Schlagwort: Körperverletzung

  • Grausamer Folter-Fall in Montluçon – Ermittlungen laufen

    Grausamer Folter-Fall in Montluçon – Ermittlungen laufen

    Im Zentrum von Montluçon (Département Allier) erschütterte ein schockierender Fall die Öffentlichkeit. Am Samstag, dem 14. Juni 2025, wurde ein 52-jähriger Mann schwer verletzt in seiner Wohnung aufgefunden. Hinweise deuten auf eine brutale und geplante Folterung hin – der Mann kämpft aktuell im Krankenhaus in Clermont-Ferrand um sein Leben. Geplante Gewalt, organisierte Tat Ermittlungen des Parquet de Cusset legen nahe, dass die Folterungen sich über mindestens drei Tage zwischen Mittwoch und Samstag hinzogen. Die Spuren: tiefe Schnittverletzungen, Prellungen, Stiche – ein regelrechtes Martyrium. Erschütternd: Teile der Tat wurden anscheinend gefilmt. Erste Verdächtige: Tatbeteiligung und Unterlassung Im Apartment befanden sich auch zwei Frauen – eine 26-Jährige behauptete, sie sei erst am Freitagabend bei dem Mann gewesen. Doch ihr Handy strafte sie Lügen: Die Gewaltexzesse waren aufgezeichnet. Die Polizei erhob schwere Vorwürfe: Beteiligung an Folter, unterlassene Hilfeleistung, Die…

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  • Tödliche Auseinandersetzung in Antibes: Zwei Brüder wegen Mordes in Untersuchungshaft

    Tödliche Auseinandersetzung in Antibes: Zwei Brüder wegen Mordes in Untersuchungshaft

    In Antibes, einem beliebten Urlaubsort an der Côte d’Azur, endete ein Streit am frühen Sonntagmorgen tödlich. Zwei Brüder im Alter von 24 und 28 Jahren, die in die Auseinandersetzung verwickelt waren, wurden jetzt wegen Mordes angeklagt und befinden sich seit Dienstag in Untersuchungshaft. Beide bestreiten jedoch, eine Waffe benutzt zu haben.

    Ein tragischer Morgen in Antibes

    Es war kurz nach fünf Uhr morgens, als die Polizei und Rettungskräfte in Antibes zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung gerufen wurden. Vor Ort fanden sie einen schwer verletzten Mann, der mit einer Stichwaffe attackiert worden war. Trotz sofortiger medizinischer Versorgung erlag der Mann seinen Verletzungen noch am Tatort. Die Ermittlungen nahm sofort das örtliche Kommissariat auf, unterstützt durch die Staatsanwaltschaft in Grasse.

    Nur zwei Stunden später, gegen 7:15 Uhr, nahm die Polizei zwei Verdächtige fest – zwei Brüder, die den Ermittlern bereits bekannt waren. Diese Männer gaben an, sich gegen eine vermeintliche Aggression gewehrt zu haben. Sie hätten dem späteren Opfer nur Faustschläge und Tritte versetzt, erklärten sie und bestritten vehement, eine Waffe benutzt zu haben.

    Die Anschuldigungen – und offene Fragen

    Obwohl die beiden Brüder die Benutzung einer Waffe abstreiten, haben die Behörden genug Hinweise gesammelt, um sie der Tat und des Mordes zu beschuldigen. Besonders brisant: Die Männer sind den Strafverfolgungsbehörden bereits aus früheren Vorfällen bekannt. Laut Staatsanwaltschaft gab es auch eine weitere Auseinandersetzung, die sich am selben Abend ereignet haben soll, bei der mehrere Personen beteiligt gewesen sein könnten. Hierbei wird noch gegen Unbekannt wegen „gemeinschaftlicher versuchter Körperverletzung“ ermittelt.

    Was ist in jener Nacht wirklich passiert? War es ein Racheakt? Eine spontane Eskalation?

