Schlagwort: Katze

  • In Würde schnurren – Eine kleine Ehrenrettung der Katze

    In Würde schnurren – Eine kleine Ehrenrettung der Katze

    Der Hund mag der beste Freund des Menschen sein. Doch seine königliche Schwester, die Katze, bleibt das vielschichtigere Rätsel – eine Kreatur zwischen Schmusebedürfnis und aristokratischer Distanziertheit, zwischen Sofa und Jagdrevier, zwischen Hausfreundin und Halbgöttin. Am 8. August, dem internationalen Katzentag, ist es angebracht, dieser leisen, lautlosen Souveränin des Alltags ihren wohlverdienten Platz in der öffentlichen Aufmerksamkeit einzuräumen.

    Denn obwohl sie zu den beliebtesten Haustieren der Welt zählt, ist die Katze ein Wesen, das sich dem Zugriff des Menschen mit subtilem Widerstand entzieht. Sie lässt sich halten, aber nicht besitzen. Liebkosen, aber nicht erziehen. Beobachten, aber selten durchschauen.

    Gerade darin liegt ihr Reiz.

    Während der Hund dem Menschen seit Jahrtausenden dient – ob auf der Jagd, als Hüter, als Retter –, blieb die Katze in gewissem Sinne immer sie selbst: unabhängig, stolz, von einer Gelassenheit, die oft an Arroganz grenzt. Wer je versucht hat, eine Katze zu etwas zu überreden, was sie nicht will, weiß: Verhandlungen sind zwecklos. Selbst Argumente in Leberwurstform fruchten nur bedingt. Die Katze ist – und das ist ihr größter Triumph – die letzte Anarchistin im Reich der domestizierten Kreaturen.

    Doch hinter ihrer stoischen Miene verbirgt sich mehr als nur Eigensinn.

    Katzen sind feinfühlige Seismografen der menschlichen Seele. Sie wittern Verstimmungen, ohne einen Ton. Spenden Nähe, wenn man sie am wenigsten erwartet – und ignorieren uns, wenn wir es am dringendsten bräuchten. Das mag kränken, ist aber auch eine stille Form von Integrität. Denn was ist verlässlicher als ein Lebewesen, das nie heuchelt?

    Ihre Rolle in Kunst und Kultur ist entsprechend vielschichtig. In der Mythologie wurde sie verehrt – etwa im Alten Ägypten, wo sie als Bastet zur Schutzgöttin erhoben wurde. In der Literatur taucht sie als listige Streunerin (T. S. Eliots Old Possum’s Book of Practical Cats), als magische Gefährtin (Harry Potter) oder als Symbol rätselhafter Schönheit (Baudelaires La Chat) auf. Sie ist Muse und Mahnung, Sinnbild für Unabhängigkeit und das Mysterium des Unergründlichen zugleich.

    Im digitalen Zeitalter hingegen ist die Katze – nun ja – vor allem ein Meme.

    Ob als „Grumpy Cat“, mit Toastbrot im Gesicht oder bei ihren scheinbar physikalisch unmöglichen Verrenkungen: Sie hat das Internet erobert wie einst die Kornkammern des Niltals. Und das ist kein Zufall. Ihre Mimik ist universell. Ihre Sprünge sind spektakulär. Ihre Körpersprache ist pures Kabarett. Man könnte sagen: Katzen sind die Chaplins unter den Haustieren – nur mit mehr Schnurrhaaren.

    Doch so unterhaltsam ihre Präsenz in sozialen Medien auch ist, sie sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Leben vieler Katzen weit weniger glamourös verläuft. In Europa leben Millionen streunender Tiere ohne Schutz, Nahrung oder medizinische Versorgung. Auch in Tierheimen warten unzählige Samtpfoten auf ein Zuhause – oftmals vergeblich. Der Weltkatzentag sollte daher nicht bloß Schnappschüsse feiern, sondern Aufmerksamkeit lenken. Auf Verantwortung. Auf Tierwohl. Auf das leise Leid jener, die sich nicht artikulieren können.

    Denn das Wesen der Katze ist zwar unabhängig, aber nicht unberührbar. Sie sucht Nähe – wenn auch zu ihren Bedingungen. Sie braucht Fürsorge – auch wenn sie sie nie einfordern würde. Und sie verdient Schutz – ohne Wenn und Aber.

    Bleibt die Frage: Warum lieben wir Katzen eigentlich so sehr?

    Vielleicht, weil sie uns einen Spiegel vorhalten. Uns zeigen, wie man durch den Tag geht, ohne sich anzubiedern. Wie man Selbstachtung behält, auch in der Abhängigkeit. Und wie man, bei all dem Stolz, nie die Zärtlichkeit verliert. Wer das schafft, lebt wie eine Katze. Oder zumindest mit einer.

