: Nicht alle halten sich an die Regeln. „Viele machen es trotzdem – und versäumen dadurch den Unterricht.“ …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Ein Dorf im Schock: Vierjährige tot aufgefunden – Mutter unter Verdacht

    Ein Dorf im Schock: Vierjährige tot aufgefunden – Mutter unter Verdacht

    Manchmal kippt das Leben von einer Sekunde auf die andere in eine Albtraumversion seiner selbst. So geschehen im beschaulichen Montrottier, einem kleinen Ort in den Monts du Lyonnais, etwa 30 Kilometer nordwestlich von Lyon. Dort wurde am Montagabend, dem 17. November, eine Vierjährige tot in ihrem Zuhause aufgefunden. Ihre Mutter – die einzige Verdächtige bislang – sitzt in Polizeigewahrsam. Die Nachricht verbreitete sich in Windeseile. Und mit ihr: Fassungslosigkeit. Die ersten Fakten – ein düsteres Bild Laut ersten Ermittlungen hatte eine Nachbarin die Polizei alarmiert. Die Mutter der kleinen Tochter habe ihr gestanden, sie getötet zu haben. Als die Rettungskräfte gegen 20 Uhr eintrafen, war es zu spät. Das Kind lag leblos in der Wohnung. Die Ermittler sprechen von Erstickung – ein Befund, der Fragen aufwirft, aufwühlt und die Tragweite des Geschehens unterstreicht. Die 37-jährige Mutter wurde noch am selben Abend festgenommen. Der Fall liegt nun bei der Brigade de recherche von L’…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Hinter Gittern: Warum Gefängnisse in Frankreich aus allen Nähten platzen

    Hinter Gittern: Warum Gefängnisse in Frankreich aus allen Nähten platzen

    Drei Häftlinge in einer Zelle. Einer schläft auf dem Boden. Draußen wird geprügelt, drinnen herrscht Dauerspannung. Was nach einem düsteren Filmskript klingt, ist in Frankreich traurige Realität – etwa in der Maison d’arrêt du Puy-en-Velay, einem Gefängnis im Herzen der Haute-Loire. Am Montag wurde die Haftanstalt kurzerhand blockiert. Aus Protest. Aus Verzweiflung. Rund zwanzig Justizvollzugsbeamte versammelten sich frühmorgens vor den Toren. Kein Einlass, kein Ausgang. Der Alltag stand still – ein stiller Schrei nach Gehör. Gegen 17 Uhr wurde der Protest beendet, nachdem die Gewerkschaften von der regionalen Gefängnisdirektion empfangen wurden. Doch das Problem bleibt. Und es ist kein lokaler Einzelfall. 91 Inhaftierte. 36 Plätze. Eine Rechnung, die nicht aufgeht. In der Gefängnisanstalt Puy-en-Velay leben derzeit fast drei Mal so viele Gefangene wie vorgesehen. Ein Gewerkschaftsvertreter spricht von unhaltbaren Zuständen: Zellen sind überbelegt, Menschen schlafen auf Matratzen am Bo…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Sturzregen und steigende Pegel: Hochwasserwarnung für Rhône, Loire und Ardèche

    Sturzregen und steigende Pegel: Hochwasserwarnung für Rhône, Loire und Ardèche

    In Frankreichs Südosten stehen die Zeichen auf Starkregen – mit potenziell heftigen Folgen für Mensch und Infrastruktur. Météo-France hat für die Départements Loire, Ardèche und Rhône die Warnstufe Orange ausgerufen. Der Grund: ein ausgedehntes Tiefdrucksystem über dem Massif Central, das über Nacht massive Regenfälle und Gewitter mit sich bringt.

    Ab Mitternacht gilt die Warnung offiziell – und mit ihr steigt die Gefahr von Überschwemmungen und überlasteten Abwassersystemen.

    Keine Ausnahme, aber gefährlich

    „Nicht außergewöhnlich für die Saison“, heißt es bei den Wetterdiensten. Das klingt beruhigend, soll es wohl auch. Doch beruhigend ist wenig an den Prognosen: Zwischen 50 und 120 Liter Regen könnten innerhalb weniger Stunden pro m2 fallen – je nach Region. Besonders betroffen ist dabei die Cévenne ardéchoise, ein Gebiet, das ohnehin für seine Starkregenanfälligkeit bekannt ist. Auch in der Umgebung von Lyon, im Tal des Gier oder in den Monts du Pilat werden bedenkliche Regenmengen erwartet.

