Schlagwort: Kinderschutz

  • Kinderschutz in Frankreich: Staat wegen schwerer Mängel in der Kritik

    Kinderschutz in Frankreich: Staat wegen schwerer Mängel in der Kritik

    Die französische Regierung steht wegen erheblicher Defizite im Kinderschutz unter Druck. Die unabhängige Behörde der Verteidigerin der Rechte, unter Leitung von Claire Hédon, hat in einer am Donnerstag veröffentlichten Stellungnahme mehr als 30 Empfehlungen formuliert, um gegen die „schweren Mängel“ in der Kinder- und Jugendhilfe vorzugehen. Sie fordert, dass der Staat innerhalb von vier Monaten über die Umsetzung ihrer Vorschläge Rechenschaft ablegt. Wachsende Defizite trotz wiederholter Warnungen Die Behörde stellt fest, dass sich die Lage des Kinderschutzes in Frankreich in den vergangenen Jahren weiter verschlechtert hat, trotz mehrfacher Mahnungen von Fachleuten und Justizvertretern. Besonders im Jahr 2022 hätten erstmals Jugendrichter direkt auf die gravierenden Mängel in ihren Departements hingewiesen. Ein tragisches Beispiel ist der Fall der 15-jährigen Lily, die 2023 in einem Hotel Suizid beging, nachdem sie durch die soziale Jugendhilfe dort untergebracht worden war. Ihr Schi…

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  • Influencer Michou in der Kritik: Spielwerbung sorgt für Empörung unter Eltern

    Influencer Michou in der Kritik: Spielwerbung sorgt für Empörung unter Eltern

    Die Welt der Influencer hat erneut gezeigt, wie schmal der Grat zwischen Unterhaltung und Verantwortung sein kann. Der bekannte YouTuber und Streamer Michou geriet ins Kreuzfeuer der Kritik, nachdem er ein Gesellschaftsspiel beworben hatte, das laut Eltern für Kinder völlig ungeeignet ist. Auf der V…

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  • Kinderschutz in Frankreich: Macron kündigt Hochkommissariat für Januar 2025 an

    Kinderschutz in Frankreich: Macron kündigt Hochkommissariat für Januar 2025 an

    Ein Schritt, der nicht alle Kritiker besänftigt, aber ein Signal setzt: Emmanuel Macron hat am 28. Dezember angekündigt, im Januar ein Hochkommissariat für die Belange der Kinder zu schaffen. Diese Entscheidung folgt auf Forderungen zahlreicher Kinderschutzorganisationen, die sich besorgt über das Fehlen eines spezialisierten Ministeriums im neuen Kabinett zeigten.

    Ein Hochkommissariat statt eines Ministeriums Mit der Neustrukturierung des Kabinetts von Premierminister François Bayrou entfiel der bisherige Posten eines Ministers für Familie und Kleinkinder. Auch im Aufgabenbereich des neu geschaffenen „Superministeriums“ für Arbeit, Gesundheit, Solidarität und Familie, das von Catherine Vautrin geleitet wird, findet sich der Kinderschutz nicht explizit wieder. „Der Schutz der Jüngsten bleibt ein zentrales Anliegen meines Engagements“, erklärte Macron auf der Plattform X. Um dieser Priorität gerecht zu werden, soll das Hochkommissariat eine zentrale Rolle spielen und die Arbeit in dies…

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  • Ein Tag für die Kinder der Welt: Der Tag der UNICEF

    Ein Tag für die Kinder der Welt: Der Tag der UNICEF

    Jedes Jahr erinnert der Tag der UNICEF daran, wie wichtig der Schutz, die Förderung und die Rechte von Kindern sind. In einer Welt, in der Armut, Kriege und soziale Ungleichheit Millionen von Kindern ihrer Chancen berauben, bietet dieser Tag eine dringend benötigte Gelegenheit, den Fokus auf die Schwächsten unserer Gesellschaft zu richten.

    Doch was macht diesen Tag so bedeutend? Und wie können wir ihn nutzen, um nicht nur Bewusstsein zu schaffen, sondern auch konkrete Veränderungen zu bewirken?

