Schlagwort: Laizismus

  • Ein Tag Differenz – und ein tiefer Riss: Warum der Ramadan-Beginn in Frankreich erneut spaltet

    Ein Tag Differenz – und ein tiefer Riss: Warum der Ramadan-Beginn in Frankreich erneut spaltet

    Der Beginn des Ramadan, des heiligen Fastenmonats der Muslime, wurde in Frankreich in diesem Jahr nicht einheitlich festgelegt. Während die Grande Mosquée de Paris den Start auf den heutigen Mittwoch, 18. Februar 2026, datierte, ruft der Conseil français du culte musulman (CFCM) erst für Donnerstag …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Hinter den Kulissen des Vatikans: Was die Gerüchte um Papst Leo XIV. und Emmanuel Macron wirklich bedeuten

    Hinter den Kulissen des Vatikans: Was die Gerüchte um Papst Leo XIV. und Emmanuel Macron wirklich bedeuten

    Ein scheinbar harmloser diplomatischer Vorgang hat sich binnen Tagen zur medialen Kontroverse entwickelt: Der französische Präsident Emmanuel Macron sei vom neuen Papst Leo XIV. «kaltgestellt» worden – so jedenfalls behaupten es kursierende Beiträge in sozialen Netzwerken. Doch eine genaue Analyse zeigt: Die Behauptung ist nicht nur falsch, sondern offenbart tiefere Missverständnisse über die Funktionsweise vatikanischer Diplomatie und die komplexe Beziehung zwischen Paris und dem Heiligen Stuhl. Der Ursprung einer Falschmeldung Seit Anfang Januar 2026 kursieren in sozialen Netzwerken wie X (ehemals Twitter) zahlreiche Behauptungen, Papst Leo XIV. habe eine geplante Audienz mit Emmanuel Macron aus politischen oder kulturellen Gründen explizit verweigert. Als Beleg dienten angebliche Aussagen vatikanischer Kreise über Unmut in Bezug auf französische Entscheidungen wie die umstrittene Gestaltung der neuen Glasfenster in der Kathedrale Notre-Dame de Paris oder die Debatte um ein neues Ges…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Frankreich und der Elefant im Raum: Warum das Wort „Islamismus“ noch immer so schwer wiegt

    Frankreich und der Elefant im Raum: Warum das Wort „Islamismus“ noch immer so schwer wiegt

    Es gibt Worte, die ganze Gesellschaften in Aufruhr versetzen können. Worte, die nicht einfach nur Begriffe sind, sondern Symbole – für Angst, für Unsicherheit, für ungelöste Konflikte. „Islamismus“ ist ein solches Wort in Frankreich. Zehn Jahre nach den Attentaten vom 13. November 2015 ringt das Land noch immer damit, diesen Begriff auszusprechen, zu definieren – und mit ihm umzugehen. Denn „Islamismus“ ist in der politischen und gesellschaftlichen Debatte Frankreichs zur Chiffre geworden: für Terror, für Identitätskrisen, für das Ringen um republikanische Werte. Doch was meint dieses Wort eigentlich? Und warum tut sich Frankreich so schwer mit ihm? Zwischen Religion und Ideologie „Islamismus“ beschreibt keine Religion. Er ist keine andere Spielart des Islam. Vielmehr bezeichnet es eine politische Ideologie, die darauf abzielt, religiöse Gebote zur Grundlage gesellschaftlicher Ordnung zu machen – in ihrer radikalsten Ausprägung bis hin zur Ersetzung staatlicher Strukturen durch religiö…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Mitte, rechts oder links – Frankreichs politische Identität im Wandel

    Mitte, rechts oder links – Frankreichs politische Identität im Wandel

    Frankreich lässt sich heute schwerlich als eindeutig „linkes“ oder „rechtes“ Land einordnen. Zu tiefgreifend haben sich die politischen Koordinaten seit der Gründung der Fünften Republik verschoben, zu volatil ist die parteipolitische Landschaft geworden. Was bleibt, ist ein demokratischer Schauplatz, auf dem sich ideologische Lager neu formieren, Allianzen zerfallen und politische Ränder erstarken.

    Die Frage, ob Frankreich eher nach links oder nach rechts tendiert, verfehlt in gewisser Weise die Realität. Vielmehr handelt es sich um ein politisches Gefüge, das sich in permanenter Neujustierung befindet – geprägt von einem wachsenden Zentrum, einer geschwächten Linken und einer zunehmend präsenten Rechten.