    In diesem Sinne: einen schnurrenden Weltkatzentag.

    Autor: C.H.

  • Cool Cats: So schützen Sie Ihre Katze vor der Sommerhitze

    Cool Cats: So schützen Sie Ihre Katze vor der Sommerhitze

    Leserfrage: Wir sind im Frühjahr von Norddeutschland nach Südfrankreich umgezogen und müssen jetzt feststellen, dass unsere Katze große Probleme mit der Hitze zu haben scheint – was können wir tun?

    Die Sommer werden heißer und das nicht nur gefühlt. Besonders unsere felligen Freunde, die Katzen, leiden unter der Hitze. Doch wie können wir unsere Stubentiger vor den hohen Temperaturen schützen und ihnen ein angenehmes Sommererlebnis bieten? Hier sind einige nützliche Tipps und Tricks, um Ihre Katze vor der Hitze zu bewahren. Ein kühler Rückzugsort Katzen lieben es, sich in kühlen, schattigen Plätzen zu verstecken. Schaffen Sie einen solchen Rückzugsort in Ihrem Zuhause. Ein gut belüfteter Raum mit kühlen Fliesen oder ein Keller sind ideale Plätze. Wenn diese Möglichkeiten nicht vorhanden sind, hilft auch ein einfacher Karton mit einem feuchten Handtuch darin. Ihre Katze wird es Ihnen danken. Hydration ist das A und O Wasser, Wasser, Wasser! Katzen trinken von Natur aus nicht viel, desh…

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  • Weltkatzentag: Eine Ode an unsere pelzigen Herrscher

    Weltkatzentag: Eine Ode an unsere pelzigen Herrscher

    Heute ist Weltkatzentag! Ein Tag, der unserer pelzigen Elite gewidmet ist – den Katzen. Für viele von uns sind diese schnurrenden Schönheiten mehr als nur Haustiere. Sie sind Familienmitglieder, Seelenverwandte und manchmal sogar die wahren Herrscher unseres Haushalts.

    Katzen: Die heimlichen Regenten

    Hand aufs Herz: Wer von uns hat nicht schon mal einer Katze widerwillig den Platz auf dem Sofa überlassen oder ist mitten in der Nacht aufgestanden, um dem wählerischen Gaumen des Stubentigers gerecht zu werden? Katzen haben die erstaunliche Fähigkeit, uns um den Finger zu wickeln und uns zu ihren Dienern zu machen – und das alles, ohne ein einziges Wort zu sagen. Manchmal fragt man sich: Wer hat hier eigentlich wen adoptiert?

    Katzen wissen, was sie wollen, und sie scheuen sich nicht, es zu zeigen. Ob es das lautstarke Miauen um vier Uhr morgens ist oder das demonstrative Kratzen an der Couch – ihre Bedürfnisse kommen immer zuerst. Doch trotz aller kleinen Schikanen lieben wir sie heiß und innig. Denn wer könnte diesen großen Augen und diesem weichen Fell widerstehen?

    Ein bisschen Katzengeschichte gefällig?

    Wusstet ihr, dass Katzen schon seit Jahrtausenden an unserer Seite leben? Bereits die alten Ägypter verehrten Katzen als heilige Tiere und glaubten, dass sie magische Kräfte besitzen. Sie wurden nicht nur als Haustiere gehalten, sondern auch in Form von Statuen und Malereien verewigt. Und Hand aufs Herz: Manchmal benehmen sich unsere heutigen Stubentiger noch genauso majestätisch wie die Katzen des alten Ägyptens.

    Doch nicht nur die Ägypter hatten eine Schwäche für Katzen. Im Mittelalter glaubte man in Europa, dass Katzen Schutz vor bösen Geistern und Unglück bieten. Kein Wunder, dass sie in vielen Häusern ein fester Bestandteil wurden. Heutzutage sind sie aus unseren Wohnzimmern ebenfalls kaum noch wegzudenken – und das ist auch gut so!

    Die vielen Facetten des Katzen-Daseins

    Jede Katze ist einzigartig und hat ihre eigene Persönlichkeit. Es gibt die verschmusten Samtpfoten, die am liebsten den ganzen Tag auf dem Schoß liegen und schnurren. Dann gibt es die Abenteurer, die keine Gelegenheit auslassen, um die Welt – oder zumindest den Garten – zu erkunden. Und natürlich gibt es die Gourmets, die nur das Beste vom Besten fressen und dabei einen Gesichtsausdruck haben, der Bände spricht.

    Aber egal, welcher Typ Katze bei euch zu Hause lebt, eines ist sicher: Sie bringen uns zum Lachen, zum Staunen und manchmal auch zur Verzweiflung. Ihre Eigenheiten und Marotten machen sie so liebenswert und einzigartig.

