Schlagwort: Kanada

  • Brände in Kanada: 18 Millionen Hektar Wald gingen während des Sommers in Flammen auf

    Brände in Kanada: 18 Millionen Hektar Wald gingen während des Sommers in Flammen auf

    18 Millionen Hektar Wald wurden diesen Sommer in Kanada von den Flammen vernichtet. France 2 berichtet aus der Provinz Québec, einer der von den Waldbränden am stärksten betroffenen Regionen.

    In der Umgebung des Lac-Simon in der kanadischen Provinz Québec, ist kaum noch etwas übrig. Kilometerlange Wälder wurden verwüstet und von den Bränden vernichtet. Nur eine Handvoll Bäume steht noch. In Québec, einer der Regionen, die in diesem Sommer am stärksten von Waldbränden betroffen waren, sind die Schäden enorm.

    Fast alle Tiere sind verschwunden
    Die indigenen Völker sind diejenigen, die den größten Preis zahlen. Oftmals isoliert inmitten der Wälder gelegen, ist ihr gesamtes Territorium in Rauch aufgegangen. Als direkte Folge der Brände sind in diesem Gebiet fast alle Tiere verschwunden. In Normétal, einer Stadt bei Québec, bekämpften die örtlichen Feuerwehrleute die riesigen Flammenmere. Heute sind die Einwohner dankbar. „Wenn sie einen Feuerwehrmann treffen, gibt es einen Handschlag und dann ein großes Dankeschön“, erzählt Doris Nolet, die Leiterin der Feuerwache von Normétal auf dem Sender France 2

    . Insgesamt wurden in diesem Sommer in Kanada unglaubliche 18 Millionen Hektar Wald von den Flammen vernichtet.

  • Kanada: Die Mega-Waldbrände haben bisher etwa 1 Milliarde Tonnen CO2 ausgestoßen

    Kanada: Die Mega-Waldbrände haben bisher etwa 1 Milliarde Tonnen CO2 ausgestoßen

    Die Mega-Brände in Kanada haben bisher 13,5 Millionen Hektar Wald zerstört und das Äquivalent von mehr als einer Milliarde Tonnen CO2 freigesetzt, was fast doppelt so viel ist wie die jährlichen Emissionen Frankreichs. Eine „beispiellose“ Situation, so der kanadische Forstdienst.

    Es brennt von einem Ende Kanadas zum anderen Ende. Das Land befindet sich seit Monaten in höchster Feueralarmstufe. Bis zum 10. August brannten 5.595 Brände, was der Fläche Griechenlands entspricht, sechsmal so viel wie im Durchschnitt der letzten zehn Jahre, berichtet Radio Canada. „Die diesjährige Waldbrand-Saison war sehr lehrreich, sie hat uns gezeigt, was auf uns zukommt, wenn wir nichts tun, um die CO2-Emissionen zu reduzieren“, sagte der kanadische Minister für natürliche Ressourcen Jonathan Wilkison. Die französischsprachige Provinz Québec ist am stärksten von diesen Mega-Bränden betroffen. Die kanadische Regierung erklärte, das Land erlebe „die schlimmste Brandsaison seit Beginn der Aufzeichnungen“.

    Die vom Ministerium für Energie und natürliche Ressourcen vorgelegten Zahlen sind nur eine vorläufige Schätzung, könnten aber durchaus dem jährlichen CO2-Ausstoß Japans entsprechen, dem Land, das weltweit der fünftgrößte CO2-Emittent ist. Darüber hinaus wurden seit Beginn der Saison in der Provinz Nova Scotia Hunderte von Häusern durch Brände zerstört, was die Bewohner zur Evakuierung ganzer Ortschaften zwang. Etwa 4.000 Feuerwehrleute bekämpfen derzeit Hunderte von aktiven Bränden allein in der Provinz British Columbia.

    Im Zusammenhang mit dem Klimawandel kündigte die kanadische Regierung an, „der Internationalen Feuerwehrvereinigung (IFA) 400.000 US-Dollar im Rahmen einer ersten Einzahlungsrunde in den Ausbildungsfonds zur Bekämpfung und Bewältigung von Waldbränden in einem sich verändernden Klima zu gewähren“.

  • Kanada: Seit Jahresbeginn sind 10 Millionen Hektar verbrannt

    Kanada: Seit Jahresbeginn sind 10 Millionen Hektar verbrannt

    Die intensive Hitze führt zu heftigen Gewittern, die wiederum Brände auslösen, die durch die Trockenheit angeheizt werden. In Kanada brannten seit Januar mehr als zehn Millionen Hektar Land, was der Fläche Portugals entspricht.

    Flammenwände, die scheinbar durch nichts aufgehalten werden können. Kanada ist machtlos gegen die gigantischen Brände, die seit Mai das Land heimsuchen. In diesem Jahr brannten schon 10 Millionen Hektar Land, was der Fläche Portugals oder der Regionen Auvergne-Rhône-Alpes und Provence-Alpes-Côte d’Azur entspricht. Das Ergebnis von drei Monaten, in denen immer mehr Brände ausbrachen. Mehr als 4.000 Waldbrände wurden bisher gezählt.