    Im Nord-Vivarais, einer ohnehin regenreichen Zone, rechnet man mit Spitzenwerten zwischen 70 und 100 Litern – ebenfalls in weniger als 12 Stunden.

    Was bedeutet das konkret? Die Böden sind vielerorts bereits gesättigt, Flüsse führen Hochwasser. Mit den neuen Niederschlägen drohen Hangrutsche, Überschwemmungen von Straßen, über die Ufer tretende Flüsse und kleinere Sturzbäche in Wohngebieten.

    Eine gefährliche Mischung: Regen, Sturm, Unachtsamkeit

    Meteorologisch betrachtet handelt es sich um eine klassische „épisode méditerranéen“ – also eine Regenlage, bei der feuchte Luftmassen aus dem Mittelmeerraum auf kühlere Luft im Inland treffen. Die Folge: intensive Niederschläge innerhalb kürzester Zeit, lokal eng begrenzt und kaum vorhersehbar in ihrer Wucht.

    Solche Lagen sind besonders tückisch, weil sie nicht nur nasse Straßen und volllaufende Keller bedeuten. Sie erhöhen das Unfallrisiko im Straßenverkehr erheblich – und das in einem Gebiet, das verkehrstechnisch stark belastet ist. Die A47 bei Givors beispielsweise, ein neuralgischer Punkt für den Pendlerverkehr zwischen Saint-Étienne und Lyon, wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach bei Starkregen überflutet.

    Auch Sturmböen, die mit den Gewittern einhergehen, machen die Situation nicht einfacher. Sie reißen Äste ab, kippen Bäume um und führen in Kombination mit verstopften Gullys schnell zu chaotischen Zuständen auf den Straßen.

    Katastrophenschutz ist in Alarmbereitschaft

    In den betroffenen Départements wurden die lokalen Krisenstäbe in erhöhte Bereitschaft versetzt. Feuerwehr, Rettungskräfte und Straßendienste haben Notfallpläne aktiviert. Es geht dabei vor allem um präventive Maßnahmen: Absicherung gefährdeter Straßenabschnitte, Kontrolle kritischer Flussläufe und – wo nötig – Evakuierung von besonders betroffenen Siedlungen oder Campingplätzen entlang von Gewässern.

    Die Bevölkerung wird eindringlich gebeten, Fahrten möglichst zu vermeiden, Keller zu sichern, lose Gegenstände im Freien zu befestigen – und vor allem: lokale Warnungen und Durchsagen genau zu beachten.

    Eine bekannte, unterschätzte Gefahr

    Dass solche Wetterlagen unterschätzt werden, ist ein bekanntes Phänomen. Es regnet – na und? Doch die Geschichte lehrt: Gerade in Südfrankreich haben solche „gewöhnlichen“ Regenfälle bereits zahlreiche Menschenleben gekostet. Die Flutkatastrophe im Aude 2018 oder die Sturzfluten im Département Var 2010 sind nur zwei traurige Beispiele für Wetterereignisse, die zunächst harmlos erschienen.

    Und genau das ist das Tückische: Der Himmel wirkt nur grau, die Luft feucht. Doch unter der Oberfläche stauen sich Kräfte, die ganze Ortschaften unter Wasser setzen können.

    Was tun, wenn man unterwegs ist?

    Wer sich in den betroffenen Regionen aufhält, sollte sich vorbereiten. Wetter-Apps mit Warnsystemen, lokale Infosender und regelmäßiger Blick auf die Website von Météo-France gehören zum Pflichtprogramm. Auch Reisende auf der Durchreise – etwa auf dem Weg von Lyon ans Mittelmeer – sollten ihre Route überdenken oder zumindest Alternativen bereithalten.

    Eine Frage bleibt: Warum trifft es Frankreichs Südosten immer wieder so heftig? Die Antwort liegt in der Topografie. Das Massif Central, die Alpenausläufer, das Rhonetal – all das wirkt wie eine Wetterscheide, an der sich Tiefdruckgebiete regelrecht festbeißen können.

    Und wenn dann das Mittelmeer als Feuchtigkeitsspender ins Spiel kommt, ist der Regen vorprogrammiert.

    Autor: C.H.

