Schlagwort: Krankenkasse

  • „Ich bin nicht tot!“ – Wie eine Rentnerin im Südwesten Frankreichs gegen die Bürokratie ums Überleben kämpft

    „Ich bin nicht tot!“ – Wie eine Rentnerin im Südwesten Frankreichs gegen die Bürokratie ums Überleben kämpft

    Stellen Sie sich vor, eines Morgens klingelt das Telefon – und am anderen Ende meldet sich das Standesamt, um Ihnen mitzuteilen, dass Sie gestorben sind. Genau das ist Monique* passiert. Sie lebt im Département Landes im Südwesten Frankreichs. Ende Oktober wollte sie eigentlich nur den Tod ihrer Schwiegermutter melden – und wurde dabei versehentlich selbst für tot erklärt. Was darauf folgte, ist eine kafkaeske Odyssee durch die Mühlen der Verwaltung. Und das alles, obwohl sie… nun ja, quicklebendig ist. Die betroffene Frau, Mitte sechzig, Rentnerin, wohnhaft im ländlichen Pays Tarusate, berichtet mit fassungslosem Humor: „Ich habe angerufen, um den Todesfall meiner Schwiegermutter bei der Rentenkasse zu melden. Die Dame am Telefon wollte dann nicht nur deren Daten, sondern auch meine Sozialversicherungsnummer. Und dann – hat sie die beiden wohl verwechselt.“ Was wie ein schlechter Scherz klingt, hat fatale Folgen. Denn im französischen Verwaltungssystem hat ein solcher Eintrag weitre…

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  • Neue Regel beim Krankengeld: Weniger Geld bei Krankheit ab April

    Neue Regel beim Krankengeld: Weniger Geld bei Krankheit ab April

    Ab dem 1. April greift in Frankreich eine Änderung, die vielen Arbeitnehmern zunächst kaum auffällt – langfristig aber große Auswirkungen haben kann. Die tägliche Krankengeldzahlung der gesetzlichen Krankenversicherung wird gesenkt. Damit spart der Staat rund 600 Millionen Euro. Doch was bedeutet das konkret für die Menschen? Neue Grenzen, neues Spiel Bislang lag das tägliche Krankengeld bei 50 Prozent des Bruttolohns, gedeckelt auf 1,8-fachen Mindestlohn (SMIC). Künftig wird diese Grenze auf den 1,4-fachen SMIC reduziert. Das klingt erstmal technisch – ist es auch. Aber der Unterschied zeigt sich deutlich im Geldbeutel: Der neue Höchstbetrag liegt nun bei 41,47 Euro brutto pro Tag, zuvor waren es bis zu 53,31 Euro. Macht bei längerer Krankheit schnell ein Minus von bis zu 250 Euro im Monat. Wer weniger als den 1,4-fachen SMIC verdient, merkt davon nichts. Die bisherige Deckelung war ohnehin schon außerhalb ihrer Reichweite. Doch für alle, die mehr verdienen, wird es ernst. Arbeitgeber…

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  • Krankenversicherung in Frankreich als Selbstständiger: Ein umfassender Leitfaden

    Krankenversicherung in Frankreich als Selbstständiger: Ein umfassender Leitfaden

    Lesefrage: Wie bekomme ich eine Krankenversicherung in Frankreich, wenn ich als Selbständiger arbeite?

    Frankreich ist bekannt für sein ausgezeichnetes Gesundheitssystem, und auch Selbstständige können von umfassenden Leistungen profitieren. Der Weg zur Krankenversicherung mag jedoch etwas anders gestaltet sein als für Angestellte. Dieser Artikel bietet eine detaillierte Anleitung, wie Selbstständige in Frankreich eine Krankenversicherung erhalten. 1. Verstehen der Grundlagen In Frankreich ist d…

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  • 71.000 Euro: Sozialversicherung des Departements Drôme verdächtigt einen Arzt der Veruntreuung

    71.000 Euro: Sozialversicherung des Departements Drôme verdächtigt einen Arzt der Veruntreuung

    Ein in Valence (Drôme) ansässiger Arzt wird verdächtigt, über fiktive Behandlungen mehrere zehntausend Euro veruntreut zu haben.

