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  • Cyberangriff auf Supermärkte: Wie bescheuert muss man sein, um Lebensmittel zu vernichten?

    Cyberangriff auf Supermärkte: Wie bescheuert muss man sein, um Lebensmittel zu vernichten?

    Ein Kommentar von Andreas M. Brucker

    Es gibt Menschen, die hacken sich in Computersysteme, um Geld zu erpressen. Andere stehlen Daten, betreiben Industriespionage oder wollen politische Botschaften verbreiten. Alles kriminell, alles verwerflich. Aber jetzt kommt offenbar eine neue Kategorie dazu: Menschen, die sich nachts vor ihren Computer setzen und beschließen, Lebensmittel zu grillen.

    Ja, richtig gelesen. Lebensmittel!

    In Frankreich manipulieren irgendwelche digitalen Vollpfosten die Kühlanlagen Hunderter Supermärkte, drehen die Temperaturen auf bis zu 50 Grad hoch und sorgen dafür, dass tonnenweise Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Tiefkühlkost auf dem Müll landen.

    Herzlichen Glückwunsch! Was für eine überragende intellektuelle Leistung!

    Da sitzen also irgendwo ein paar selbst ernannte Computergenies, beherrschen offenbar komplizierte technische Systeme, finden Sicherheitslücken, überwinden digitale Schutzmechanismen – und was machen sie mit ihrem Wissen?

    Sie tauen Fischstäbchen auf!

    DAS MUSS MAN SICH MAL VORSTELLEN!

    Während Millionen Menschen weltweit nicht wissen, woher ihre nächste Mahlzeit kommen soll, während Familien angesichts steigender Lebensmittelpreise jeden Euro zweimal umdrehen, während Hilfsorganisationen verzweifelt gegen Hunger und Lebensmittelverschwendung kämpfen, kommen diese Spezialisten auf die grandiose Idee, funktionierende Kühlketten zu sabotieren.

    Nicht, weil die Lebensmittel schlecht wären. Nicht, weil sie niemand mehr essen wollte. Sondern einfach, weil irgendein Hacker offenbar Freude daran findet, auf seinem Bildschirm ein paar Knöpfchen zu drücken.

    Was für eine erbärmliche Vorstellung von Macht!

    Und nein, bevor jetzt jemand mit dem Argument kommt, solche Angriffe richteten sich schließlich gegen große Handelskonzerne: Die Konzerne sind nicht die Einzigen, die darunter leiden. Da stehen Mitarbeiter, die verdorbene Ware entsorgen müssen. Lieferanten, die plötzlich Ersatz beschaffen sollen. Logistiker, die ihre Touren umplanen. Und am Ende womöglich Kunden, die vor leeren Kühlregalen stehen oder höhere Kosten mittragen.

    Aber Hauptsache, der Hacker fühlt sich für fünf Minuten wie der König des Internets.

    Technisch brillant, menschlich ein Totalausfall

    Besonders absurd ist der Widerspruch zwischen technischem Können und moralischem Komplettversagen.

    Wer sich Zugang zu industriellen Steuerungssystemen verschafft, benötigt zumindest ein gewisses technisches Verständnis. Da steckt Wissen dahinter, möglicherweise monatelange Vorbereitung, vielleicht sogar erheblicher organisatorischer Aufwand.

    Und dieses Potenzial endet dann bei der gezielten Vernichtung von Lebensmitteln?

    Da fragt man sich unwillkürlich: Hat bei diesen Leuten irgendwann jemand vergessen, neben dem Computer auch das Gehirn einzuschalten?

    Natürlich sind die genauen Motive der Täter noch unbekannt. Vielleicht ging es um Erpressung, wirtschaftliche Sabotage oder schlicht darum, möglichst großen Schaden anzurichten. Doch welches Motiv auch immer dahintersteckt: Das Ergebnis bleibt eine groteske Verschwendung.

    Und die Supermärkte? Die müssen sich ebenfalls Fragen gefallen lassen!

