Schlagwort: Journalist

  • Prix Bayeux 2024: Im Fokus stehen Gaza und die Tapferkeit der Berichterstatter

    Prix Bayeux 2024: Im Fokus stehen Gaza und die Tapferkeit der Berichterstatter

    „Ich widme meinen Preis allen Journalisten, die mutig und ehrlich über den Krieg in Gaza berichten“, sagte Mahmud Hams, ein palästinensischer Fotograf der Nachrichtenagentur AFP, der mit seinen Bildern die 31. Ausgabe des renommierten Prix Bayeux der Kriegsberichterstatter gewann. Der diesjährige We…

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  • Ukraine-Krieg: 32-jähriger AFP-Journalist Arman Soldin bei Raketenangriff getötet

    Ukraine-Krieg: 32-jähriger AFP-Journalist Arman Soldin bei Raketenangriff getötet

    Arman Soldin, Journalist der französischen Nachrichtenagentur Agence France-Presse, wurde am Dienstagnachmittag in der Ukraine getötet. Er wurde Opfer eines russischen Raketenangriffs.

    Die Nachrichtenagentur Agence France-Presse und die Presse im Allgemeinen trauern. Der Journalist Arman Soldin, der für die AFP über den Krieg in der Ukraine berichtete, wurde bei einem russischen Raketenangriff am Dienstagnachmittag getötet. Er ist der elfte Journalist, Fahrer oder Mitarbeiter von Journalisten, der seit Beginn des Konflikts in der Ukraine getötet wurde.

    Opfer eines russischen Angriffs
    Arman Soldin gehörte zu einem Team von fünf Reportern der Agence France-Presse. Er begleitete ukrainische Soldaten am aktivsten Frontabschnitt des Krieges. Am Dienstag, den 9. Mai, wurde er gegen 16.30 Uhr in der Nähe von Bachmut im Osten der Ukraine, von einer russischen Rakete getroffen. Der Rest des Journalistenteams blieb unverletzt.

    Arman Soldin war seit September 2022 der Videokoordinator der französischen Nachrichtengentur AFP in der Ukraine. Er hatte seinen Sitz in London und reiste regelmäßig in die Ukraine. Als Freiwilliger, der über den von Russland geführten Krieg berichten wollte, war er bereits in den ersten Tagen der Invasion im Februar 2022 in die Ukraine gereist.

    Emmanuel Macron würdigte den Journalisten am Abend in einem Tweet. „Mit Mut, seit den ersten Stunden des Konflikts war er an der Front, um die Fakten zu ermitteln. Um uns zu informieren“.

    Das ukrainische Verteidigungsministerium sprach der Familie des französischen Journalisten sein Beileid aus: „Er hat sein Leben dem Ziel gewidmet, der Welt über die Wahrheit zu berichten“.

    Beileidsbekundungen auch von US-Außenminister Antony Blinken: „So viele Journalisten arbeiten unter extrem gefährlichen Bedingungen, um die Wahrheit aufzudecken und zu berichten“.

    Arman Soldin wird als „mutiger, kreativer und hartnäckiger“ Journalist beschrieben, sagt der AFP-Informationsdirektor Phil Chetwynd. Für die Europadirektorin der Agence France-Presse war „Arman enthusiastisch, energisch und mutig. Er war ein echter Feldreporter, der immer bereit war, auch in die schwierigsten Gebiete zu gehen“.

    Geboren in Sarajevo, aufgewachsen in Frankreich.
    Arman Soldin wurde 32 Jahre alt. Er wurde in Sarajevo geboren und war bosnischer Abstammung. 1992 war er im Alter von einem Jahr zu Beginn der Belagerung der Stadt aus Jugoslawien evakuiert worden. Arman Soldin wuchs in Frankreich auf und besaß die französische Staatsbürgerschaft. Als leidenschaftlicher Fußballer hatte er zwischen 2006 und 2008 bei dem Verein Stade Rennais in der U13 und U15 gespielt, die Idee einer sportlichen Profikarriere aber schließlich aufgegeben. Als Journalist war er 2015 als Praktikant zur AFP nach Rom gekommen. Er sprach fließend Französisch, Englisch und Italienisch und hatte Kenntnisse in Bosnisch, was ihm beim Dialog mit den Ukrainern half.

