Schlagwort: Lawine

  • Tragödie in den Alpen: Skifahrerin stirbt bei Lawinenunglück in Savoie

    Tragödie in den Alpen: Skifahrerin stirbt bei Lawinenunglück in Savoie

    Ein harmloser Winterausflug endete in einer Tragödie. In der französischen Region Savoie, in der Nähe der Skistation La Norma, kam es am Samstag, dem 28. Dezember, zu einem tragischen Lawinenunglück. Eine 44-jährige Skifahrerin, die in der Region lebte, wurde dabei von einer Lawine erfasst und konnte nicht mehr gerettet werden. Sie war gemeinsam mit ihrem Ehemann und einer weiteren Person abseits der gesicherten Pisten unterwegs.

    Lawine auf über 2.500 Metern Höhe

    Das Unglück ereignete sich in einem abgelegenen Bereich des Vallon du Ruisseau Saint-Antoine, auf über 2.500 Metern Höhe. Spuren der Lawine sind immer noch sichtbar – ein erschreckendes Zeugnis der Kräfte, die hier gewirkt haben.

    Die Rettungskräfte waren nur 15 Minuten nach der Alarmierung vor Ort. Doch wie ein Mitglied des Pelotons der Gendarmerie de Haute Montagne (PGHM) erklärte, war es ein Wettlauf gegen die Zeit. „Es dauerte 50 Minuten, bis wir die verschüttete Person unter dem Schnee gefunden und geborgen hatten“, so der Retter. Leider verstarb die Frau noch an Ort und Stelle.

    Keine Sicherheitsausrüstung dabei

    Besonders tragisch: Die Skifahrerin war ohne ein Lawinenverschütteten-Suchgerät (LVS) unterwegs – eine Ausrüstung, die in solchen Situationen oft Leben retten kann. Auch ihre Begleiter hatten keine solche Geräte dabei, was die Rettungsarbeiten erheblich erschwerte.

    Warum wagen Menschen trotz bekannter Risiken solche Touren abseits der gesicherten Pisten? Ist es der Reiz des Abenteuers, die Suche nach unberührtem Schnee – oder vielleicht schlicht Unwissenheit über die tödlichen Gefahren?

    Risikofaktor: Abseits der Piste

    Abseits der markierten und kontrollierten Skigebiete zu fahren, hat seinen eigenen Charme, keine Frage. Doch es ist auch ein Spiel mit dem Feuer – oder in diesem Fall mit Schnee und Schwerkraft. Laut Statistiken ereignen sich rund 90 % aller Lawinenunfälle in ungesicherten Bereichen, meist ausgelöst durch die Skifahrer selbst.

    Die Berge scheinen im Winter oft wie eine Postkartenidylle. Doch hinter der weißen Pracht lauert die Gefahr: instabile Schneeschichten, plötzliche Wetterumschwünge, versteckte Spalten. Selbst erfahrene Skifahrer unterschätzen oft, wie unberechenbar die Natur sein kann.

    Wie kann man solche Tragödien verhindern?

    Die wichtigste Regel lautet: Niemals ohne die richtige Sicherheitsausrüstung ins Gelände gehen. Ein LVS-Gerät, eine Sonde und eine Schaufel sollten immer dabei sein – und man sollte wissen, wie man sie benutzt. Noch besser: eine professionelle Lawinenschulung absolvieren. Solche Trainings vermitteln nicht nur technisches Know-how, sondern schärfen auch das Bewusstsein für die Risiken.

    Auch Apps und Lawinenberichte können helfen, die Gefahren besser einzuschätzen. Aber selbst modernste Technik ersetzt nicht den gesunden Menschenverstand – und die Demut vor den Kräften der Natur.

    Eine Lektion für uns alle

    Der tragische Tod dieser Skifahrerin ist ein trauriger Weckruf. Die Berge sind wunderschön, doch sie verlangen Respekt. Abenteuerlust und Vorsicht sollten Hand in Hand gehen. Denn manchmal – und das zeigt dieser Fall auf schmerzliche Weise – ist der Preis für eine unüberlegte Entscheidung zu hoch.