    Die Brüder bestehen darauf, nur in Notwehr gehandelt zu haben, doch die Ermittler scheinen andere Hinweise zu verfolgen. Der genaue Hergang der Geschehnisse wird in den kommenden Wochen von einem Richter in einem offiziellen Untersuchungsverfahren beleuchtet. Ob Zeugen oder Videoaufnahmen existieren, die mehr Licht ins Dunkel bringen, ist bislang unklar.

    Eine verhängnisvolle Nacht in Antibes

    Diese Auseinandersetzung wirft ein düsteres Licht auf Antibes, das normalerweise für seine malerischen Strände und die entspannte Atmosphäre bekannt ist. Doch auch in touristischen Hochburgen wie dieser bleibt Gewalt leider eine Realität. Insbesondere in den frühen Morgenstunden, wenn Alkohol, Müdigkeit und angespannte Emotionen häufig zu unvorhersehbaren Konflikten führen.

    Die betroffene Nachbarschaft ist tief erschüttert – ein solcher Vorfall hinterlässt immer Narben. Warum aber solche Taten überhaupt geschehen, bleibt oft nur schwer fassbar. Ob es sich hier um eine zufällige Eskalation zwischen zwei Gruppen handelte oder ob eine längere Feindschaft im Spiel war, werden erst die laufenden Ermittlungen ans Licht bringen.

    Was bleibt?

    Für die beiden angeklagten Brüder bedeutet dies nun erst einmal eine ungewisse Zukunft hinter Gittern, während die Angehörigen des Opfers mit dem plötzlichen Verlust eines geliebten Menschen zu kämpfen haben. Ob es jemals klare Antworten auf die Fragen rund um diese verhängnisvolle Nacht geben wird, bleibt fraglich.

    Eines ist jedoch sicher: Die Wahrheit wird in diesem Fall nicht so leicht ans Licht kommen, und es bleibt abzuwarten, wie die Justiz über Schuld und Unschuld entscheiden wird.

  • Einbrüche und Überfälle mit brutaler Gewalt erschüttern die Alpes-de-Haute-Provence

    Einbrüche und Überfälle mit brutaler Gewalt erschüttern die Alpes-de-Haute-Provence

    In den malerischen Hügeln der Alpes-de-Haute-Provence, wo normalerweise Ruhe und Idylle herrschen, wurde der Alltag mehrerer Bewohner auf brutale Weise erschüttert. Zwei Männer aus Marseille sollen eine Serie von gewalttätigen Einbrüchen in der Region verübt haben, die in ihrer Grausamkeit kaum zu übertreffen sind. Die Opfer, meist ältere Menschen, wurden nicht nur ausgeraubt, sondern auch gefoltert – eine grausame Erfahrung, die sie wohl nie vergessen werden.

    Ein ruhiger Abend wird zum Albtraum

    Jean, ein 88-jähriger ehemaliger Antiquitätenhändler, erlebte diesen Sommer in Corbières-en-Provence einen Albtraum, den man sich in dieser stillen Gemeinde kaum hätte vorstellen können. An einem scheinbar normalen Abend wurde sein Leben auf den Kopf gestellt, als drei maskierte Männer in sein Haus eindrangen. Jean, der noch immer mit zittriger Stimme von den Ereignissen erzählt, hatte seinen Schwager zu Besuch – ein fataler Zufall, wie sich herausstellen sollte.

    Die Einbrecher suchten fieberhaft nach einem Safe, den es in Wirklichkeit gar nicht gab. Als ihre Forderungen nicht erfüllt wurden, richteten sie ihren Hass auf den Schwager, der hilflos den Brutalitäten der Eindringlinge ausgesetzt war.

    Grausame Foltermethoden: Ein Bügeleisen als Waffe

    Jean erinnert sich mit Schrecken an die Szene, die sich vor seinen Augen abspielte: „Einer der Männer ging in die Küche, nahm das Bügeleisen aus der Dampfbügelstation – und ich sagte Ihnen, Vorsicht, mein Bügeleisen ist verdammt stark. Er drückte es ihm dann auf die Beine“, berichtet Jean mit bebender Stimme. Was dann folgte, beschreibt er als „ein wahres Massaker“.

