Schlagwort: Kartenzahlung

  • Die unverwüstliche Chipkarte feiert ihr 50-jähriges Jubiläum

    Die unverwüstliche Chipkarte feiert ihr 50-jähriges Jubiläum

    Der Erfinder der Chipkarte, Roland Moreno, ist Franzose.

    Heute feiert diese Erfindung ihr 50-jähriges Jubiläum und scheint noch eine glänzende Zukunft vor sich zu haben. Die Chipkarte hat den Alltag der Menschen – nicht nur in Frankreich – revolutioniert. Ob in der Gesundheitskarte Vitale, als Pass in Verkehrsmitteln, in Mobiltelefonen oder in den Bankkarten, dem bevorzugten Zahlungsmittel der Franzosen – sie ist heute überall zu finden. Eingesetzt wird sie weltweit und stammt aus dem Genie eines Franzosen vor 50 Jahren: Roland Moreno, ein autodidaktischer Erfinder. Nachdem das Patent 1974 angemeldet wurde, dauerte es bis 1985, bis die Chipkarte in Frankreich und weltweit wirklich an Fahrt gewann.

    Wird sie durch die digitalen Zahlungen ersetzt werden?
    Sie hatte damals auch die Telefonzellen revolutioniert, worauf Moreno sehr stolz war. „Es ist sehr erfreulich zu sehen, wie Menschen auf der Straße mit meinem rechteckigen Objekt zu einer Telefonzelle gehen, es einführen und ihrer Verlobten sagen, dass sie sie lieben. Ich könnte mir nichts Besseres wünschen“, sagte er im Jahr 2000. Nachdem sie den in Frankreich lange als Zahlungsmittel bevorzugten Scheck inzwischen verdrängt hat, stellt sich die Frage, ob sie nun bald durch digitale Zahlungen ersetzt wird…

  • Riesiger Kartenterminalausfall am Samstag in sehr vielen Geschäften Frankreichs

    Riesiger Kartenterminalausfall am Samstag in sehr vielen Geschäften Frankreichs

    Aufgrund einer landesweiten Panne konnten am Samstag sehr viele Kunden großer Einzelhandelsketten an der Kasse nicht mit ihrer Kreditkarte bezahlen.

    Viele Kunden großer Handelsketten hatten am Samstag, dem 21. Oktober, sehr große Schwierigkeiten, ihre Einkäufe mit der Kreditkarte zu bezahlen. McDonald’s, Carrefour, Ikea, Auchan, Leroy Merlin oder Monoprix erlebten an dem wöchentlichen Großeinkaufstag ein Chaos an den Kassen.

    Zahlungen über TPE (Terminal für elektronische Zahlungen) bei einem Kauf mit Bankkarte waren zeitweilig nicht möglich. McDonald’s Frankreich bestätigte gegenüber der Zeitung La Provence, dass die meisten Filialen seit Samstagmittag von einer landesweiten Panne der Kartenterminals betroffen waren.

    Auf X (früher Twitter) zeigten sich viele Internetnutzer besorgt darüber, dass ihre Karten nicht akzeptiert wurden. Der Ausfall begann am Mittag und dauerte mehrere Stunden. Er betraf ganz Frankreich.

    Nach Angaben der Zeitung La Voix du Nord waren alle Geschäfte, die den Netzbetreiber Orange nutzen, von der landesweiten Panne betroffen. Orange bestätigte einen „großen Stromausfall“, nannte aber keine Gründe dafür.

    Nach Angaben der wirtschaftlichen Interessenvereinigung für Bankkarten, die von der Zeitung Le Parisien zitiert wurde, handelte es sich um einen Vorfall, der auf bestimmte Einzelhändler beschränkt war, die sich auf denselben Anbieter von Bargeldlösungen stützen. McDonald’s, Carrefour, Ikea, Auchan, Leroy Merlin oder Monoprix erlebten an diesem wöchentlichen Großeinkaufstag ein Chaos an ihren Kassen.

  • Frankreich: Nach Steuern und Bußgeldern kann jetzt auch die Miete im Lotto-Laden bezahlt werden

    Frankreich: Nach Steuern und Bußgeldern kann jetzt auch die Miete im Lotto-Laden bezahlt werden

    Die Mieter von Wohnungen verschiedener sozialer Wohnungsgesellschaften können ihre Mieten im Lotto- und Tabak-Kiosk und bezahlen. Der Service soll später noch auf andere Vermietergesellschaften ausgeweitet werden und könnte irgendwann auch Rechnungen des täglichen Lebens wie Wasser und Strom betreffen.

    Die Lottogesellschaft Française des Jeux (FDJ) kündigte am Mittwoch, dem 25. Januar, die Einführung einer Zahlungslösung für „alltägliche Rechnungen“ an, die es zunächst den Mietern von vier Sozialvermietern ermöglichen wird, ihre Miete über ihr Smartphone in zugelassenen Tabak-Kiosken und Lotto-Annahmestellen zu begleichen.