    Ein Tag nur für sie

    Der Weltkatzentag ist die perfekte Gelegenheit, unseren schnurrenden Mitbewohnern einmal richtig zu danken. Wie wäre es mit einer extra Portion Leckerlis, einer neuen Spielzeugmaus oder einer ausgiebigen Kuschelrunde? Es sind die kleinen Dinge, die das Leben einer Katze bereichern – und uns Menschen auch.

    Natürlich dürfen wir nicht vergessen, dass es auch viele Katzen gibt, die nie ein Zuhause gefunden haben. Der Weltkatzentag erinnert uns daran, wie wichtig es ist, Tierheime zu unterstützen und über eine Adoption nachzudenken. Jede Katze verdient ein liebevolles Zuhause, in dem sie ihre Eigenheiten voll ausleben kann.

    Die wahre Bedeutung des Weltkatzentags

    Letztendlich ist der Weltkatzentag nicht nur ein Tag, um unsere eigenen Katzen zu feiern. Er ist auch eine Erinnerung daran, wie viel Freude und Liebe diese Tiere in unser Leben bringen. Sie lehren uns Geduld, Zuneigung und oft auch eine Portion Demut. Denn egal, wie stressig unser Alltag ist – eine schnurrende Katze auf dem Schoß kann alle Sorgen vergessen lassen.

    In diesem Sinne: Lasst uns den Weltkatzentag feiern, unsere Katzen verwöhnen und ihnen zeigen, wie wichtig sie für uns sind. Denn auch wenn sie manchmal kleine Tyrannen sind – wir würden sie um nichts in der Welt eintauschen. Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, wie langweilig das Leben ohne sie wäre?

    Es grüßt die Redaktion von Nachrichten.fr!

  • Alpes-Maritimes: 117 Katzen tot aufgefunden – Besitzer in Polizeigewahrsam genommen

    Alpes-Maritimes: 117 Katzen tot aufgefunden – Besitzer in Polizeigewahrsam genommen

    Der Verdächtige war den Behörden bereits wegen ähnlicher Vorfälle bekannt und wurde von der Association d’enquêteurs de la protection animale (AEPA) überwacht.

    117 Katzen wurden am vergangenen Dienstag tot und etwa 40 weitere in einer Voliere eingesperrt in La-Roquette-sur-Siagne (Alpes-Maritimes) aufgefunden. Dies teilte die Vereinigung der Tierschutzermittler (AEPA) dem Sender France Bleu Azur mit. Der Besitzer der Katzen wurde in Polizeigewahrsam genommen.

    Es war ein von den Gerüchen belästigter Nachbar, der den Alarm ausgelöst hatte. „Ein Nachbar hatte uns kontaktiert, weil aus seinem Haus üble Gerüche nach Ammoniak und Schmutz kamen. Wir haben Tag und Nacht ermittelt, um zu sehen, ob es noch Katzen an diesem Haus gibt, und wir haben einige sehr, sehr beschädigte Katzen draußen gesehen“, erklärte die Vorsitzende des Vereins, Nathalie Bassot, gegenüber France Bleu Azur.

    67 tote Katzen in einer Tiefkühltruhe
    Die Vereinigung von Tierschutzermittlern (AEPA) hatte das Anwesen des Mannes zwei Monate lang überwacht. Die AEPA erstattete Anfang Januar Anzeige und veranlasste so die Polizei, das Anwesen zu durchsuchen. So wurden am Dienstag, dem 6. Februar, 117 tote Katzen in der Tiefkühltruhe und im Garten des Hauses entdeckt. 50 Katzen waren im Garten vergraben und die restlichen 67 wurden in der Tiefkühltruhe entdeckt.

    Weitere 40 lebende, aber kranke Katzen wurden eingesperrt in einer Voliere gefunden. Sie wurden von der Tierschutzorganisation abgeholt und müssen nun medizinisch versorgt werden, damit sie hoffentlich bald von neuen Besitzern adoptiert werden können. Die Organisation hat einen Online-Spendenpool gestartet, um die Behandlung der Katzen zu finanzieren.

    Die Entdeckung kranker Tiere ist keine Premiere in diesem Anwesen. Das Haus ist den Behörden bereits bekannt: 2019 und 2021 gab es zwei ähnliche Einsätze. Im Jahr 2019 hatte der Tierschutzverein 58 lebende, aber kranke Katzen in diesem Haus beschlagnahmt. Der Besitzer sei auch den Tierärzten in der Umgebung gut bekannt, so die Tierschutzorganisation. „Sie nehmen ihn nicht mehr in die Sprechstunde, weil er immer tote oder fast tote Katzen mitbringt. Dieser Herr macht das immer wieder, man weiß nicht, warum er nicht vor Gericht gestellt wird“, bedauert Tierschützerin Nathalie Bassot gegenüber dem Sender France Bleu Azur.

