Schlagwort: Lebensmittelhilfe

  • Wenn Solidarität zum Geschäft wird: Parlamentarier wollen Handelsmargen für Lebensmittelhilfen sichern

    Wenn Solidarität zum Geschäft wird: Parlamentarier wollen Handelsmargen für Lebensmittelhilfen sichern

    Jedes Jahr sammeln die französischen Lebensmittelbanken bei ihren landesweiten Aktionen mehrere tausend Tonnen Lebensmittel für Bedürftige. Die Spendenbereitschaft der Bevölkerung ist dabei ungebrochen hoch. Nun sorgt jedoch ein Aspekt dieser Solidaritätskampagnen für politische Diskussionen: Mehrere Abgeordnete fordern, dass Supermarktketten künftig auf jene Gewinnmargen verzichten sollen, die bei den eigens für die Sammlungen gekauften Produkten entstehen. Der Vorstoss basiert auf einer einfachen Beobachtung. Während der Sammelaktionen erwerben Kunden Lebensmittel direkt im Supermarkt, um sie anschliessend an die vor den Kassen wartenden Freiwilligen zu übergeben. Für die Handelsketten entstehen dadurch zusätzliche Umsätze, auf die sie ihre üblichen Margen erzielen. Aus Sicht der Initiatoren der Gesetzesvorlage widerspricht dies dem eigentlichen Zweck der Aktionen. Die Grosszügigkeit der Verbraucher solle ausschliesslich den Hilfsorganisationen zugutekommen und nicht zugleich kommerz…

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  • Shutdown in den USA: Supreme Court friert Lebensmittelhilfe für 42 Millionen Bedürftige ein

    Shutdown in den USA: Supreme Court friert Lebensmittelhilfe für 42 Millionen Bedürftige ein

    Seit mehr als 40 Tagen steht ein erheblicher Teil des US-Staatsapparats still. Nun hat der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten die Notlage für Millionen armutsbetroffene Amerikaner weiter verschärft. Mit einer Entscheidung vom 11. November 2025 setzte das Gericht die Auszahlung von Leistungen aus dem zentralen Lebensmittelhilfeprogramm SNAP vorerst aus. Damit dürfen die Bundesstaaten weiterhin keine Mittel des Bundes verteilen, auf die 42 Millionen Bürger angewiesen sind – inmitten einer sich verschärfenden sozialen Krise.

    SNAP auf Eis: Wenn die Politik den Kühlschrank leert

    Die Entscheidung des Supreme Court betrifft den Supplemental Nutrition Assistance Program (SNAP), besser bekannt als „Food Stamps“. Ursprünglich hatte ein untergeordnetes Gericht geurteilt, dass die Bundesregierung verpflichtet sei, die Auszahlung für den Monat November trotz Shutdown sicherzustellen. Doch Supreme-Court-Richterin Ketanji Brown Jackson verfügte in einem administrativen Entscheid eine Aussetzung des Urteils, um dem Justizapparat mehr Zeit zur Prüfung der Klage der Trump-Administration zu geben.

    Diese juristische Verzögerung hat weitreichende Auswirkungen: Bundesstaaten erhalten damit keine Mittel, um Bedürftigen Essensmarken zukommen zu lassen. Besonders betroffen sind einkommensschwache Familien, Alleinerziehende, ältere Menschen und Menschen mit Behinderung – viele von ihnen sind auf die monatliche SNAP-Unterstützung angewiesen, um überhaupt ausreichend Lebensmittel einkaufen zu können. In Kalifornien, Texas und Florida kam es zuletzt zu Schlangen vor Lebensmittelausgabestellen, wie Bilder aus Los Angeles eindrucksvoll belegen.

    Eine politische Geiselhaft mit langer Geschichte

    Die Ursache für diese dramatische Zuspitzung liegt in der politischen Blockade zwischen Demokraten und Republikanern. Seit dem 1. Oktober 2025 – dem Beginn des neuen Haushaltsjahres – konnte sich der Kongress nicht auf ein Haushaltsgesetz einigen. Die Konsequenz: der sogenannte „Shutdown“. Zahlreiche Bundesbehörden sind geschlossen, hunderttausende Angestellte ohne Gehalt, öffentliche Dienstleistungen drastisch eingeschränkt. Für Programme wie SNAP, die aus dem Haushalt des Landwirtschaftsministeriums finanziert werden, bedeutet das faktisch eine Einstellung der Zahlungen.