  • Tragödie in den Alpen: 14-jähriger stirbt bei Lawinenunglück in Les Arcs

    Tragödie in den Alpen: 14-jähriger stirbt bei Lawinenunglück in Les Arcs

    Ein schrecklicher Unfall überschattet die Weihnachtszeit in der französischen Skistation Les Arcs in Savoie. Am Nachmittag des 25. Dezember wurde ein 14-jähriger Junge von einer Lawine erfasst und verlor dabei sein Leben. Das Unglück ereignete sich in einem gefährlichen, nicht präparierten Bereich am Aiguille Rouge, einem bekannten Gipfel der Region.

    Ein unvergesslicher Tag – mit tragischem Ausgang

    Der Junge war mit sechs Familienmitgliedern unterwegs, alle auf Skiern und abseits der markierten Pisten. Eine Entscheidung, die in den Bergen oft verlockend, aber auch riskant ist. Die Schneebedingungen können unberechenbar sein, und so endete der Ausflug mit einem Lawinenabgang, der den Jugendlichen unter Tonnen von Schnee begrub.

    Ein Wettlauf gegen die Zeit

    Die Pistenretter der Station waren schnell zur Stelle – innerhalb von etwas mehr als fünf Minuten erreichten sie die Unglücksstelle. Doch trotz ihres schnellen Einsatzes dauerte es etwa 20 Minuten, bis sie den Jungen mithilfe von Suchsonden fanden. Die Rettungskräfte versuchten alles, um ihn wiederzubeleben, doch ohne Erfolg. Der Junge war nicht mit einem LVS-Gerät (Lawinenverschüttetensuchgerät) ausgestattet, einem lebensrettenden Instrument, das die Ortung in solchen Situationen erheblich erleichtert.

    Bittere Realität der Berge

    Das Unglück rückt erneut die Gefahren ins Bewusstsein, die das Skifahren abseits gesicherter Pisten birgt. Lawinen sind unberechenbar, und selbst erfahrene Skifahrer unterschätzen oft das Risiko. Tragisch ist, dass sich dieses Unglück nur zwei Tage nach einem ähnlichen Vorfall in Val-d’Isère ereignete, bei dem zwei Jugendliche verschüttet wurden. Dort konnte das Schlimmste verhindert werden, da der Vater und Rettungskräfte schnell eingriffen.

    Wie können solche Tragödien vermieden werden?

    Die Antwort liegt in besserer Vorbereitung und Ausrüstung. Moderne Technologie wie LVS-Geräte, Lawinensonden und -schaufeln ist unverzichtbar, wenn man abseits der Piste unterwegs ist. Aber auch Schulungen im Umgang mit dieser Ausrüstung und ein Verständnis für die Naturgefahren sind entscheidend. Der Berg belohnt Abenteuerlust, doch er verzeiht keine Fehler – das ist eine Lektion, die alle Skifahrer im Hinterkopf behalten sollten.

    Eine Tragödie, die nachdenklich macht

    Der Verlust eines so jungen Lebens ist unfassbar traurig. Für die Familie des Jungen und die gesamte Skistation ist es ein schwerer Schlag, der die Festtage in dunklen Schatten taucht. Möge dieses tragische Ereignis als Mahnung dienen, den Respekt vor den Bergen niemals zu verlieren.

    Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen und Freunden des Verunglückten.

  • Tragödie in den Schweizer Alpen: Snowboard-Olympionikin Sophie Hediger stirbt bei Lawinenunglück

    Tragödie in den Schweizer Alpen: Snowboard-Olympionikin Sophie Hediger stirbt bei Lawinenunglück

    Am 24. Dezember 2024 ereignete sich in den Schweizer Alpen ein tragisches Unglück: Die 26-jährige Snowboarderin Sophie Hediger kam bei einem Lawinenabgang in Arosa ums Leben.

    Ein vielversprechendes Talent

    Sophie Hediger galt als aufstrebendes Talent im Snowboardsport. Obwohl sie bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking ohne Medaille blieb, konnte sie in der darauffolgenden Weltcup-Saison mit zwei Podestplätzen auf sich aufmerksam machen. Noch am 14. Dezember 2024 erreichte sie einen respektablen neunten Platz und hatte fest vor, bei der Weltmeisterschaft im März 2025 im Engadin um eine Medaille zu kämpfen.

