Schlagwort: Lkw

  • Eine Nacht aus Eis und Geduld – 450 Lastwagenfahrer im Schnee der Bretagne gestrandet

    Eine Nacht aus Eis und Geduld – 450 Lastwagenfahrer im Schnee der Bretagne gestrandet

    Es gibt Nächte, die sich in das Gedächtnis einbrennen, obwohl man sie lieber vergessen würde. In der Bretagne war es eine solche Nacht, kalt, unruhig, endlos. Fast 450 Lastwagenfahrer verbrachten sie am 5. auf den 6. Januar eingepfercht in ihren Kabinen, Stoßstange an Stoßstange entlang einer Nationalstraße, gestoppt von Schnee, Eis und einer behördlichen Entscheidung, die für viele kaum nachvollziehbar schien. Die Szene wirkt wie ein Standbild aus einem Katastrophenfilm, nur ohne Dramamusik. Eine endlose Reihe von Sattelschleppern, Motoren aus, Warnblinker an, dahinter die Dunkelheit. Seit Stunden kein Vorankommen. In den Führerhäusern Männer und Frauen, müde, frierend, wachsam. Einer von ihnen, Philippe Lemonnier, hatte wenigstens seine digitale Welt dabei. Filme auf dem Tablet, ein bisschen Ablenkung, kleine Fluchten in Serien und Spiele. Luxus in Miniaturform, der hilft, die Zeit zu überbrücken, wenn draußen nichts mehr geht. Doch selbst diese Ablenkung schützt nicht vor einer Nach…

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  • 29. April: Großbrand auf der A7 – Lkw mit Farbe fängt Feuer

    29. April: Großbrand auf der A7 – Lkw mit Farbe fängt Feuer

    Ein ganz normaler Dienstagmorgen auf der Autoroute du Soleil? Nicht heute. Auf der A7, zwischen Tain-l’Hermitage und Valence im Département Drôme, wird der Verkehr am 29. April frühmorgens komplett lahmgelegt. Der Grund: Ein schwer beladener Lastwagen, randvoll mit Farbeimern, steht in Flammen.

    Schreck am Morgen

    Gegen 7:15 Uhr schlägt der Fahrer Alarm. Sein Lastwagen beginnt plötzlich zu qualmen, dann schlagen Flammen aus dem Laderaum. Inmitten des Berufsverkehrs und auf einer der wichtigsten Nord-Süd-Achsen Frankreichs – das hätte ganz anders ausgehen können.

    Die erste Unsicherheit: Was genau wird da eigentlich transportiert? Der Fahrer kann es zunächst nicht mit Sicherheit sagen – kein Wunder, dass die Einsatzkräfte extrem vorsichtig agieren.

    Autobahn dicht – in beide Richtungen

    Sicherheit geht vor. Kurzerhand wird der gesamte Autobahnabschnitt zwischen Tain-l’Hermitage und Valence in beiden Richtungen gesperrt. Tausende Pendler und Urlauber sitzen fest, Umleitungen werden eingerichtet – und wer schon einmal im Stau der A7 stand, weiß: Das wird kein Spaziergang.

    Nahezu 60 Feuerwehrleute rücken an, um den Brand zu löschen und die Lage unter Kontrolle zu bringen. Mit schwerem Gerät und Atemschutz kämpfen sie gegen die Flammen an.

    Keine Gefahr für die Bevölkerung

    Zum Glück gibt es Entwarnung: Obwohl dichter Rauch aufsteigt und die brennende Farbe potenziell gefährliche Dämpfe freisetzen könnte, befindet sich keine Wohnsiedlung in unmittelbarer Nähe. Die Feuerwehr gibt an, dass keine akute Gesundheitsgefahr besteht.

    Aber wer die Szene sieht – dicker, grauer Rauch, Feuerwehrleute in Schutzanzügen – der könnte sich schon mal fragen: Wie viel Farbe braucht es eigentlich, um einen ganzen Autobahnabschnitt lahmzulegen?

    Das große Aufräumen beginnt

    Nachdem die Flammen gelöscht sind, beginnt das mühselige Aufräumen. Verbrannte Farbkanister, kontaminierter Asphalt – das dauert. Die Autobahn bleibt für Stunden gesperrt, der Verkehr staut sich kilometerweit.

    Und doch: Kein Mensch wurde verletzt. Keine Explosion. Keine Umweltkatastrophe. Nur ein Riesenschlamassel auf einer der wichtigsten Straßen Frankreichs.

    Ein Tag, der im Gedächtnis bleibt

    Manchmal zeigen sich die größten Abenteuer auf der Straße und nicht im Kino. Heute wird manch ein Pendler an der Rhône die Geschichte erzählen: „Weißt du noch, dieser Lastwagen voller Farbe auf der A7? Ein wahres Feuerwerk – nur leider nicht zum Feiern.“

    MAB