Schlagwort: Körper

  • Wenn das Wetter Achterbahn fährt: Was Temperatursprünge mit unserem Körper machen

    Wenn das Wetter Achterbahn fährt: Was Temperatursprünge mit unserem Körper machen

    Vor wenigen Tagen noch schweißtreibende Hitze, nun Regen, Gewitter und Temperaturen, die teilweise um fast 20 Grad niedriger liegen. Der Wetterumschwung Anfang Juni hat viele Menschen überrascht. Während die warme Kleidung wieder aus dem Schrank geholt wird, die man eigentlich schon für den Herbst aussortiert hatte, stellt sich eine andere Frage: Wie kommt unser Körper mit solchen abrupten Veränderungen zurecht? Die Antwort lautet: nur mit Mühe. Der menschliche Organismus arbeitet ständig daran, seine Kerntemperatur bei rund 37 Grad zu halten. Diese Fähigkeit zur sogenannten Thermoregulation zählt zu den wichtigsten Funktionen des Körpers. Doch sie kostet Energie – und genau hier beginnt das Problem, wenn die Temperaturen innerhalb weniger Tage extreme Ausschläge zeigen. Nach einer Woche mit sommerlicher Hitze hatte sich der Körper bereits auf warme Bedingungen eingestellt. Die Blutgefäße erweiterten sich, um überschüssige Wärme abzugeben, die Schweißproduktion lief auf Hochtouren und …

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  • Schockierender Fehler: Familie steht vor falschem Leichnam in der Leichenhalle

    Schockierender Fehler: Familie steht vor falschem Leichnam in der Leichenhalle

    Ein unfassbarer Vorfall erschüttert eine Familie aus Frankreich: Als sie sich auf die Beerdigung ihres verstorbenen Vaters vorbereiteten, mussten sie feststellen, dass sein Leichnam spurlos verschwunden war. Stattdessen wurde ein Fremder für die Totenwaschung vorbereitet. Der Grund? Eine fatale Verwechslung in der Leichenhalle – mit weitreichenden Konsequenzen.

    Ein letzter Abschied, der zum Albtraum wird

    Ibrahima Traoré, 67 Jahre alt, verstarb am 2. März im Centre hospitalier sud francilien in Corbeil-Essonnes. Seine Familie wollte ihn in seinem Heimatland Mali beisetzen lassen. Alles war organisiert: Am 10. März sollte die traditionelle rituelle Waschung stattfinden, einen Tag später sollte der Leichnam nach Bamako überführt werden.

    Doch als die Söhne von Ibrahima an jenem Morgen den Raum betraten, traf sie der Schock. Der Körper auf der Bahre war nicht der ihres Vaters. „Sie waren traumatisiert, weil sie einen Fremden vor sich sahen“, erzählt Awa, die Tochter des Verstorbenen.

    Während die Familie noch fassungslos war, suchte das Personal nach Antworten. Kurz darauf die erschütternde Nachricht: Ibrahima war bereits am Freitag nach Dakar, Senegal, überführt und dort beerdigt worden – irrtümlicherweise.

    „Sie haben Papa in Dakar begraben“

    Awa war gerade auf dem Weg zur Leichenhalle des Krankenhauses, als ihre Brüder sie anriefen. „Sie sagten: ‚Sie haben Papa in Dakar begraben. Sie haben den falschen Körper geschickt.‘ Ich habe geschrien und wäre fast mit dem Auto verunglückt.“

    Doch es kam noch schlimmer. Die Familie konnte nicht fassen, dass dieser Irrtum nicht einmal durch einfache Identitätskontrollen aufgefallen war. „Sie haben sich einfach zwischen zwei Schwarzen vertan. Hätten sie bei zwei Männern namens Dupont auch so nachlässig gehandelt?“, fragt Awa fassungslos. „Mein Vater war groß und kahl, der andere Mann war klein und hatte viele Haare. Wie konnte das niemand bemerken?“

    Die muslimischen Bestatter, die die rituelle Waschung durchführen sollten, bestätigen: Der Leichnam trug nicht einmal ein Identifikationsband. Nordine Ghilli, der Leiter der zuständigen Bestattungsfirma, ist empört: „Es gibt Sicherheitsmechanismen, um so etwas zu verhindern. Normalerweise muss ein Angehöriger den Verstorbenen vor der Einbettung identifizieren. Dass es trotzdem passiert ist, ist unfassbar.“

    Krankenhaus gesteht Fehler ein – aber bleibt vage

    Das Krankenhaus hat die Verwechslung mittlerweile eingeräumt. In einer Stellungnahme vom 10. März erklärte die Klinikleitung, dass sie „die volle Verantwortung übernimmt“ und „alles daransetzt, den Vorfall so schnell wie möglich zu korrigieren“. Eine interne Untersuchung sei eingeleitet worden.

    Was jedoch nicht beantwortet wurde: Wie konnte die Familie des anderen Verstorbenen den Irrtum nicht bemerken? War niemand von ihnen bei der Beerdigung dabei? Gab es keine behördliche Kontrolle beim Verschließen des Sarges?

    Die offenen Fragen lassen die Traorés nicht zur Ruhe kommen.

    „Er verdient seinen Frieden“

    Jetzt steht für die Familie nur noch eines im Vordergrund: den Leichnam von Ibrahima zurückzuholen. Eine Exhumierung in Dakar ist unausweichlich. „Der Gedanke bricht mir das Herz, aber wir haben keine Wahl“, sagt Awa unter Tränen. „Meine Mutter muss sich verabschieden können.“

    Doch der emotionale Schmerz wird von einer tiefen Wut begleitet. Die Familie erwägt rechtliche Schritte. „Wir können das nicht einfach hinnehmen. Unser Vater hat sein Leben lang hart gearbeitet, 23 Jahre lang in Rungis im Fleischviertel, nachts, bei Kälte, bis sein Herz versagte. Und jetzt kann er nicht einmal in Frieden ruhen?“

    Ein letzter Abschied sollte eine tröstende Zeremonie sein – doch für die Familie Traoré wurde er zum Albtraum. Jetzt kämpfen sie nicht nur um die Rückkehr ihres geliebten Vaters, sondern auch um Gerechtigkeit.

    Catherine H.

  • Verschmutzung durch Plastik: Mikroplastik in den Lungen lebender Menschen gefunden

    Verschmutzung durch Plastik: Mikroplastik in den Lungen lebender Menschen gefunden

    Britische Forscher melden, Mikroplastikpartikel in Teilen der Lunge nachgewiesen zu haben. Den Wissenschaftlern gelang es, zwölf verschiedene Arten von Plastik zu identifizieren. Sie sind in den Ozeanen, auf unseren Tellern und sogar in den Seen der Pyrenäen zu finden: Mikroplastik ist überall. Diese winzigen Plastikpartikel, die mit bloßem Auge nicht sichtbar sind, dringen sogar in unseren Körper ein: In einer Studie, die am Dienstag, dem 29. März auf der wissenschaftlichen Website Science of the Total Environment veröffentlicht wurde, meldet ein Forscherteam aus Hull (Großbritannien), dass es in der menschlichen Lunge Mikroplastik nachgewiesen hat. Die Forscher entnahmen Lungengewebe von lebenden Personen, die kurz vor einem chirurgischen Eingriff standen. Die Studie zeigt, dass 11 der 13 entnommenen Lungengewebeproben Mikroplastik enthielten, das etwa 0,003 Millimeter groß war. Die Forscher identifizierten zwölf verschiedene Arten von Mikroplastik, die unter anderem von Polyethylen…

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