  • Französischer Journalist Olivier Dubois schon fast 500 Tage in Mali in Gefangenschaft

    Französischer Journalist Olivier Dubois schon fast 500 Tage in Mali in Gefangenschaft

    Der 500. Tag der Gefangenschaft des französischen Journalisten Olivier Dubois, der am 8. April 2021 im Norden Malis entführt wurde, nähert sich. Seine Familie hat anlässlich seines 48. Geburtstags am 6. August, eine Kommunikationskampagne gestartet, um sein Schicksal stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit und der französischen Behörden zu rücken. Am Samstag, dem 6. August, wird der 48-jährige Olivier Dubois seinen zweiten Geburtstag in Gefangenschaft verbringen, fast 500 Tage nach seiner Entführung am 8. April 2021 in Gao, Nordmali, zu der sich die JNIM (Groupe de soutien à l’islam et aux musulmans) bekannt hatte. Lesen Sie auch: Französischer Journalist Olivier Dubois in Mali von Dschihadistengruppe entführt Aus diesem Anlass hat die Familie der einzigen französischen Geisel weltweit eine neue Kommunikationskampagne gestartet und dazu aufgerufen, Emmanuel Macron eine Postkarte zu schicken, die kostenlos an den Élysée-Palast geschickt werden kann. Wie Canèle Bernard, die Schwest…

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  • Journalist Alex Jordanov wegen Geheimnisverrat in Polizeigewahrsam genommen

    Journalist Alex Jordanov wegen Geheimnisverrat in Polizeigewahrsam genommen

    Als Autor eines Buches über die Generaldirektion für Innere Sicherheit (DGSI) im Jahr 2019 wird er verdächtigt, mithilfe von Polizisten vertrauliche Informationen veröffentlicht zu haben. Der Journalist Alex Jordanov, Autor eines investigativen Buches über den französischen Inlandsgeheimdienst (DGSI), wurde am Mittwoch, den 22. Juni, im Rahmen einer Untersuchung zur „Gefährdung des nationalen Verteidigungsgeheimnisses“ in Polizeigewahrsam genommen, wie Franceinfo unter Berufung auf eine mit dem Fall vertrauten Quelle meldete. Ehemalige und aktuelle Polizisten der Generaldirektion für Innere Sicherheit wurden am Mittwoch ebenfalls in Polizeigewahrsam genommen. Sie werden verdächtigt, Alex Jordanov vertrauliche Informationen geliefert zu haben. Der Journalist veröffentlichte 2019 das Buch ‚Les guerres de l’ombre de la DGSI‘ (Nouveau Monde éditions), in dem er anhand der Berichte mehrerer DGSI-Offiziere „Erfolge“ und „Misserfolge“ des Inlandsgeheimdienstes im Kampf gegen den Terrorismus aufdeckt.
  • Französischer Journalist Olivier Dubois in Mali von Dschihadistengruppe entführt

    Französischer Journalist Olivier Dubois in Mali von Dschihadistengruppe entführt

    Der französische Journalist Olivier Dubois sagt in einem Video, dass er in Mali als Geisel gehalten wird, nachdem er von Dschihadisten, die mit al-Qaida verbunden sind, entführt wurde.

    Der französische Journalist Olivier Dubois, der für verschiedene Medien arbeitet, sagte in einem Video unbestimmter Herkunft, das am Mittwoch in sozialen Netzwerken kursierte, er sei Anfang April in Mali von Dschihadisten entführt worden, die mit al-Qaida verbunden sind. Ein Beamter des französischen Außenministeriums in Paris bestätigte das „Verschwinden“ von Olivier Dubois, der mit Medien wie dem Sender France24 und der Tageszeitung Libération zusammengearbeitet hat.