    Die Geschichte von UNICEF: Ein Blick zurück

    UNICEF, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, wurde im Dezember 1946 gegründet. Damals war es eine direkte Antwort auf die humanitären Katastrophen des Zweiten Weltkriegs. Millionen von Kindern in Europa und Asien litten unter Hunger, Krankheiten und Vertreibung. Die Gründung von UNICEF war ein Akt der Solidarität – eine globale Anstrengung, den Jüngsten eine Chance auf Überleben und Entwicklung zu geben.

    Seitdem hat sich die Organisation von einem reinen Nothilfeprogramm zu einem weltweit führenden Akteur im Bereich der Kinderrechte entwickelt. Sie kämpft für Bildung, Gesundheitsversorgung, sauberes Wasser und den Schutz vor Ausbeutung. UNICEF ist heute in über 190 Ländern aktiv und erreicht jährlich Millionen von Kindern.

    Warum ein spezieller Tag für UNICEF?

    Der Tag der UNICEF ist mehr als nur ein symbolisches Datum im Kalender. Er soll nicht nur an die Arbeit der Organisation erinnern, sondern auch die globale Gemeinschaft motivieren, sich aktiv für die Rechte und Bedürfnisse von Kindern einzusetzen. Denn trotz aller Fortschritte bleiben die Herausforderungen enorm.

    Wussten Sie, dass weltweit rund 258 Millionen Kinder keinen Zugang zu Bildung haben? Oder dass jedes fünfte Kind in einem Konfliktgebiet lebt? Diese Zahlen sind nicht nur Statistiken – sie stehen für echte Schicksale, die eine Gesellschaft, die sich als menschlich versteht, nicht ignorieren kann.

    Die zentralen Herausforderungen

    Die Probleme, mit denen Kinder heute konfrontiert sind, sind vielfältig. Krieg und Gewalt gehören zu den größten Bedrohungen. Länder wie Syrien, Jemen oder Afghanistan zeigen, wie Kinder in Konflikten nicht nur als Opfer, sondern oft auch als Zielscheibe dienen. Sie verlieren ihre Familien, ihre Heimat und oft ihre Kindheit.

    Ein weiteres Thema, das oft übersehen wird, ist der Klimawandel. Umweltkatastrophen wie Dürren, Überschwemmungen und Stürme treffen Kinder besonders hart. Sie zerstören Schulen, machen sauberes Trinkwasser knapp und führen zu Krankheiten.

    Armut bleibt ein allgegenwärtiges Problem. Jedes neunte Kind lebt in extremer Armut, was bedeutet, dass es von weniger als 2,15 US-Dollar pro Tag lebt. Die Folgen sind verheerend: Mangelernährung, fehlender Zugang zu Bildung und ein Kreislauf der Armut, aus dem nur wenige entkommen.

    Was kann der Einzelne tun?

    Es ist leicht, sich von diesen globalen Problemen überwältigt zu fühlen. Doch der Tag der UNICEF zeigt, dass jeder Einzelne etwas bewirken kann. Spenden, sei es durch Geld oder Sachgüter, sind eine direkte Möglichkeit, zu helfen. Aber auch ehrenamtliche Arbeit, etwa in lokalen UNICEF-Gruppen, kann einen Unterschied machen.

    Darüber hinaus können wir durch kleine, alltägliche Aktionen dazu beitragen, Kinder zu unterstützen. Dazu gehört, Bewusstsein zu schaffen – etwa indem wir in sozialen Medien über Kinderrechte sprechen oder uns für politische Initiativen starkmachen, die Kinder fördern.

    Der Fokus auf Bildung

    Bildung ist eine der mächtigsten Waffen im Kampf gegen Ungleichheit. UNICEF setzt sich seit Jahrzehnten dafür ein, jedem Kind das Recht auf Schule zu garantieren. Programme wie „Schulen in Kisten“, die in Krisengebieten eingesetzt werden, oder digitale Bildungsangebote für Kinder in abgelegenen Regionen sind Beispiele für innovative Lösungen.