    Ein historischer Kompass mit verblasster Nadel

    Der Ursprung der Begriffe „links“ und „rechts“ liegt in der Französischen Revolution: Damals saßen progressive Kräfte links vom Präsidenten der Nationalversammlung, konservative Vertreter rechts. Diese symbolische Ordnung hat sich über Jahrhunderte hinweg erhalten, wurde aber in Frankreich – einem Land mit tief verwurzelter politischer Streitkultur – zunehmend komplexer.

    In der Fünften Republik, die 1958 unter Charles de Gaulle gegründet wurde, prägten wechselnde Mehrheiten das Regierungshandeln. Doch die klassische Alternanz zwischen sozialistischer Linker und bürgerlicher Rechter wurde spätestens mit dem Aufstieg Emmanuel Macrons 2017 durchbrochen. Der ehemalige Wirtschaftsminister unter François Hollande formierte mit La République en Marche (heute Renaissance) ein zentristisches Lager, das sich sowohl aus konservativen als auch progressiven Strömungen speiste – ein Bruch mit dem traditionellen Parteiensystem.


    Fragmentierung statt Lagerbildung

    Die vorgezogenen Parlamentswahlen 2024 haben deutlich gemacht, wie sehr sich das politische System Frankreichs ausdifferenziert hat. Weder das linke Lager noch die rechte oder zentristische Mitte konnten eine absolute Mehrheit erringen. Zwar wurde der rechtsextreme Rassemblement National (RN) mit 33 % der Stimmen zur stärksten Einzelkraft, doch verhinderte eine breite republikanische Front seine Regierungsübernahme.

    Die neu gegründete Linksallianz Nouveau Front Populaire wurde mit 182 Sitzen zur stärksten Fraktion in der Nationalversammlung – allerdings ohne eigene Mehrheit. Präsident Macron, dessen Renaissance-Partei nur an dritter Stelle landete, sieht sich seither mit einer instabilen parlamentarischen Lage konfrontiert. Die Exekutive regiert mittels wechselnder Koalitionen, teils durch Anwendung von Artikel 49.3 der Verfassung, der Gesetzesverabschiedungen ohne Parlamentsvotum erlaubt. Die Folge: ein zunehmend fragiler politischer Betrieb mit wechselnden Mehrheitsverhältnissen.

    Diese Entwicklungen stehen exemplarisch für einen strukturellen Wandel: Frankreich ist kein Zwei-Lager-System mehr, sondern ein politisches Kaleidoskop mit mehreren Machtzentren und hoher Volatilität.


    Thematische Widersprüche: Zwischen Etatismus und Identitätspolitik

    Die französische Wählerschaft zeigt sich ideologisch keineswegs einheitlich. In Fragen der Sozialpolitik – etwa hinsichtlich Umverteilung, Renten oder öffentlicher Daseinsvorsorge – dominiert vielfach ein staatsgläubiger, eher linker Grundkonsens. Frankreich gibt rund 31 % seines BIP für Sozialausgaben aus – einer der höchsten Werte in der OECD.

    Gleichzeitig herrscht in Fragen der inneren Sicherheit, der Migration oder nationalen Identität eine zunehmend rechte Stimmungslage. Die Debatten um laizistische Prinzipien, islamistische Radikalisierung oder Kriminalität in den Banlieues werden stark durch rechte Narrative geprägt – was dem RN einen Resonanzraum eröffnet, den er strategisch nutzt.

    Diese thematische Spaltung lässt sich auch parteipolitisch beobachten: Während die Linke insbesondere im sozialen Bereich Anschluss findet, dominiert die Rechte beim Thema Sicherheit. Das politische Zentrum versucht, beide Anliegen zu integrieren, verliert dabei aber zunehmend an Profil und Glaubwürdigkeit.


    Der institutionelle Rahmen als Verstärker

    Frankreichs politische Architektur trägt zur gegenwärtigen Instabilität bei. Die starke Stellung des Präsidenten – mit weitreichenden Vollmachten in Außen- und Verteidigungspolitik – steht einer zunehmend fragmentierten Legislative gegenüber. Der Präsident wird in direkter Wahl bestimmt, was ihm eine eigene demokratische Legitimation verleiht. Die Parlamentswahlen hingegen spiegeln ein vielfältigeres Bild gesellschaftlicher Präferenzen wider.

    Zugleich begünstigt das Zwei-Runden-Wahlsystem taktische Allianzen und Blockaden. Besonders auffällig: Der sogenannte front républicain – das parteiübergreifende Bündnis zur Verhinderung eines Wahlsiegs des RN – hat sich mehrfach als wirksames Bollwerk erwiesen. Doch sein Fundament bröckelt: Immer mehr Wählerinnen und Wähler empfinden solche Zweckbündnisse als undemokratische Machterhaltungsstrategie und wenden sich in der Folge radikalen und populistischen Parteien zu.