    Bemerkenswert ist die politische Strategie hinter dem Vorgehen der Trump-Administration. Anstatt Rücklagen des Landwirtschaftsministeriums für die Auszahlung zu verwenden, argumentiert die Regierung mit haushaltsrechtlichen Grenzen und verweist auf die fehlende gesetzliche Grundlage. Kritiker werfen der Regierung vor, gezielt Druck auf den Kongress auszuüben, um ihre eigenen Budgetprioritäten – darunter massive Steuererleichterungen für Unternehmen – durchzusetzen.

    Hoffnungsschimmer im Senat

    Doch es gibt Anzeichen für ein mögliches Ende der Blockade. In der Nacht zum Dienstag verabschiedete der US-Senat mit 60 zu 40 Stimmen einen Gesetzentwurf, der den bestehenden Haushalt bis Ende Januar verlängern würde – ein sogenanntes „Continuing Resolution“-Gesetz. Dieses Verfahren wird häufig genutzt, um kurzfristige Regierungsstillstände zu beenden und Zeit für Verhandlungen zu gewinnen.

    Auffällig ist, dass auch mehrere demokratische Senatoren für den Entwurf stimmten – offenbar aus pragmatischer Einsicht, dass die fortdauernde Blockade vor allem einkommensschwache Bevölkerungsteile trifft. Ob der Kompromiss jedoch Bestand haben wird, ist offen: Das republikanisch dominierte Repräsentanten will am Mittwoch über den Entwurf abstimmen. Dort könnte eine Gruppe harter Trump-Unterstützer die Einigung jedoch noch zu Fall bringen.

    Die Rolle des Präsidenten

    Sollte der Gesetzentwurf beide Kammern passieren, wäre Präsident Donald Trump am Zug. Er müsste das Übergangsbudget unterzeichnen, um den Shutdown offiziell zu beenden. Doch Trumps Verhalten in den letzten Wochen lässt Zweifel aufkommen. In mehreren öffentlichen Statements betonte er, dass er nur einem Budget zustimmen werde, das seine politischen Schwerpunkte abdeckt – darunter Grenzsicherung, Steuerpolitik und Kürzungen bei Sozialausgaben. Die SNAP-Krise könnte so Spielball in einem größeren politischen Machtkampf bleiben.

    Gleichzeitig mehren sich Warnungen aus der Wirtschaft. Analysten befürchten, dass ein anhaltender Shutdown das Vertrauen in die fiskalische Steuerungsfähigkeit der USA untergräbt. Die Ratingagentur Fitch hatte bereits im Oktober angedeutet, eine Herabstufung der Kreditwürdigkeit in Erwägung zu ziehen – mit potenziellen Folgen für die Zinslast des Landes.

    Das Ringen um die SNAP-Mittel ist somit mehr als eine Verwaltungskrise. Es ist ein Lehrstück über die soziale Sprengkraft haushaltspolitischer Konflikte und die Fragilität staatlicher Fürsorge in einem tief polarisierten politischen System. Die nächsten Tage werden zeigen, ob die politischen Eliten in Washington zur Vernunft zurückkehren – oder ob Millionen von Amerikanern weiter für die Haushaltskrise bezahlen müssen, mit leerem Kühlschrank und wachsender Verzweiflung.

    Autor: Andreas M. Brucker

  • Solidarität in Saint-Brieuc: Wie Studierende sich gegen Armut stemmen

    Solidarität in Saint-Brieuc: Wie Studierende sich gegen Armut stemmen

    Es könnte überall in Frankreich sein, doch es ist in Saint-Brieuc besonders sichtbar: junge Menschen, die nach den Vorlesungen nicht in die Mensa, sondern zur Lebensmittelausgabe gehen. Nicht, weil sie es sich so ausgesucht hätten – sondern weil der Kühlschrank leer ist. Prekäre Lebensbedingungen gehören für viele Studierende längst zum Alltag. Und trotzdem: Aus dieser Not heraus entsteht eine neue Form der Stärke – Solidarität, organisiert von Studierenden selbst. Wenn das Geld nicht reicht Seit Oktober 2024 organisiert der Zusammenschluss Coasalim 22 alle zwei Wochen Lebensmittelverteilungen auf dem Campus Mazier. Zwischen 30 und 50 Studierende stehen dort regelmäßig an. Eine Zahl, die zeigt: Hier geht es nicht um Einzelfälle, sondern um eine breitere Notlage.Hélène, 19 Jahre alt, bringt es auf den Punkt: „Mit meiner monatlichen Unterstützung von 145 Euro bleiben mir nach Abzug der Fixkosten weniger als 100 Euro für Essen und Hygiene. Ohne diese Verteilungen könnte ich nicht durchhal…