    Die Folter hinterließ tiefe seelische und körperliche Narben. Der Schwager von Jean ist seitdem ein gebrochener Mann. „Er hat sich bereits zum Sterben verurteilt gesehen. Er hat schlimme Schmerzen und wacht jede Nacht schweißgebadet auf“, berichtet seine Frau mit Tränen in den Augen. Der Einbruch ging zwar ohne die erhoffte Beute in einem vermuteten Safes zu Ende, doch die Täter nahmen Gemälde, Bargeld und Uhren mit – wertvolle Gegenstände, die Jean und sein Schwager gerne freiwillig gegen ein Leben ohne diese traumatischen Erlebnisse eingetauscht hätten.

    Eine Serie von Gewaltverbrechen in der Region

    Leider war Jean nicht das einzige Opfer. In den vergangenen Monaten kam es in der Region zu fünf ähnlichen „Home-Jackings“, wie diese Art von Einbruch mit Geiselnahme und Folter genannt wird. Die Vorgehensweise war stets dieselbe: Maskierte Männer drangen in Häuser ein, in der Annahme, dort größere Geldbeträge oder Wertsachen zu finden. Dabei schreckten sie vor extremen Gewaltmaßnahmen nicht zurück, um ihre Ziele zu erreichen.

    Die Ermittlungen führten schließlich zu zwei Verdächtigen, die jetzt in Marseille festgenommen wurden. Ob sie tatsächlich für alle Überfälle verantwortlich sind, wird noch untersucht. Doch ihre Verhaftung bringt zumindest etwas Hoffnung in eine Region, die zuletzt von Angst und Schrecken geprägt war.

    Die Narben bleiben

    Für Jean und seinen Schwager ist die Welt nicht mehr dieselbe. Die Vorstellung, dass das eigene Heim – der Ort, an dem man sich am sichersten fühlen sollte – zum Schauplatz solcher Gräueltaten werden kann, lässt die beiden Männer nachts nicht mehr ruhig schlafen.

    Die psychologischen Folgen solcher Verbrechen sind enorm. Wer kann sich schon vorstellen, wie es ist, in den eigenen vier Wänden derartigen Qualen ausgesetzt zu sein? Für Jean, der sich in seinem Alter nach einem ruhigen Lebensabend sehnte, ist diese Erfahrung kaum zu verarbeiten. Und sein Schwager, der mit ständigen Schmerzen und nächtlichen Panikattacken kämpft, hat seinen Lebensmut beinahe vollständig verloren.

    Die Gemeinde steht zusammen

    In Zeiten wie diesen zeigt sich jedoch auch die Stärke einer Gemeinschaft. Die Bewohner von Corbières-en-Provence und den umliegenden Dörfern haben sich solidarisch gezeigt, indem sie jetzt Jean und seinem Schwager zur Seite stehen. Es gibt Spendenaktionen und Nachbarn, die regelmäßig nach dem Rechten sehen.

    Doch der Schatten, den diese Verbrechen über die Region geworfen haben, wird noch lange nachwirken. Denn eines ist sicher: Solche Vorfälle lassen niemanden unberührt.

  • Vier Ultrarechte wegen homophober Aggression verurteilt

    Vier Ultrarechte wegen homophober Aggression verurteilt

    Zwei von ihnen erhielten Haftstrafen von fünf und sieben Monaten. Das Opfer wurde ins Gesicht geschlagen.

    Am Mittwoch, dem 12. Juni, wurden vier ultrarechte Aktivisten in einem Schnellverfahren in Paris für ihre Beteiligung an einer homophoben Aggression verurteilt, die sich in der Nacht von Sonntag auf Montag ereignet hatte. Der Anlass ihrer Feier: der Sieg des Rassemblement National (RN) bei den Europawahlen.

    Eine brutale Nacht in Paris

    In der Nacht von Sonntag auf Montag griff die Polizei in der Nähe des Jardin du Luxembourg ein. Laut Staatsanwaltschaft schilderte das Opfer, dass es auf dem Heimweg gegen 1:30 Uhr mit homophoben und transphoben Beleidigungen beschimpft wurde. Die Angreifer hatten einen Gürtel und einen Stock bei sich. Ein Zeuge und die Videoüberwachung bestätigten, dass das Opfer mindestens einen Faustschlag ins Gesicht erhielt.