    Es waren einfach zu viele Rechnungen für einen einzigen Arzt. Das hat die Sozialversicherung alarmiert, die einen Allgemeinmediziner aus Valence (Drôme) jetzt verdächtigt, über fiktive Arzttermine und Behandlungen insgesamt 71.000 Euro in betrügerischer Weise berechnet zu haben, wie der Sender France Bleu Drôme Ardèche am Freitag, dem 20. Oktober, berichtete.

    Laut der Sozialversicherung des Departements Drôme verlangte der Arzt bei Arztterminen unter anderem die Gesundheitskarte (Carte Vitale) von Begleitpersonen. Der Arzt wurde inzwischen in Polizeigewahrsam genommen, bestreitet die Vorwürfe jedoch vehement. Er wird sich wahrscheinlich im Dezember 2024 vor dem Strafgericht in Valence verantworten müssen.

    Im Jahr 2022 schätzte die Direktion der Sozialversicherung in ihrer Jahresbilanz den Gesamtbetrag von Betrügereien dieser Art auf 1,7 Millionen Euro, wobei zwei Drittel des Betrugs auf Angehörige der Gesundheitsberufe entfielen.

  • Gesundheitspass: Krankenkasse hat rund 36.000 gefälschte QR-Codes identifiziert

    Gesundheitspass: Krankenkasse hat rund 36.000 gefälschte QR-Codes identifiziert

    Auf einer Pressekonferenz am Donnerstag erklärte die Organisation außerdem, dass sie mit der Polizei und den Justizbehörden zusammenarbeite, um den Betrug mit Impfbescheinigungen zu bekämpfen. Sechsunddreißigtausend – so hoch ist die Zahl der gefälschten Gesundheitspässe, die derzeit auf dem Staatsgebiet im Umlauf sind, meldete Franceinfo am Donnerstag, 23. September, unter Bezug auf eine Mitteilung der Nationalen Krankenkasse (Cnam). Nach einer am Dienstag erfolgten Zählung gibt die Cnam an, seit Juni 262 Anfragen von den Behörden erhalten zu haben, die 14 Impfstellen, 138 Angehörige der Gesundheitsberufe und 35.709 Versicherte betreffen. Dies entspricht „sechs bis zehn Anfragen pro Tag seit Ende August“, so die Organisation, die am Donnerstag eine Pressekonferenz abhielt. Sie erklärte, dass sie „aktiv mit der Polizei und den Justizbehörden zusammenarbeitet, um den Betrug mit Impfbescheinigungen zu bekämpfen“.

    Darüber hinau…

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  • Die „brigade d’anges gardiens“ sucht die Kontakte Covid-19-positiver Patienten

    Die „brigade d’anges gardiens“ sucht die Kontakte Covid-19-positiver Patienten

    Die von Gesundheitsminister Olivier Véran als „Schutzengelbrigaden“ bezeichneten 6.500 Agenten der Krankenkasse sind seit einem Jahr dafür verantwortlich, Covid-19-positive Personen zu finden, sie zu isolieren und Kontaktfälle zu verhindern. Ein Bericht von Franceinfo. Das System der „Kontaktsuche“ wurde in jedem Departement eingerichtet: Sieben Tage in der Woche, von 8 bis 18 Uhr, sind landesweit fast 6.500 Agenten der Caisse primaire d’Assurance maladie (CPAM) im Einsatz, darunter auch etwa zwanzig Mitarbeiter der Telefonplattform Haute-Saône. Ihre Aufgabe: Menschen, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, anzurufen, um sie zu identifizieren und Kontaktfälle zu verhindern. Das Hauptziel dieser Anrufe ist es, die Kette der Ansteckung zu unterbrechen und vor allem die Erkrankten zu beruhigen. Positiv getestete Personen müssen sich für 10 Tage isolieren. Bei Bedarf bieten ihnen die Mitarbeiter der Krankenkasse auch den Besuch einer Krankenschwester an. 35.000 Kontaktfälle allein in Ha…

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