    Das Unglück in Arosa

    Nach Angaben der Polizei Graubünden befuhr Hediger gemeinsam mit einem weiteren Schneesportler die geschlossene Piste „Black Diamond“. Sie verließen die markierte Strecke, woraufhin Hediger von einer Lawine erfasst wurde. Ihr Begleiter alarmierte umgehend die Rettungskräfte und begann mit der Suche nach der Verschütteten. Trotz schneller Bergung und Reanimationsversuchen konnte Hediger nur noch tot geborgen werden.

    Reaktionen und Anteilnahme

    Der Schweizer Skiverband Swiss-Ski zeigte sich tief betroffen. Walter Reusser, CEO von Swiss-Ski, äußerte: „Für die Swiss-Ski-Familie hat sich mit dem tragischen Tod von Sophie Hediger ein dunkler Schatten über die Weihnachtstage gelegt. Wir sind unermesslich traurig. …“

    Sicherheit abseits der Pisten

    Dieses tragische Ereignis wirft erneut ein Schlaglicht auf die Gefahren des Fahrens abseits gesicherter Pisten. Selbst erfahrene Sportlerinnen und Sportler sind nicht vor den Unwägbarkeiten der Natur gefeit. Es ist daher unerlässlich, die Risiken sorgfältig abzuwägen und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.

    Ein schmerzlicher Verlust

    Mit Sophie Hediger verliert die Schweiz eine talentierte und ambitionierte Athletin, die noch eine vielversprechende Karriere vor sich hatte. Ihr tragischer Tod erinnert uns daran, wie zerbrechlich das Leben ist und wie wichtig es ist, die Natur mit Respekt und Vorsicht zu genießen.

  • Mont-Blanc: Zwei deutsche Alpinisten bleiben nach Lawinenabgang vermisst

    Mont-Blanc: Zwei deutsche Alpinisten bleiben nach Lawinenabgang vermisst

    Am Montag, dem 5. August, wurde das Mont-Blanc-Massiv in der Haute-Savoie Schauplatz einer tödlichen Lawine, ausgelöst durch den Absturz eines großen Eisblocks vom Gipfel. Das geschah etwa um 3 Uhr morgens. Zwei Seilschaften von Alpinisten wurden mitgerissen – einer von ihnen starb, vier weitere wurden verletzt, davon einer schwer.

    Ein dramatischer Rettungseinsatz

    Am Morgen des Unglückstages durchsuchte ein Rettungshubschrauber das Mont-Blanc-Massiv nach verschütteten Bergsteigern. Unter den Vermissten befinden sich zwei Deutsche im Alter von 30 und 39 Jahren. Ein 57-jähriger Franzose kam bei dem Unglück ums Leben. Dank der Aufnahmen von Webcams konnte der dramatische Verlauf der Tragödie rekonstruiert werden: Um 2:30 Uhr morgens befanden sich etwa 15 Alpinisten mitten im Aufstieg. Zwanzig Minuten später ereignete sich die Lawine und trennte die Bergsteiger in zwei Gruppen. Bereits um 3:50 Uhr suchten die Luftrettungsteams nach den ersten Opfern.

    Unvorhersehbare Naturgewalt

    Ursache der Lawine war ein sogenannter Sérac – ein riesiger Eisblock, der sich löste und die Piste hinabstürzte. Solche Ereignisse sind unvorhersehbar und natürlichen Ursprungs. Bereits 2016 ereignete sich ein ähnlicher Vorfall im Mont-Blanc-Massiv, bei dem ein Bergführer und seine beiden Kunden ums Leben kamen.

    Was treibt Menschen in die Berge?

    Bergsteigen ist zweifellos ein faszinierendes Hobby. Doch was motiviert Menschen, sich solchen Risiken auszusetzen? Ist es der Nervenkitzel, die körperliche Herausforderung oder einfach nur die Liebe zur Natur?

    Die Gefahr lauert überall

    Besonders in hochalpinen Regionen wie dem Mont-Blanc-Massiv sind die Risiken allgegenwärtig. Lawinen, Wetterumschwünge und die Gefahr durch herabfallende Eis- oder Felsbrocken sind nur einige der Bedrohungen, denen sich Bergsteiger stellen müssen. Diese Risiken gehören jedoch zur Faszination des Bergsports dazu – das Gefühl, die Naturgewalten zu bezwingen und sich selbst an die Grenzen zu bringen.