    Doch wie können wir als Gesellschaft sicherstellen, dass Bildung tatsächlich jeden erreicht? Der Tag der UNICEF lädt uns ein, genau darüber nachzudenken und gemeinsam mit Politik und Zivilgesellschaft nach Wegen zu suchen.

    Ein Appell an die Menschlichkeit

    Kinder sind nicht nur die Zukunft, sie sind auch unsere Gegenwart. Der Tag der UNICEF ruft uns in Erinnerung, dass wir die Verantwortung tragen, ihnen ein Leben in Würde zu ermöglichen. Es geht nicht nur um humanitäre Hilfe – es geht um Gerechtigkeit.

    In einer Welt, die oft von Spaltung und Egoismus geprägt ist, erinnert UNICEF daran, dass Solidarität und Mitgefühl die stärksten Waffen gegen die schlimmsten Probleme sind. Sind wir bereit, diese Werte in die Tat umzusetzen?

    Die Vision von UNICEF: Eine Welt, in der jedes Kind zählt

    Der Traum von UNICEF ist eine Welt, in der kein Kind mehr hungern muss, jedes Kind zur Schule gehen kann und alle Kinder sicher vor Gewalt und Ausbeutung sind. Es ist eine Vision, die Mut macht – und die zeigt, was möglich ist, wenn wir als globale Gemeinschaft zusammenarbeiten.

    An diesem Tag sollten wir nicht nur innehalten, sondern auch handeln. Denn wie heißt es so treffend: „Es braucht ein Dorf, um ein Kind zu erziehen.“ In unserem Fall braucht es eine ganze Welt – und der Tag der UNICEF erinnert uns daran, dass diese Welt nicht untätig bleiben darf.

    Es grüßt die Redaktion von Nachrichten.fr!

  • Skandal um Pflegekinder im Norden: 19 Angeklagte, doch die Verantwortlichen bleiben unbehelligt

    Skandal um Pflegekinder im Norden: 19 Angeklagte, doch die Verantwortlichen bleiben unbehelligt

    Ein Gerichtsprozess, der sich über eine ganze Woche zieht, beginnt heute in Châteauroux und betrifft eine Affäre, die viele schockiert hat. Zwischen 2010 und 2017 wurden dutzende Kinder, die der Obhut der Aide sociale à l’enfance (ASE) des Departements Nord anvertraut waren, unrechtmäßig in Familien in den Regionen Indre, Haute-Vienne und Creuse untergebracht. Die Vorwürfe wiegen schwer: Kinder berichten von Misshandlungen, die nicht nur körperlich, sondern auch psychisch große Schäden verursacht haben. Von Schlägen, Tritten und sogar Würgegriffen bis hin zu überhöhten Dosen von Beruhigungsmitteln wie Valium – die Liste der Misshandlungen scheint endlos. Und doch bleibt ein entscheidendes Element dieser Ermittlung am Rand: Die Aide sociale à l’enfance selbst, also der zuständige soziale Dienst des Departements Nord, wird nicht zur Verantwortung gezogen. Die Dimension des Skandals Ein Skandal in solchem Ausmaß wirft natürlich Fragen auf: Wie konnten so viele Kinder über Jahre hinweg in …

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  • Südfrankreich: Polizei findet nackten und verwahrlosten Zweijährigen in einem Hinterhof in Nîmes

    Südfrankreich: Polizei findet nackten und verwahrlosten Zweijährigen in einem Hinterhof in Nîmes

