Schlagwort: Künstliche Intelligenz

  • Frankreich plant Einsatz von KI in der Verwaltung: Effizienz und Entlastung für die Beamten

    Frankreich plant Einsatz von KI in der Verwaltung: Effizienz und Entlastung für die Beamten

    Guillaume Kasbarian, der französische Minister für den öffentlichen Dienst, hat sich ein ambitioniertes Ziel gesetzt: Er möchte den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in den staatlichen Institutionen massiv vorantreiben. Dabei geht es ihm darum, innovative Werkzeuge zu schaffen, die den Alltag der Beamten und Bürger erleichtern und gleichzeitig sicherstellen, dass Frankreich mit der digitalen Entwicklung in anderen europäischen Verwaltungen Schritt hält. Als enger Verbündeter von Bildungsminister Gabriel Attal und überzeugter Vertreter der „Start-up-Nation“-Philosophie setzt Kasbarian auf ein „ChatGPT à la française“ für den öffentlichen Dienst, um Prozesse zu beschleunigen und die Angestellten von monotonen Aufgaben zu entlasten. Konkrete Anwendungen für Künstliche Intelligenz in der Verwaltung Kasbarians Teams arbeiten bereits an Ideen, wie die KI in der Verwaltung eingesetzt werden könnte. Ein Beispiel ist die Erleichterung des Informationsaustauschs zwischen Krankenhäusern – …

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  • Frankreich: Neue Radar-Überwachung für Sicherheitsabstand, Gurtpflicht und Handynutzung geplant

    Frankreich: Neue Radar-Überwachung für Sicherheitsabstand, Gurtpflicht und Handynutzung geplant

    Der französische Staat plant eine Ausweitung der Verkehrskontrollen mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) und intelligenter Radartechnik. Schon ab 2025 könnten neue Vergehen wie die Missachtung des Sicherheitsabstands, die Nichteinhaltung der Gurtpflicht und das Telefonieren am Steuer automatisiert erkannt und sanktioniert werden. Dieser Vorschlag, enthalten im Entwurf des Haushaltsplans 2025, zielt auf eine Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr ab – ruft jedoch auch starke Kritik von Seiten der Autofahrerverbände hervor.

    Die geplante Überwachung geht über die herkömmliche Geschwindigkeitsmessung hinaus und soll mithilfe KI-gestützter Radargeräte weitere sicherheitsrelevante Verstöße erfassen. Die Regierung hat dafür ein Budget von 46,3 Millionen Euro vorgesehen, das den Ausbau und die Instandhaltung der bestehenden Anlagen abdeckt. Insgesamt ist eine leichte Erhöhung der Radaranzahl auf 4.160 Geräte geplant, wobei „mehrere hundert“ dieser Geräte die neuen Funktionen erhalten sollen. Ein genauer Starttermin wurde bisher nicht festgelegt.

    KI und Radar – neue Ära der Verkehrsüberwachung?

    Die geplanten KI-gestützten Radargeräte sollen in der Lage sein, über Bilderkennung und Datenanalyse komplexere Situationen zu bewerten. Ob ein Fahrer einen ausreichend großen Abstand zum Vordermann einhält, den Sicherheitsgurt ordnungsgemäß angelegt hat oder das Handy in der Hand hält, könnte von diesen „smarten“ Radarsystemen künftig automatisch erkannt werden. Der Einsatz innovativer Technologien wie KI und „Datascience“ wird hierbei als notwendig erachtet, um die Effizienz der Verkehrskontrolle zu steigern und gegen die steigende Anzahl an Verkehrsverstößen vorzugehen.

    Doch während die Technologie rasante Fortschritte macht, wachsen bei den Autofahrern auch die Bedenken. So beschreibt der französische Autofahrer-Verband „40 Millionen d’automobilistes“ die Maßnahmen als „Verwaltungswut“ und prangert die automatisierte Ausstellung von Bußgeldern an. Die Vereinigung befürchtet eine „Flut an Bußgeldbescheiden“, die nicht nur zu massiven Kostensteigerungen für den Postversand der Verwarnungen führen könnte, sondern auch das Vertrauen der Bevölkerung in die Verhältnismäßigkeit der Strafen gefährdet.

