Schlagwort: koalition der freiwilligen

  • Macron verurteilt russische Luftangriffe: Europas Suche nach einer Friedensstrategie in der Ukraine geht weiter

    Macron verurteilt russische Luftangriffe: Europas Suche nach einer Friedensstrategie in der Ukraine geht weiter

    Inmitten einer neuen Eskalation im Ukraine-Krieg hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron die jüngsten russischen Angriffe auf ukrainische Städte scharf kritisiert und der Führung in Moskau vorgeworfen, „die Fortsetzung des Krieges bewusst zu betreiben“. Die Erklärung erfolgte am Samstagabend während einer Videokonferenz mit mehreren europäischen Spitzenpolitikern und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Schauplatz für Macrons Stellungnahme war Kanada, von wo er weiter in die USA reist, um dort Gespräche mit Donald Trump zu führen. Macrons Äußerungen fielen in eine Phase intensiver diplomatischer Abstimmungen unter westlichen Verbündeten – und spiegeln zugleich eine strategische Neupositionierung Frankreichs im Hinblick auf eine mögliche künftige Friedensordnung für die Ukraine wider. Ein Angriff mit Hunderten Drohnen – und eine klare Botschaft Die russischen Streitkräfte hatten in der Nacht von Freitag auf Samstag eine erneute massive Angriffswelle gegen die Ukraine gest…

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  • Angriffe trotz Friedensgesprächen – neue Eskalation zwischen Russland und der Ukraine

    Angriffe trotz Friedensgesprächen – neue Eskalation zwischen Russland und der Ukraine

    Während Diplomaten an Verhandlungstischen sitzen und um Formulierungen für ein mögliches Ende des Krieges ringen, brennen in der Ukraine erneut Energieanlagen – zerstört von russischen Marschflugkörpern. In der Nacht zum Dienstag, dem 25. November, erlebten die Frontlinien im Osten Europas eine neue Eskalation. Und das ausgerechnet inmitten zäher Friedensgespräche, die allerdings bisher kaum als solche zu erkennen sind.

    Die Szenen gleichen einem Spiegelbild der vergangenen Monate – nur intensiver.

    Russland und die Ukraine lieferten sich eine weitere massive Angriffsnacht: Kiew wurde erneut zur Zielscheibe russischer Raketen, während ukrainische Drohnen in Rostow und auf der Krim zuschlugen. Laut russischem Verteidigungsministerium waren es etwa 250 Drohnen, die ins Landesinnere eindrangen – allerdings ohne große Schäden zu verursachen.

    Umgekehrt schlugen russische Raketen gezielt in ukrainische Infrastruktur ein: Stromwerke, Umspannstationen, Energiezentralen. Die Hauptstadt wurde dabei ebenso getroffen wie strategische Punkte entlang der Front. Die klare Botschaft: Dieser Krieg lässt sich noch nicht mit Gesprächsrunden beenden.

    Friedensplan? Eher ein diplomatisches Tauziehen

    Dabei könnte man meinen, dass Frieden in greifbarer Nähe liegt. Tatsächlich aber zeigt der Verlauf der Verhandlungen: Der Weg dorthin ist noch lang – und voller Stolperfallen. Der jüngste Vorschlag aus Washington, maßgeblich geprägt durch Donald Trump, wurde von Moskau unterstützt, aber von Kiew und Brüssel scharf zurückgewiesen. Zu nah an russischen Forderungen, zu wenig Schutz für die Ukraine.

    Die Gegenofferte – ein europäischer Alternativplan – stößt in Moskau auf taube Ohren. „Nicht konstruktiv“, heißt es aus dem Kreml. Ein klassisches diplomatisches Patt. Während US-Außenminister Marco Rubio immerhin von „signifikanten Fortschritten“ spricht, verhärtet sich die russische Position – begleitet von neuen Bombenangriffen.

    Kann man unter diesen Bedingungen überhaupt noch glaubhaft von Friedensverhandlungen sprechen?