    In einem kurzen Video von etwa 20 Sekunden erklärt Olivier Dubois, dass er am 8. April in Gao von der Gruppe zur Unterstützung des Islams und der Muslime (GSIM, oder Jnim auf Arabisch), dem wichtigsten dschihadistischen Bündnis in der Sahelzone, entführt wurde.

    „Holt mich raus“
    Im Schneidersitz auf dem Boden sitzend, in einer grünen Plane, die wie ein Zelt aussieht, sagte er, er wende sich an seine Familie, Freunde und die französischen Behörden, „damit sie alles in ihrer Macht stehende tun, um mich freizubekommen“. Der Journalist, gekleidet in einen traditionellen hellrosa Anzug, mit einem ordentlich gestutzten Bart, starrt in die Kamera und spricht mit fester Stimme. Die Bewegungen seiner Finger und eines Beines scheinen jedoch eine gewisse Nervosität zu zeigen.

    „Wir bestätigen das Verschwinden von Herrn Olivier Dubois in Mali. Wir stehen in Kontakt mit seiner Familie und den malischen Behörden. Wir führen die üblichen technischen Kontrollen durch“, sagte ein Beamter des französischen Außenministeriums.

    Reporter ohne Grenzen fordert die malischen und französischen Behörden auf, „alles zu tun, um seine Freilassung zu erreichen“, sagte RSF-Generalsekretär Christophe Deloire.

    Die Tageszeitung Libération, für die er seit April 2020 regelmäßig gearbeitet hatte, wollte keinen unmittelbaren Kommentar abgeben.

    Frankreich hat seit Oktober 2020 keine Geisel mehr gehabt
    Seit der Freilassung von Sophie Pétronin im Oktober 2020, einer Siebzigjährigen, die fast vier Jahre zuvor ebenfalls von Bewaffneten in Gao entführt worden war, wo sie lebte und jahrelang eine Kinderhilfsorganisation leitete, gab es weltweit keine französischen Geiseln mehr. Sophie Pétronin wurde zur gleichen Zeit freigelassen wie der inzwischen verstorbene malische Politiker Soumaïla Cissé und die beiden Italiener Nicola Chiacchio und Pier Luigi Maccalli, die ebenfalls von Dschihadisten entführt wurden.

    Trotz anhaltender Spekulationen hat die malische Regierung nie bestätigt, dass für die Freilassung dieser vier Geiseln neben der Freilassung von 200 Gefangenen, darunter eine Reihe von Dschihadisten, auch ein Lösegeld gezahlt wurde.

    Im Oktober 2020 war die Schweiz darüber informiert worden, dass die GSIM die evangelische Missionarin Beatrice Stöckli, die im Januar 2016 in Timbuktu entführt worden war, hingerichtet hatte. Im März dieses Jahres teilte das Schweizer Außenministerium mit, dass ihre Leiche gefunden und formell identifiziert worden sei.

    Tausende von Toten in Mali
    Mali wird seit 2012 von einem dschihadistischen Vorstoß aus dem Norden heimgesucht, der das Land in eine Sicherheitskrise gestürzt hat und sich auf das Zentrum des Landes ausbreitet. Die Gewalt hat auch auf die Nachbarländer Burkina Faso und Niger übergegriffen. Dschihadistische Gewalttaten haben Tausende von Toten und Hunderttausende von Vertriebenen hinterlassen, trotz des Eingreifens von UN-, französischen und afrikanischen Truppen.

  • Der berühmte amerikanische TV-Moderator Larry King starb im Alter von 87 Jahren an Covid-19

    Der berühmte amerikanische TV-Moderator Larry King starb im Alter von 87 Jahren an Covid-19

    Der berühmte amerikanische Journalist Larry King, weltweit bekannt durch seine Interviews auf CNN, ist im Alter von 87 Jahren an Covid-19 gestorben. Der berühmte amerikanische Journalist und Fernsehmoderator Larry King, legendär in den Vereinigten Staaten und im Ausland für seine Interviews mit unzä…

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