    Ein umstrittener Weg zu mehr Sicherheit?

    Was auf den ersten Blick als konsequente Maßnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit erscheint, wirft Fragen auf: Wird dieser Fokus auf automatisierte Strafen letztlich die gewünschte Wirkung haben? Laut dem Verband „40 Millionen d’automobilistes“ wird durch diese Ausweitung der Kontrollen vor allem eines erreicht – die finanzielle Belastung für Autofahrer steigt. Jede dieser neuen Verstöße könnte mit einer Geldstrafe von 135 Euro und einem Abzug von drei Punkten auf dem Führerschein bestraft werden.

    Die Kritikpunkte des Verbands richten sich daher nicht nur gegen die Technologien selbst, sondern gegen das zugrunde liegende Kontrollkonzept. Der Vorwurf lautet, dass die vermehrte Überwachung vor allem zu einem Anstieg der Bußgeldeinnahmen führen soll, ohne einen spürbaren Sicherheitsgewinn zu bringen. Die Regierung hingegen betont die Notwendigkeit, neue Wege zur Unfallvermeidung zu beschreiten – angesichts der Tatsache, dass Ablenkung am Steuer und Missachtung der Gurtpflicht erhebliche Unfallrisiken darstellen.

    Wo bleibt der persönliche Spielraum?

    Die Einführung KI-basierter Radarüberwachung könnte auch eine neue Diskussion über Privatsphäre und Eigenverantwortung im Straßenverkehr anstoßen. Viele Fahrer könnten sich überwacht und eingeschränkt fühlen, wenn Radargeräte nicht nur die Geschwindigkeit messen, sondern auch durch die Windschutzscheibe spähen, um das Verhalten der Insassen zu bewerten. Bei einer ständigen Überwachung bleibt die Frage, inwieweit Eigenverantwortung und gesunder Menschenverstand der Fahrer noch zählen – oder ob das Fahrverhalten sich mehr und mehr an automatisierte Vorschriften und Strafen anpasst.

    Die grundsätzliche Frage bleibt also: Schafft der Einsatz von KI im Straßenverkehr tatsächlich die gewünschte Sicherheit, oder wächst damit vor allem das Gefühl, unter ständiger Beobachtung zu stehen?

    Auf Kollisionskurs – Bürger und Staat

    Diese Erweiterung der Verkehrsüberwachung könnte in Frankreich das Verhältnis zwischen Autofahrern und Behörden auf eine neue Belastungsprobe stellen. 40 Millionen d’automobilistes spricht von einem Vertrauensverlust der Bevölkerung in die Fairness staatlicher Maßnahmen. Viele Autofahrer empfinden den Ausbau des Radarüberwachungssystems als einseitige Kontrollmaßnahme, die den Handlungsspielraum im Straßenverkehr weiter einschränkt und letztlich den Bußgeldhaushalt des Staates füllt.

    Das Projekt hat zudem einen weiteren Aspekt: Die Implementierung dieser Technologien und die anschließende Wartung verursachen hohe Kosten. Ein signifikanter Teil des Budgets ist für die „Druck- und Versandkosten der Bußgeldbescheide“ vorgesehen – eine Aufwendung, die vermuten lässt, dass die Regierung mit einer deutlichen Erhöhung der Bußgeldbescheide rechnet. Dieses Vorgehen wird von der Autofahrerlobby kritisch hinterfragt und als potenziell unverhältnismäßig eingestuft.

    Ein Balanceakt für die Zukunft des Straßenverkehrs

    Obwohl viele die Modernisierung der Verkehrssicherheit befürworten, bleibt das Thema stark umstritten. Die Einführung von KI in der Radartechnologie könnte Frankreichs Straßen sicherer machen – oder, aus der Perspektive der Kritiker, zu einer drastischen Erhöhung der Bußgelder führen, die das Vertrauen der Bevölkerung in das System weiter erschüttert.