    Denn zur Wahrheit gehört auch: Wer seine Kühlanlagen über das Internet steuern lässt, sollte verdammt noch mal dafür sorgen, dass nicht jeder digitale Eindringling daran herumspielen darf.

    Wir reden hier nicht von einer Kaffeemaschine, die versehentlich einen doppelten Espresso ausspuckt. Wir reden von kritischer Betriebstechnik, die Lebensmittel im Wert von Hunderttausenden Euro schützt.

    Wenn solche Systeme jahrelang ohne Sicherheitsupdates laufen oder unzureichend abgesichert sind, dann stimmt auch auf Betreiberseite etwas gewaltig nicht.

    Digitalisierung ist schließlich kein Freifahrtschein für technische Sorglosigkeit.

    Lebensmittel sind keine Spielfiguren!

    Was mich an dieser Geschichte besonders wütend macht, ist die erschreckende Gleichgültigkeit gegenüber dem Wert von Lebensmitteln.

    Hinter jedem Stück Fleisch, jedem Fischfilet und jedem Liter Milch stehen Arbeit, Energie, Wasser, Transportwege und Menschen. Landwirte, Beschäftigte in der Lebensmittelverarbeitung, Fahrer, Verkäufer. Eine ganze Wertschöpfungskette. Und natürlich die Tiere…

    Und dann genügt ein digitaler Eingriff, um all das in Abfall zu verwandeln.

    Einfach so.

    Das ist nicht cool. Das ist nicht rebellisch. Das ist auch kein genialer Hackerstreich.

    Das ist eine unfassbar dumme, rücksichtslose Form der Zerstörung.

    Wer unbedingt seine technischen Fähigkeiten demonstrieren möchte, soll Sicherheitslücken aufdecken, Unternehmen bei ihrer Absicherung unterstützen oder sich an legalen Hackerwettbewerben beteiligen. Dort gibt es anspruchsvolle Aufgaben und sogar Anerkennung.

    Aber Lebensmittel zu vernichten, nur weil man es technisch schafft?

    Das ist ungefähr so beeindruckend, wie mit einem Vorschlaghammer eine Bäckerei zu zerlegen und sich anschließend als Meisterhandwerker feiern zu lassen.

    Die eigentliche Frage lautet deshalb nicht, wie intelligent diese Hacker sind. Sondern wie erschreckend wenig Verantwortungsbewusstsein hinter so viel technischem Wissen stecken kann.

    Denn wer tonnenweise genießbare Lebensmittel mutwillig zerstört, demonstriert keine Überlegenheit.

    Er demonstriert vor allem eines: grenzenlose Dummheit.

    Christine Macha

  • Cyberangriff auf Frankreichs Supermärkte: Als die Kühltruhen heiß wurden

    Cyberangriff auf Frankreichs Supermärkte: Als die Kühltruhen heiß wurden

    Ein Cyberangriff auf die Kühlanlagen Hunderter französischer Supermärkte sorgt für Millionenschäden. Lebensmittel verderben, Regale bleiben leer, Ermittler suchen nach den Tätern. Der Vorfall offenbart, wie gefährlich ungeschützte digitale Technik für den Alltag sein kann.

    Stand: 13. Oktober 2026

    Es klingt wie ein schlechter Scherz: Ausgerechnet Kühltruhen, die Lebensmittel tiefgefroren halten sollen, heizen sich auf bis zu 50 Grad auf. Doch was sich in der Nacht vom 11. auf den 12. Oktober in zahlreichen französischen Supermärkten abspielte, war bitterer Ernst. Unbekannte Hacker manipulierten aus der Ferne die Steuerung von Kühl- und Gefrieranlagen. Die Folge: verdorbene Lebensmittel, erhebliche finanzielle Verluste und hektische Krisensitzungen bei den großen Handelsketten.

    Diesmal traf der Cyberangriff keine Bankkonten oder Kundendaten, sondern die Kühlkette – und damit einen empfindlichen Nerv der Lebensmittelversorgung.

