Schlagwort: Katy Perry

  • Vieilles Charrues 2026: Wie Frankreichs größtes Musikfestival den Stars von morgen eine Bühne gibt

    Vieilles Charrues 2026: Wie Frankreichs größtes Musikfestival den Stars von morgen eine Bühne gibt

    Auf den ersten Blick bleibt beim Festival Vieilles Charrues alles beim Alten. Internationale Superstars, bekannte Namen aus Rock, Pop, Rap, Elektro und Chanson locken Jahr für Jahr Hunderttausende Besucher auf die weitläufigen Wiesen von Kerampuilh in der Bretagne. Doch hinter den großen Schlagzeile…

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  • Trump verspricht ein Handelsabkommen mit der EU – und andere World-News

    Trump verspricht ein Handelsabkommen mit der EU – und andere World-News

    Am Donnerstag traf Donald Trump im Weißen Haus eine europäische Regierungschefin, für die er ungewöhnlich warme Worte fand: Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Beim Empfang erklärte Trump, es werde „zu 100 Prozent ein Handelsabkommen mit der EU geben“, noch bevor die 90-tägige Aussetzung einiger Zölle auslaufe.

    Meloni stellte zwar klar, dass sie kein Mandat habe, im Namen der EU zu verhandeln. Dennoch sieht die Trump-Regierung in der konservativen Politikerin eine mögliche Vermittlerin mit Europa. Die Europäische Zentralbank senkte unterdessen die Zinsen – ein Schritt, der angesichts wirtschaftlicher Unsicherheiten, auch als Folge von Trumps erratischer Handelspolitik, erwartet worden war.

    Auch mit Blick auf China äußerte sich Trump optimistisch: „Wir werden ein sehr gutes Abkommen mit China machen“, erklärte er. China ist derzeit mit US-Zöllen in Höhe von 145 Prozent konfrontiert. Konkrete Fortschritte in den Verhandlungen sind bislang jedoch kaum erkennbar. Auch japanische Regierungsvertreter reisten am Mittwoch ohne Abkommen aus Washington ab. Trump meinte jedoch, man sei „auf einem guten Weg“.


    US-Gericht: Google hat illegal seine Monopolstellung im Werbemarkt ausgebaut

    Ein US-Bundesrichter entschied am Donnerstag, dass Google Gesetze verletzt hat, um seine marktbeherrschende Stellung im Bereich der Onlinewerbung zu sichern. Das Urteil könnte weitreichende Folgen für den Technologiekonzern und dessen Einfluss auf das Internet haben.

    Das Justizministerium hatte Google im vergangenen September verklagt. Es warf dem Unternehmen vor, ein Monopol auf drei zentralen Ebenen des digitalen Werbemarktes aufgebaut zu haben: bei den Werkzeugen für Publisher, um Werbeflächen anzubieten; bei den Tools, mit denen Werbekunden diese Flächen kaufen; und bei der Software, die die Transaktionen zwischen beiden Seiten ermöglicht.

    Der Richter befand, dass Google seine Marktstellung bei den Publisher-Tools und dem Transaktionssystem illegal aufgebaut habe. Den Vorwurf in Bezug auf die Werbekunden-Tools wies das Gericht jedoch zurück.

    Google und das Justizministerium haben nun sieben Tage Zeit, einen Zeitplan für die nächste Phase des Verfahrens vorzulegen. Die Regierung hat bereits angekündigt, dass sie möglicherweise eine Zerschlagung von Googles Werbetechnologiesparte fordern werde.

    Unabhängig davon hatte ein anderer Richter im August entschieden, dass Google auch im Bereich der Internetsuche ein illegales Monopol halte. Hier plant das Justizministerium ebenfalls eine Aufspaltung des Konzerns. Eine erste Anhörung dazu beginnt am kommenden Montag.


    USA beginnen Truppenabzug aus dem Nordosten Syriens

    Nach dem Sturz des Assad-Regimes im Dezember haben die Vereinigten Staaten mit dem Rückzug ihrer Truppen aus dem Nordosten Syriens begonnen. Drei der acht kleinen US-Stützpunkte in der Region wurden bereits geschlossen, wie US-Behörden mitteilten. Die Truppenstärke sei von rund 2.000 auf etwa 1.400 Soldaten reduziert worden.

    Beobachter warnen, dass ein weiterer Abzug die Stabilität der neu eingesetzten syrischen Regierung gefährden könnte. Besonders im Nordosten sei der sogenannte Islamische Staat weiterhin eine reale Bedrohung.


    Weitere Schlagzeilen

    • Gaza: Israel bombardierte ein Lager für kriegsvertriebene Palästinenser im Süden des Gazastreifens. Nach palästinensischen Angaben kamen dabei mindestens ein Dutzend Menschen ums Leben.
    • USA: Bei einer Schießerei auf dem Campus der Florida State University in Tallahassee wurden mindestens zwei Menschen getötet. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen.
    • Italien: Eine Seilbahn stürzte südlich von Neapel ab und zerschellte. Mindestens vier Menschen kamen ums Leben.
    • Gesundheit: Das Pharmaunternehmen Eli Lilly veröffentlichte Studienergebnisse, wonach eine tägliche Tablette ähnlich wirksam beim Gewichtsverlust sein könnte wie injizierbare Medikamente wie Ozempic.
    • Frankreich: Präsident Emmanuel Macron forderte eine Kommission, die die Folgen einer Schuldenlast Haitis von vor 200 Jahren untersuchen soll.
    • Ukraine: Ein Geschichtslehrer erreicht mit Videos, in denen er Kreml-Propaganda entkräftet, ein Millionenpublikum im Netz.
    • Australien: Eine Modedesignerin namens Katie Perry verklagt die Sängerin Katy Perry wegen Markenrechtsverletzung.
    • Niederlande: Angesichts steigender Zahlen von Verkehrstoten unter Radfahrern wirbt eine neue Kampagne für das Tragen von Helmen – doch viele bleiben skeptisch.
    • Mode: Jonathan Anderson, früher bei Loewe (LVMH), wird neuer künstlerischer Leiter für die Herrenmode bei Dior.
    • Tiere: In Kenia bekannten sich vier Männer schuldig, Tausende lebende Ameisen illegal gehandelt zu haben. Sie wollten sie als Haustiere verkaufen.