    Moderne Technik und alte Gefahren

    Trotz moderner Technik und genauer Wettervorhersagen bleibt die Natur unberechenbar. Webcams, GPS und fortschrittliche Sicherheitsausrüstungen können das Risiko minimieren, aber niemals vollständig ausschließen. Es ist ein ständiges Abwägen zwischen Abenteuerlust und Sicherheitsbewusstsein.

    Die Rolle der Rettungskräfte

    Die Helden solcher Tragödien sind oft die Rettungskräfte, die unter Einsatz ihres eigenen Lebens nach Vermissten suchen. Ihre Arbeit ist unermüdlich und oft gefährlich – doch ohne sie wären viele Bergsteiger verloren. Der Einsatz am Mont-Blanc zeigt einmal mehr, wie wichtig und wertvoll ihre Arbeit ist.

    Die Lawine am Mont-Blanc erinnert uns schmerzlich daran, wie mächtig und unvorhersehbar die Natur sein kann. Für die betroffenen Familien ist es eine Tragödie, für die Bergsteiger-Gemeinschaft ein mahnendes Beispiel. Dennoch wird der Reiz der Berge weiterhin viele Menschen in ihren Bann ziehen – die Faszination, die Herausforderung und die Schönheit der alpinen Welt sind einfach unwiderstehlich. Doch wie immer gilt: Sicherheit geht vor – denn das nächste Abenteuer wartet schon.

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  • Mont-Blanc-Massiv: Lawine fordert ein Menschenleben und mehrere Verletzte

    Mont-Blanc-Massiv: Lawine fordert ein Menschenleben und mehrere Verletzte

    In der Nacht von Sonntag auf Montag hat eine Lawine im Mont-Blanc-Massiv mindestens ein Menschenleben gefordert und vier weitere Personen verletzt.

    Die Lawine ereignete sich gegen 3 Uhr morgens an der Nordwand des Mont-Blanc du Tacul, einem der beliebten Aufstiegswege. Mehrere Seilschaften befanden sich in der Gegend und wurden von der Lawine erfasst, insgesamt waren 15 Personen betroffen. Laut Angaben der Präfektur des Departements Haute-Savoie und des Pelotons de Gendarmerie de Haute Montagne (PGHM) in Chamonix war die Ursache des Sérac-Absturzes vermutlich natürlichen Ursprungs. Séracs sind Brocken aus Gletschereis, die sich an den Abbruchkanten an stärkeren Hangneigungen von Gletschern bilden. Die betroffenen Alpinisten stammen aus Frankreich, der Schweiz und Spanien und waren nicht von Bergführern begleitet.

    Intensive Such- und Rettungsaktionen

    Ein umfangreicher Rettungseinsatz wurde sofort gestartet. Beteiligt waren die zivile Sicherheit, der Département-Feuerwehr- und Rettungsdienst (Sdis) sowie der medizinische Notdienst (Samu). Der noch immer aktive Einsatz wird vom PGHM unter der Leitung des Präfekten des Departements Haute-Savoie koordiniert.

    Hubschrauber der Nationalgendarmerie und des Zivilschutzes überfliegen das Gebiet. Rund 30 Rettungskräfte, darunter 23 Gendarmen des PGHM Chamonix, der Hubschrauber Choucas 74 der Gendarmerie, zwei Hundestaffeln des Sdis und Feuerwehrleute der Bergrettungsgruppe (GMSP) sind im Einsatz.

    Die vorläufige Bilanz zählt eine verstorbene Person, eine Person in kritischem Zustand und drei weitere Verletzte, die ins Krankenhaus gebracht wurden. Zehn Personen blieben unverletzt, aber die Suchoperationen werden fortgesetzt. Ein Krisenstab wurde im Rathaus von Chamonix eingerichtet.

    Sicherheitsvorkehrungen und Risiken im Hochgebirge

    Dieses tragische Ereignis wirft erneut ein Schlaglicht auf die Gefahren, denen Alpinisten im Hochgebirge ausgesetzt sind. Die Bergwelt kann unberechenbar sein, und Sérac-Abstürze stellen eine der größten Gefahren dar. Séracs sind große Eisblöcke, die sich am Rande von Gletschern bilden. Ihr Absturz kann unvermittelt und ohne Vorwarnung erfolgen.

