Schlagwort: kindeswohl

  • Wenn aus Liebe ein Rechtsstreit wird – Der Fall Adriana Karembeu und die Eskalation familiärer Konflikte

    Wenn aus Liebe ein Rechtsstreit wird – Der Fall Adriana Karembeu und die Eskalation familiärer Konflikte

    Es beginnt oft leise, fast unsichtbar – und endet nicht selten vor Gericht. Der Fall um Model und Moderatorin Adriana Karembeu zeigt mit beinahe schmerzhafter Klarheit, wie schnell private Spannungen in eine öffentliche Auseinandersetzung kippen können. Hinter dem juristischen Begriff der „Entziehung elterlicher Pflichten“ verbirgt sich kein abstrakter Tatbestand, sondern ein zutiefst persönlicher Konflikt zwischen zwei Menschen, die einst ein gemeinsames Leben teilten – und heute um Einfluss, Deutungshoheit und das Wohl ihres Kindes ringen. In Paris wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, ausgelöst durch eine Anzeige ihres Ex-Mannes Aram Ohanian. Der Vorwurf wiegt schwer, doch er bleibt zunächst genau das: ein Vorwurf. Ermittlungen dienen der Klärung, nicht der Vorverurteilung. Dennoch entfaltet allein ihre Existenz eine enorme Wirkung – juristisch, gesellschaftlich, emotional. Denn was auf dem Papier nüchtern klingt, ist in Wirklichkeit ein hochemotionales Geflecht aus Verletzung…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Wenn ein Spiel zur Anklage wird

    Wenn ein Spiel zur Anklage wird

    Wie Marseilles Anwälte mit einem fiktiven Brettspiel auf die Krise der Familiengerichtsbarkeit aufmerksam machen Am 13. Januar 2026 präsentierte der Anwaltsverband von Marseille eine ungewöhnliche Protestaktion: ein erfundenes Gesellschaftsspiel mit dem schlichten Titel Divorce. Die Spielschachtel erinnert an ein klassisches Brettspiel für die ganze Familie – doch was sich darin verbirgt, ist ein ebenso ironisches wie bitteres Abbild der Realität. In grellen Farben und mit zugespitzten Kartenmotiven macht das Spiel auf die massiven strukturellen Defizite im französischen Justizwesen aufmerksam – insbesondere im Bereich der Familiengerichtsbarkeit. Mit dieser Aktion schlägt die Anwaltschaft Alarm: Die Dauer familienrechtlicher Verfahren hat vielerorts ein Maß erreicht, das für Betroffene zur psychischen, sozialen und wirtschaftlichen Belastung wird.

    Ein Spiel mit Ernstcharakter Divorce ist keine käufliche Ware, sondern eine medienwirksame Parodie. Karten wie „Verlegte Anhörung“, „Schla…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Kommentar: Frohe Weihnachten – und pass auf, dass dein Geschenk dich nicht vergiftet

    Kommentar: Frohe Weihnachten – und pass auf, dass dein Geschenk dich nicht vergiftet

    Weihnachten. Das Fest der leuchtenden Kinderaugen, der warmen Herzen und der großen Versprechen. Zumindest in der Theorie. In der Praxis liegt unter dem Baum immer öfter etwas ganz anderes: billiger Plastikmüll mit Schleifchen, der schneller gefährlich als kaputt ist. Willkommen im modernen Weihnachtswunderland des E-Commerce, wo das Kindeswohl irgendwo zwischen Warenkorb und Blitzversand verloren geht.

    60 Prozent der auf manchen Plattformen verkauften Spielzeuge gelten als gefährlich. Sechzig. Nicht ein Ausrutscher, kein bedauerlicher Einzelfall, sondern ein Geschäftsmodell. Man könnte fast zynisch applaudieren: So effizient schafft es kaum jemand, Profit und Verantwortungslosigkeit zu vereinen. Und das alles pünktlich zum Fest der Liebe. Timing ist schließlich alles.

    Während Eltern noch überlegen, ob das Holzspielzeug pädagogisch wertvoll genug ist, haben andere längst entschieden: Hauptsache billig, Hauptsache schnell, Hauptsache verkauft. Ob der Plastikdrache beim Kauen giftige Stoffe freisetzt oder die Puppe in ihre Einzelteile zerbröselt wie ein Keks – geschenkt. Im wörtlichen Sinn. Schließlich klickt niemand auf „Jetzt kaufen“, um danach noch lästige Fragen zu stellen. Vertrauen ist bequemer als Nachdenken.