  • Rhône: Der Fluss als Müllhalde – Frankreichs Wasserstraße im Würgegriff des Plastikzeitalters

    Rhône: Der Fluss als Müllhalde – Frankreichs Wasserstraße im Würgegriff des Plastikzeitalters

    Es ist ein Bild, das man nicht mehr aus dem Kopf bekommt: Eine einsamer Tretroller, verrostet und halb versunken, liegt zwischen Flusskieseln am Grund der Rhône. Daneben ein alter Computer-Tower, Kabelsalat, Fahrradschlösser, Uhren, sogar eine Hundeleine. Dinge, die man eher auf einem Sperrmüllhaufen erwartet – und nicht auf dem Grund eines der größten Flüsse Europas.

    Doch genau hier, mitten im Herzen Frankreichs, hat sich die Rhône zu einer traurigen Müllautobahn entwickelt. Nicht weil niemand hinschaut. Sondern, weil der Fluss seit Jahren mehr mit sich schleppt, als er tragen kann.

    Freiwillige im Kampf gegen den Müll

    Einmal im Monat machen sich Freiwillige mit Neoprenanzügen und Sauerstoffflaschen auf den Weg in die Tiefe. Ziel: Mülltauchen. Und das nicht zum Spaß, sondern aus bitterem Ernst. Seit acht Jahren sind sie unterwegs – Zentimeter für Zentimeter, Meter für Meter. Die NGO Odysseus leistet hier Pionierarbeit. Was sie zutage fördern, klingt absurd und tragisch zugleich: Reste studentischer Ausweise, E-Scooter, Uhren, Kinderschuhe. Ein Flohmarkt unter Wasser.

    Dabei geht es längst nicht nur um das Sichtbare. Der wahre Gegner ist viel kleiner – und gefährlicher.

    Mikroplastik: Die unsichtbare Bedrohung

    Winzige Partikel, kleiner als fünf Millimeter, treiben unbemerkt durch das Wasser. Sie entstehen, wenn Kunststoff zerfällt – über Monate, Jahre, Jahrzehnte. Man sieht sie nicht. Man riecht sie nicht. Aber sie sind da.

    Und das in beunruhigendem Ausmaß.

    Die Rhône ist heute einer der am stärksten mit Mikroplastik belasteten Flüsse Europas. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass sich an diesen winzigen Partikeln nicht nur Schadstoffe anlagern – sondern auch Bakterien. Krankheitserreger, die durch das Wasser transportiert werden und womöglich eines Tages über die Nahrungskette wieder bei uns und in uns landen.

    Die Vorstellung ist erschreckend – aber real.

    Der Fluss, der alles schluckt

    Ein Fluss ist kein stilles Gewässer. Er fließt, bewegt sich, trägt mit sich, was ihm begegnet. Und wenn ihm etwas begegnet, das nicht dorthin gehört, nimmt er es trotzdem mit. Mal ist es eine Plastikflasche, mal ein Einkaufskorb, mal ein ganzer Müllsack. Die Strömung kennt keine Mülltrennung.

    Besonders an der Mündung der Saône in die Rhône zeigt sich das Problem mit voller Wucht: Plastikflaschen, Schuhe, Schwimmkörper – eine schwimmende Müllinsel im Kleinformat. Der Fluss hat keine Wahl. Er ist zum Transportsystem geworden – nicht für Menschen oder Güter, sondern für Abfall.

    Dabei ist Lyon nur ein Brennpunkt unter vielen. Der ganze Fluss, von den Alpen bis ins Mittelmeer, ist betroffen. Und mit ihm die Natur, die Städte, die Menschen entlang seines Ufers.

    2027: Die Uhr tickt

    Die EU fordert: Bis 2027 sollen alle europäischen Gewässer in einem „guten ökologischen und chemischen Zustand“ sein. Das ist kein Wunschtraum – sondern Gesetz. Für den Fluss Rhône bedeutet das: Großreinemachen. Und zwar schnell.

    Denn mit jedem Tag, an dem nichts passiert, sinkt mehr Plastik auf den Grund. Mit jedem Regenguss, der Abfälle von den Straßen spült, landet mehr Unrat im Fluss. Mit jedem fahrlässigen Moment, in dem eine Wasserflasche achtlos weggeworfen wird, wächst der Müllberg weiter.

    Und dann?

    Dann wird der Fluss, der einst Lebensader war, zur toxischen Erinnerung an unser Versagen.

    Wie weiter?

    Die Lösung? Sie ist unbequem. Aber notwendig.

    Weniger Verpackung, weniger Wegwerfmentalität, mehr Verantwortung. Politisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich. Es braucht stärkere Kontrollen für Industrieabfälle, bessere Filtersysteme an Kläranlagen, entschlossene Gesetzgebung gegen Mikroplastik. Und es braucht Bewusstsein – bei jedem Einzelnen.

