Schlagwort: Kriminalstatistik

  • Eine Nacht, die alles erschüttert: Gewaltserie trifft das Herz des Anjou

    Eine Nacht, die alles erschüttert: Gewaltserie trifft das Herz des Anjou

    Es war eine Nacht wie aus einem düsteren Krimi – nur dass sie keine Fiktion war. In der Dunkelheit zwischen dem 25. und 26. November 2025 wurden in Gennes-Val-de-Loire und mehreren umliegenden Gemeinden des Départements Maine-et-Loire gleich reihenweise in Geschäfte eingebrochen: Bäckereien, Apotheken, Bar-Tabacs, kleine Lebensmittelhändler, Autowerkstätten. Insgesamt sollen es fünfzehn Einbrüche gewesen sein. Die Täter gingen nicht leise vor. Manche Läden wurden mit sogenannten „Auto-Béliers“ – zu Rammböcken umfunktionierte Fahrzeuge – gewaltsam aufgebrochen. Mit brachialer Gewalt rammten die Täter die Schaufenster, zerstörten Eingänge, um sich binnen Sekunden Zutritt zu verschaffen. Es ging schnell, laut, zerstörerisch – und in Serie.

    Eine Ermittlungsakte, die immer dicker wird Bereits am Tag nach der Tat wurden erste Verdächtige festgenommen. Die Hinweise, so verlautet es aus dem Umfeld der Ermittlungen, deuten auf eine organisierte Struktur hin. Offenbar standen die mutmaßlichen T…

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  • Kriminalität in Frankreich: Zahl der schweren und leichteren Verbrechen stieg 2023 spürbar an

    Kriminalität in Frankreich: Zahl der schweren und leichteren Verbrechen stieg 2023 spürbar an

    Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Tötungsdelikte in Frankreich im Vergleich zum Vorjahr um 5 %, Vergewaltigungen und versuchte Vergewaltigungen stiegen um 10 % an. Auch die Zahl der Einbrüche steigt.

    Die symbolische Marke von 1.000 Morden pro Jahr wurde 2023 überschritten, was einem Anstieg um 5% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Anstieg ist vor allem die Folge von Morden im Drogenmilieu in Marseille (Departement Bouches-du-Rhône). Am auffälligsten sind die Zahlen in den französischen Überseegebieten, insbesondere in Guyana, einem von Gewalt besonders betroffenen Departement.

    Im Jahr 2023 stieg die Zahl der versuchten Tötungen um 13%, während die Zahl der vorsätzlichen Zerstörungen und Beschädigungen um 3% anstieg. Das ist der stärkste Anstieg seit 2018. Das lässt sich insbesondere durch die Unruhen im Sommer 2023 nach dem Tod des Jugendlichen Nahel erklären, der von einem Polizisten erschossen wurde. Die meisten Arten von Verbrechen und Vergehen nahmen 2023 zu, insbesondere vorsätzliche Körperverletzung, die um 7 % anstieg. Vergewaltigungen und versuchte Vergewaltigungen stiegen um 10%. Es wird geschätzt, dass nur 5% der sexuellen Gewalt zu einer Anzeige führt. Die Zahl der Wohnungseinbrüche hat sich im Jahr 2023 fast verdreifacht.

  • Paris: Kriminalität seit letztem Sommer gesunken

    Paris: Kriminalität seit letztem Sommer gesunken

    Laurent Nuñez, der Polizeipräfekt von Paris, verspricht, „die Anstrengungen fortzusetzen“, insbesondere im Hinblick auf die Olympischen und Paralympischen Spiele im nächsten Jahr. Er räumte jedoch ein, dass „die Kriminalität in der Hauptstadt weiterhin hoch ist“.

    „Die Kriminalität sinkt seit letztem Sommer“ in der Hauptstadt und ihrem engeren Umkreis, freut sich Laurent Nuñez, Polizeipräfekt von Paris, am Mittwoch, dem 26. April, auf dem Sender Franceinfo. Heute hat die Polizeipräfektur die Zahlen zur Kriminalität im ersten Quartal 2023 bekannt gegeben. Laurent Nuñez freut sich, dass er das „starke Ziel“, das ihm Innenminister Gérald Darmanin bei seinem Amtsantritt gesetzt hatte, erfüllt hat.

    Laurent Nuñez verspricht, „die Bemühungen fortzusetzen“, räumt allerdings auch ein, dass „die Kriminalität in der Hauptstadt hoch bleibt“. Er versichert, dass man „besonders entschlossen ist, die Polizeikräfte zu verstärken, um die Kriminalität in den Gebieten, in denen im nächsten Jahr die Olympischen und Paralympischen Spiele stattfinden werden, noch weiter zu senken“. Im Einzelnen stellte der Pariser Polizeipräfekt „erhebliche Rückgänge, insbesondere bei den Sachbeschädigungen, die im Jahresvergleich um 9 % zurückgingen“, fest. „Die Wohnungseinbrüche sind um 6,5 % zurückgegangen, während sie 2022 im Anstieg begriffen waren“, fügte Laurent Nuñez hinzu.