    Frankreichs politische Identität ist im Wandel. Der Versuch, das Land entlang der klassischen Achse links–rechts zu verorten, greift zu kurz. Vielmehr zeigen sich Tendenzen zu einem „dritten Weg“, flankiert von einer wachsenden Polarisierung an den Rändern. Der zentristische Kurs Emmanuel Macrons hat das Parteiensystem durchlässiger, aber auch instabiler gemacht. Die Linke versucht, durch neue Bündnisse wieder Anschluss zu finden, während das Rassemblement National sich zunehmend als „legitime“ Volkspartei inszeniert.

    Ob Frankreich langfristig eher nach rechts oder nach links tendiert, wird weniger von ideologischer Kohärenz als von der Fähigkeit zur Regierungsbildung und zum Kompromiss abhängen. Eindeutig ist derzeit nur eines: Die politische Landschaft Frankreichs ist vielfältig, fragil – und offen wie selten zuvor.

    Autor:Andreas M. Brucker

  • Schließung der Moschee „Les Bleuets“ in Marseille – zwischen Sicherheitsinteresse und Glaubensfreiheit

    Schließung der Moschee „Les Bleuets“ in Marseille – zwischen Sicherheitsinteresse und Glaubensfreiheit

    Ein Verwaltungsakt sorgt im Süden Frankreichs für hitzige Debatten: Die Präfektur der Bouches-du-Rhône hat am 6. Oktober 2025 die vorübergehende Schließung der Moschee „Les Bleuets“ im Norden von Marseille angeordnet. Zwei Monate soll das Gebetshaus geschlossen bleiben – eine Maßnahme, die juristisch ebenso brisant wie symbolisch ist. Der Vorwurf: Hassrede und religiöser Extremismus Im Zentrum der Entscheidung steht der Imam der Moschee, Smaïn Bendjilali – in der Öffentlichkeit bekannt als „Imam Ismaïl“. Nach Angaben der Präfektur verbreite er in seinen Predigten und Online-Auftritten „eine fundamentalistische Vision des Islam“, die den Dschihad rechtfertige und die Einführung der Scharia befürworte. Seine Aussagen sollen, so das offizielle Dokument, „zum Hass aufstacheln“ und Gewalt rechtfertigen. Die Schließung ist im amtlichen Register des Départements festgehalten – präzise benannt, mit Adresse und Frist. Formal gesehen: eine administrative Routineentscheidung. Inhaltlich jedoch: e…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Kommentar: Die Schweineköpfe von Paris – ein Fanal der Menschenverachtung

    Kommentar: Die Schweineköpfe von Paris – ein Fanal der Menschenverachtung

    Oh Mann – wie krank muss man sein, um Schweineköpfe vor Moscheen zu legen? Das ist nicht einfach nur geschmacklos. Das ist auch nicht bloß eine Provokation. Das ist blanker Hass, feige verpackt in Schweinefleisch und Blut.

    Neun Moscheen, neun Köpfe. Das riecht nach Kalkül, nach einer abgestimmten Aktion. Nach Menschen, die glauben, ihre armselige Ideologie mit Tierkadavern in die Gesellschaft kotzen zu können. Wer so handelt, hat den letzten Rest von Moral über Bord geworfen.

    Denn hier geht es nicht um „Meinungsfreiheit“. Hier geht es um gezielte Erniedrigung, um die Botschaft: Ihr gehört nicht dazu. Es ist die gleiche Sprache, die einst Synagogen brennen ließ und Friedhöfe entweihte. Nur wer Geschichte mit Dummheit verwechselt, kann das nicht sehen.

    Die Täter sind keine mutigen Kämpfer für irgendwas. Sie sind Kleingeister, die sich nachts mit Schweineköpfen an fremden Türen austoben, weil sie tagsüber zu feige sind, den eigenen Hass in Worte zu fassen. Armselig, erbärmlich, lächerlich.

    Und trotzdem brandgefährlich. Weil solche Gesten wirken. Weil sie Ängste schüren. Weil sie Familien verunsichern. Weil sie das Gift in die Adern der Gesellschaft tropfen lassen. Heute Schweineköpfe – und was morgen? Brandsätze? Messer? Schüsse? Wer das für übertrieben hält, der hat den Ernst der Lage nicht verstanden.

    Es wird Zeit, die Dinge beim Namen zu nennen: Das hier ist Terror. Kein Bombenanschlag, gewiss. Aber Terror in seiner subtilsten Form – Hass, der Symbole als Waffen benutzt. Wer vor einer Moschee einen Schweinekopf platziert, sagt: „Wir wollen euch demütigen. Wir wollen euch vertreiben.“ Das ist die gleiche Sprache, die Extremisten aller Art sprechen.