    Am Abend riefen Anwohner die Polizei, nachdem sie das Kind, das nach Einbruch der Dunkelheit allein umherirrte, entdeckt hatten. Die Sache hätte dramatisch enden können… Am Mittwochabend, dem 11. Oktober, wurde ein knapp zweijähriges Kind von den Bewohnern eines Wohnhauses in Nîmes entdeckt, als es im Hof herumirrte. Es war nackt und machte einen verwahrlosten Eindruck, wie die Zeitung Midi Libre berichtet. Die Bewohner zögerten nicht lange nicht und riefen die Ordnungskräfte. Es war 22.00 Uhr, als eine Streife der nationalen Polizei vor Ort eintraf. Die Polizisten nahmen das kleine Kind sofort in ihre Obhut. Die Mutter des Kindes wurde schnell gefunden und kontaktiert. Sie ist erst 19 Jahre alt. Die junge Frau gab zu, dass sie ihr Kind allein zu Hause gelassen hatte, nachdem sie es ins Bett gebracht hatte, um sich mit einer Freundin zu treffen. Sie behauptet, sie sei davon überzeugt gewesen, dass ihr Kind tief und fest schlief. Dies war jedoch nicht der Fall: Das Kind stand auf und verließ die Wohnung und irrte anschließend im Innenhof des Gebäudes umher. Durch ihre Nachlässigkeit brachte die Mutter ihr Kind in ernste Gefahr. Zum Glück ohne schwerwiegende Folgen.
  • In Rennes steht eine Mutter vor Gericht – hatte sie ihren 14-jährigen Sohn seit seiner Geburt versteckt?

    In Rennes steht eine Mutter vor Gericht – hatte sie ihren 14-jährigen Sohn seit seiner Geburt versteckt?

    Eine 48-jährige Frau muss sich vor dem Strafgericht in Rennes verantworten. Als ihr 14-jähriger Sohn im Juli 2022 ins Krankenhaus eingeliefert wurde, wog er nur 27 kg. 

    Hat die 48-jährige Stéphanie ihren 14-jährigen Sohn misshandelt? Dies will das Strafgericht von Rennes (Ille-et-Vilaine) ab Donnerstag, dem 5. Oktober, klären. Das Gericht muss über einen Fall entscheiden, der im Frühjahr in die Medien kam, nachdem ein Artikel in der Zeitung Ouest-France erschienen war, in dem behauptet wurde, eine Mutter habe die Existenz ihres 14-jährigen Sohnes seit seiner Geburt verschwiegen. Das Sorgerecht für den Teenager, der in den Medien Pierre-Alexandre (ein Pseudonym) genannt wurde, wurde ihr im Sommer 2022 entzogen: Der junge wurde seitdem in einem Kinderheim untergebracht. Stéphanie bestreitet jegliche Vernachlässigung und hat nicht gezögert, sich offen in Fernsehinterviews zu verteidigen.

    Der Fall begann im Juli 2022, als Stéphanie mit ihrem Sohn, der wahrscheinlich einen Schwächeanfall erlitten hatte, in der Notaufnahme des Krankenhauses von Rennes erschien. In einer TV-Sendung erklärte sie später, dass der Junge einen anaphylaktischen Schock erlitten habe, nachdem er Halspastillen geschluckt hatte.

    Die Ärzte waren von Anfang an alarmiert über die extreme Magerkeit des Jugendlichen, der laut der Staatsanwaltschaft Rennes nur 27 kg wog und 1,47 m groß war, was der Hälfte des Durchschnittsgewichts eines Jugendlichen seines Alters entspricht. Besorgt schalteten die Ärzte den Sozialdienst ein. Laut der Zeitung Ouest-France entdeckten sie auch „einen intellektuellen Entwicklungsrückstand“ und Schwierigkeiten, sich auszudrücken.

    Der Junge wurde auf den Philippinen geboren, der Vater gilt als unbekannt. Die Mutter hatte ihn zwar bei der französischen Botschaft angemeldet, zurück in Frankreich ging er aber später nie zur Schule und wurde auch nie geimpft.

    Am 4. Juli 2022 entzog die Staatsanwaltschaft Stéphanie das Sorgerecht für ihren Sohn. Die Mutter des Teenagers wurde damals ein erstes Mal in Polizeigewahrsam genommen und die Staatsanwaltschaft leitete eine Voruntersuchung ein. Zehn Monate später, im Mai 2023, wird sie erneut in Polizeigewahrsam genommen und dann bis zu ihrem Prozess unter gerichtliche Aufsicht gestellt.