    Die Zunahme der Gewalt in der Ehe im Jahresvergleich um 11,1 % in der „Petite Couronne“ (den Vorstadtbezirken) und um 24,2 % in Paris selbst, erklärt der Polizeipräfekt damit, dass immer mehr Frauen, die Opfer häuslicher Gewalt geworden sind, sich trauen, diese Gewalttaten zur Anzeige zu bringen. Nuñez hebt die Tatsache hervor, dass immer mehr Polizisten und Gendarmen inzwischen darin geschult sind, solche Fälle zu erkennen und zu bearbeiten.

    Hinsichtlich des großen Problems des Drogenhandels sagte der Pariser Polizeipräfekt, dass es im März 2023 im gesamten Großraum Paris 348 bekannte Drogenumschlagplätze gab, gegenüber 410 im März 2022. Die Ordnungskräfte machen bei der Zerschlagung der Netzwerke Fortschritte, so der Präfekt. Nuñez weist darauf hin, dass es „im ersten Quartal 2023 26 % mehr Angeklagte wegen Drogenhandels gab als im ersten Quartal 2022“.

  • Kriminalität: In Paris, Lyon oder Marseille steigt sie insbesondere in touristischen Bezirken

    Kriminalität: In Paris, Lyon oder Marseille steigt sie insbesondere in touristischen Bezirken

    Der ministerielle Statistikdienst für innere Sicherheit (SSMSI) veröffentlichte am Donnerstag eine Studie über die Kriminalität auf kommunaler Ebene im Jahr 2022.

    In Paris, Lyon oder Marseille sind die Arrondissements, in denen gewaltlose Diebstähle, Einbrüche und vorsätzliche Körperverletzungen am häufigsten vorkommen, die Orte mit den meisten Touristen. Dies berichtet am Donnerstag, dem 9. März, der Statistische Dienst des Ministeriums für Innere Sicherheit (SSMSI) in seiner „Geographie der Kriminalität auf kommunaler Ebene im Jahr 2022“.

    In den drei genannten Städten kann die Zahl der gewaltlosen Diebstähle pro 1.000 Einwohner in den touristischen Bezirken drei- bis siebenmal so hoch sein wie im Durchschnitt der gesamten Stadt.

    Im Einzelnen zeigt die Analyse, dass in der Hauptstadt gewaltlose Diebstähle im 1. Arrondissement (Palais Royal, Louvre-Museum) besonders häufig vorkommen, wobei die Rate pro 1.000 Einwohner um mehr als 300 Punkte über der durchschnittlichen Pariser Rate liegt. Auch das 8. Arrondissement ist betroffen: An den Champs-Elysées liegt die Rate um 120 Punkte über dem Durchschnitt. Und im Weiteren sind es die zentralen Arrondissements (1-10), die Gebiete mit mehr Touristen und stärkerem Durchgangsverkehr, die überdurchschnittlich stark von diesem Phänomen betroffen sind.

    Gewaltlose Raubüberfälle auf Personen und Diebstähle, die in den Arrondissements von Paris registriert wurden (SSMI)

    Bei den Einbrüchen in Paris fällt auf, dass in den zentralsten Arrondissements (1 bis 4) doppelt so viele Einbrüche pro 1.000 Wohnungen verzeichnet werden wie im Pariser Durchschnitt. Was vorsätzliche Körperverletzungen betrifft, so sind auch sie in einigen Arrondissements, die touristischer sind oder viele Reisende anziehen, häufiger, d. h. hauptsächlich im 1. und 8.

    Registrierte Wohnungseinbrüche in den Arrondissements von Paris im Jahr 2022 (SSMSI).

    Zentrale Arrondissements in Lyon und Marseille besonders betroffen
    In Lyon sind vor allem die Arrondissements auf der Halbinsel von diesen drei Phänomenen betroffen. Bei den gewaltlosen Diebstählen ist der 2. Bezirk (also auf der Halbinsel) am stärksten betroffen, mit einer Rate pro 1.000 Einwohner, die dreimal so hoch ist wie der Durchschnitt in Lyon.

    Bei den Wohnungseinbrüchen ist im 6. Arrondissement die Rate pro 1.000 Wohnungen um die Hälfte höher als im Durchschnitt von Lyon. Bei vorsätzlichen Körperverletzungen außerhalb der Familie sind erneut das erste und zweite Arrondissement mit doppelt so hohen Raten wie der Lyoner Durchschnitt am stärksten betroffen.

    Sieht man nach Marseille, sind die Arrondissements um den Alten Hafen am stärksten von allen drei Phänomenen betroffen. Gewaltlose Diebstähle sind im ersten Arrondissement (Bahnhof Saint-Charles, Belsunce, Vieux-Port) am häufigsten. Von Wohnungseinbrüchen ist vor allem das siebte Arrondissement betroffen. Auch vorsätzliche Körperverletzungen sind im ersten Arrondissement am häufigsten.