    Klar ist: Der Übergang in ein System, das zunehmend auf KI und Automation setzt, ist ein Balanceakt, bei dem es darum geht, zwischen Effizienz und Bürgernähe abzuwägen.

  • Netflix und Google dominierten den Internetverkehr in Frankreich im Jahr 2023

    Netflix und Google dominierten den Internetverkehr in Frankreich im Jahr 2023

    Mehr als die Hälfte des Internetverkehrs in Frankreich wurde 2023 von nur fünf digitalen Giganten generiert, laut dem neuesten Bericht der Arcep, der französischen Regulierungsbehörde für Telekommunikation. Netflix, Google, Amazon, Facebook (Meta) und Akamai machen den Löwenanteil aus, angetrieben durch den massiven Konsum von Videoinhalten und die zunehmende Nutzung sozialer Netzwerke. Was bedeutet diese Dominanz für unsere Internetnutzung?

    Der Streaming-Riese: Netflix

    Netflix, der amerikanische Streaming-Gigant, machte allein mehr als 15% des französischen Internetverkehrs im Jahr 2023 aus. Das ist ein erheblicher Anteil, auch wenn er im Vergleich zu den 20% Ende 2022 wieder etwas gesunken ist. Man könnte sich fragen, ob dieser leichte Rückgang ein Zeichen für eine Diversifizierung der Konsumgewohnheiten der Nutzer oder einfach eine Marktsättigung ist.

    Der Aufstieg von Akamai

    Akamai, ein Unternehmen, das sich auf Server und die Speicherung von Inhalten für Plattformen wie Disney+ spezialisiert hat, verzeichnete einen bemerkenswerten Anstieg seines Anteils am Datenverkehr und erreichte 12,3%. Dieses Wachstum, das durch die zunehmende Nachfrage nach Videoinhalten erklärt wird, unterstreicht die Bedeutung von Verbreitungsinfrastrukturen in unserem täglichen Konsum.

    Google: Eine Unverzichtbare Präsenz

    Google bleibt mit einem Anteil von 9,8% am Datenverkehr ein wichtiger Akteur. Diese Zahl umfasst nicht nur die Suchanfragen über die Suchmaschine, sondern auch die Nutzung von YouTube und anderen zugehörigen Diensten. Google ist in unserem digitalen Leben allgegenwärtig, sei es zur Informationssuche, zum Anschauen von Videos oder zur Nutzung von Cloud-Diensten.

    Amazon und Twitch: Eine Erfolgreiche Kombination

    Amazon, einschließlich Twitch, seiner Plattform für Live-Streaming, generierte 8,5% des Internetverkehrs in Frankreich. Diese Daten heben die zunehmende Attraktivität von Live-Streaming-Plattformen hervor, die vor allem bei jüngeren Nutzern immer beliebter werden.

    Facebook (Meta): Immer noch Stark

    Facebook, das jetzt unter dem Namen Meta firmiert, trägt mit 6,8% ebenfalls erheblich zum Internetverkehr bei. Auch wenn dieser Anteil im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken ist, bleibt Meta ein dominanter Akteur, vor allem durch seine sozialen Netzwerke und Kommunikationsdienste.

    Künstliche Intelligenz: Die Neue Eintrittspforte ins Internet

    Der Bericht der Arcep hebt auch den Aufstieg der generativen künstlichen Intelligenz hervor, die als „neue Eintrittspforte ins Internet“ bezeichnet wird. Modelle wie ChatGPT von OpenAI werden immer häufiger von Nutzern verwendet, um auf Inhalte zuzugreifen. Dies wirft Fragen über die Prinzipien eines neutralen Internets und die „Freiheit der Wahl der Bürger gegenüber den Algorithmen der KI“ auf.