    Hunderte Supermärkte betroffen

    Besonders schwer erwischte es die Handelsgruppe Les Mousquetaires, zu der Intermarché und Netto gehören. Rund 300 Geschäfte sollen betroffen sein. Auch E.Leclerc, Carrefour, Monoprix und Coopérative U meldeten Störungen. Carrefour bestätigte 80 betroffene Standorte, ebenso Coopérative U. Bei Monoprix traf es etwa fünf Prozent des französischen Filialnetzes.

    Die Schäden sind beträchtlich. Dominique Schelcher, Chef von Coopérative U, bezifferte den möglichen Verlust eines einzelnen großen Hypermarktes auf bis zu 200.000 Euro. Thierry Cotillard, Vorstandschef von Les Mousquetaires, rechnet für seine Handelsgruppe mit Schäden in zweistelliger Millionenhöhe.

    Besonders bitter: Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Tiefkühlwaren mussten aus Sicherheitsgründen entsorgt werden. Was zuvor verkaufsfertig in den Regalen lag, landete tonnenweise im Müll.

    Wenn die Fernwartung zur offenen Hintertür wird

    Im Zentrum des Angriffs stehen vernetzte Kühlsteuerungen des dänischen Herstellers Danfoss. Diese Technik ermöglicht es Wartungsunternehmen, Temperaturen und Betriebsfunktionen aus der Ferne zu überwachen. Praktisch, effizient und kostensparend – solange niemand Unbefugtes Zugriff erhält.

    Genau diese Schwachstelle nutzten die Angreifer offenbar aus. Sie manipulierten die Abtaufunktion der Anlagen und lösten dadurch eine massive Erwärmung aus. Statt Eis zu verhindern, zerstörte die Technik den Warenbestand.

    Die französische Cybersicherheitsbehörde ANSSI bestätigte zahlreiche kompromittierte Geräte der Baureihen AK-SM und AK-SC. Bereits zuvor hatten Sicherheitsforscher auf Schwachstellen und öffentlich erreichbare Verwaltungsoberflächen hingewiesen.

    Danfoss erklärte, überwiegend ältere Systeme ohne laufende Sicherheitsunterstützung seien betroffen. Ob die Angreifer tatsächlich eine der bereits dokumentierten Sicherheitslücken ausnutzten, steht allerdings noch nicht fest.

    Ermittlungen und die Angst vor weiteren Angriffen

    Die Pariser Staatsanwaltschaft schaltete das auf Cyberkriminalität spezialisierte Ermittlungsamt OFAC ein. Neben den Warenverlusten untersuchen die Behörden auch mögliche Zusammenhänge mit gemeldeten Brandausbrüchen. Über die Identität oder Motive der Täter liegen bislang keine gesicherten Erkenntnisse vor.

    Unterdessen versuchen die Handelsketten, ihre Kühlanlagen wiederherzustellen und die Regale neu zu bestücken. Während Tiefkühlprodukte vergleichsweise schnell nachgeliefert werden sollen, gestaltet sich die Versorgung mit frischem Fleisch und Fisch schwieriger.

    Die Behörden empfehlen, Fernzugriffe konsequent abzusichern, Software zu aktualisieren und kompromittierte Systeme vollständig zu überprüfen.

    Der Vorfall ist ein Weckruf weit über Frankreich hinaus. Denn längst hängen nicht nur Computer und Smartphones am Internet, sondern auch Kühlhäuser, Produktionsanlagen und Versorgungssysteme.

    Ein einziger ungeschützter Zugang reicht unter Umständen aus, um erhebliche Schäden anzurichten. Frankreichs Supermärkte erleben gerade, dass Cyberkriminalität nicht nur Daten vernichtet, sondern auch ganz handfeste Warenbestände.

    Und manchmal beginnt eine digitale Katastrophe eben nicht mit einem schwarzen Bildschirm, sondern mit einer Kühltruhe, die plötzlich heizt.

    Daniel Ivers

  • Michel-Édouard Leclerc: Unternehmer, Bürger – bald Politiker?

    Michel-Édouard Leclerc: Unternehmer, Bürger – bald Politiker?