    Verurteilung und Strafen

    Die beiden Haupttäter, 23 und 20 Jahre alt, wurden wegen Körperverletzung zu fünf und sieben Monaten Haft verurteilt. Das Gericht ordnete ihre sofortige Inhaftierung an, doch sie können beantragen, ihre Strafe mit einer elektronischen Fußfessel abzuleisten. Zwei weitere junge Männer erhielten eine sechsmonatige Bewährungsstrafe wegen „unterlassener Hilfeleistung“.

    Das Motiv: Ultrarechte Gesinnung

    Während der Vernehmung gaben die vier jungen Männer an, paramilitärische Ziele zu verfolgen und dem Groupe Union Défense (GUD), einem rechtsextremen Studentenverband, sowie dem Rassemblement National anzugehören.

    Ein besonders markanter Moment der Verhandlung war die Aussage eines Angeklagten, der sich nach einer Drohung gegenüber den Polizisten mit den Worten „Das war nur ein Scherz“ rechtfertigte.

    Prominente Verbindungen

    Einer der wegen „unterlassener Hilfeleistung“ Verurteilten ist Gabriel Loustau, 23 Jahre alt, eine bekannte Figur im GUD und Sohn von Axel Loustau, einem ehemaligen RN-Politiker und einstigem Vertrauten von Marine Le Pen. Gabriel Loustau stand bereits am 22. Mai wegen öffentlicher Aufforderung zur Begehung einer Straftat, Todesdrohungen, beleidigender Äußerungen mit diskriminierendem Charakter und Verherrlichung eines Verbrechens vor Gericht. Das Urteil wird am 24. Juni erwartet.

    Im Februar wurde Loustau zusammen mit zwei der am Mittwoch Verurteilten während einer Gedenkveranstaltung für den rechtsextremen Schriftsteller Robert Brasillach auf dem Friedhof von Charonne in Paris festgenommen. Die Ermittlungen wurden eingestellt, da keine hinreichenden Beweise vorlagen.

    Kontaktverbot

    Die vier Verurteilten dürfen drei Jahre lang keinen Kontakt miteinander und zwei Jahre lang keinen Kontakt zum Opfer aufnehmen. Diese Maßnahmen treten sofort in Kraft.

    Wie tief müssen Vorurteile und Hass sitzen, um eine solche Tat zu rechtfertigen? Diese Frage stellt sich, wenn man diesen Vorfall betrachtet. Die schnelle Reaktion der Justiz und die verhängten Strafen setzen ein klares Zeichen gegen homophobe Gewalt – und zeigen, dass Hass keinen Platz in unserer Gesellschaft hat.

  • Angriff auf Verwandten von Brigitte Macron: Zwei Männer erhalten Gefängnisstrafen

    Angriff auf Verwandten von Brigitte Macron: Zwei Männer erhalten Gefängnisstrafen

    Drei Männer standen am Montag vor Gericht in Amiens wegen des Angriffs auf Brigitte Macrons Großneffen Jean-Baptiste Trogneux am Rande einer Demonstration gegen die Rentenreform. Das Gericht in Amiens hat am Montag, 5. Juni, zwei Männer zu 12 und 15 Monaten Gefängnis ohne Bewährung verurteilt, nachdem sie Jean-Baptiste Trogneux, den Großneffen von Brigitte Macron, am Rande einer Demonstration gegen die Rentenreform angegriffen hatten. Ein dritter Mann wurde freigesprochen. Der Hauptverdächtige wurde zu 30 Monaten Haft verurteilt, davon 15 Monate ohne Bewährung, wie der Sender France Bleu berichtet. Ein zweiter Angeklagter wurde zu zwei Jahren Haft, davon ein Jahr ohne Bewährung, verurteilt. Diese Strafen fielen geringer aus als die vom Staatsanwalt geforderten. Die Staatsanwaltschaft hatte vier Jahre Haft, davon sechs Monate auf Bewährung, für den Hauptangeklagten, 36 Monate, davon sechs Monate auf Bewährung, für den zweiten Angeklagten und zwei Jahre, davon sechs Monate auf Bewährung,…

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  • Kriminalität: In Paris, Lyon oder Marseille steigt sie insbesondere in touristischen Bezirken

    Kriminalität: In Paris, Lyon oder Marseille steigt sie insbesondere in touristischen Bezirken

    Der ministerielle Statistikdienst für innere Sicherheit (SSMSI) veröffentlichte am Donnerstag eine Studie über die Kriminalität auf kommunaler Ebene im Jahr 2022.

