Schlagwort: Koalition

  • Polen: Nationalist Karol Nawrocki wird Präsident

    Polen: Nationalist Karol Nawrocki wird Präsident

    Am 1. Juni 2025 hat Polen einen neuen Präsidenten gewählt – und die politische Landschaft damit kräftig durchgeschüttelt. Karol Nawrocki, ein 42-jähriger Historiker mit nationalkonservativem Profil, setzte sich mit hauchdünnem Vorsprung von 50,89 Prozent gegen den pro-europäischen Amtsanwärter Rafał Trzaskowski durch. Ein Wahlausgang, der so knapp war, dass er wie mit dem Lineal gezogen scheint – und dennoch reicht, um das Land vor eine Herausforderung zu stellen.


    Der Historiker, der plötzlich Geschichte schreibt

    Vor einem Jahr kannten ihn nur wenige außerhalb konservativer Kreise. Heute ist Karol Nawrocki der Präsident eines der einflussreichsten Länder Osteuropas. Ein klassischer Polit-Aufsteiger war er nie: Zunächst Leiter des Museums des Zweiten Weltkriegs in Danzig, später Präsident des Instituts für Nationales Gedenken – stets mit einem Hang zur historischen Selbstvergewisserung und einem ausgeprägten Nationalstolz.

    Sein Wahlkampfslogan „Polen zuerst, die Polen zuerst“ war keine hohle Phrase, sondern Programm. Er sprach denjenigen aus dem Herzen, die sich vom politischen Establishment übergangen fühlen – besonders auf dem Land und in kleineren Städten. Nawrocki versprach klare Kante: Weniger Brüssel, mehr Warschau. Weniger Elite, mehr Volk. Und: ein strengerer Umgang mit Migranten, insbesondere mit Geflüchteten aus der Ukraine.


    Ein Präsident, der Tusk das Regieren schwer machen dürfte

    Wer glaubt, das polnische Präsidentenamt sei nur repräsentativ, täuscht sich gewaltig. Der Präsident hat das letzte Wort – durch sein Vetorecht. Und Nawrocki könnte davon kräftig Gebrauch machen. Premierminister Donald Tusk, der eine liberale Koalition anführt, dürfte seine liebe Mühe haben, mit dem neuen Staatschef zusammenzuarbeiten.

    Gerade bei Themen wie Justizreform, Gleichstellung oder Migrationspolitik könnten bald Blockaden entstehen. Nawrocki hat deutlich gemacht, dass er vieles rückgängig machen will, was Tusk aufgebaut hat. Die Frage, ob er Polen von Europa entfremden oder nur eigenständiger positionieren will, bleibt offen – doch die ersten Signale sind eindeutig.

    Er wolle, so sagte Nawrocki kürzlich, „die Zusammenarbeit mit konservativen Staatschefs wie Viktor Orbán oder Donald Trump intensivieren“. Das klingt mehr nach einer Achse der Nationalisten als nach europäischem Schulterschluss.


    Zwei Welten, ein Land

    Die Wahl hat tiefe Gräben offengelegt. Während junge, urbane Wähler mehrheitlich für Trzaskowski stimmten, fanden Nawrockis Botschaften in ländlichen Regionen und bei älteren Generationen breite Zustimmung. Polen ist ein Land der Gegensätze geworden – zwischen Moderne und Tradition, zwischen Westbindung und Nationalstolz.

    In Warschau, Krakau und Danzig herrscht Entsetzen. In Olsztyn, Rzeszów oder in den Karpaten dagegen feiern Menschen den „Sieg des echten Polen“. Man fühlt sich erinnert an andere Gesellschaften, die zunehmend gespalten sind – ob USA, Frankreich oder Ungarn. Die Frage ist: Wie lange hält ein Land das aus, ohne daran zu zerbrechen?


    Zwischen Hoffnung und Unsicherheit

    Mit Karol Nawrocki an der Spitze beginnt ein neues Kapitel – ein Kapitel, das viele mit Sorge, manche mit Hoffnung lesen. Der Präsident verspricht, Polen wieder näher an seine „wahren Wurzeln“ zu führen. Doch was bedeutet das für Rechtsstaatlichkeit, Medienfreiheit oder Minderheitenschutz?

    Brüssel wird ganz genau hinschauen. Denn in Nawrockis bisherigen Äußerungen klang durch, dass die EU nicht länger als „oberste Instanz“ für Polen gelten soll. Der Tonfall dürfte schärfer werden, der Dialog komplizierter.

    Ob Nawrocki jedoch wirklich gestalten oder hauptsächlich blockieren wird, zeigt sich erst in den nächsten Monaten. Klar ist: Sein Wahlsieg war kein Zufall, sondern Ausdruck eines tiefen Wandels in der polnischen Gesellschaft. Und dieser Wandel lässt sich nicht einfach wegmoderieren.