    Der zuständige Minister warnt, mahnt, appelliert. Die Plattformen müssten unsere Normen respektieren, heißt es. Müssen. Ein schönes Wort. Eines, das im globalen Onlinehandel ungefähr so viel Gewicht hat wie ein Wattebausch im Sturm. Denn solange Containerweise Ware ins Land rauscht und Kontrollen zur mathematischen Randnotiz werden, bleibt die Verantwortung ein wandernder Ball: zu groß für den Zoll, zu abstrakt für den Staat, zu unpraktisch für die Plattformen. Und am Ende landet sie dort, wo sie am wenigsten hingehört – bei den Eltern.

    „Seien Sie wachsam“, lautet die Empfehlung. Übersetzt heißt das: Sie dürfen die Geschenke kaufen, bezahlen, auspacken – und anschließend prüfen, ob Ihr Kind damit sicher spielen kann oder man besser gleich den Müllsack holen sollte. Frohe Bescherung.

    Dass all das ausgerechnet zu Weihnachten eskaliert, ist kein Zufall. Die Jagd nach dem schnellen Euro kennt keine Feiertage. Moralische Grenzen schon gar nicht. Das Kind staunt, der Konzern kassiert, und irgendwo bröckelt ein Stück Plastik, das eigentlich ein Lächeln sein sollte.

    Vielleicht wäre das mal ein echtes Weihnachtswunder: Spielzeug, das Kinder erfreut, ohne sie zu gefährden. Aber das wäre vermutlich zu viel verlangt. Rendite wartet schließlich nicht bis nach den Feiertagen.

    Ein Kommentar von C. Hatty

  • Ein Dorf im Schock: Vierjährige tot aufgefunden – Mutter unter Verdacht

    Ein Dorf im Schock: Vierjährige tot aufgefunden – Mutter unter Verdacht

    Manchmal kippt das Leben von einer Sekunde auf die andere in eine Albtraumversion seiner selbst. So geschehen im beschaulichen Montrottier, einem kleinen Ort in den Monts du Lyonnais, etwa 30 Kilometer nordwestlich von Lyon. Dort wurde am Montagabend, dem 17. November, eine Vierjährige tot in ihrem Zuhause aufgefunden. Ihre Mutter – die einzige Verdächtige bislang – sitzt in Polizeigewahrsam. Die Nachricht verbreitete sich in Windeseile. Und mit ihr: Fassungslosigkeit. Die ersten Fakten – ein düsteres Bild Laut ersten Ermittlungen hatte eine Nachbarin die Polizei alarmiert. Die Mutter der kleinen Tochter habe ihr gestanden, sie getötet zu haben. Als die Rettungskräfte gegen 20 Uhr eintrafen, war es zu spät. Das Kind lag leblos in der Wohnung. Die Ermittler sprechen von Erstickung – ein Befund, der Fragen aufwirft, aufwühlt und die Tragweite des Geschehens unterstreicht. Die 37-jährige Mutter wurde noch am selben Abend festgenommen. Der Fall liegt nun bei der Brigade de recherche von L’…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Wenn Schutz versagt: Der tragische Tod eines Säuglings in Sarrebourg

    Wenn Schutz versagt: Der tragische Tod eines Säuglings in Sarrebourg

    Vier Monate alt war das Kind, dessen kurzes Leben am 21. Juli 2025 in einem Krankenhaus in Nancy endete. Es starb mit einem Hämatom an der Schläfe, ein Zeichen äußerer Gewalt, die das Baby nicht überlebte. Die Eltern – 25 und 29 Jahre alt – wurden verhaftet und wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft genommen. Was bleibt, ist Entsetzen. Und die bohrende Frage: Wie konnte das passieren? Die Details, die nach und nach ans Licht kommen, werfen ein grelles Schlaglicht auf die Brüche im System des Kinderschutzes. Schon im April war das Kind wegen eines Knochenbruchs in ärztlicher Behandlung – die Eltern sprachen von einem Unfall zu Hause. Die Justiz ergriff Maßnahmen: Vom 7. April bis zum 11. Juli stand das Kind unter richterlicher Obhut. Doch dann – kaum zurück bei seiner Mutter – kam es zu dem tödlichen Vorfall. Die Autopsie bestätigt: Der Tod war kein Unglück. Es war ein Verbrechen. Der Körper des Kindes spricht eine klare Sprache. Eine Sprache, die uns alle betrifft. Die Eltern sehen s…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…