    Fazit

    Es ist offensichtlich, dass der Internetverkehr in Frankreich stark von wenigen großen Akteuren dominiert wird. Diese Dominanz wirft Fragen über die Vielfalt und Neutralität des Internets auf. Gleichzeitig zeigt der Anstieg der Nutzung von KI-Modellen wie ChatGPT, dass sich die Art und Weise, wie wir auf Informationen zugreifen, verändert. Bleibt abzuwarten, wie sich diese Trends in den kommenden Jahren entwickeln und welche neuen Akteure möglicherweise die Bühne betreten werden.

  • Die wachsende Bedeutung der künstlichen Intelligenz in unserem Alltag

    Die wachsende Bedeutung der künstlichen Intelligenz in unserem Alltag

    Wir leben in einer Ära des technologischen Wandels, in der künstliche Intelligenz (KI) eine immer bedeutendere Rolle spielt. Von selbstfahrenden Autos über smarte Haushaltsgeräte bis hin zu personalisierten Empfehlungen im Internet – KI ist dabei, unser tägliches Leben grundlegend zu verändern. Aber was bedeutet das für uns als Gesellschaft, und wie sollten wir mit dieser rasanten Entwicklung umgehen?

    Revolution der Möglichkeiten

    Künstliche Intelligenz hat das Potenzial, zahlreiche Aspekte unseres Lebens zu verbessern. In der Medizin können KI-Systeme Krankheiten früher und genauer diagnostizieren, was die Chancen auf erfolgreiche Behandlungen erhöht. Im Bildungswesen ermöglicht KI personalisierte Lernpläne, die auf die individuellen Bedürfnisse der Schüler zugeschnitten sind. Und in der Wirtschaft steigern intelligente Algorithmen die Effizienz, indem sie riesige Datenmengen in Sekunden analysieren und fundierte Entscheidungen treffen.

    Denken wir an unser alltägliches Leben: Sprachassistenten wie Siri oder Alexa sind aus vielen Haushalten nicht mehr wegzudenken. Sie erleichtern uns das Leben, indem sie uns an Termine erinnern, das Wetter vorhersagen oder Musik abspielen – und das alles auf einfache Sprachbefehle hin. Diese kleinen Helferlein sind nur die Spitze des Eisbergs. In den kommenden Jahren werden immer mehr solcher Anwendungen entstehen und unseren Alltag noch komfortabler gestalten.

    Herausforderungen und ethische Fragen

    Doch bei all diesen Vorteilen dürfen wir die Herausforderungen und ethischen Fragen nicht außer Acht lassen. Die fortschreitende Automatisierung und der Einsatz von KI könnten viele Arbeitsplätze überflüssig machen. Menschen, die in Routinejobs arbeiten, laufen Gefahr, durch Maschinen ersetzt zu werden. Hier stellt sich die Frage: Wie können wir diesen Wandel sozialverträglich gestalten? Es wird entscheidend sein, in Bildung und Umschulung zu investieren, um den Betroffenen neue Perspektiven zu bieten.

    Auch der Datenschutz ist ein zentrales Thema. KI-Systeme sammeln und analysieren riesige Mengen an persönlichen Daten. Wie stellen wir sicher, dass diese Daten sicher und verantwortungsvoll genutzt werden? Die Einführung strenger Datenschutzrichtlinien und die Transparenz im Umgang mit Daten sind unerlässlich, um das Vertrauen der Bevölkerung in diese Technologien zu gewinnen.

    Der Mensch im Mittelpunkt

    Bei aller Begeisterung für die technischen Möglichkeiten darf der Mensch nicht aus dem Blick geraten. KI sollte uns unterstützen und nicht ersetzen. Es liegt an uns, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass künstliche Intelligenz zu unserem Wohl beiträgt. Das bedeutet, dass wir ethische Leitlinien und Gesetze entwickeln müssen, die den Einsatz von KI regulieren.

    Wir müssen uns auch der Frage stellen, wie wir verhindern können, dass KI-Systeme Vorurteile verstärken. Algorithmen sind nur so gut wie die Daten, mit denen sie gefüttert werden. Wenn diese Daten Vorurteile enthalten, wird auch die KI diskriminierend handeln. Es ist daher von größter Wichtigkeit, dass wir für Diversität und Gerechtigkeit in der Entwicklung und Anwendung von KI sorgen.