    Er kauft bei Carrefour und Intermarché ein – und das als Chef der E.Leclerc-Gruppe. Michel-Édouard Leclerc, der streitbare und populäre Unternehmer, hat nie ein Blatt vor den Mund genommen, wenn es um das Wohl der Verbraucher ging. Doch jetzt sorgt eine andere Aussage für Wirbel: Er wolle „nützlich sein“, aber sei „kein Mann der Macht“. Ein harmloser Satz? Oder steckt da mehr dahinter? Ein Unternehmer auf Sinnsuche In einem Interview gab Leclerc zu verstehen, dass er sich mehr Engagement für die Gesellschaft wünscht. Ohne dabei explizit zu sagen, was das konkret bedeutet. Kein politisches Amt, kein Streben nach Macht – aber dennoch: Er will etwas bewegen. Zwischen den Zeilen klingt das fast schon wie eine Bewerbung für mehr. Das Timing könnte kaum passender sein. Frankreich ringt mit Inflation, Konsumkrisen und wachsender Politikverdrossenheit. Wer wäre da glaubwürdiger als einer, der jahrzehntelang für günstige Preise und Verbraucherrechte gekämpft hat? Doch will Leclerc wirklich in d…

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  • E. Leclerc ruft Bio-Cerealien wegen toxischer Substanzen zurück: Das Nervensystem kann geschädigt werden

    E. Leclerc ruft Bio-Cerealien wegen toxischer Substanzen zurück: Das Nervensystem kann geschädigt werden

    Werfen Sie mal einen Blick in Ihre Vorratsschränke! Am Montag, den 14. Oktober, hat die Supermarktkette E. Leclerc einen dringenden Rückruf von Bio-Cerealien gestartet. Die betroffenen Produkte stammen aus der Marke „Bio Village“ und enthalten potenziell schädliche Moleküle, die das Nervensystem angreifen können. Insbesondere handelt es sich um Spuren von Tropanalkaloiden, die in den „Schoko-Haselnuss gefüllten“ Bio-Cerealien entdeckt wurden, wie das staatliche Portal Rappel Conso mitteilte.

    Was sind Tropanalkaloide?

    Tropanalkaloide sind natürliche chemische Verbindungen, die in bestimmten Pflanzen vorkommen, darunter Datura und Stechapfel. Diese Stoffe sind für ihre neurotoxischen Effekte bekannt und können ernsthafte gesundheitliche Beschwerden hervorrufen. Bei den von E. Leclerc zurückgerufenen Cerealien wurden Spuren dieser Moleküle entdeckt, was Anlass zur Sorge gibt.

    Die Auswirkungen können vielfältig sein: Betroffene könnten Symptome wie Mundtrockenheit, erweiterte Pupillen, Sehstörungen und sogar Herzrasen (Tachykardie) verspüren. In schwerwiegenderen Fällen können die Folgen auch Unruhe, Verwirrung, Desorientierung, Halluzinationen oder Sprachstörungen sein. Gleichgewichtsstörungen zählen ebenfalls zu den möglichen Nebenwirkungen.

    Sofortiger Rückruf und Rückgabefrist

    Konsumenten, die diese Cerealien gekauft haben, werden dringend gebeten, die Produkte nicht zu verzehren und bis spätestens zum 11. Dezember in den Verkaufsstellen zurückzubringen, um eine Rückerstattung zu erhalten. Der Rückruf bezieht sich nicht nur auf E. Leclercs „Bio Village“-Produkte – auch eine weitere Bio-Marke, Elibio, hat ähnliche Rückrufe aufgrund von Tropanalkaloid-Spuren gestartet.

    Vorfälle mit Tropanalkaloiden: Ein bekanntes Problem

    Dieser Vorfall ist nicht das erste Mal, dass Tropanalkaloide in Lebensmitteln für Aufsehen sorgen. Bereits im Mai gab es einen größeren Fall in Frankreich: Mindestens 49 Personen, darunter fünf Kinder, erlitten Vergiftungen, nachdem sie mit Datura-kontaminierter Mehl in Kontakt kamen. Die Pflanze Datura, die hohe Mengen an Tropanalkaloiden enthält, hatte die Mehlprodukte verseucht. Diese Episode war ein Weckruf für viele Lebensmittelhersteller, strengere Kontrollen in der Lieferkette durchzuführen.