    Der Besitzer „scheint unter einer psychologischen Störung zu leiden“, schreibt die Präfektur des Departements Alpes-Maritimes auf ihrem X-Account. Er wurde jetzt in Polizeigewahrsam genommen. Die Staatsanwaltschaft von Grasse leitete ein Verfahren ein.

  • Impfstoff gegen Katzenallergie befindet sich derzeit in der Testphase

    Impfstoff gegen Katzenallergie befindet sich derzeit in der Testphase

    Ein französisch-kanadisches Biotechnologieunternehmen entwickelt derzeit einen therapeutischen Impfstoff gegen Katzenallergie. Das frankokanadische Unternehmen Angany gab am Montag, dem 9. Oktober, in einer Pressemitteilung bekannt, dass die klinischen Tests zur Entwicklung eines therapeutischen Impfstoffs für Patienten mit Katzenallergie soeben begonnen haben. Der Impfstoff mit dem Namen ANG-101 wird aus einem „Bioteilchen gebildet, das die Form und Größe eines Virus nachahmt und dessen Oberfläche mit Tausenden von Kopien des Hauptallergens der Katze, dem Fel d1-Protein, bedeckt ist“. Bei ersten Tests an Tieren löste es „eine sehr starke Produktion von Antikörpern aus, die die allergische Reaktion blockieren können“, so der Mitbegründer von Angany Loïc Faye. Nach den erfolgreichen Tests an Tieren wurde der Impfstoff jetzt für die Testphase am Menschen zugelassen. Die derzeit entwickelte Behandlung von Allergien, besteht aus der Injektion steigender Dosen von Allergenextrakten. Dies is…

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  • Straßburg: Mann trampelt auf der Straße auf seine Katze ein und wird zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt

    Straßburg: Mann trampelt auf der Straße auf seine Katze ein und wird zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt

    Der 43-jährige Mann war im April auf offener Straße dabei erwischt worden, wie er auf das in einer Tasche eingesperrte Tier trampelte. Jetzt wurde er von einem Gericht in Straßburg zu neun Monaten Haft verurteilt, von denen er sechs Monate absitzen muss.

    Der Mann, der im April dieses Jahres in Straßburg seine Katze auf offener Straße brutal getreten hatte, wurde jetzt zu sechs Monaten Gefängnis ohne Bewährung verurteilt, wie der Sender France Bleu Alsace am Dienstag, 5. September, berichtete.

    Der 43-jährige Angeklagte, der die armenische Staatsangehörigkeit besitzt, war der Justiz bis dahin unbekannt. Er erschien am Dienstag vor dem Straßburger Gericht wegen schwerer Misshandlung und Grausamkeiten gegenüber Haustieren. Ihm wurde vorgeworfen, seine Katze Louna im April im Stadtteil Neuhof (Straßburg) auf offener Straße brutal durch Fußtritte misshandelt zu haben.

    Der Mann war festgenommen worden, als er seine fünfjährige Katze, die in eine Tasche gesperrt war, brutal verletzte. Eine Freiwillige des Tierschutzvereins hatte die Szene bemerkt. Sie hatte daraufhin den Täter verfolgt und selbst festgenommen, bevor sie die Polizei rief. Der sozial gut integrierte Armenier, Vater von drei Kindern und Reinigungskraft in einem Restaurant in der Straßburger Innenstadt, wurde in Polizeigewahrsam genommen und gab einen einzigen Tritt gegen das Tier zu. Seiner Meinung nach war die Katze aggressiv und hatte ihn gebissen. Er gab an, dass er die Katze lediglich in einem Park aussetzen wollte.

    Auch bei der Anhörung vor Gericht beteuerte der Angeklagte, dass er die Katze nur einmal getreten habe, weil sie ihn gerade gekratzt und gebissen hatte. Die tierärztlichen Befunde und die Zeugenaussagen bestätigten seine Aussagen jedoch nicht. Die Katze hat nach den Misshandlungen ein Auge verloren und war durch die Misshandlungen lebensgefährlich verletzt worden.

    Der Angeklagte wurde zu neun Monaten Gefängnis verurteilt, von denen 3 zur Bewährung ausgesetzt wurden. Dem Mann wurde außerdem verboten, ein Haustier zu halten. Darüber hinaus wurde er dazu verurteilt, mehrere hundert Euro an fünf Vereine zu zahlen, die als Nebenkläger aufgetreten waren, darunter auch der Straßburger Tierschutzverein. Der Katze geht es inzwischen besser und sie wurde in einer Pflegefamilie untergebracht.