    Ein Präsident, der gestern noch Außenseiter war, heute das höchste Amt bekleidet und morgen das Schicksal Europas mitbestimmen könnte – das ist keine alltägliche Geschichte.

    Oder, um es salopp zu sagen: Die polnische Politik hat einen ordentlichen Satz gemacht – und niemand weiß genau, wohin die Reise geht.

    Von C. Hatty

  • Macron im Kreuzfeuer: PCF fordert Koalitionsbildung in der Nationalversammlung

    Macron im Kreuzfeuer: PCF fordert Koalitionsbildung in der Nationalversammlung

    „Nicht Macron, sondern die Nationalversammlung muss die Lösung finden!“ In einer angespannten politischen Lage wirft Léon Deffontaines, Sprecher der Französischen Kommunistischen Partei (PCF), Emmanuel Macron vor, seine Aufgaben nicht richtig wahrzunehmen. Deffontaines meint, es sei nicht die Aufgabe des Präsidenten, eine Koalition in der Nationalversammlung zu formen, sondern die der dort vertretenen Parteien. Die verzögerte Ernennung des Premierministers Noch immer wartet Frankreich auf die Ernennung eines neuen Premierministers. Fast sechs Wochen nach den vorgezogenen Parlamentswahlen zögert Emmanuel Macron mit der Entscheidung. Für Deffontaines ist klar: Sollte Macron sich weigern, Lucie Castets, die von der Linken für das Amt vorgeschlagen wird, zu nominieren, würde das eine der größten demokratischen Täuschungen der Fünften Republik darstellen. Treffen im Élysée Am Freitag sollen die Gespräche zwischen Macron und den Parteiführern sowie den Vorsitzenden der Parlamentsfraktionen b…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Sollte Frankreich eine Koalition nach deutschem Vorbild anstreben?

    Sollte Frankreich eine Koalition nach deutschem Vorbild anstreben?

    Nach den letzten Parlamentswahlen erlebt Frankreichs politisches System einige Herausforderungen, die eine Diskussion über mögliche Reformen, einschließlich der Einführung eines Koalitionssystems nach deutschem Vorbild, angestoßen haben. Doch ist dies wirklich der richtige Weg für das Land? Die aktuelle politische Landschaft in Frankreich Frankreich verfügt über ein semipräsidentielles System, das sich deutlich von der deutschen parlamentarischen Demokratie unterscheidet. Der französische Präsident besitzt weitreichende Exekutivbefugnisse und spielt eine zentrale Rolle in der Regierung. Die Nationalversammlung und der Senat kontrollieren zwar die Regierung und verabschieden Gesetze, doch bei Uneinigkeit kann die Nationalversammlung den Senat überstimmen. Parteienbündnisse sind in Frankreich keine Seltenheit, aber formale Koalitionen, wie man sie aus Deutschland kennt, sind eher die Ausnahme. Wahltrends und politische Zersplitterung Die jüngsten Wahlergebnisse zeigen eine starke Fragmen…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Kohabitation: Ein französisches Dilemma im Vergleich mit Deutschland

    Kohabitation: Ein französisches Dilemma im Vergleich mit Deutschland

    Frankreich und Deutschland teilen viele historische, kulturelle und politische Gemeinsamkeiten. Doch in einem Punkt unterscheiden sie sich grundlegend: der Regierungsführung. Während Deutschland durch sein föderales System und die wechselnden Koalitionen Stabilität gewährleistet, erlebt Frankreich regelmäßig die Herausforderungen der „Kohabitation“. Doch was bedeutet Kohabitation eigentlich und warum ist sie in Frankreich ein solches Dilemma?

    Kohabitation in Frankreich: Ein Spannungsverhältnis

    Unter Kohabitation versteht man in Frankreich die politische Konstellation, bei der der Präsident und der Premierminister unterschiedlichen politischen Lagern angehören. Diese Situation entsteht, wenn das Parlament von einer anderen politischen Partei dominiert wird als diejenige, die den Präsidenten stellt. Das Resultat? Eine geteilte Exekutive und oft auch ein politisches Patt.

    Ein Beispiel: 1997 bis 2002 erlebte Frankreich die dritte Kohabitation. Präsident Jacques Chirac, ein Gaullist, musste mit Premierminister Lionel Jospin, einem Sozialisten, zusammenarbeiten. Dies führte zu einem ständigen Machtkampf und Kompromissen, die weder den Präsidenten noch die Regierungsmehrheit vollkommen zufrieden stellten.