    Die Lottogesellschaft, deren Terminals bereits die Bezahlung von Steuern, Bußgeldern und Rechnungen für öffentliche Dienstleistungen in rund 14.000 Tabakläden ermöglichen, eröffnet damit einen neuen Service namens Nirio, der den Mietern der Wohnungsbaugesellschaften Seqens (Île-de-France), Dynacité Logement (Auvergne – Rhônes-Alpes), Côte d’Azur Habitat und Limoges Habitat zur Verfügung steht, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

    Die Mieter in rund 650 französischen Gemeinden können ihre Miete „in bar oder per Kreditkarte“ an zugelassenen Zahlstellen bei einem bei der Autorité de contrôle prudentiel et de résolution (ACPR) registrierten Lottoannahmestellen begleichen. Die Française des Jeux hofft, durch weitere Partnerschaften langfristig die Zahlung von „Wasser-, Gas-, Strom- und Telefonrechnungen“ in ihrem zugelassenen Nirio-Netzwerk ermöglichen zu können.

    Stéphane Pallez, Vorstandsvorsitzende der Lottogesellschaft FDJ, wird in der Pressemitteilung so zitiert: „Der Erfolg des Dienstes, der im Auftrag der öffentlichen Finanzbehörden eingeführt wurde, hat den Bedarf an einfachen Zahlungsdiensten in einem benutzerfreundlichen und vertrauenswürdigen Netz bestätigt“. Landesweit werden in Kürze etwa 9.000 Lottoannahmestellen den neuen Service anbieten.

  • Vorsicht vor Bankkartenbetrug auf französischen Supermarktparkplätzen

    Vorsicht vor Bankkartenbetrug auf französischen Supermarktparkplätzen

    Vorsicht, auf den Parkplätzen von französischen Supermärkten grassiert eine neue Betrugsmasche. Personen, die sich als Angestellte des Geschäfts ausgeben, täuschen einen Fehler an der Kasse vor – um an die Kartendaten der Kunden zu gelangen.

    Diese neue Form des Betrugs nimmt auf den Parkplätzen von Supermärkten in ganz Frankreich immer mehr zu. Kunden, die Opfer dieses Betrugs wurden, beschreiben das Vorgehen der Betrüger so: Als sie nach ihrem Einkauf wieder zu ihren Autos gingen, kamen Personen auf sie zu und gaben vor, für den Supermarkt zu arbeiten. Diese erklärten meist, dass man einen Artikel zu viel bezahlt habe und versprechen den Kunden, dass sie ihr Geld zurückbekommen sollen.

    Die falschen Angestellten bitten dann, dass man ihnen Bankkarte und PIN-Code für kurze Zeit überlässt, und kehren vermeintlich zum Laden zurück, um die Gutschrift durchzuführen. In Wirklichkeit laufen sie zum nächsten Geldautomaten und heben Geld ab.

    Viele Kunden reagieren arglos, da sie der Meinung sind, dass es in einem Supermarkt Wachleute und Kameras gibt und dass so eine dreiste Masche normalerweise nicht möglich sein sollte.

    Da solche Betrügereien in letzter Zeit immer häufiger vorkommt, verstärkt die Gendarmerie ihre Präsenz in der Nähe von Supermärkten.

    Nach Aussagen der Ermittler werden besonders ältere Menschen von den Betrügern ins Visier genommen.

  • In Südfrankreich trifft Welle von Bankterminalbetrügereien die Restaurantbesitzer

    In Südfrankreich trifft Welle von Bankterminalbetrügereien die Restaurantbesitzer

    In Südfrankreich geben viele Restaurantbesitzer an, dass sie Opfer eines Bankterminalbetrugs geworden sind. Die Täter wenden dabei eine bekannte Methode an.

    Das wurde in diesem Sommer zu einer Plage für Restaurantbetreiber. In Südfrankreich klagen viele Restaurantbesitzer darüber, dass sie mit ihren elektronischen Zahlungsterminals betrogen wurden. Das Phänomen begann während der Filmfestspiele in Cannes im Mai dieses Jahres. Aber auch in den Pyrénées Orientales wurden in letzter Zeit immer mehr Vorfälle dieser Art registriert, wie der Sender France 3 berichtet.

    Dabei gehen die Betrüger sehr dreist vor: Sie das Zahlungsterminal des Restaurants, mit einem identischen Gerät aus. Das neue Zahlungsterminal ist jedoch mit einem Bankkonto der Ganoven verbunden. Wenn ein Gast seine Rechnung bezahlt, fließt der Betrag direkt in die Taschen der Betrüger.

    Das Problem: Restaurantbesitzer brauchen oft mehrere Tage, um den Schwindel zu bemerken. Manche kontrollieren ihre Kartengutschriften nur einmal pro Woche heisst es in der Reportage des Senders France 3. Sobald der Gastwirt den Betrug bemerkt und Anzeige erstattet, ist das Konto, auf das das Geld tatsächlich überwiesen wurde, bereits geschlossen und die Ganoven sind längst über alle Berge.

    Die Gendarmerie des Departements Pyrénées-Orientales hat daher am Samstag, dem 13. August, einen Aufruf gestartet, um die Restaurantbesitzer zu sensibilisieren. Sie sollten sich bei jeder Bezahlung vergewissern, dass der Name des Lokals auf dem Beleg steht, was beweist, dass das Kartenterminal nicht ausgetauscht wurde.