    Wie gelangen diese Substanzen in Bio-Produkte?

    Die Tatsache, dass Bio-Produkte betroffen sind, mag einige Konsumenten besonders verunsichern. Doch gerade bei Bio-Lebensmitteln, die in der Regel weniger Pestizide oder chemische Zusätze enthalten, können Verunreinigungen durch natürliche Pflanzenstoffe vorkommen. Pflanzen wie Datura wachsen manchmal als Unkraut in Getreidefeldern, und bei der Ernte können deren Samen versehentlich mit verarbeitet werden – und so gelangen die gefährlichen Alkaloide in unsere Nahrungsmittel.

    Es ist daher wichtig, dass alle Beteiligten in der Lebensmittelproduktion – von den Landwirten bis zu den Supermärkten – besondere Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, um derartige Vorfälle zu vermeiden.

    Was können Verbraucher tun?

    Für die betroffenen Kunden ist die Vorgehensweise klar: Die Getreidemischungen sollten auf keinen Fall verzehrt werden. Am besten bringt man die Produkte direkt zurück in den Laden, wo der Kauf erfolgte, um den vollen Betrag zurückerstattet zu bekommen. Es gibt keinen Grund zur Panik, solange man das Produkt nicht konsumiert hat.

    Wer jedoch bereits Symptome verspürt, sollte schnell handeln. Ein Arztbesuch wäre in diesem Fall ratsam, vor allem wenn mehrere der genannten Anzeichen wie Verwirrung, Halluzinationen oder Herzrasen auftreten. Es schadet auch nicht, den behandelnden Arzt darüber zu informieren, dass der Verzehr von Produkten, die Tropanalkaloide enthalten, möglicherweise der Auslöser ist.

    Lebensmittelsicherheit im Fokus

    Solche Rückrufaktionen rücken immer wieder das Thema Lebensmittelsicherheit in den Vordergrund. In einer Welt, in der wir auf eine stabile Versorgung und gesunde Lebensmittel angewiesen sind, kann selbst der kleinste Fehler in der Produktion weitreichende Folgen haben. Ob nun durch natürliche oder chemische Kontamination – Verbraucher müssen darauf vertrauen können, dass die Lebensmittel, die sie kaufen, sicher sind.

    Rückrufplattformen wie Rappel Conso spielen dabei eine entscheidende Rolle, um schnell und transparent über Gefahren zu informieren. Doch auch die Supermärkte selbst tragen Verantwortung: E. Leclerc reagierte hier schnell und verantwortungsvoll, indem sie die betroffenen Produkte sofort aus dem Verkehr zogen und eine Rückerstattung anboten.

    Fazit

    Dieser Vorfall zeigt, dass selbst in Bio-Produkten natürliche Gefahren lauern können. Für die Verbraucher ist es wichtig, informiert und wachsam zu bleiben, ohne dabei in übertriebene Sorge zu verfallen. Rückrufaktionen sind Teil eines wichtigen Sicherheitsnetzes – und solange sie ernst genommen werden, können größere gesundheitliche Schäden verhindert werden.

    Haben Sie die betroffenen Cerealien im Haus? Dann sollten Sie sie schleunigst zurückbringen und sicherstellen, dass Ihre Familie nicht betroffen ist.

  • Wasser im Tank – Ärgernis für Autofahrer in der Gironde

    Wasser im Tank – Ärgernis für Autofahrer in der Gironde

    Was wäre wohl ärgerlicher als eine unerwartete Rechnung vom Automechaniker? Und das wegen Wasser im eigenen Kraftstofftank – genau das ist einigen unglücklichen Autofahrern in der Gironde passiert, die ihren Wagen bei E.Leclerc Tankstellen betankt hatten. Stellen Sie sich vor, Sie fahren ahnungslos davon und plötzlich – Pannenalarm!