    Denn solange wir den Fluss als Entsorgungsweg betrachten, wird er uns irgendwann das Wasser abgraben.

    Wie viele Uhren müssen noch am Grund liegen, bevor wir den Ernst der Zeit begreifen?

    Autor: Andreas M. Brucker

  • Feuer, Flammen, Fassungslosigkeit

    Feuer, Flammen, Fassungslosigkeit

    Wie ein illegaler Musikvideodreh bei Lyon ein Wohnhaus in Brand setzte – und ein ganzes Viertel erschütterte Ein Samstagnachmittag in Rillieux-la-Pape. Herbstsonne über dem Quartier Les Alagniers, einem der sensibleren Bezirke am nördlichen Rand der Métropole Lyon. Was als Szene für einen energiegeladenen Rap-Clip gedacht war, endet in einem Inferno. Fassaden brennen, Familien fliehen, die Polizei wird angegriffen – und am Ende stehen 39 Menschen vor dem Nichts.

    Es ist der 8. November, am Nachmittag, als sich eine Gruppe junger Männer im Viertel versammelt. Weiße und schwarze Overalls, auffällige Fahrzeuge, Pyrotechnik. Der Dreh beginnt ohne Genehmigung, wild, aufgeladen, selbstbewusst. Was in manchem Vorort längst zum Modus Operandi der urbanen Szene gehört – spontane Videodrehs mit Effekten und Lautstärke – eskaliert hier binnen weniger Minuten zur öffentlichen Gefahr. Denn es dauert nicht lange, bis Anwohner die Polizei rufen….

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Mitten in Lyon: Goldraub mit Sprengstoff und Kalaschnikows – Festnahme nach filmreifer Flucht

    Mitten in Lyon: Goldraub mit Sprengstoff und Kalaschnikows – Festnahme nach filmreifer Flucht

    Es ist ein ganz normaler Donnerstagvormittag in einem Industriegebiet von Lyon. Bis plötzlich ein lauter Knall die Stille zerreißt – eine Detonation, gefolgt von hektischen Bewegungen, Schreien und Sirenen. Was sich am 30. Oktober in der südfranzösischen Metropole abspielte, erinnert an eine Szene aus einem Actionfilm. Doch der Überfall war real. Und hochprofessionell. Eine Bande von sechs Tätern stürmt ein Labor für Edelmetalle, darunter auch Gold. Mitten am Tag. Mit Sprengstoff, Sturmgewehren und falscher Polizeiausrüstung. Das Ziel: eine Raffinerie für Edelmetalle, diskret gelegen in einem unscheinbaren Gebäude. Aufnahmen von Augenzeugen zeigen, wie die Täter aus einem Fahrzeug springen – einer von ihnen schleudert eine Leiter über den Zaun. Kurz zuvor hatten sie eine Sprengladung gezündet, um sich Zugang zu verschaffen. Es geht schnell, präzise, koordiniert. Einige der Männer tragen orangefarbene Armbinden – wie sie bei französischen Einsatzkräften üblich sind. Auch ein Blaulicht b…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Bluttat im Vorort – Ein Femizid erschüttert Saint-Priest

    Bluttat im Vorort – Ein Femizid erschüttert Saint-Priest

    Es ist kurz nach 22 Uhr, ein milder Oktobersonntag neigt sich dem Ende zu. In einem ruhigen Wohnviertel von Saint-Priest, östlich von Lyon, kehrt schlagartig das Grauen ein. Eine Frau liegt regungslos in ihrer Wohnung – schwer verletzt am Hals. Wenig später steht fest: Sie ist tot. Erst 38 Jahre alt, Mutter von drei Kindern. Tatverdächtig ist ihr Lebensgefährte. Er wurde festgenommen. Die Polizei spricht von einem „Homicide sur conjoint“, einem Tötungsdelikt in der Partnerschaft. Ein weiterer Fall in einer langen, bedrückenden Reihe. „Sie war Mutter von drei Kindern“ Der Tatort liegt in der Rue Judith-Gautier, im Quartier Bel Air – ein Viertel mit Schulen, Spielplätzen und Parkplätzen, wie gemacht für das Aufwachsen von Kindern. Drei davon gehörten zu dieser Familie. Zwischen sechs und zwölf Jahre alt. An jenem Abend waren sie zum Glück nicht im Zimmer, in dem ihre Mutter ermordet wurde. Nach der Tat flüchtete der mutmaßliche Täter zu einem Bekannten nach Meyzieu – einem Vorort auf der…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…