Schlagwort: Jagdunfälle

  • Seine-Maritime: 17-jähriger Jäger schießt sich versehentlich selbst in den Kopf

    Seine-Maritime: 17-jähriger Jäger schießt sich versehentlich selbst in den Kopf

    Ein 17-jähriger junger Mann schoss sich bei der Jagd im Departement Seine-Maritime versehentlich selbst in den Kopf. Seine Schrotflinte war nicht gesichert.

    Vor einigen Tagen ereignete sich in der Region Seine-Maritime ein schrecklicher Jagdunfall. Der Vorfall ereignete sich bereits am Sonntag, dem 24. September. In der Gemeinde Trois-Pierres – einem Dorf mit etwas weniger als 800 Einwohnern – tötete sich ein junger Jäger, indem er sich versehentlich mit seinem Gewehr in den Kopf schoss.

    Wie die Zeitung „Courrier Cauchois“ berichtete, waren zwei junge Jäger gerade dabei, sich auf die Taubenjagd vorzubereiten. Das Opfer saß auf einem Stuhl, das Gewehr befand sich zwischen seinen Beinen und war auf seinen Kopf gerichtet. „Die Sicherung des Gewehrs war nicht aktiviert. Und irgendwann muss es zu einer unglücklichen Bewegung gekommen sein“, sagte der zuständige Staatsanwalt. „Einige Erwachsene waren auf einem Feld nebenan, der andere junge Mann rannte schnell hinüber, um den Jagdunfall zu melden“.

    Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, um die Umstände des Unfalls zu ermitteln.

  • Jäger stirbt bei Treibjagd durch Herzschuss: Unfall oder Selbstmord?

    Jäger stirbt bei Treibjagd durch Herzschuss: Unfall oder Selbstmord?

    In Licques im Departement Pas-de-Calais wurde ein Jäger tot aufgefunden. Der Mann starb, nachdem er bei einer Treibjagd von einer Kugel in die Brust getroffen worden war. Es wird sowohl von einem Unfall als auch von einem möglichen Selbstmord ausgegangen.

    Ein Jäger starb am Sonntag, dem 19. Februar, während einer Treibjagd in Licques im Departement Pas-de-Calais an einer Schusswunde in der Brust, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Augenzeugen schliessen einen Schuss von anderen Jägern aus.

    Das 59-jährige Opfer wurde gegen 15.30 Uhr mit einer „Schusswunde am Herzen“ aufgefunden, sagte der stellvertretende Staatsanwalt Philippe Sabatier gegenüber der Nachrichtenagentur AFP und bestätigte damit eine Meldung der Zeitung „La Voix du Nord“.

    „Von den anderen Jägern wurde keine Kugel abgefeuert“, versicherte der Präsident des nationalen Jägerverbands Willy Schraen der Nachrichtenagentur AFP, der zum Zeitpunkt des Dramas an der Treibjagd in diesem „Wald, in dem er seit 28 Jahren jagt“, persönlich teilnahm.

    Der tote Jäger habe sich von den anderen Teilnehmern getrennt und man habe daraufhin „einen dumpfen Knall“ gehört. Der tote Mann litt laut Willy Schraen unter „persönlichen Problemen“.

    Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung zur Ermittlung der Todesursache ein. „Es werden sowohl ein Jagdunfall als auch ein Selbstmord in Betracht gezogen“.

  • Junger Mann tot: Jäger wegen Totschlags nur zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt

    Junger Mann tot: Jäger wegen Totschlags nur zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt

    Das Strafgericht in Cahors folgte nicht den Forderungen des Staatsanwalts, der für den Jäger aus dem Departement Lot eine sechsmonatige Haftstrafe gefordert hatte.

    Keine Gefängnisstrafe für den Jäger, der 2020 im Departement Lot den Franco-Briten Morgan Keane erschossen hat. Er wurde am Donnerstag, dem 12. Januar vom Strafgericht in Cahors zu zwei Jahren Haft auf Bewährung und einem lebenslangen Jagdverbot verurteilt. Der Leiter der Treibjagd, bei der sich der Jagdunfall ereignet hatte, wurde zu 18 Monaten Haft auf Bewährung und einem fünfjährigen Entzug des Jagdscheins verurteilt. Das Gericht folgte im Grossen und Ganzen den Anträgen des Staatsanwalts hinsichtlich des Strafmaßes, verhängte jedoch keine unbedingte Haftstrafe, obwohl die Staatsanwaltschaft eine Haftstrafe von sechs Monaten für den Schützen gefordert hatte.