    Ein Besuch bei der Werkstatt brachte Klarheit: Wasser im Benzin. Die Folge? Ein potenziell teurer Austausch wichtiger Motorteile. Kein Wunder, dass die Betroffenen nicht gerade amüsiert sind. Einer der Fahrer machte seinem Unmut Luft: „Ich denke, dass Leclerc seine Versicherung bemühen sollte, damit eine Einigung erzielt wird, die die Kosten für die Reparaturen an meinem Wagen abdeckt.“

    Aber wie konnte es überhaupt zu diesem Missgeschick kommen?

    Derzeit sind externe Analysen im Gange, um den mysteriösen Wassereintrag in den Kraftstoff zu ergründen. Fast wie in einem schlechten Film: Rund hundert Fahrzeugbesitzer haben mittlerweile das gleiche Schicksal erlitten und hoffen auf Entschädigung. Luc Bérard, ein Anwalt des Automobile Club du Sud-Ouest, betont die Wichtigkeit einer Gemeinschaft in solchen Zeiten: „Zum Glück lassen soziale Netzwerke die Menschen heute nicht mehr im Stich.“

    Was sagen eigentlich die Verantwortlichen von E.Leclerc dazu? Bislang schweigen sie. Währenddessen können die Geschädigten nur in den betroffenen Tankstellen Beschwerdeformulare ausfüllen und auf eine Lösung hoffen.

    Wie wird E.Leclerc diese Krise meistern? Werden die Kunden mit einer fairen Lösung zufriedengestellt? Nur die Zeit wird zeigen, wie dieser Kraftstoff-Fauxpas das Vertrauen in die Marke beeinflussen könnte. Im Moment bleibt vielen nur, das Beste zu hoffen – und vielleicht das nächste Mal eine andere Tankstelle anzusteuern.

  • Frankreich: Leclerc und Carrefour wollen ab diesem Freitag Benzin generell zum Selbstkostenpreis verkaufen

    Frankreich: Leclerc und Carrefour wollen ab diesem Freitag Benzin generell zum Selbstkostenpreis verkaufen

    Die Leclerc-Gruppe wird ab dem 29. September den Kraftstoff an ihren Tankstellen generell zum Selbstkostenpreis verkaufen. Dieser Maßnahme, die ab sofort täglich und nicht mehr nur an Wochenenden gelten soll, folgte die Einzelhandelskette Carrefour nur einige Stunden später.

    Eine Woche nachdem die Leclerc-Gruppe zusammen mit anderen Einzelhändlern angekündigt hatte, dass sie sich trotz des eindringlichen Appells der Regierung weigern werde, Kraftstoff künftig mit Verlust zu verkaufen, erklärte sie am Dienstag, dem 26. September, dass sie in Bezug auf die Preise an ihren Tankstellen jedoch nicht untätig bleiben werde.

    Auf seinem X-Account (ehemals Twitter) kündigte Michel-Edouard Leclerc an, dass die 750 Tankstellen der Supermärkte der Gruppe ab Freitag, dem 29. September, täglich Benzin zum Selbstkostenpreis verkaufen werden. Eine Initiative, die „auf Dauer angelegt“ sei, so Leclerc, die allerdings immer wieder „neu bewertet oder angepasst werden muss, um den Versorgungsbedingungen und dem erwarteten Engagement der Mineralölgesellschaften Rechnung zu tragen“.

    Michel-Edouard Leclerc sieht in dieser Maßnahme „einen Akt der Solidarität gegenüber allen Kunden, die durch die Preiserhöhungen verunsichert sind und deren Kaufkraft stark beeinträchtigt ist“. Er reagiert damit auf den Aufruf des französischen Präsidenten, der die Händler am Sonntag dazu aufgefordert hatte, Kraftstoff zum Selbstkostenpreis zu verkaufen.

    Die Carrefour-Gruppe kündigte am Dienstagnachmittag ebenfalls an, dass sie das Gleiche tun werde. „Wir verpflichten uns, ab diesem Freitag bis zum Ende des Jahres jeden Tag Kraftstoff ohne Marge zu verkaufen. Diese massive Aktion wird alle unsere Hyper- und Supermärkte umfassen“, veröffentlichte die Carrefour-Gruppe auf X und sprach von der „größten Aktion zum Verkauf von Kraftstoff zum Selbstkostenpreis in ihrer Geschichte“.