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  • 150 Euro pro Monat für gesunde Ernährung? So funktioniert die geplante „Sicherheitskasse für Lebensmittel“

    150 Euro pro Monat für gesunde Ernährung? So funktioniert die geplante „Sicherheitskasse für Lebensmittel“

    Stell dir vor, du bekommst jeden Monat 150 Euro, um hochwertige Lebensmittel zu kaufen – und das ganz unabhängig von deinem Einkommen. Klingt gut? Genau das steckt hinter der Idee der „Sécurité sociale de l’alimentation“ – einer Art Sicherheitskasse für Lebensmittel. Die Grünen in Frankreich haben einen Gesetzesvorschlag eingebracht, um dieses Modell landesweit zu testen. Am 20. Februar wird das Thema in der Nationalversammlung diskutiert. Doch wie genau soll das funktionieren?

    Ein solidarisches System für bessere Ernährung Die Grundidee ist simpel: Jeder zahlt – je nach Einkommen – eine Sozialabgabe und erhält im Gegenzug monatlich 150 Euro, die in bestimmten Geschäften, auf Märkten oder bei Landwirten ausgegeben werden können. So ähnlich wie bei der Krankenversicherung, nur eben für Lebensmittel. Der grüne Abgeordnete Charles Fournier beschreibt das Ziel so:

    „Wir wollen die Prinzipien der Sozialversicherung auf den Bereich Ernährung ausweiten.“

    Drei Kernpunkte machen das Modell be…

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  • Zyklon Chido: Ein überwältigender Akt der Solidarität für Mayotte

    Zyklon Chido: Ein überwältigender Akt der Solidarität für Mayotte

    23 Millionen Euro an Spenden gesammelt – und das ist erst der Anfang.

    Die Bilder von Zyklon Chidos Zerstörung in Mayotte haben viele Menschen tief berührt. Doch was folgte, war mehr als nur Betroffenheit: ein bemerkenswertes Zeichen von Solidarität. Die Fondation de France hat innerhalb kürzester Zeit eine Summe von 23 Millionen Euro für die Betroffenen gesammelt. Das sei, so die Organisation, ein „außergewöhnlicher Akt der Solidarität“.

    Ein gemeinsames Ziel: Hilfe für die Betroffenen

    Neben der Fondation de France haben sich auch andere Organisationen für die Menschen in Mayotte eingesetzt. Die Fédération nationale de la Protection civile konnte 1,5 Millionen Euro an Spenden zusammentragen. Médecins du Monde meldete bis letzten Sonntag 340.000 Euro, und der Secours Catholique hat etwa 300.000 Euro gesammelt. Die Croix Rouge Française (Französisches Rotes Kreuz) nannte keine genaue Summe, hob jedoch hervor, dass 80 zusätzliche Einsatzkräfte entsandt wurden, um die Teams vor Ort zu unterstützen.

    Doch was passiert mit diesen Millionen? Wie werden sie den Menschen helfen, die alles verloren haben?

    Transparenz und gezielte Hilfe

    Die Fondation de France plant, die Spenden an verschiedene lokale Organisationen weiterzuleiten, die im sozialen Bereich aktiv sind. Das Ziel: schnellstmögliche und direkte Unterstützung. Die Protection Civile wird ihre eigenen Hilfsmaßnahmen vor Ort finanzieren, während Médecins du Monde und der Secours Catholique ihre Teams auf dem Archipel mit den notwendigen Mitteln ausstatten, um in den Bereichen Gesundheit, Bildung sowie psychologische und logistische Unterstützung tätig zu werden.

    Ein Beispiel: Die psychologische Betreuung der Betroffenen – ein oft unterschätzter Aspekt nach Naturkatastrophen. Wer einmal alles verloren hat, braucht mehr als nur ein Dach über dem Kopf.