    Eine gemeinsame Aufgabe

    Die wachsende Bedeutung der künstlichen Intelligenz erfordert eine breite gesellschaftliche Debatte. Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft müssen gemeinsam an Lösungen arbeiten, um die Chancen der KI optimal zu nutzen und ihre Risiken zu minimieren. Nur so können wir sicherstellen, dass diese Technologie wirklich dem Wohl der Menschheit dient.

    KI hat das Potenzial, unser Leben in vielerlei Hinsicht zu verbessern. Doch wie bei jeder mächtigen Technologie kommt es darauf an, wie wir sie nutzen. Lasst uns die künstliche Intelligenz nicht als Bedrohung sehen, sondern als Werkzeug, das uns hilft, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Dabei sollten wir jedoch nie vergessen, dass es letztlich der menschliche Geist ist, der die Richtung vorgibt.

    Es grüßt die Redaktion von Nachrichten.fr!

  • Frankreichs Aufbruch in die Zukunft: Macron investiert in Künstliche Intelligenz

    Frankreichs Aufbruch in die Zukunft: Macron investiert in Künstliche Intelligenz

    Emmanuel Macron hat den Startschuss für eine neue Ära gegeben: Mit einer zusätzlichen Investition von 400 Millionen Euro will Frankreich zum Spitzenreiter in der künstlichen Intelligenz (KI) werden. Diese Ankündigung kam am 21. Mai, nur einen Tag vor der Eröffnung des VivaTech-Salons in Paris, bei einem Treffen von KI-Experten im Élysée-Palast. 400 Millionen Euro für Bildung und Innovation Der Präsident stellte einen ehrgeizigen Plan vor: Neun „Cluster der KI“ sollen entstehen, um die Anzahl der jährlich ausgebildeten KI-Spezialisten von derzeit 40.000 auf 100.000 zu steigern. Diese Zentren sollen das Rückgrat der französischen KI-Landschaft bilden und sicherstellen, dass Frankreich im globalen Wettlauf um technologische Führerschaft nicht nur mithalten kann, sondern eine Vorreiterrolle übernimmt. Bei diesem Treffen waren hochkarätige Persönlichkeiten aus der Technologiebranche anwesend, darunter Eric Schmidt, ehemaliger CEO von Google, und Yann Le Cun, Leiter des KI-Labors von Meta. D…

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  • Ab dem 1. Juli: Neue Autos erkennen Verkehrszeichen und warnen vor zu schnellem Fahren

    Ab dem 1. Juli: Neue Autos erkennen Verkehrszeichen und warnen vor zu schnellem Fahren

    Ab dem 1. Juli 2024 müssen alle neuen Fahrzeuge mit intelligenten Detektoren ausgestattet sein, die Verkehrszeichen erkennen können.

    Aber wird das wirklich die Zahl der Unfälle und Todesopfer auf den Straßen reduzieren? Die neuen Fahrzeuge, die in Europa ab diesem Datum verkauft werden, müssen mit intelligenten Geschwindigkeitsanpassungs- und Informationssystemen (AIV) ausgestattet sein – das schreibt eine EU-Verordnung von 2019 vor.

    Wie funktioniert das?

    Eine eingebaute Kamera liest die Verkehrszeichen oder greift auf GPS-Kartendaten zu und vergleicht diese mit der aktuellen Fahrzeuggeschwindigkeit. Überschreitet das Fahrzeug die Geschwindigkeitsbegrenzung, wird der Fahrer gewarnt. Manche Systeme begnügen sich damit, den Fahrer zu informieren, während andere direkt auf die Geschwindigkeit einwirken, wie es in der Europäischen Charta für Straßenverkehrssicherheit beschrieben wird. Die Entscheidung liegt bei den Autoherstellern. Die Geschwindigkeitsregelungsfunktion (SCF) kann das Fahrzeug automatisch verlangsamen, indem sie die Motorleistung reduziert oder das Gaspedal „härter“ macht. Zusätzlich ertönt ein visueller und akustischer Alarm.