    Kohabitation fordert Flexibilität und Kompromissbereitschaft, was in der oft konfrontativen französischen Politik nicht immer einfach ist. Doch warum ist diese Situation in Frankreich so problematisch?

    Das Präsidialsystem Frankreichs

    Frankreichs politisches System ist eine Mischung aus parlamentarischer und präsidialer Demokratie. Der Präsident hat weitreichende Befugnisse und spielt eine zentrale Rolle in der Politik. Während der Premierminister und die Regierung für die täglichen Angelegenheiten zuständig sind, behält der Präsident das letzte Wort in Fragen der nationalen und internationalen Politik. Bei einer Kohabitation jedoch muss er sich mit einem Premierminister auseinandersetzen, der möglicherweise eine völlig andere politische Agenda verfolgt.

    Deutschland: Die Kunst der Koalition

    Im Gegensatz dazu hat Deutschland die Koalitionsregierungen nahezu perfektioniert. Hier ist es die Norm, dass keine einzelne Partei die absolute Mehrheit im Bundestag erreicht. Daher bilden Parteien Koalitionen, um eine Regierungsmehrheit zu sichern. Dies erfordert von Beginn an Verhandlungen und Kompromisse, was langfristig zu einer stabilen und konsensualen Politik führt.

    Ein prominentes Beispiel: Die Große Koalition, bestehend aus der CDU/CSU und der SPD, führte Deutschland von 2013 bis 2021 durch zahlreiche Krisen. Diese Koalition zeigte, wie Parteien trotz unterschiedlicher Ideologien zusammenarbeiten können, um das Land effektiv zu regieren.

    Unterschiede und Gemeinsamkeiten

    Während Kohabitation und Koalition auf den ersten Blick ähnlich erscheinen, unterscheiden sie sich grundlegend in ihrer Natur und ihren Auswirkungen. Eine Koalition in Deutschland ist das Ergebnis von Verhandlungen und wird bewusst angestrebt, um Stabilität zu gewährleisten. Eine Kohabitation in Frankreich hingegen ist oft ein ungewolltes Ergebnis von Wahlen und führt zu einem Spannungsverhältnis innerhalb der Exekutive.

    Warum funktioniert das deutsche System besser? Einer der Hauptgründe liegt in der politischen Kultur. Deutsche Parteien sind daran gewöhnt, Kompromisse einzugehen und gemeinsam Lösungen zu finden. In Frankreich hingegen ist die Politik oft persönlicher und konfrontativer, was Kompromisse erschwert.

    Könnte Frankreich von Deutschlands Modell lernen? Vielleicht. Eine stärkere Kultur der Zusammenarbeit und des Kompromisses könnte helfen, die Spannungen während einer Kohabitation zu verringern. Doch es bleibt die Frage: Wollen die Franzosen ihr Präsidialsystem wirklich ändern?

    Die Antwort liegt möglicherweise in einer Balance. Frankreich könnte von Deutschlands Konsenskultur profitieren, ohne seine eigene politische Identität aufzugeben. Vielleicht erleben wir in Zukunft eine neue Form der Kohabitation – eine, die weniger von Machtkämpfen und mehr von Zusammenarbeit geprägt ist.

    In der Zwischenzeit bleibt die Kohabitation ein spannendes Kapitel der französischen Politik – ein Kapitel, das zeigt, wie komplex und herausfordernd Demokratie sein kann. Während Deutschland mit seinen Koalitionen Stabilität und Kontinuität bietet, bleibt Frankreichs Kohabitation ein Symbol für die Dynamik und den ständigen Wandel in der Politik. Wer weiß, vielleicht inspirieren sich die beiden Länder gegenseitig zu neuen Wegen der politischen Zusammenarbeit – ein Gedanke, der Europa insgesamt stärken könnte.

    Es grüßt die Redaktion von Nachrichten.fr!

  • Emmanuel Macron will mit Sozialisten und Umweltschützern konstruktiv zusammenzuarbeiten

    Emmanuel Macron will mit Sozialisten und Umweltschützern konstruktiv zusammenzuarbeiten