    150.000 Kanadier wurden aus ihren Häusern vertrieben.
    Die Brände verwüsten die Waldgebiete und zerstören die Straßen. Sie bedrohen auch die Siedlungen. 150.000 Kanadier mussten in bis heute umgesiedelt werden. „Wir wissen nicht, ob wir unser Haus wiedersehen werden“, sagt eine Anwohnerin auf dem Sender France 2. Auch französische Feuerwehrleute wurden zur Unterstützung Kanadas entsandt.

  • Brände in Kanada: Der Rauch wird diese Woche Frankreich erreichen!

    Brände in Kanada: Der Rauch wird diese Woche Frankreich erreichen!

    Rauch aus den riesigen Bränden in Kanada überquert den Atlantischen Ozean und wird ab Montag, dem 26. Juni, Frankreich erreichen. Diese Rauchgase enthalten zahlreiche Schadstoffe. Wie hoch sind die Gesundheitsrisiken?

    Kanada wird seit Mai von gigantischen Waldbränden heimgesucht. 78 Brände sind immer noch nicht unter Kontrolle, 83 Brände waren am 21. Juni eingedämmt, so die neuesten Online-Zahlen der kanadischen Waldbrandbehörde (CIFFC). Seit dem 1. Januar 2023 sind fast 6 Millionen Hektar Land abgebrannt. Wiederholt verdeckten Rauchschwaden in den letzten Wochen den Himmel über mehreren nordamerikanischen Städten – einschließlich New York.

    Ein Teil des Rauchs überquert nun den Atlantik und wird dank der ozeanischen Luftströmung jetzt nach Frankreich gelangen, berichtet die französische Beobachtungsstelle für Tornados und Gewitter Keraunos.

    Auch La Chaîne Météo meldet, dass Rauchschwaden in den kommenden Tagen in der Bretagne und an der Biskaya auf die französische Küste treffen könnten.

    Die kanadischen Behörden warnten vor zahlreichen Schadstoffen im Rauch, der bei Bränden entsteht. Er enthält insbesondere Feinstaub. Die Gesundheitsbehörden in Québec empfehlen, Masken zu tragen, den Aufenthalt im Freien einzuschränken und haben Zentren eröffnet, in denen die Luft gefiltert wird. Montreal ist derzeit die am stärksten verschmutzte Stadt der Welt mit einer Luftqualität, die laut IQAir als „extrem ungesund“ eingestuft wird. Die Feinstaubkonzentrationen in der Luft in Montreal sind 33 Mal höher als die Luftqualitätsgrenzen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), berichtet das Journal de Montréal.

  • Waldbrände in Kanada: Französische Feuerwehrleute kommen zu Hilfe

    Waldbrände in Kanada: Französische Feuerwehrleute kommen zu Hilfe

    Verheerende Brände haben in Kanada bereits fast fünf Millionen Hektar Land und Wald verwüstet. Rund 100 französische Feuerwehrleute kommen jetzt ihren zunehmend erschöpften kanadischen Kollegen zu Hilfe.

    Letzter Tag der Ausbildung für französische Feuerwehrleute in der Region Quebec. Rund 100 Franzosen sind gekommen, um ihren kanadischen Kollegen zu helfen, die von wochenlangen Kämpfen gegen die verheerenden Brände erschöpft sind. Alle sind kampferprobte Profis, müssen sich aber in das neue Terrain und die nordamerikanische Ausrüstung einarbeiten. „Wir können nicht auf die gleiche Weise arbeiten wie zu Hause, da die Umgebung völlig anders ist“, erklärt Fabrice Mossé, Einsatzleiter der Einsatzgruppe, die nach Quebec entsandt wurde.

    Einsätze per Hubschrauber
    Viele Einsätze werden per Hubschrauber erfolgen, da die brennenden Gebiete so weitläufig sind. Rund 400 Brände wüten derzeit in Kanada, von der Ost- bis zur Westküste des Landes. Am Rande des Pazifiks sind die Feuerbrünste in British Columbia derzeit am unkontrollierbarsten.

    Seit Anfang des Jahres gab es in Kanada bereits mehr als 2.400 Brände.

  • COP15 zur Biodiversität: „Die Menschheit ist zu einer Massenvernichtungswaffe geworden“ sagt UN-Generalsekretär

    COP15 zur Biodiversität: „Die Menschheit ist zu einer Massenvernichtungswaffe geworden“ sagt UN-Generalsekretär

    Die UN-Konferenz über die biologische Vielfalt begann am Mittwoch, dem 6. Dezember in Montreal mit einer gewaltigen Herausforderung: Innerhalb von zwei Wochen soll ein historisches Abkommen geschlossen werden, die „letzte Chance“, um Arten und Lebensräume vor einer unumkehrbaren Zerstörung zu retten. Es ist die „letzte Chance“, Arten und natürliche Lebensräume vor einer unumkehrbaren Zerstörung zu retten. Die UN-Konferenz über Biodiversität begann am 6. Dezember in Montreal mit der gewaltigen Herausforderung, innerhalb von zwei Wochen ein historisches Abkommen zu schließen. Die Delegierten aus über 190 Ländern treffen sich bis zum 19. Dezember, um einen neuen, auf zehn Jahre angelegten globalen Rahmen für den Schutz der Natur und ihrer für die Menschheit unverzichtbaren Ressourcen zu verabschieden. Die Zeit drängt: Eine Million Arten sind vom Aussterben bedroht, ein Drittel der Landfläche ist stark degradiert und fruchtbarer Boden geht verloren, während die Verschmutzung und der Klimaw…

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