    Stéphanie wehrt sich jedoch gegen das Urteil der Ärzte und versichert, dass sie ihren Sohn immer „ausreichend gefüttert“ habe. Gegenüber France Bleu schwört sie, dass das Kind „nie mit leerem Magen eingeschlafen ist“. Der Junge, den die Zeitung Le Figaro treffen konnte, versichert seinerseits: „Zu Hause konnte ich, wenn ich einen kleinen Hunger hatte, nehmen, was ich wollte.“

    Sie versichert ausserdem, dass sie ihren Sohn selbstständig zu Hause unterrichtet habe. „Wir waren sehr oft in der Bibliothek, im Museum, im Theater, im Kino und haben uns Ausstellungen angesehen“, beschrieb sie die Situation auf dem Sender BFMTV. „Er hat Kenntnisse, die manchmal besser sind als bei einem Kind, das zur Schule geht, und es gibt bestimmte Fächer, in denen er weniger Kenntnisse hat, da er keine eigentliche Schulbildung genossen hat“.

    Nach Informationen der Zeitung Ouest-France soll „Pierre-Alexandre“ die meiste Zeit eingesperrt gewesen sein, was der Teenager und seine Mutter aber entschieden bestreiten. „Ich hatte ein sehr reiches Umfeld, ich ging zu Antiquitätenhändlern, zu Buchhändlern, ich machte Aktivitäten, die mir gefielen“, versicherte er gegenüber dem Figaro und fügte hinzu, dass er „zum Beispiel an Pokémon-Kartenturnieren teilnahm. An solchen Orten habe ich Freunde in meinem Alter gefunden“.

    „Ich kümmere mich um mein Kind. Wir leben einfach nur einfach und glücklich, weil wir ein Recht auf unser Leben haben, wie jeder andere auch“, verteidigte sich Stéphanie im Sender France Bleu.

    Stéphanie bereitet sich nun darauf vor, wegen „Entziehung der gesetzlichen Pflichten durch einen Elternteil, die die Gesundheit, Sicherheit, Moral oder Erziehung seines Kindes gefährdet“ und „Vorenthaltung von Pflege oder Unterhalt, die die Gesundheit eines unter 15-jährigen Minderjährigen durch einen Verwandten in aufsteigender Linie oder eine Autoritätsperson gefährdet“ vor Gericht Rede und Antwort zu stehen. Ihr droht eine siebenjährige Haftstrafe und eine Geldstrafe von 100.000 EUR.

  • Nîmes: Baby und 2 Geschwister in Wohnung allein gelassen – Mutter wurde verhaftet

    Nîmes: Baby und 2 Geschwister in Wohnung allein gelassen – Mutter wurde verhaftet

    Die Polizei entdeckte am Sonntag drei Minderjährige im Alter von acht Monaten bis zwölf Jahren, die allein in einer Wohnung eingeschlossen waren. Ihr Vater sitzt seit mehreren Monaten im Gefängnis und die Mutter war arbeiten gegangen und hatte die Kinder in der Wohnung eingeschlossen.

    Die Polizei entdeckte am Sonntag, dem 18. Juni, drei verlassene Kinder in einer Wohnung in Nîmes, wie France Bleu Gard Lozère berichtet. Ihre Mutter wurde festgenommen.

    Gegen 23 Uhr wurde die Polizei wegen schreiender und weinender Kinder zu einer Wohnung gerufen. Die Beamten entdeckten vor Ort ein acht Monate altes Baby und Kinder im Alter von zwei und zwölf Jahren, die in der Wohnung eingesperrt waren. Nach Angaben der Polizei verbrachten sie sowohl tagsüber und auch abends täglich viele Stunden allein.

    Als die Mutter von der Arbeit nach Hause kam, stellte sie fest, dass ihre Kinder nicht mehr in ihrer Wohnung waren. Daraufhin meldete sie sich bei der Polizei. Die Polizeibeamten nahmen sie wegen Gefährdung des Kindeswohls fest.