    In Paris, Lyon oder Marseille sind die Arrondissements, in denen gewaltlose Diebstähle, Einbrüche und vorsätzliche Körperverletzungen am häufigsten vorkommen, die Orte mit den meisten Touristen. Dies berichtet am Donnerstag, dem 9. März, der Statistische Dienst des Ministeriums für Innere Sicherheit (SSMSI) in seiner „Geographie der Kriminalität auf kommunaler Ebene im Jahr 2022“.

    In den drei genannten Städten kann die Zahl der gewaltlosen Diebstähle pro 1.000 Einwohner in den touristischen Bezirken drei- bis siebenmal so hoch sein wie im Durchschnitt der gesamten Stadt.

    Im Einzelnen zeigt die Analyse, dass in der Hauptstadt gewaltlose Diebstähle im 1. Arrondissement (Palais Royal, Louvre-Museum) besonders häufig vorkommen, wobei die Rate pro 1.000 Einwohner um mehr als 300 Punkte über der durchschnittlichen Pariser Rate liegt. Auch das 8. Arrondissement ist betroffen: An den Champs-Elysées liegt die Rate um 120 Punkte über dem Durchschnitt. Und im Weiteren sind es die zentralen Arrondissements (1-10), die Gebiete mit mehr Touristen und stärkerem Durchgangsverkehr, die überdurchschnittlich stark von diesem Phänomen betroffen sind.

    Gewaltlose Raubüberfälle auf Personen und Diebstähle, die in den Arrondissements von Paris registriert wurden (SSMI)

    Bei den Einbrüchen in Paris fällt auf, dass in den zentralsten Arrondissements (1 bis 4) doppelt so viele Einbrüche pro 1.000 Wohnungen verzeichnet werden wie im Pariser Durchschnitt. Was vorsätzliche Körperverletzungen betrifft, so sind auch sie in einigen Arrondissements, die touristischer sind oder viele Reisende anziehen, häufiger, d. h. hauptsächlich im 1. und 8.

    Registrierte Wohnungseinbrüche in den Arrondissements von Paris im Jahr 2022 (SSMSI).

    Zentrale Arrondissements in Lyon und Marseille besonders betroffen
    In Lyon sind vor allem die Arrondissements auf der Halbinsel von diesen drei Phänomenen betroffen. Bei den gewaltlosen Diebstählen ist der 2. Bezirk (also auf der Halbinsel) am stärksten betroffen, mit einer Rate pro 1.000 Einwohner, die dreimal so hoch ist wie der Durchschnitt in Lyon.

    Bei den Wohnungseinbrüchen ist im 6. Arrondissement die Rate pro 1.000 Wohnungen um die Hälfte höher als im Durchschnitt von Lyon. Bei vorsätzlichen Körperverletzungen außerhalb der Familie sind erneut das erste und zweite Arrondissement mit doppelt so hohen Raten wie der Lyoner Durchschnitt am stärksten betroffen.

    Sieht man nach Marseille, sind die Arrondissements um den Alten Hafen am stärksten von allen drei Phänomenen betroffen. Gewaltlose Diebstähle sind im ersten Arrondissement (Bahnhof Saint-Charles, Belsunce, Vieux-Port) am häufigsten. Von Wohnungseinbrüchen ist vor allem das siebte Arrondissement betroffen. Auch vorsätzliche Körperverletzungen sind im ersten Arrondissement am häufigsten.