  • E.Leclerc-Supermärkte werden an den Wochenenden im Sommer Treibstoff zum Selbstkostenpreis verkaufen

    E.Leclerc-Supermärkte werden an den Wochenenden im Sommer Treibstoff zum Selbstkostenpreis verkaufen

    Michel-Edouard Leclerc, Chef der Leclerc-Supermärkte, kündigte eine Rabattaktion an, die den ganzen Sommer über jedes Wochenende wiederholt werden soll.

    Wenige Tage vor den Sommerferien kündigte Michel-Edouard Leclerc an, dass seine Supermärkte ab Freitag, dem 30. Juni, jedes Wochenende den ganzen Sommer über in ganz Frankreich Treibstoff zum Selbstkostenpreis verkaufen werden. Eine „Operation für die Kaufkraft“, kommentierte Michel-Edouard Leclerc auf dem Sender France Info. Die Aktion wird jeweils von Freitagmorgen bis Sonntagabend dauern. Jeder wird zu den verbilligten Preisen tanken können – die Kunden werden nicht gezwungen sein, „das Geschäft zu betreten“ und dort etwas zu kaufen.

    Michel-Edouard Leclerc spielt damit auf die jüngsten Aktionen der Casino-Gruppe an, bei denen der Liter für 0,85 € oder 1 € verkauft wurde. Der Kunde bezahlte seine Tankfüllung zum Normaltarif und musste anschliessend in das Geschäft gehen, um die Differenz zwischen dem bezahlten Preis und dem Liter zu 0,85 € oder 1 € in Form von Einkaufsgutscheinen zu erhalten.

    In einer Zeit, in der die Umwelt mehr denn je zu einer Priorität geworden ist, versichert Michel-Edouard Leclerc, dass das Ziel seiner Aktion nicht darin besteht, „fossile Energien zu fördern“. Er erinnert lediglich daran, dass „die Leute nicht innerhalb eines Jahres ihr Auto wechseln können“ und sie heute zum Großteil immer noch „Autos mit Benzin und Diesel“ haben.

    Der Selbstkostenpreis für Kraftstoff entspricht dem Kaufpreis für raffiniertes Öl + Transport + Mehrwertsteuer + Ölsteuer ohne die Gewinnspanne des Händlers. Wenn man bedenkt, dass der Benzinpreis zu mehr als 60 % aus Steuern besteht, muss man sich bewusst sein, dass die Differenz zwischen dem Selbstkostenpreis und dem üblichen Preis für den Kunden nicht sehr hoch sein wird. Man wird jedoch einige Euro pro Tankfüllung einsparen können. Ausserdem sorgt die Aktion für ein gutes Image der Leclerc-Supermarktkette.

    Der durchschnittliche Kraftstoffpreis liegt in Frankreich heute bei 1,897 € pro Liter SP98, 1,835 € für SP95-E10 und 1,713 € für Dieselkraftstoff, wie aus den Erhebungen der Website carbu.com hervorgeht.

  • Inflation: Auch Leclerc will jetzt Anti-Inflationswarenkorb mit über 1.000 Produkten anbieten

    Inflation: Auch Leclerc will jetzt Anti-Inflationswarenkorb mit über 1.000 Produkten anbieten

    Die Supermarktkette Leclerc wird bis Ende Juni einen Anti-Inflationswarenkorb mit über 1.000 Produkten anbieten, deren Preise blockiert sein werden.

    Im Gegensatz zu anderen großen Einzelhändlern hatte Leclerc bisher keinen Anti-Inflationswarenkorb eingeführt, aber die Zeitschrift Capital berichtet, dass die Leclerc-Gruppe nun doch beschlossen hat, die Preise von mehr als 1.000 Produkten einzufrieren.