    Die Mutter ist der Polizei bereits bekannt und wird schon seit einiger zeit von den Sozialdiensten betreut, berichtet France Bleu Gard Lozère. Der Vater sitzt seit mehreren Monaten wegen einer anderen Angelegenheit im Gefängnis. Die Kinder wurden bis zu einer Entscheidung des Jugendamts zunächst ihrer Großmutter übergeben.

  • Paris: Polizisten schützen Kinder auf dem Schulweg vor Drogenabhängigen

    Paris: Polizisten schützen Kinder auf dem Schulweg vor Drogenabhängigen

    In Paris werden Kinder auf dem Weg zur Schule von Polizisten begleitet, da die Eltern besorgt sind, dass sie auf Crack-Konsumenten treffen könnten.

    In der Nähe der Porte d’Aubervilliers in Paris findet man in den frühen Morgenstunden viele Crack-Abhängige. Dies ist auch die Zeit, zu der die meisten Kinder zur Schule gehen, und es ist die Straße, die einige von ihnen auf dem Weg von ihrem Zuhause zu ihrer Schule nehmen. Um Eltern und Kinder zu beruhigen, begleiten jetzt Stadtpolizisten die Kinder dort auf ihrem Schulweg. „Oft haben die Kinder Angst, wie ich und meine Tochter“, beklagt sich eine Mutter auf dem Sender France 2.

    Die Kinder fühlen sich unwohl. „Jedes Mal rauchen sie, und wir können nicht atmen“, beschwert sich ein Kind vor der Kamera. Das Ziel ist es, Kinder keinen Szenen auszusetzen, in denen Menschen Drogen konsumieren oder Drogen zwischen Drogensüchtigen und Dealern ausgetauscht werden. Auch Zurschaustellungen oder sexuelle Handlungen haben sich vor den Augen der Kinder abgespielt. Die Ordnungskräfte ziehen eine positive Bilanz. „Wir stellen seit einigen Wochen weniger Anwesenheit von Crack-Konsumenten fest“, stellt Kevin Havet, stellvertretender Sicherheitsbeauftragter der Stadtverwaltung des 18. Arrondissements von Paris, fest.

  • Eine Uhr soll es Eltern ermöglichen, ihre Kinder zu geolokalisieren

    Eine Uhr soll es Eltern ermöglichen, ihre Kinder zu geolokalisieren

    Es gibt jetzt eine Uhr mit Geolokalisierung, die Eltern immer zeigen soll, wo sich ihre Kinder gerade befinden. Eine Innovation, die Kindern und jungen Teenagern mehr Autonomie bieten soll.

    „Du schreibst mir eine Nachricht, wenn du angekommen bist.“ Eine Bitte, die Eltern immer wieder äussern. Den Eltern des achtjährigen Samuel geht es nicht anders und Samuel muss immer wieder Nachrichten schicken. Dass er jetzt allein und in aller Ruhe in seinem Heimatdorf unterwegs sein kann, verdankt er einer etwas speziellen Uhr. Diese Uhr schickt den Standort ihres Trägers an eine App. „Sie aktualisiert sich auf die Minute genau“, erklärt die Mutter des kleinen Samuel gegenüber France Télévisions. „Sie ist genau genug, um zu sehen, wo er ist“.

    Für Kinder zwischen 6 und 13 Jahren
    Eine erste Erfahrung mit Selbstständigkeit, die Samuel begeistert: „Früher habe ich gefragt, ob ich irgendwo rausgehen kann, und sie haben immer nein gesagt. Jetzt, wo ich die Uhr habe, sagen sie fast immer ja“, freut er sich. „Die App ist sehr reaktionsschnell und ich sehe sofort, dass er gut in der Schule angekommen ist“, freut sich seine Mutter. Die Uhr kostet etwa 100 Euro und ist für Kinder gedacht, die noch nicht alt genug für ihr erstes Mobiltelefon sind, d. h. zwischen 6 und 13 Jahren, so Matthieu Lim, der die Kiwipwatch-Uhren entworfen hat.