    Kontrolle bleibt beim Fahrer

    Dennoch bleibt der Fahrer in Kontrolle. „Der Fahrer bleibt Herr über sein Fahrzeug und kann weiterhin Beschleunigungen erzwingen“, betont die Regierung.

    Präferenz für Warnsysteme

    Die führenden französischen Automarken haben sich für Systeme entschieden, die den Fahrer nur warnen, wenn er die Geschwindigkeitsbegrenzung überschreitet. Renault bietet diese Funktion standardmäßig an. Auch die „strengere Version“ ist auf Wunsch erhältlich – seit der Einführung des Scenic E-Tech Electric. Peugeot folgt ebenfalls diesem Ansatz und hat die einfacheren Warnsysteme in seine Modelle integriert, angefangen mit dem 508 und später in den 2008 und 208.

    Seit Jahren sind viele Fahrzeuge auch mit anderen Systemen ausgestattet, die auf Wunsch des Fahrers aktiviert werden können: Der Tempomat hält die eingestellte Geschwindigkeit, während der Geschwindigkeitsbegrenzer das Fahrzeug daran hindert, eine vorab definierte Geschwindigkeit zu überschreiten.

    Ziel: Weniger Verkehrstote

    Das AIV-System, das nur in Neufahrzeugen installiert wird, zielt darauf ab, die Zahl der Verkehrstoten zu reduzieren. 2023 starben in Frankreich 3.170 Menschen im Straßenverkehr, ein Rückgang von 3 % gegenüber 2022. Diese vorläufigen Zahlen sollen Ende Mai 2024 endgültig bestätigt werden. In der Zwischenzeit hat die Verkehrssicherheitsbehörde eine neue Sensibilisierungskampagne gestartet: „Um zu überleben, fahren Sie wie eine Frau“. 84 % der tödlichen Unfälle werden von Männern verursacht – Frauen sind viel vorsichtiger am Steuer.

    Die Zukunft des Fahrens

    Könnte dies der Beginn einer neuen Ära des Fahrens sein? Die Idee, dass Fahrzeuge uns dabei helfen, sicherer zu fahren, ist faszinierend. Einige mögen argumentieren, dass Technologie nie die menschliche Entscheidungskraft ersetzen kann – andere sehen darin einen lebensrettenden Fortschritt. Wie auch immer man dazu steht, eines ist sicher: Die Straßen von morgen werden anders sein. Intelligenter. Sicherer? Das wird die Zeit zeigen.

  • Paris 2024: Smart-Kameras in der Metro für Echtzeit-Passagierdaten

    Paris 2024: Smart-Kameras in der Metro für Echtzeit-Passagierdaten

    Paris bereitet sich auf die Olympischen Spiele 2024 vor und plant, das Erlebnis für Metro-Nutzer deutlich zu verbessern. Die RATP, das Pariser Verkehrsunternehmen, testet eine innovative Lösung, um die Menschenmassen in den Zügen in Echtzeit zu messen. Wie genau funktioniert dieses System und welche Vorteile bringt es für die Reisenden?

    Das Pilotprojekt befindet sich noch in der Entwicklungsphase, wird aber schon bald auf der Linie 14 der Pariser Metro eingesetzt. Hierbei wird ein mit einer speziellen Kamera ausgestatteter Kasten in den Tunnel vor der Station Châtelet in Richtung Norden installiert. Diese Kamera, ausgestattet mit künstlicher Intelligenz, soll das Passagieraufkommen in jeder Wageneinheit messen.

    Gilles Tauzin, der Innovationsdirektor der RATP, erläutert das technische Vorgehen so: „Ein erster Algorithmus analysiert die Struktur des Zuges, erkennt Türen und Fenster. Ein zweiter Algorithmus zählt dann an den Fenstern die Umrisse der Personen, um so die Dichte und damit die Auslastung jeder Wageneinheit zu bestimmen.“ Die gewonnenen Daten werden den Fahrgästen dann über Bildschirme auf den Bahnsteigen angezeigt.