    11 Indikatoren
    Im März letzten Jahres veröffentlichte der SSMSI eine erste kommunale Datenbank der wichtigsten von der Polizei und der Gendarmerie registrierten Verbrechen und Vergehen. Sie lieferte für jede Gemeinde in Frankreich zehn jährliche Indikatoren für den Zeitraum von 2016 bis 2021. Mit der Aktualisierung der Daten für das Jahr 2022 veröffentlicht der SSMSI auch die Daten für die Überseedepartements und -regionen, die Daten für die Arrondissements von Paris, Lyon und Marseille sowie eine neue Kategorie von Straftaten (vorsätzliche Sachbeschädigung).

  • Kriminalität nahm in fast allen Bereichen 2022 in Frankreich zu

    Kriminalität nahm in fast allen Bereichen 2022 in Frankreich zu

    Laut den vom französischen Innenministerium bekannt gegebenen Zahlen nahmen im Jahr 2022 fast alle Arten von Verbrechen und Vergehen zu.

    Fast alle Verbrechen und Vergehen haben 2022 zugenommen, insbesondere innerfamiliäre Gewalt (+17%) und sexuelle Gewalt (+11%), so eine am Dienstag, dem 31. Januar, veröffentlichte Bilanz des Statistikdienstes des französischen Innenministeriums (SSMSI).

    Auch vorsätzliche Körperverletzungen außerhalb der Familie (+14%) und Betrügereien (+8%) nahmen deutlich zu. Ebenso wie Wohnungseinbrüche (+11%) oder Fahrzeugdiebstähle (+9%), die während der Gesundheitskrise stark zurückgegangen waren.

    Der Anstieg der Zahl der Tötungsdelikte (948, 69 Opfer mehr als 2021, nach noch vorläufigen Daten), der vorsätzlichen Körperverletzung, der sexuellen Gewalt und der Betrugsdelikte „setzt die vor der Gesundheitskrise beobachteten Zunahmen fort“, stellt der SSMSI fest.

    Gewaltlose Diebstähle, Einbrüche, Diebstahl von Fahrzeugen oder Fahrzeugzubehör nehmen 2022 wieder deutlich zu, nachdem sie während der Gesundheitskrise stark zurückgegangen waren“, so der SSMSI. Diese Straftaten bleiben aber „unter ihrem Vorkrisenniveau, mit Ausnahme des Diebstahls von Fahrzeugzubehör“, so der SSMSI weiter.

    Von allen erfassten Verbrechen und Vergehen sind nur die gewalttätigen Diebstähle rückläufig (-4%), womit sich der „2013 begonnene stetige Rückgang“ fortsetzt.

  • Kriminalität in Paris stieg im 1. Quartal 2022 wieder an – bleibt aber unter dem Niveau von 2019

    Kriminalität in Paris stieg im 1. Quartal 2022 wieder an – bleibt aber unter dem Niveau von 2019

    Die Entwicklung der Zahlen ist aufgrund der Gesundheitskrise in den Jahren 2020 und 2021 im Zusammenhang mit den Daten für 2019 zu sehen, sahgte die Polizeipräfektur von Paris, als die Zahlen veröffentlicht wurden.

    Die Kriminalität in Paris ist in den ersten drei Monaten des Jahres 2022 wieder gestiegen, liegt aber immer noch unter dem Niveau von 2019. Das geht aus der Bilanz der Pariser Polizeipräfektur hervor, die am Montag, dem 20. Juni veröffentlicht wurde. Das Jahr 2019 gilt als Referenzjahr, da die Covid-19-Pandemie und verschiedene Gesundheitseinschränkungen die Statistiken für 2020 und 2021 „atypisch“ gemacht haben.

    Die „vorsätzlichen Straftaten gegen die körperliche Unversehrtheit“ steigen von Anfang 2021 bis Anfang 2022 um 17,9%. Ein Niveau, das um 7,4% unter dem von 2019 bleibt, was „877 Opfer weniger im Jahr 2022 als im Jahr 2019“ bedeutet.

    Häusliche Gewalt nimmt zu
    Dasselbe gilt für Eigentumsdelikte wie zum Beispiel Taschendiebstähle, die „den größten Teil der Pariser Kriminalität“ ausmachen und „mit der starken Frequentierung der Hauptstadt zusammenhängen“, wie die Polizeipräfektur feststellt. Sie stiegen von Anfang 2021 bis Anfang 2022 um 24,5%, lagen aber immer noch 21,1% unter dem Niveau von 2019. Lediglich die Wohnungseinbrüche erreichten wieder ein Niveau, das mit dem vor der Gesundheitskrise vergleichbar ist.

    Dagegen steigen häusliche Gewalt und sexuelle Gewalt zwischen 2019 und 2022 um 45% bzw. 25,2% und zwischen 2021 und 2022 um 27,6% bzw. 39,4%. Ein Anstieg, der „sich zum Teil durch das Bewusstsein der Opfer erklären lässt, was sich in einer Zunahme der eingereichten Anzeigen niederschlägt“, meint die Polizeipräfektur.