    Solidarität als Hoffnungsschimmer

    Warum mobilisieren sich so viele Menschen für eine kleine Inselgruppe im Indischen Ozean? Vielleicht, weil Krisen wie diese uns daran erinnern, wie verletzlich wir alle sind. Und wer weiß – ist es nicht genau dieser Funke Menschlichkeit, der uns hoffen lässt, dass auch die drängenderen globalen Herausforderungen gemeistert werden können?

    Während Mayotte langsam wieder auf die Beine kommt, bleibt eines klar: Solidarität kennt keine Grenzen.

  • Armut in Frankreich: In 2023 gibt es 9% mehr Empfänger von Lebensmittelspenden

    Armut in Frankreich: In 2023 gibt es 9% mehr Empfänger von Lebensmittelspenden

    Am kommenden Wochenende werden in Frankreich landesweit Spenden für Lebensmittel-Verteilstellen gesammelt.

    Die Lebensmittelbanken verzeichnen in diesem Jahr einen Anstieg von „9% der Begünstigten“ im Vergleich zu 2022, warnt Laurence Champier, Generaldirektorin der Lebensmittelbanken, am Dienstag, den 21. November auf dem Sender Franceinfo. Heute beginnt die 39. Spenden-Kampagne der Restos du Coeur und an diesem Wochenende wird die nationale Spendensammlung für die Lebensmittelbanken stattfinden.

    Diese Sammelkampagne „ist absolut wichtig, damit unsere Freiwilligen den Begünstigten genug geben können“, betont Laurence Champier. Insgesamt, so Champier, verteilen die Lebensmittelbanken etwa 224 Millionen Mahlzeiten an Bedürftige.

    „Lebensmittel sind der zweitgrößte Ausgabenposten der Haushalte“.
    Die Generaldirektorin der Lebensmittelbanken erinnert daran, dass in diesem Jahr einige Empfänger aufgrund fehlender Vorräte abgelehnt werden könnten, da die Zahl der Empfänger aufgrund der Inflation deutlich steigt. „Die Auswirkungen sind sehr stark“, sagt sie, „Lebensmittel sind zum ersten Mal der zweitgrößte Posten bei den Haushaltsausgaben“. Die Inflation betrifft aber auch die Tafeln, bedauert Laurence Champier, die von „Schwierigkeiten, eine möglichst vielfältige und breite Nahrungsmittelhilfe für die Empfänger bereitzustellen“ spricht.

    Champier ist besorgt über die Auswirkungen, die die Verknappung auf die Ernährung bestimmter Personen, insbesondere Kinder, haben könnte. Es sind dieses Jahr 136.000 Empfänger, im Alter von 0 bis 3 Jahren von den Lebensmittelbanken aufgenommen worden. Champier spricht auch die Möglichkeit an, dass bestimmten Personen in diesem Winter die Nahrungsmittelhilfe verweigert werden könnte, und kritisiert: „Es ist undenkbar, dass wir im Jahr 2023 Freiwillige haben, die sich verpflichtet sehen, eine Wahl zu treffen, das darf nicht sein.“ Die Generaldirektorin der Lebensmittelbanken erinnert daran, dass 67 % aller Menschen, die die Lebensmittelbanken besuchen, erklären, dass sie nicht ohne sie auskommen könnten.

  • Kaufkraft: Manche Franzosen können sich nicht mehr genug zu essen kaufen

    Kaufkraft: Manche Franzosen können sich nicht mehr genug zu essen kaufen

    Aufgrund der Inflation haben ine ganze Reihe von Franzosen nicht mehr genug zu essen. Das Département Nord organisierte jetzt eine Verteilung von Lebensmitteln, um bedürftigen Menschen zu helfen.

    Gefüllte Einkaufstaschen warten nur noch auf ihre Empfänger. Zwiebeln, Kartoffeln, Karotten, Eier, Milch und vieles mehr. Es sind nicht weniger als 10 kg Lebensmittel, die in die Taschen gepackt wurden. Für Familien mit einem knappen Budget ist diese im Departement Nord angebotene Hilfe ein wahrer Glücksfall.

    Frisches Gemüse für die Ärmsten der Armen
    Das Departement Nord bietet frisches Gemüse für die Ärmsten der Armen an. Der Wert der Hilfsaktion beläuft sich auf eine Million Euro. Auch Ghislaine Gambier gehört zu den Franzosen, die den Gürtel enger schnallen müssen. Dank der Hilfsaktion konnte sie sich nun ein Essen aus frischen Zutaten zubereiten. Ghislaine Gambier lebt hauptsächlich von gemeinnützigen Organisationen. Um besser über die Runden zu kommen, will sie jetzt versuchen, ihre Gasverträge neu auszuhandeln.