    Und jetzt die entscheidende Frage: Wie reagiert die Gesellschaft? Mit Schulterzucken? Mit dem üblichen „Wir dürfen das nicht überbewerten“? Oder mit einem klaren, lauten: Nicht mit uns!?

    Wenn wir jetzt nicht widersprechen, wenn wir jetzt nicht Solidarität zeigen, dann haben die Täter schon gewonnen. Dann haben sie ihren Giftpfeil ins Herz der Republik geschossen.

    Frankreich, Europa – wir dürfen nicht zulassen, dass Schweineköpfe unsere Demokratie aushöhlen. Nicht die Kadaver sind das Problem, sondern die Geisteshaltung dahinter. Und die gehört an den Rand gedrängt, bekämpft, ausgelacht, entmachtet.

    Alles andere wäre nichts anderes als Kapitulation.

    Ein Kommentar von Paul Tiko

  • Schockwelle in Paris: Moscheen mit Schweineköpfen geschändet

    Schockwelle in Paris: Moscheen mit Schweineköpfen geschändet

    Ein Dienstagmorgen in der Île-de-France, der viele Gläubige fassungslos zurückließ. Vor den Toren mehrerer Moscheen lagen am 9. September neun abgetrennte Schweineköpfe. Paris, Montreuil, Montrouge, Malakoff, Gentilly – eine gezielte Provokation, verteilt über das Herz der französischen Hauptstadtregion. Auf einigen Köpfen prangten Worte, in blauer Tinte aufgetragen, darunter auffällig: „Macron“. Die Schockbilder verbreiteten sich rasch. Besonders in Montreuil sorgten Aufnahmen der Überwachungskameras für Aufsehen: Ein Mann, europäisches Erscheinungsbild, komplett in Schwarz gekleidet, legte gegen 5.30 Uhr einen Schweinekopf direkt vor den Eingang der Moschee Islah. Bedacht, fast ritualisiert. Ein Akt, der keine Zweifel am Symbolgehalt ließ.

    „Abjekte Taten“ – die Reaktionen der Behörden Laurent Nuñez, der Präfekt der Pariser Polizei, fand klare Worte: widerwärtig, abscheulich. Mehr noch: Er deutete an, dass hinter der A…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Frankreichs neuer Laizismus-Kurs: Kopftuchverbot für Mädchen unter 15

    Frankreichs neuer Laizismus-Kurs: Kopftuchverbot für Mädchen unter 15

    Frankreich rückt erneut in den Fokus einer Debatte, die seit Jahren schwelt – und doch nie an Brisanz verliert. Gabriel Attal, einst Premierminister, heute Vorsitzender der Regierungspartei Renaissance, will die Spielregeln neu schreiben. Mit zwei Vorschlägen, die das gesellschaftliche Gefüge Frankreichs maßgeblich beeinflussen könnten: Ein Kopftuchverbot für Mädchen unter 15 Jahren im öffentlichen Raum und die Einführung eines neuen Straftatbestands namens „Kommunitarismus“.

    Mehr als nur Symbolpolitik? Attals Initiative ist kein isolierter Vorstoß. Sie reiht sich ein in eine Serie von politischen Bemühungen, der wachsenden Präsenz des politischen Islams in Frankreich entgegenzutreten. Ein kürzlich veröffentlichter Regierungsbericht schlägt Alarm: Die Muslimbruderschaft gewinne zunehmend Einfluss – besonders in Stadtvierteln, wo religiöse Regeln bereits im Alltag junger Menschen Einzug hielten. So trügen viele Mädchen bereits im Vorschulalter Kopftuch, nicht selten auf Druck des Umfel…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Kommentar: Rechtspopulismus und Islamophobie in Frankreich – Wie viel Spaltung hält ein Land aus?

    Kommentar: Rechtspopulismus und Islamophobie in Frankreich – Wie viel Spaltung hält ein Land aus?

    Manchmal frage ich mich: Wann ist der Punkt erreicht, an dem wir kollektiv merken, dass der Kurs, den ein Land einschlägt, in die Irre führt? Frankreich, das Land der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit – und doch wird dort Tag für Tag das Gegenteil praktiziert. Besonders dann, wenn es um Muslime geht.

    Denn seien wir ehrlich: Die Allianz zwischen Rechtspopulismus und Islamophobie ist kein Zufall. Sie ist das kalkulierte Produkt politischer Strategie – eine Mischung aus Angst, Ressentiment und Machtgier. Das Erfolgsrezept? „Die da“ für alles verantwortlich machen, was im eigenen Land schiefläuft.