    Bergsteiger sollten stets die aktuellen Wetter- und Sicherheitsberichte beachten und, wenn möglich, erfahrene Bergführer engagieren, die die lokalen Gegebenheiten und Risiken besser einschätzen können. Aber selbst mit größter Vorsicht lässt sich das Risiko nie vollständig ausschließen.

    Eine Gemeinschaft trauert

    In Chamonix und den umliegenden Gemeinden herrscht Trauer über den Verlust, den dieser Unfall verursacht hat. Die Bergsteiger-Gemeinschaft ist eng verbunden, und solche Tragödien treffen alle hart. Auch wenn die Naturgewalten nicht kontrolliert werden können, erinnert uns dieser Vorfall daran, wie wichtig es ist, stets vorbereitet und vorsichtig zu sein.

    Was treibt Menschen eigentlich dazu, immer wieder diese gefährlichen Gipfel zu erklimmen? Vielleicht ist es der Drang nach Freiheit, das Streben nach dem Unbekannten oder einfach die Liebe zur Natur. Trotz der Risiken zieht es Jahr für Jahr unzählige Abenteurer in die Berge. Und manchmal, leider, endet dieses Abenteuer tragisch.

    In den kommenden Tagen und Wochen werden sicherlich Fragen gestellt und Diskussionen geführt werden. Wie kann man solche Unfälle in Zukunft vermeiden? Welche zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen können ergriffen werden? Doch im Moment steht die Anteilnahme und Unterstützung für die Betroffenen und ihre Familien im Vordergrund. Die Rettungskräfte setzen alles daran, die verbleibenden Personen sicher aus dem Gefahrenbereich zu bringen.

    Die Bergwelt ist atemberaubend schön, aber sie fordert auch ihren Tribut. Wir sollten immer mit Respekt und Demut an sie herantreten, denn sie kann uns unsere Zerbrechlichkeit und Verwundbarkeit auf eindringliche Weise vor Augen führen.

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  • Alpes-Maritimes: Lawinenwarnung nach starken Schneefällen

    Alpes-Maritimes: Lawinenwarnung nach starken Schneefällen

    Der Schnee, der in den vergangenen Tagen in großen Mengen gefallen ist, weckt die Besorgnis vor Lawinen. Das Lawinenrisiko ist maximal, wie zum Beispiel in den Südalpen in Auron.

    In Auron (Departement Alpes-Maritimes) lagen am Montag, 4. März, in den frühen Morgenstunden 1,80 Meter Neuschnee. Es war unmöglich, das Skigebiet in diesem Zustand für die Skitouristen zu öffnen. Pistenarbeiter mit Schneekanonen wurden herbeigeholt. „Wir bereiten eine Sprengladung vor, die wir den Hang hinunterschicken und einen Lawinenabgang auslösen, um das Skigebiet zu sichern.“ Sie werfen den Sprengstoff von Hand ab, eine präzise und gefährliche Arbeit. Es gibt in der Region 22 spezialisierte Pistenarbeiter, die an strategischen Stellen eingesetzt werden.

    In schwer zugänglichen Gebieten können sie auch ihre Schneekanone einsetzen. Überall im Skigebiet sind Explosionsgeräusche zu hören. Am Montag wurden 34 Schüsse abgegeben. Die Lawinengefahr war mit Stufe vier von fünf sehr groß. Am Montag waren in Auron nur zwölf von 43 Pisten geöffnet. Die Skifahrer sind vorsichtig und froh, dass der Schneefall am späten Vormittag aufhört und die Sonne wieder scheint.

  • Wetter: 4 Departements am Sonntag Unter Warnstufe Orange für Schnee- und Eis

    Wetter: 4 Departements am Sonntag Unter Warnstufe Orange für Schnee- und Eis

    Am Sonntag, dem 3. Februar, gilt in vier Departements Frankreichs Warnstufe Orange für Schnee- und Eisglätte aufgrund starker Schneefälle.