  • Gericht setzt Verbot von Lebensmittelverteilungen im Norden von Paris aus

    Gericht setzt Verbot von Lebensmittelverteilungen im Norden von Paris aus

    Die Polizeipräfektur von Paris hatte am 10. Oktober einen Erlass veröffentlicht, der die Lebensmittelverteilung für einen Monat an neun Straßen in Paris untersagte. Das Verwaltungsgericht von Paris setzte am Dienstag, dem 17. Oktober, die Verordnung der Pariser Polizeipräfektur über das Verbot von Lebensmittelverteilungen in bestimmten Vierteln des 10. und 19. Arrondissements der Hauptstadt aus. In einer am Dienstag veröffentlichten Erklärung vertrat die Richterin in ihrer einstweiligen Verfügung die Ansicht, dass „ein ernsthafter Zweifel an der Notwendigkeit der vom Polizeipräfekten ergriffenen Maßnahme zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung besteht“. Am Dienstag, dem 10. Oktober, hatte die Pariser Polizeipräfektur einen Erlass veröffentlicht, der die Lebensmittelverteilung für einen Monat (vom 10. Oktober bis zum 10. November) in einem beliebten Viertel im Norden von Paris untersagte. Das Gebiet betraf neun Straßen rund um die U-Bahnen Stalingrad und Jaurès. Dort, so die Poli…

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  • Bekämpfung der Armut: Vier Zahlen zeigen den Ernst der Lage in Frankreich

    Bekämpfung der Armut: Vier Zahlen zeigen den Ernst der Lage in Frankreich

    Die französische Regierung will ihren neuen „Solidaritätspakt“ vorstellen. Der Sender Franceinfo veröffentlicht einen Überblick über alarmierende Indikatoren. Nach mehreren Verzögerungen soll der neue Plan der Regierung zur Bekämpfung der Armut, der den Namen „Solidaritätspakt“ trägt, am Montag, dem 18. September, endlich vorgestellt werden. Vor dem Hintergrund der hohen Inflation, die seit Februar 2022 die Kaufkraft der Franzosen schmälert und durch den Krieg in der Ukraine bedingt ist, weckt die neue Strategie der Regierung zur Bekämpfung der Armut große Erwartungen. Dies gilt umso mehr, als sich mehrere Verbände in den letzten Monaten höchst alarmiert gezeigt haben. Auch wenn Wirtschaftsminister Bruno Le Maire „die Idee ablehnt, dass es eine Verarmung der französischen Gesellschaft gibt“, verschlechtern sich mehrere Indikatoren deutlich. 1: Die Quote der Einkommensarmut sinkt nicht. Diese Quote entspricht der Anzahl der Haushalte, die einen Lebensstandard von weniger als 60 % des mi…

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  • Armut in Frankreich: Der Staat muß 2023 insgesamt 156 Millionen Euro für Nahrungsmittelhilfen bereitstellen

    Armut in Frankreich: Der Staat muß 2023 insgesamt 156 Millionen Euro für Nahrungsmittelhilfen bereitstellen

    Das Ministerium für Solidarität teilte mit, dass der französische Staat im Jahr 2023 insgesamt 156 Millionen Euro für Organisationen bereitstellen werde, die sich für die Nahrungsmittelhilfe bedürftiger Bürger einsetzen. Viele Organisationen geben an, dass sie sich aufgrund der Inflation in den roten Zahlen befinden. Seit mehreren Monaten leiden Organisationen, die in Frankreich Nahrungsmittelhilfe für bedürftige Bürger leisten, unter den Auswirkungen der Inflation und einer wachsenden Nachfrage. Nachdem mehrere Organisationen wie die Restos du Coeur oder das Rote Kreuz die Behörden auf ihre finanzielle Situation aufmerksam gemacht hatten, gab der Staat bekannt, dass er fast 156 Millionen Euro für „lokale und nationale Organisationen, die sich um die Schwächsten kümmern“, bereitstellen werde, so eine am 5. September veröffentlichte Erklärung des Ministeriums für Solidarität. Das Dokument spricht von „mehr als einer Verdoppelung“ dieses Budgets innerhalb von nur „drei Jahren“. Die Regie…

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