    „Obwohl E.Leclerc bei günstigen Preisen weiterhin an erster Stelle steht, kündigt die Marke an, im zweiten Quartal 2023 noch eine zusätzliche Anstrengung zu unternehmen, um die Brieftaschen ihrer Kunden zu entlasten. Vom 3. April bis zum 30. Juni werden die Preise für jedes Produkt der Marke Eco+ auf der Grundlage eines am 1. April festgelegten Preisrahmens eingefroren“, so die Leclerc-Gruppe in einer Pressemitteilung.

    Bis zum 30. Juni wird Leclerc „1.000 Lebensmittelprodukte, aber auch Hygieneartikel, Haushalts-, Garten- und Autopflegeartikel, Schreibwaren und Tierbedarf“ zu besonders günstigen Preisen anbieten.

    Der Einzelhändler erklärt: „Wir haben beschlossen, sehr offensiv zu sein und ‚E.Leclerc‘ noch billiger anzubieten, indem wir Preiserhöhungen, die uns auferlegt werden, selbst absorbieren, anstatt sie an unsere Kunden weiterzugeben“.

    Michel-Édouard Leclerc hatte noch vor kurzem gesagt, dass sein Konzern keinen Anti-Inflationskorb einführen werde, insbesondere nach den Ankündigungen der Regierung zum sogenannten Anti-Inflationsquartal.

  • Produktrückruf: Mit Schimmelpilzgiften kontaminierte Kompotte von Leclerc zurückgerufen

    Produktrückruf: Mit Schimmelpilzgiften kontaminierte Kompotte von Leclerc zurückgerufen

    Aufgrund einer Kontamination mit Patulin, einem potenziell gefährlichen Mykotoxin, werden Chargen von Kompott, das in allen französischen Leclerc-Filialen vertrieben wird, massiv zurückgerufen. Rappel Conso, die öffentliche Website zur Information der Verbraucher über Produktrückrufe, schlägt Alarm. Die Marke „Douceur du verger“, die in allen Leclerc-Geschäften vertrieben wird, ist Gegenstand eines landesweiten Rückrufs von Apfelmuskompott. Grund dafür ist das Vorhandensein des Mykotoxins Patulin, das über den vorgeschriebenen Grenzwerten liegt.

    Bei den betroffenen Produkten handelt es sich um Kompott, das in Kartons mit 12 Fläschchen zu je 90 Gramm verpackt ist. Rappel Conso gibt an, dass die betroffene Charge den Strichcode 3564700416037 trägt. „Nur Produkte mit dem Zusatzcode 10 hinter dem Strichcode sind von dem Rückruf betroffen“, heißt es bei Rappel Conso. Das betroffene Produkt wurde vom 12. bis 20. Januar 2023 in allen …

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  • Produktrückruf: Kuchen der Marke P’tit Déli in ganz Frankreich zurückgerufen

    Produktrückruf: Kuchen der Marke P’tit Déli in ganz Frankreich zurückgerufen

    Kuchen der Marke P’tit Déli könnten metallische Fremdkörper enthalten. Verbraucher werden gebeten, diese nicht zu verzehren und zur Rückerstattung in die Geschäfte zurückzubringen. Die Regierungswebseite Rappel Conso warnt Verbraucher, die zwischen dem 17. Juni 2022 und Mittwoch, dem 3. August 2022 in Leclerc-Geschäften Kuchen der Marke P’tit Déli in 250g, 500g und 800g Packungen gekauft haben.

    Der Rückruf und die Rücknahme dieser Produkte ist auf das mögliche Vorhandensein von metallischen Fremdkörpern in den Kuchen zurückzuführen. Es wird darum gebeten, die Produkte nicht zu verzehren und sie zur Erstattung in die Geschäfte zurückzubringen. Die betroffenen Chargennummern sind: 3564700487464: Mindesthaltbarkeitsdatum zwischen dem 15/08/2022 und dem 12/09/2022. 3564700019481 : Mindesthaltbarkeitsdatum zwischen dem 15/08/2022 und dem 12/09/2022. 3564700019474 : Datum der Mindesthaltbarkeit zwischen dem 15/08/2022 und dem 12/09/2…

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