    Die „Koalition der Freiwilligen“ formiert sich neu

    Europa gibt sich derweil kämpferisch – zumindest rhetorisch. Im westlichen Paris-Vorort Mont-Valérien, Sitz der sogenannten „Koalition der Freiwilligen“, rückt man enger zusammen. Diese internationale Allianz wurde vor acht Monaten gegründet, um der Ukraine militärisch wie politisch zur Seite zu stehen – jetzt tagt sie zum zweiten Mal.

    Frankreich, Großbritannien, Japan, Australien, Kanada – mehr als 30 Staaten sind dabei. Aber der Schulterschluss ist brüchig. Nicht jeder will mitziehen, wenn es um konkrete militärische Präsenz geht. Truppen zu Lande, in der Luft, zur See? Frankreich und Großbritannien sind bereit. Deutschland und Polen hingegen zögern – und warten ab, wie sich die USA positionieren. Eine Haltung, die von manchem als zögerlich, von anderen als vorsichtig bezeichnet wird.

    Im Zentrum der aktuellen Gespräche: Sicherheitsgarantien für die Zeit nach dem Krieg. Denn dass Russland wieder angreifen könnte – diese Sorge teilt man inzwischen fast einstimmig. Die Idee, der Ukraine eine Art „Schutzschild“ zu bieten, sobald die Waffen schweigen, gewinnt an Boden. Doch wie dieser Schild aussehen soll, darüber gehen die Meinungen weit auseinander.

    Macron warnt vor einem „Signal der Schwäche“

    Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ließ am Dienstagmorgen aufhorchen. Im Interview mit RTL sprach er von einem „großen Risiko“: Man dürfe die Ukraine nicht fallenlassen – denn das würde nicht nur Kiew schwächen, sondern die gesamte europäische Sicherheitsarchitektur. Eine Absage an Passivität – und ein Seitenhieb gegen jene, die zögern, Verantwortung zu übernehmen.

    Macrons Worte lassen keinen Zweifel: Er sieht den Ukraine-Krieg nicht als isolierten Konflikt, sondern als Prüfstein für die Verteidigungsfähigkeit Europas. Russland, so seine Warnung, wolle wieder eine imperiale Großmacht werden – und teste die Entschlossenheit des Westens.

    Zwischen Front und Friedenshoffnung

    Während sich Staatschefs beraten, Drohnen fliegen und diplomatische Notizen hin- und hergeschickt werden, bleibt das Leid der Zivilbevölkerung ungebrochen. In Kiew gehen die Sirenen, Menschen suchen Schutz in U-Bahn-Schächten, Energie fällt aus, Heizungen bleiben kalt. Der Winter bricht an, und mit ihm die nächste humanitäre Krise.

    Die Welt schaut zu – und fragt sich: Wann endet dieser Krieg?

    Vielleicht lautet die ehrlichere Frage: Wie lange kann und darf der Frieden noch warten?

    Autor: C.H.

  • Neue Fronten, alte Versprechen: Frankreichs strategischer Schulterschluss mit der Ukraine

    Neue Fronten, alte Versprechen: Frankreichs strategischer Schulterschluss mit der Ukraine

    Inmitten eines sich zuspitzenden Krieges hat der französische Präsident Emmanuel Macron am Sonntag, dem 7. September 2025, ein ausführliches Telefongespräch mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj geführt. Anlass war ein massiver russischer Luftangriff auf Kiew, bei dem unter anderem das Regierungsviertel der ukrainischen Hauptstadt getroffen wurde. Die Konversation der beiden Staatschefs unterstreicht nicht nur Frankreichs andauernde politische und militärische Unterstützung für die Ukraine, sondern auch eine geopolitische Neuverortung Europas – weg von strategischer Ambiguität, hin zu klarer sicherheitspolitischer Positionierung. Eskalation in der Ukraine: Der Krieg kennt keine Pause Russlands jüngste Angriffswelle vom 5. September zielte mit Präzisionsraketen auf strategische Infrastrukturen, darunter das Regierungsgebäude in Kiew. Laut ukrainischen Quellen handelte es sich um einen der massivsten Angriffe seit Beginn der Invasion im Februar 2022. Der symbolische Ge…

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