    In der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 3. März, erreichten starke Schneefälle das südöstliche Viertel Frankreichs. Es schneit auch in tiefen Lagen, um die 400 Meter. Météo France ruft daher zu größter Wachsamkeit auf den Straßen auf, da der Schneefall sehr stark sein kann und sogar Schäden an der Vegetation und einigen empfindlichen Infrastrukturen verursachen kann.

    Laut den Vorhersagen von Météo France werden ab einer Höhe von 500 Metern zwischen 5 und 10 Zentimeter Schnee erwartet und ab einer Höhe von 1.000 Metern zwischen 20 und 40 Zentimeter. Aus diesem Grund wurden die Departements Lozère, Ardèche, Loire und Haute-Loire in Alarmstufe Orange für Schnee und Eis versetzt.

    Am Mittag sind Savoyen und die Haute-Savoie an der Reihe, die ebenfalls auf Warnstufe Orange gesetzt wurden, hier jedoch wegen erheblicher Lawinengefahr. Eine Woche nach dem Lawinenunglück im Puy-de-Dôme, bei dem vier Bergsteiger ums Leben kamen, könnten die Warnungen vor Lawinenabgängen im Laufe des Sonntags ausgeweitet werden.

  • Wetter: Lawinenalarm in den Pyrenäen – 6 Departements in Hochwasseralarm

    Wetter: Lawinenalarm in den Pyrenäen – 6 Departements in Hochwasseralarm

    Die Schneefälle, die am Wochenende in den Pyrenäen begannen, setzen sich auch am Dienstag fort. Im Departement Pyrénées-Atlantiques herrscht Lawinenwarnstufe Orange. Sechs weitere Departements sind wegen Hochwassergefahr in Alarmbereitschaft versetzt worden.

    Es ist der große Schneefall der diesjährigen Wintersaison. Nachdem der Saisonbeginn für viele Skigebiete in den Pyrenäen aufgrund des Mangels an Schnee sehr kompliziert war, ist in den höheren Lagen in wenigen Tagen mehr als ein Meter Pulverschnee gefallen. Die Regen-Schnee-Grenze wird für den heutigen Dienstag in den Tälern auf etwa 700 Meter Höhe angekündigt.

    Seit Montagabend fallen im Pyrenäenmassiv massive Schneefälle und das soll bis Mittwoch andauern, da die Wolken eines Tiefdruckgebiets aus der Bretagne gegen an den Pyrenäen stauen. Aus diesem Grund wurde für die Pyrénées-Atlantiques die Lawinenwarnstufe Orange ausgerufen.

    Laut Météo Pyrénées sollen bis Mittwoch folgende Schneemengen fallen:

    Pyrénées-Atlantiques: 20 bis 30 cm auf 1.000 m, 50 bis 80 cm auf 1.600 m (la Pierre Saint-Martin), 1 m auf 2.500 m.
    Hautes-Pyrénées: 50 cm auf 1.600 m (Hautacam), 40 cm auf 1.600 m (Saint-Lary, Piau-Engaly), 80 cm auf 2.000 m (Cauterets).
    Haute-Garonne: 15 bis 20 cm auf 1.000 m, 40 bis 50 cm auf 1.600 m, 50 bis 70 cm oberhalb von 2.000 m.
    Ariège: 15 bis 20 cm auf 1.000 m, 40 bis 50 cm auf 1.600 m, 80 cm auf dem Couserans.
    Pyrénées-Orientales: 15 bis 20 cm in der Cerdagne, 30 cm auf dem Puigmal, 30 cm auf dem Capcir auf 2.000 m.

    Die Schneefälle werden voraussichtlich am Mittwoch im Laufe oder am Ende des Tages enden.

    Sechs Departements in Hochwasseralarm
    Zusätzlich zu der Lawinenwarnung wurden sechs Departements wegen Hochwassergefahr in Alarmstufe Orange versetzt: Pas-de-Calais, Seine-et-Marne, Charente, Charente-Maritime, Gironde und Dordogne. Die Flüsse, für die Alarm ausgelöst wurde, sind:

    Pas-de-Calais: Aa, Lys Amont-Laquette, Canche.
    Seine-et-Marne: Grand Morin flussabwärts.
    Südwesten: Dronne flussabwärts, Isle flussabwärts

    Im Departement Pas-de-Calais werden in der Gemeinde Bourthes bereits zum fünften Mal in diesem Winter Überschwemmungen gemeldet. Mehrere Departementsstraßen wurden durch den steigenden Pegel des Flusses Aa überschwemmt, berichtete die Zeitung La Voix du Nord am frühen Dienstagmorgen.

