Schlagwort: Kommunalfinanzen

  • In Fécamp spalten Offshore-Windräder die Bevölkerung – bringen den Gemeinden aber Geld

    In Fécamp spalten Offshore-Windräder die Bevölkerung – bringen den Gemeinden aber Geld

    Vor den Kreidefelsen der Alabasterküste gehören die 71 Windkraftanlagen des Offshore-Parks von Fécamp inzwischen fest zum normannischen Landschaftsbild. Seit der vollständigen Inbetriebnahme im Jahr 2024 erzeugen sie Strom für einen großen Teil des Départements Seine-Maritime. An Land jedoch befeuern sie weiterhin eine leidenschaftlich geführte Debatte über Energiewende, Landschaftsschutz und kommunale Finanzen. Denn in Fécamp und den umliegenden Gemeinden bleibt das Thema sensibel. Manche Einwohner kritisieren eine schleichende Industrialisierung der Küste und fürchten langfristige Folgen für die Meeresumwelt, die Fischerei oder die touristische Identität der normannischen Küstenregion. Gegner des Projekts erinnern daran, dass sich die juristischen Auseinandersetzungen über Jahre hinzogen, bevor die letzten Einsprüche endgültig abgewiesen wurden. Andere wiederum betrachten die riesigen Anlagen auf See als Symbol energetischer Modernisierung und als konkrete Antwort auf die Abhängigkei…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Katastrophen im Dauerlauf: Warum das Département Aude jetzt auf staatliche Hilfe drängt

    Katastrophen im Dauerlauf: Warum das Département Aude jetzt auf staatliche Hilfe drängt

    Manchmal verdichtet sich das Unglück in einer Weise, die selbst erfahrene Kommunalpolitiker sprachlos zurücklässt. Im südfranzösischen Département Aude, zwischen Mittelmeer, Corbières und Pyrenäen gelegen, reihte sich in den vergangenen Monaten ein Extremereignis ans nächste – als hätte der Himmel beschlossen, keine Pause mehr einzulegen. Erst brannten im Sommer weite Teile des Corbières-Massivs. Mehr als 17.000 Hektar Wald, Garrigue und landwirtschaftliche Flächen fielen den Flammen zum Opfer. Ein Mensch verlor sein Leben, Dutzende erlitten Verletzungen, ganze Landstriche verwandelten sich in eine schwarze Mondlandschaft. Über 2.000 Feuerwehrleute kämpften gegen das Feuer, Löschflugzeuge zogen ihre Bahnen über Bränden, die vom Wind zusätzlich angefacht wurden. Für Winzer und Landwirte bedeutete das Feuer nicht nur verkohlte Böden, sondern existenzielle Sorgen. Kaum hatte sich der Rauch verzogen, folgte der nächste Schlag. Im Winter trafen ungewöhnlich heftige Schneefälle und Starkrege…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Parken als Luxusgut – warum Stellplätze und Strafen in Europas Städten immer teurer werden

    Parken als Luxusgut – warum Stellplätze und Strafen in Europas Städten immer teurer werden

    Wer heute mit dem Auto in europäische Innenstädte fährt, merkt schnell: Parken gilt längst nicht mehr als beiläufiger Service. Es fühlt sich eher an wie ein knappes Gut, umkämpft, teuer, streng reglementiert. Der Stellplatz vor dem Café, der früher selbstverständlich schien, steht inzwischen sinnbildlich für einen grundlegenden Wandel urbaner Lebensweisen. In Metropolen wie Paris, Mailand oder Barcelona steigen die Parkgebühren seit Jahren spürbar. Eine Stunde im Zentrum kostet dort inzwischen Beträge, die früher einen halben Kinobesuch ermöglichten. Und das eigentliche Risiko lauert nicht einmal im Tarif, sondern im Verstoß. Wer vergisst zu zahlen oder die Zeit überschreitet, zahlt drauf – teils empfindlich. In Frankreich heißen die früheren Knöllchen nun „Forfaits post-stationnement“, ein technokratischer Begriff für eine sehr reale finanzielle Sanktion. Hinter dieser Entwicklung steckt mehr als bloße Abzocke, wie Kritiker gern behaupten. Städte stehen unter Druck. Der Verkehr versto…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Steuer gegen Leerstand – Frankreichs fiskalischer Hebel zur Rettung der Innenstädte

    Steuer gegen Leerstand – Frankreichs fiskalischer Hebel zur Rettung der Innenstädte

    Frankreich kämpft seit Jahren mit der schleichenden Verödung seiner Innenstädte. Leerstehende Läden prägen das Bild vieler kleiner und mittlerer Kommunen, während der Einzelhandel zunehmend in die Peripherie abwandert. Seit 2008 versucht der französische Staat dem mit einem gezielten fiskalischen Instrument entgegenzuwirken: der „Taxe sur les friches commerciales“ (TFC). Diese Gewerbeleerstandssteuer soll Immobilieneigentümer dazu bewegen, brachliegende Geschäftsflächen wieder dem wirtschaftlichen Kreislauf zuzuführen. In Zeiten urbaner Umstrukturierung gewinnt diese Maßnahme erneut an politischer Aufmerksamkeit. Ein freiwilliges Instrument für Städte und Kommunalverbände Die TFC ist keine landesweit verpflichtende Abgabe, sondern steht den Kommunen und interkommunalen Zusammenschlüssen (EPCI) zur freiwilligen Anwendung offen. Ihre rechtliche Grundlage findet sich im französischen Allgemeinen Steuergesetzbuch (Code général des impôts, Artikel 1530). Sie greift bei gewerblichen Immobili…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Neue Lokalsteuer: François Rebsamens „bescheidener Beitrag“ entzweit Frankreich

    Neue Lokalsteuer: François Rebsamens „bescheidener Beitrag“ entzweit Frankreich

    Frankreich diskutiert wieder einmal über Geld – genauer gesagt über die Finanzierung der Kommunen. Und das Thema könnte kaum brisanter sein: François Rebsamen, Minister für Raumplanung und Dezentralisierung, bringt eine neue Steuer ins Spiel. Eine kleine, symbolische Abgabe – so nennt er es selbst. Aber diese „bescheidene Beitragspflicht“ sorgt bereits jetzt für mächtig Wirbel. Der Hintergrund: Das Loch nach der Wohnsteuer Erinnern wir uns: 2023 wurde die Wohnsteuer auf Hauptwohnsitze endgültig abgeschafft. Ein politischer Meilenstein, der den Franzosen rund 19 Milliarden Euro an Entlastung brachte. Klingt erst mal gut, oder? Doch für die Kommunen war das ein finanzieller Schlag ins Kontor. Klar, der Staat sprang mit Ausgleichszahlungen ein. Aber etwas Entscheidendes ging verloren – der direkte finanzielle Bezug zwischen den Bürgern und ihrer Gemeinde. François Rebsamen sieht genau hier das Problem. In vielen Kommunen zahlen heute nur noch 20 bis 30 Prozent der Bewohner lokale Steuern….

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…