    „Ich stelle fest, dass es uns bisher gelungen ist, Gesetzestexte mit den einen und den anderen, mit der Rechten oder der Linken durchzubringen“, betonte der Staatschef in einem Interview mit dem Wochenmagazin „Challenges“. Emmanuel Macron, der nach wie vor auf der Suche nach einer absoluten Mehrheit in der Nationalversammlung ist, erklärte sich in einem Interview mit dem Wochenmagazin „Challenges“, das am Mittwoch, 10. Mai, veröffentlicht wurde, dazu bereit, mit der Sozialistischen Partei und Europe Ecologie-Les Verts zusammenzuarbeiten, wenn diese sich „konstruktiv“ zeigen, genauso wie mit Les Républicains (LR). Auf die Frage nach der Möglichkeit einer „Koalition nach deutschem Vorbild“, um bis 2027 ruhiger weiter regieren zu können, antwortete der Staatschef, er sei „nicht verantwortlich für das, was die Oppositionen bereit sind zu tun oder nicht zu tun“. „Sie haben zwei regierungsfähige Parteien auf der linken Seite, die Sozialisten (PS) und die Grünen (EELV). Sie haben die Wahl get…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Politik: Koalitionen – ein Modell, das in vielen europäischen Ländern gelebt wird

    Politik: Koalitionen – ein Modell, das in vielen europäischen Ländern gelebt wird

    Die Entscheidung für eine Koalition wäre in Frankreich ein Novum, doch andere europäische Nachbarn leben dieses Modell bereits seit Jahrzehnten. Der Journalist François Beaudonnet erläutert das Thema auf dem Sender France 3. Eine Koalition zu bilden, um regieren zu können, wäre in Frankreich ein Novum. In 19 Ländern der Europäischen Union ist es jedoch gängige Praxis. Die Deutschen zum Beispiel praktizieren die Kunst des politischen Kompromisses seit vielen Jahren. „In Deutschland nehmen sich die politischen Parteien nach den Wahlen Zeit, um eine Koalition zu bilden. Derzeit ist es eine sogenannte ‚Ampelkoalition‘, was sich auf die Farben der drei Parteien bezieht, aus denen sie sich zusammensetzt“, erklärte der Journalist François Beaudonnet am Mittwoch, dem 22. Juni, in der Sendung 19/20 auf France 3. Eine Regierung der nationalen Einheit in ItalienDie Koalition in Deutschland hat „einen Regierungsvertrag unterzeichnet“, erklärt der Journalist und fügt hinzu: „Das ist ein Dokument, d…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Emmanuel Macron wünscht sich eine „Regierung der nationalen Einheit“…

    Emmanuel Macron wünscht sich eine „Regierung der nationalen Einheit“…

    Der kommunistische Abgeordnete Fabien Roussel, der am Dienstag, dem 21. Juni im Rahmen von Emmanuel Macrons umfangreichen Bemühungen, die Blockade der Nationalversammlung zu überwinden, in den Elysée-Palast eingeladen wurde, berichtete, dass der Staatschef die Bildung einer „Regierung der nationalen Einheit“ „in Betracht zieht“. Emmanuel Macron „erwägt“ die Bildung einer „Regierung der nationalen Einheit“, um „Wege aus der politischen Situation“ in der Nationalversammlung zu finden, in der er keine absolute Mehrheit mehr erreichen konnte. Das sagte der PCF-Abgeordnete Fabien Roussel am Dienstag, dem 21. Juni, auf dem sender LCI. https://twitter.com/2022Elections/status/1539332503055618048 Doch was kann man unter einer „Regierung der nationalen Einheit“ verstehen? Eine Regierung der nationalen Einheit ist ein politisches System, das alle oder eine Mehrheit der sogenannten „Regierungsparteien“ eines Landes vereint. Der Begriff „Regierungspartei“ bezeichnet eine politische Einheit, die wi…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Mélenchons „La France Insoumise“ und „Europe Ecologie-Les Verts“ schliessen Wahlabkommen

    Mélenchons „La France Insoumise“ und „Europe Ecologie-Les Verts“ schliessen Wahlabkommen

    Parlamentswahlen: Auch zwischen der Sozialistischen Partei, der Kommunistischen Partei und La France Insoumise von Jean-Luc Mélenchon sollen die Verhandlungen am Montag wieder aufgenommen werden. Nach tagelangen Diskussionen haben La France Insoumise (LFI) und Europe Ecologie-Les Verts (EELV) in der Nacht von Sonntag, dem 1. Mai, auf Montag, den 2. Mai, eine Vereinbarung für die Parlamentswahlen unter dem Banner einer „Neuen ökologischen und sozialen Volksunion“ getroffen. Rund 100 der insgesamt 577 Wahlkreise sind demnach für Kandidaten der Grünen reserviert, in Erwartung möglicher weiterer Bündnisse mit der Sozialistischen Partei (PS) und der Kommunistischen Partei (PCF). Drei Wochen nach der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen und dem Ausscheiden von Jean-Luc Mélenchon „wegen 420.000 Stimmen“, wie es der Ex-Kandidat am Sonntag formulierte, gelingt es La France Insoumise somit, nach Génération.s am Donnerstag ein zweites Abkommen mit einer linken Partei zu schließen. Ermöglicht w…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…