    Die Unwetter sollen in der Region PACA am Mittwoch enden, auch wenn Regenschauer im äußersten Südosten noch auftreten. Im Südwesten wird es am Dienstag weiter regnen, aber die Schauer werden an Intensität verlieren, berichtet La Chaîne Météo.

    Am Mittwoch wird es allgemein besser, außer auf Korsika.

  • Puy-de-Dôme: Lawine tötet vier Menschen im Sancy-Massiv

    Puy-de-Dôme: Lawine tötet vier Menschen im Sancy-Massiv

    Im Sancy-Massiv kamen am Sonntag, dem 25. Februar, vier Personen in einer Lawine ums Leben. Drei der Opfer stammten aus dem Cantal und wurden von einem Bergführer begleitet, der ebenfalls getötet wurde.

    Am frühen Nachmittag des Sonntags, 25. Februar, ging in Mont-Dore (Departement Puy-de-Dôme) eine Lawine nieder. Eine Gruppe von neun bergerfahrenen Personen unternahm in Begleitung eines Bergführers eine Skibergsteigertour im Massif du Sancy (Puy-de-Dôme), im Bereich des Val d’Enfer, außerhalb des üblichen Skigebiets. „Wir haben relativ schnell drei Personen gefunden, von denen zwei unverletzt waren“, berichtet Christophe Boivin, Direktor des Skigebiets Mont-Dore über die Rettungsmassnahmen. Eine halbe Stunde später wurden vier Leichen gefunden.

    Die Überlebenden konnten Alarm schlagen. Einer der Überlebenden verfügte über einen Lawinen-Airbag, der andere über einen Detektor. Sofort nach dem Lawinenabgang wurde die gesamte Station mobilisiert. Feuerwehrleute, Gendarmen, Pistenarbeiter, Skilehrer und freiwillige Teams hatten aufgrund von Nebel und starkem Schneefall mit schwierigen Bedingungen zu kämpfen. Das Lawinenrisiko lag bei 3 auf einer Skala von 5, vor allem wegen der 60 Zentimeter Neuschnee, die in den letzten Tagen gefallen waren.

  • Alpen: Zwei Tote in einer Lawine und ein Toter durch einen 500-Meter-Sturz

    Alpen: Zwei Tote in einer Lawine und ein Toter durch einen 500-Meter-Sturz

    Zwei Personen kamen am Donnerstag nach einem Lawinenabgang im Mont-Blanc-Massiv ums Leben, eine dritte Person stürzte im Ecrins-Massiv im Departement Isère in den Tod.

    Es gibt immer ein Risiko, wenn man abseits der Pisten unterwegs ist. Zwei Personen kamen am Donnerstag, dem 28. Dezember, durch einen Lawinenabgang im Mont-Blanc-Massiv ums Leben. Die Lawine löste sich am frühen Nachmittag in einem Bereich in der Nähe des Skigebiets von Saint-Gervais-les-Bains im Mont-Blanc-Massiv, wie die Präfektur des Departements Haute-Savoie mitteilte.

    Eine Lawine, die in einer Höhe von 2.300 m abging, stürzte 400 m in die Tiefe und erfasste acht Personen, wie die Präfektur berichtete. Die Bilanz lautete auf „zwei Todesopfer, ein Leichtverletzter und fünf weitere Personen, die unverletzt geblieben sind“. Eine Untersuchung sei eingeleitet worden.

    Tödliche Wanderung im Departement Isère
    Etwa zur gleichen Zeit stürzte im Departement Isère ein 31-jähriger Mann, der mit einem Freund „abseits der Wege unterwegs war, um die Gämse zu sehen“, 500 Meter tief von einem Felsriegel in der Gemeinde Chantepérier im Ecrins-Massiv ab, wie die Gendarmerie de haute montagne in Grenoble mitteilte. Der andere Wanderer, ein 26 Jahre alter Mann, konnte evakuiert werden und blieb unverletzt.