    Klar, Frankreich hat Probleme: soziale Ungleichheit, wirtschaftliche Herausforderungen, ein angeschlagenes Vertrauen in die Politik. Aber anstatt Lösungen zu suchen, schieben Rechtspopulisten wie der Rassemblement National (RN) die Verantwortung auf eine Minderheit, die ohnehin schon am Rand steht. Und sie tun es geschickt – sie verpacken alte Ängste in neue Worte, modernisieren den Rassismus und geben ihm den Anstrich von „Sicherheit“ und „Tradition“.

    Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 29 Prozent mehr antimuslimische Übergriffe in nur einem Jahr – fast jeder zweite Franzose glaubt, dass Kinder von Einwanderern „nicht wirklich französisch“ sind. Das ist nicht nur eine Statistik, das ist ein Alarmsignal. Eine Gesellschaft, die Minderheiten systematisch ausgrenzt, verliert am Ende sich selbst.

    Aber Frankreich ist doch laizistisch, heißt es dann oft. Der Staat sei neutral gegenüber Religionen. Wirklich? Wenn das Tragen religiöser Kleidung verboten wird – gezielt bei Musliminnen, wohlgemerkt –, ist das keine Neutralität. Das ist ein Angriff auf religiöse Freiheit. Man kann das nicht schönreden.

    Und die Medien? Die leisten fleißig Schützenhilfe. Begriffe wie „Islamo-Gauchisme“ – eine angebliche Verbindung von Linken und Islamisten – sind so perfide wie effektiv. Sie stigmatisieren und delegitimieren – sie schüren das Gefühl, dass es da ein „Wir“ und ein „Die“ gibt. Das ist brandgefährlich. Es untergräbt nicht nur den gesellschaftlichen Zusammenhalt, es treibt ihn mutwillig auseinander.

    Die rechte Rhetorik bedient sich der Islamophobie als Motor. Sie nutzt sie, um Wähler zu mobilisieren, Ängste zu instrumentalisieren und politische Macht zu sichern. Dabei geht es nie wirklich um den Islam – es geht um Kontrolle, um das Feindbild, das den Blick von den wahren Problemen ablenkt. Denn es ist immer leichter, mit dem Finger auf andere zu zeigen, als sich den eigenen Schwächen zu stellen.

    Was bleibt also? Ein vergiftetes Klima, das misstrauisch macht, das Nachbarn zu Fremden werden lässt. Und mittendrin sitzen jene, die längst nicht mehr die Kraft haben, dagegen anzukämpfen – die Muslime Frankreichs, die seit Jahren den Preis für diesen Kulturkampf zahlen.

    Doch was wäre, wenn wir mal den Mut hätten, diesen Kreislauf zu durchbrechen? Wenn wir nicht auf die Lautesten hören, sondern auf die, die versuchen Brücken zu bauen? Frankreich könnte so viel sein – ein Leuchtturm der Vielfalt, ein Beispiel für gelebte Demokratie.

    Aber dafür müssten wir aufhören, uns von Angst und Populismus leiten zu lassen.

    Wie viel Spaltung hält ein Land aus? Vielleicht sollten wir das fragen, bevor es zu spät ist.

    Ein Kommentar von C. Hatty

  • Französischer Senat verabschiedet umstrittenes Gesetz zum Verbot des Kopftuchs im Sport

    Französischer Senat verabschiedet umstrittenes Gesetz zum Verbot des Kopftuchs im Sport

    Die Debatte über Laizismus und Sport in Frankreich hat eine neue Wendung genommen. Der Senat hat einen Gesetzesvorschlag verabschiedet, der das Tragen religiöser Symbole – insbesondere des Kopftuchs – in allen Sportwettbewerben, auch auf Amateurebene, verbietet. Ein tief gespaltenes Thema, das erstmals ausdrücklich von der Regierung unterstützt wird. Ein Kurswechsel der Regierung Bislang wurde die Frage des Kopftuchs im Sport den einzelnen Sportverbänden überlassen. Einige, wie der französische Fußballverband, hatten das Tragen des Kopftuchs bereits untersagt, während andere, etwa der Handballverband, es erlaubten. Diese Uneinheitlichkeit führte zu jahrelangen Kontroversen – doch nun scheint die Regierung entschlossen, eine klare Linie zu ziehen. Mit 210 Stimmen dafür und 81 dagegen wurde das Gesetz von der mehrheitlich rechts-konservativen Senatskammer angenommen. Der Text stammt aus der Feder von Michel Savin, einem Senator der konservativen Partei Les Républicains (LR). Seine Begrün…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…