    Autor: MAB

  • Katy Perry hebt ab – Ein Raumflug für die Geschichte (und für ihre Tochter)

    Katy Perry hebt ab – Ein Raumflug für die Geschichte (und für ihre Tochter)

    Man stelle sich das einmal vor: Popstar Katy Perry schwebt schwerelos durch den Weltraum, singt „What a Wonderful World“ und schaut auf die Erde herab – als wäre sie direkt aus einem Science-Fiction-Film gefallen. Doch das war kein Drehbuch, sondern Realität: Am 14. April 2025 flog die Sängerin an Bord einer Blue-Origin-Rakete ins All – gemeinsam mit fünf weiteren Frauen.

    Ein Ereignis, das nicht nur für Perry persönlich bedeutungsvoll war, sondern auch ein starkes Zeichen für die Raumfahrtgeschichte setzte.


    Sechs Frauen, zehn Minuten, eine Mission

    Der elfte bemannte Suborbitalflug von Blue Origin war aus mehreren Gründen bemerkenswert. Zum einen, weil Katy Perry mit an Bord war – eine Frau, deren Karriere sonst eher von Bühnen und Studios geprägt ist. Zum anderen, weil die Besatzung ausschließlich aus Frauen bestand – ein Novum seit dem legendären Solo-Flug der sowjetischen Kosmonautin Valentina Tereschkowa im Jahr 1963.

    Mit an Bord war auch Lauren Sanchez, die Partnerin von Amazon- und Blue-Origin-Gründer Jeff Bezos. Der Milliardär selbst beobachtete den Start im Westen von Texas live vor Ort.

    Die sechs Raumfahrerinnen überquerten auf ihrem kurzen Trip die sogenannte Kármán-Linie – jene imaginäre Grenze in 100 Kilometern Höhe, die laut internationaler Konvention den Weltraum markiert. Dort oben erlebten sie einige Minuten Schwerelosigkeit, durften sich von den Sitzen lösen, durch die Kapsel treiben und auf die Erde hinabblicken – eine Perspektive, die für viele wohl ein Leben verändert.


    Eine Reise, die Spuren hinterlässt

    Nach der sicheren Rückkehr – gebremst von Fallschirmen und einem Retroantrieb – zeigte sich Perry sichtlich bewegt. „Es war einfach unglaublich“, sagte sie. „Ich habe eine gewisse Leichtigkeit gespürt, eine Form von Vertrauen – sich ins Unbekannte zu stürzen.“ Und wie sie das Ganze bewertet? „Zehn von zehn Punkten.“

    Doch typisch Perry – sie stellte sich nicht in den Mittelpunkt. „Das Wichtigste bin nicht ich“, betonte sie. „Es geht darum, Raum für zukünftige Frauen zu schaffen.“

    Klingt wie ein PR-Satz? Vielleicht. Aber angesichts der Tatsache, dass gerade mal ein Bruchteil der bisherigen Raumfahrer weiblich war, trifft Perry damit durchaus einen wunden Punkt der Raumfahrtbranche. Frauen wurden jahrzehntelang systematisch aus diesen Erlebnissen ausgeschlossen – durch strukturelle, kulturelle und technische Hürden.


    Ein Zeichen an ihre Tochter – und an die Welt

    Der Grund für Perrys Teilnahme war übrigens so bodenständig wie berührend: ihre Tochter Daisy. In einem Interview mit dem Magazin Elle erklärte sie, dass sie diesen Flug für ihr Kind mache. „Damit sie lernt, sich keine Grenzen für ihre Träume zu setzen.“

    Da wird die Raumfahrt zur Metapher. Für Selbstvertrauen. Für die Bereitschaft, über sich hinauszuwachsen. Für weibliche Vorbilder, die nicht nur auf Bühnen oder in Klassenzimmern stehen – sondern auch im All schweben.


    Die neue Raumfahrt: Pop, PR und Perspektiven

    Blue Origin macht längst keine Geheimwissenschaft mehr aus der Raumfahrt. Die Flüge mit der Rakete „New Shepard“ sind touristisch geprägt, der Preis bleibt geheim, doch die Bilder – und die PR – sprechen für sich. Stars wie Katy Perry an Bord zu holen, ist kein Zufall, sondern Strategie. Es ist ein neues Kapitel: Raumfahrt wird emotionalisiert, popularisiert, demokratisiert – zumindest für jene, die es sich leisten können.

    Doch der symbolische Wert bleibt. Denn wenn junge Mädchen sehen, dass eine Frau wie Perry ins All fliegt, verändert das Wahrnehmungen. Vielleicht ist es genau dieser Wandel, den es braucht, um den Kosmos ein kleines Stück weiblicher zu machen.


    Und jetzt?

    Vielleicht wird Katy Perry nie wieder in eine Rakete steigen. Vielleicht war dieser Flug eine einmalige Sache. Aber die Bilder, die Worte und die Geschichte bleiben – und sie inspirieren.

    Denn wer hätte gedacht, dass die Frau, die einst von „Teenage Dream“ sang, irgendwann die Sterne aus nächster Nähe sieht?

    Catherine H.