    11 Indikatoren
    Im März letzten Jahres veröffentlichte der SSMSI eine erste kommunale Datenbank der wichtigsten von der Polizei und der Gendarmerie registrierten Verbrechen und Vergehen. Sie lieferte für jede Gemeinde in Frankreich zehn jährliche Indikatoren für den Zeitraum von 2016 bis 2021. Mit der Aktualisierung der Daten für das Jahr 2022 veröffentlicht der SSMSI auch die Daten für die Überseedepartements und -regionen, die Daten für die Arrondissements von Paris, Lyon und Marseille sowie eine neue Kategorie von Straftaten (vorsätzliche Sachbeschädigung).

  • Zwei Personen in Toulouse bei Messerattacke verletzt – Täter auf der Flucht

    Zwei Personen in Toulouse bei Messerattacke verletzt – Täter auf der Flucht

    Am frühen Sonntagabend mussten zwei Personen im Stadtteil Maourine im Norden von Toulouse von Rettungskräften versorgt werden. Sie wiesen Stichwunden auf. Die Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht, ihr Zustand ist nicht lebensbedrohlich.

    Am Sonntagabend gegen 18 Uhr wurden die Rettungskräfte wegen zweier Verletzter auf einer öffentlichen Straße im Viertel Maourine im Norden von Toulouse alarmiert. Als die Einsatzkräfte am Tatort eintreffen, fanden sie zwei junge Männer im Alter von 19 und 21 Jahren mit Stichverletzungen vor.

    Einer der jungen Männer hatte ein aufgeschlitztes Gesicht, der zweite offene Wunden im Bereich der Rippen und des unteren Rückens. Die beiden Personen wurden in das Krankenhaus Rangueil gebracht. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf.

    Nach den bisherigen Informationen sollen der oder die Täter flüchtig sein und von der Polizei gesucht werden. Es ist noch zu früh, um festzustellen, was zu der gewalttätigen Messerattacke geführt hat. Die Befragung der Opfer wird hoffentlich bald Licht in die Umstände des Geschehens bringen.

  • Zweijähriges Mädchen wird von einem Rottweiler angegriffen und schwer verletzt

    Zweijähriges Mädchen wird von einem Rottweiler angegriffen und schwer verletzt

    Der Angriff ereignete sich am Montag, dem 16. Mai, in Péronne-en-Mélantois im Departement Nord. Der Hund, der seinen Besitzern entwischt sein soll, biss i das Kind mehrmals, das zum Zeitpunkt des Vorfalls von einem Kindermädchen spazieren geführt wurde.

    Ein Hund der Rasse Rottweiler stürzte sich am Montag, 16. Mai, in Péronne-en-Mélantois auf ein zweijähriges Mädchen. Die Zweijährige erlitt mehrere Bisswunden. Sie wurde in ernstem Zustand in das Universitätskrankenhaus von Lille gebracht. Ihre Verletzungen sind jedoch zum Glück nicht lebensbedrohlich.

    Das Kind musste mit etwa 100 Stichen am Hals, am Arm und am Ohr genäht werden. Wir sind erleichtert zu hören, dass sie nicht im Gesicht verletzt wurde. Auch das Kindermädchen wurde gebissen, als es versuchte, das Mädchen zu schützen und musste ebenfalls ins Krankenhaus eingeliefert werden. Das ist ein Schock für die ganze Gemeinde.“ (Damien Castelin, Bürgermeister von Péronne-en-Mélantois gegenüber France 3)

    Das Kindermädchen versuchte dazwischen zu gehen
    Der Angriff ereignete sich gegen 17.30 Uhr ganz in der Nähe des Bürgermeisteramts dieser kleinen Gemeinde im Norden mit knapp 1.000 Einwohnern. Feuerwehrsanitäter von Templeuve und Lesquin waren vor Ort, ebenso die Gendarmerie von Baisieux. Zum Zeitpunkt des Unglücks war das Kind, das sich in seinem Kinderwagen befand, mit seinem Kindermädchen unterwegs. Diese wollte dazwischen gehen und den bissigen Hund vertreiben. Auch sie wurde verletzt. Das Kindermädchen erlitt Verletzungen und einen Schock und wurde ins Krankenhaus von Lesquin eingeliefert.