    Ein einfaches Farbsystem wird eingeführt, um die Informationen verständlicher zu machen. Grün, Orange und Rot zeigen jeweils den Grad der Auslastung in den einzelnen Wagons an. Zusätzlich wird die Anzahl auch in Zahlen angezeigt, damit auch farbenblinde Personen die Informationen verstehen.

    Die Testphase soll Mitte Juni beginnen und drei Monate dauern. Ziel ist es, das System nach erfolgreicher Erprobung auf weitere Stationen der Linie 14 und der RER B auszuweiten. Die RATP hofft, dass durch die genaue Erfassung der Fahrgastzahlen die Verteilung der Passagiere auf den Bahnsteigen verbessert und so ein reibungsloserer Ablauf gewährleistet wird.

  • Französische Regierung kündigt zwei Milliarden Euro für künstliche Intelligenz in der Verteidigung an

    Französische Regierung kündigt zwei Milliarden Euro für künstliche Intelligenz in der Verteidigung an

    Die französische Regierung hat eine erhebliche Investition von zwei Milliarden Euro für die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) im Verteidigungsbereich vorgesehen. Diese Finanzierung, bestimmt für den Zeitraum von 2024 bis 2030, wurde am Freitag vom Verteidigungsminister Sébastien Lecornu in einem Interview mit der Zeitung „Les Echos“ angekündigt. Während einer Rede vor den Studenten der Polytechnischen Hochschule betonte Minister Lecornu die Notwendigkeit für Frankreich und seine Streitkräfte, auf der globalen Bühne wettbewerbsfähig zu bleiben. „Frankreich und seine Streitkräfte müssen daran arbeiten, unsere Position zu behaupten“, erklärte er. Zu diesem Zweck kündigte er die Gründung einer neuen ministeriellen Agentur für Verteidigungs-KI, die Amiad, an. Diese Agentur wird unter seiner direkten Aufsicht stehen, ähnlich wie die Direktion für militärische Anwendungen des CEA (Kommission für Atomenergie und alternative Energien). Die Hauptaufgabe der Amiad wird es sein, Künstli…

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  • Künstliche Intelligenz wird eines Tages die Menschheit beherrschen – das glauben 35% der Franzosen

    Künstliche Intelligenz wird eines Tages die Menschheit beherrschen – das glauben 35% der Franzosen

    Künstliche Intelligenz ist dabei, sich in allen Bereichen unseres Alltags durchzusetzen. Das französische Umfrageinstitut Ifop wollte wissen, was die Franzosen zu dieser digitalen Revolution sagen.

    Es wird viel darüber gesprochen, es macht neugierig und beunruhigt, und ab 2024 wird künstliche Intelligenz immer mehr in unser Leben treten. Wer fürchtet sie? Wer nutzt sie? Eine Umfrage des Instituts Ifop für learnthings.fr und die auf Daten spezialisierte Agentur FLASHS hat die Einstellung der Franzosen gegenüber der Künstlichen Intelligenz untersucht. Die Ergebnisse zeigen ein gemischtes Bild. Die Umfrage zeigt, dass 35 % der Franzosen glauben, dass die künstliche Intelligenz eines Tages die Menschheit beherrschen wird.

    51 % der befragten Franzosen äußerten sich besorgt über künstliche Intelligenz, 35 % stehen ihr gleichgültig gegenüber und nur 14 % zeigten sich begeistert von der Entwicklung dieser Technologie. Das Meinungsforschungsinstitut befragte insbesondere Arbeitnehmer, die von der Integration künstlicher Intelligenz in Arbeitsabläufe zwangsläufig stärker betroffen sind.