    Der Rottweiler, der keinen Maulkorb trug, war aus dem Haus seiner Halter entlaufen, „als sein junges Frauchen einer Freundin die Tür öffnete“, berichtete Damien Castelin, der Bürgermeister von Péronne-en-Mélantois, und versicherte, dass die Stadtverwaltung den Besitzern des Hundes eine Genehmigung zur Haltung ausgestellt habe.

    Der Hund wurde von der Gendarmerie eingefangen und soll jetzt, wie gesetzlich vorgeschrieben, eingeschläfert werden.

  • Stiche mit Impfspritzen in Nachtclubs: Mehrere polizeiliche Untersuchungen eingeleitet

    Stiche mit Impfspritzen in Nachtclubs: Mehrere polizeiliche Untersuchungen eingeleitet

    In mehreren Städten Frankreichs berichten Jugendliche, dass sie in Nachtklubs Opfer von Stichen mit Injektionsspritzen geworden sind. Alle beschreiben einen Kontrollverlust, Unwohlsein oder manchmal auch Gedächtnisverlust. Es wurden polizeiliche Untersuchungen eingeleitet.

    Was geschah am Wochenende vom 15. bis 17. April in mehreren Grenobler Nachtclubs? Neun Personen, sechs Frauen und drei Männer im Alter von 17 bis 23 Jahren, haben Anzeige erstattet. Alle erzählen dieselbe Geschichte, so wie die 20-jährige Zoé. „Ich war drinnen, und plötzlich fühlte ich mich sehr schlecht. (…) Ich hatte keine Kraft mehr in den Beinen, ich bin hingefallen“, berichtet sie dem Sender France 3. Am nächsten Tag stellte ihr Arzt eine Einstichstelle an ihrem Körper fest. Die junge Frau erstattete einige Stunden später Anzeige.

    Sich so schnell wie möglich auf der Polizeiwache melden
    Bisher ist keine(r) der betroffenen Jugendlichen auch Opfer eines Raubüberfalls oder eines sexuellen Übergriffs geworden. In ganz Frankreich wurden inzwischen mindestens 60 ähnliche Fälle bekannt. Innerhalb von weniger als zwei Monaten gab es 43 Opfer. Ein Opfer wurde sofort nach einem Schwächeanfall in die Notaufnahme eingeliefert, aber es war bereits zu spät, um die injizierte Substanz zu erkennen. Die Polizei appelliert an die Opfer, sich bei einem Überfall so schnell wie möglich auf der nächstgelegenen Polizeiwache zu melden, da die Substanz nur kurze Zeit im Körper nachweisbar ist.

  • Covid-19: Mann in Spanien verhaftet, nachdem er 22 Menschen infiziert hat

    Covid-19: Mann in Spanien verhaftet, nachdem er 22 Menschen infiziert hat

    Ein Mann wurde auf Mallorca, Spanien, verhaftet, nachdem er mindestens 22 Menschen mit Covid-19 infiziert hatte. Ein Mann aus Mallorca wurde unter dem Vorwurf der Körperverletzung verhaftet, nachdem er mindestens 22 Menschen mit Covid-19 infiziert hatte, indem er zur Arbeit und ins Fitnessstudio ging, obwohl er Anzeichen einer Infektion zeigte, gab die Polizei auf der spanischen Insel am Samstag, dem 24. April bekannt. Die Polizei hatte Ende Januar nach einem Ausbruch der Krankheit in der Stadt Manacor eine Untersuchung eingeleitet, nachdem berichtet worden war, dass ein Angestellter „infiziert war, aber seine Krankheit verheimlicht hatte“, heißt es in einer Erklärung der Polizei. Einige Tage bevor der Ausbruch entdeckt wurde, begann der Mann Symptome zu zeigen, was bei seinen Arbeitskollegen Besorgnis auslöste. Er wollte jedoch nicht nach Hause gehen und ging am Ende des Tages zu einem PCR-Test. Ohne das Ergebnis abzuwarten, kehrte er am nächsten Tag zur Arbeit zurück und ging auch in…

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