    Entgegen allen Erwartungen nutzen bereits viele künstliche Intelligenz am Arbeitsplatz, ohne ihre Vorgesetzten darüber zu informieren. 55 % der französischen Arbeitnehmer, die KI am Arbeitsplatz eingesetzt haben, taten dies also heimlich. Eine große Mehrheit möchte jedoch nichts von Künstlicher Intelligenz hören. 63 % der Arbeitnehmer möchten noch nicht einmal darin geschult werden. 68 % der Arbeitnehmer rechnen mit negativen Folgen durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz für ihr Unternehmen.

    Die größte Sorge der französischen Arbeitnehmer gilt dem Erhalt der Arbeitsplätze. Sie befürchten eine mögliche Streichung von Arbeitsplätzen durch den Einsatz künstlicher Intelligenz. Vier von zehn Arbeitnehmern sind der Meinung, dass KI irgendwann den Großteil ihrer Arbeit übernehmen wird. 27 % glauben sogar, dass dies bereits in den nächsten zehn Jahren geschehen wird.

  • Neue Technologien wollen mit Künstlicher Intelligenz Verstorbene virtuell wiederbeleben

    Neue Technologien wollen mit Künstlicher Intelligenz Verstorbene virtuell wiederbeleben

    Pünktlich zu Allerheiligen, dem katholischen Gedenktag für die Toten, werden in den Medien Anwendungen vorgestellt, die sich als „Grief Tech“ oder „Technologie im Dienste der Trauer“ bezeichnen. Die meisten dieser Technologien setzen auf künstliche Intelligenz, um Hinterbliebenen das Gefühl zu geben, auf die eine oder andere Weise mit einem verstorbenen Angehörigen zu interagieren.

    Es kann ein einfacher Austausch von Nachrichten sein, so als würde man sich mit einer Art ChatGPT unterhalten, der aber dieselbe Persönlichkeit wie der Verstorbene hat. Die Anwendung kann Fragen beantworten und persönliche Anekdoten erzählen… Einige Tools gehen in ihrem Realismus noch sehr viel weiter. Man sieht sich dann einem echten virtuellen Klon aus synthetischen Bildern gegenüber, der mit der gleichen Stimme und Intonation spricht und antwortet wie die verstorbene Person. Die Anwendungen heißen HereAfter, StoryFile oder Re-Memory. Und es gibt immer mehr davon.

    Um die Persönlichkeit des Verstorbenen zu klonen, gehen diese Tools auf verschiedene Weise vor. Entweder füttern die Familie oder die Angehörigen eine künstliche Intelligenz mit möglichst vielen Informationen. Oder man trainiert diese selbst schon zu seinen Lebzeiten. Das System führt dann eine Reihe von Interviews durch, indem es Fragen zu Urlaubserinnerungen, Geschwistern, Freunden usw. stellt. Dadurch wird der Klon so realistisch wie möglich gestaltet.

    Aber Vorsicht: Dahinter steht keine Zauberei. Wenn man dem KI-Klon eine Frage stellt, auf die er keine Antwort hat, wird er sich bestenfalls mit einer Pirouette herausreden, schlimmstenfalls kommt es zum klassischen „Ich habe das nicht richtig verstanden. Können Sie das bitte umformulieren?“. Und ausserdem ist das nicht kostenlos. Wenn man das Abonnement nicht mehr bezahlt, verschwindet auch das virtuelle Doppel der verstorbenen Person endgültig.

    Einerseits könnte man diese neuen Technologien als eine verbesserte Version von Facebook-Gedenkseiten sehen. Es stellt sich aber auch die Frage der Zustimmung, wenn der virtuelle Klon erst nach dem Tod von Angehörigen erstellt wird, und es stellt sich auch die Frage der Privatsphäre, wenn man selbst Zugang zu seinen persönlichen Informationen gewährt und später keine Kontrolle mehr darüber hat, wie diese Informationen ausgewertet werden, nachdem man nicht mehr da ist. Und wie wird sich das alles langfristig auf die Hinterbliebenen auswirken, wenn sie beliebig oft mit einer verstorbenen Person interagieren können? Das sind Fragen, die solche Technologien „im Dienste der Trauerarbeit“ aufwerfen.