    Am 2. Dezember 2020 hackte der 25-jährige Morgan Keane auf einem ihm gehörenden Grundstück in der Nähe des Dorfes Calvignac Holz, als er von einer Kugel getroffen wurde, die von einem Jäger abgefeuert wurde, der ihn für ein Wildschwein gehalten hatte. Der Tod des Franco-Briten wurde zum Sinnbild für die Probleme zwischen Jägern und anderen Landbewohnern, die oft gegen die Jagd sind.

    Bei der Gerichtsverhandlung am 17. November hatte der 35-jährige Jäger, dem seine Tat „leid tat“, zugegeben, dass er „das Ziel nicht richtig erkannt“ habe. Die Ermittlungen ergaben, dass er nicht ortskundig war, dass er an einem schlecht gewählten Ort postiert worden war, ohne die notwendigen Sicherheitsanweisungen erhalten zu haben, und dass mehrere Unregelmäßigkeiten beim Ablauf der Treibjagd festgestellt werden mussten.

  • Umfrage: Fast 8 von 10 Franzosen wollen die Jagd am Sonntag verbieten

    Umfrage: Fast 8 von 10 Franzosen wollen die Jagd am Sonntag verbieten

    Eine Ifop-Umfrage ergab am Montag, dem 2. Januar 2023, dass 78% der Franzosen dafür sind, dass der Sonntag ein jagdfreier Tag wird.

    Wie schon im Jahr 2016 befürworten fast 8 von 10 Franzosen ein Verbot der Jagd am Sonntag, berichtet die Zeitung Sud-Ouest. Eine Umfrage, die am Montag, dem 2. Januar veröffentlicht wurde, war von sieben Naturschutzverbänden bei dem Meinungsforschungsinstitut Ifop in Auftrag gegeben worden. Die Befragten argumentieren, dass „die Sicherheit und Ruhe aller gewährleistet“ und „eine friedliche Aufteilung der ländlichen Räume und deren Nutzung“ gewährleistet werden müsse.

    Um ihr Anliegen zu unterstreichen, verweisen die Verbände auf die Zahl der Jagdunfälle seit September 2022, bei denen 18 Nichtjäger (darunter ein Toter) und 17 Jäger (darunter zwei Tote) zu Schaden gekommen sein sollen. Daher das Schreiben der Verbände an Emmanuel Macron vom 21. November, den Sonntag als jagdfreien Tag fordern.

    7 von 10 Franzosen haben während der Jagdsaison Angst
    Die Umfrage ergab auch, dass sich 70% der Franzosen während der Jagdzeit nicht sicher fühlen. Im Vergleich zu nur 54% im Jahr 2009 und 61% im Jahr 2016. Besonders im Großraum Paris sind etwa 74% der Landbewohner sehr stark beunruhigt.
    Die Verbände erinnern daran, dass die Jagd „tödliche Risiken“ birgt, und fordern den Präsidenten der Republik auf, „einen Tag der Ruhe, den Sonntag, für die anderen Nutzer der Natur wie auch für die Tierwelt zu gewähren“.

  • Jagdunfall im Departement Gard: Ein Jäger wird durch einen Schuss an der Schläfe verletzt

    Jagdunfall im Departement Gard: Ein Jäger wird durch einen Schuss an der Schläfe verletzt

    Ein 56-jähriger Jäger wurde am Sonntag, dem 4. Dezember, in Sauve im Departement Gard durch einen Schuss verletzt. Der Mann wurde  an der Schläfe verletzt und in ein Krankenhaus in Nîmes gebracht.

    Ein 56-jähriger Mann wurde am Sonntagnachmittag, dem 4. Dezember, in Sauve im Département Gard durch den Schuss eines anderen Jägers verletzt, wie die Zeitung Midi Libre berichtete.

    „Unglücklicher Schuss“
    Der Jäger wies eine große Kopfwunde an der Schläfe auf. Der Gendarmerie zufolge handelte es sich um einen Unfall zwischen zwei Jägern, der sich wegen eines „unglücklichen Schusses“ ereignet hatte.

    Der Schuss war nicht direkt auf das Opfer gerichtet, sondern ein Querschläger, der an einem Felsen abgeprallt war und den Mann getroffen hatte. Der Verletzte wurde in das Krankenhaus von Nîmes gebracht und schwebt nicht in Lebensgefahr.

  • Monieux: Jäger wird bei Treibjagd von anderem Jäger erschossen

    Monieux: Jäger wird bei Treibjagd von anderem Jäger erschossen

    Ein 56-jähriger Jäger starb am Sonntagnachmittag bei einer Jagd in der Gemeinde Monieux im Departement Vaucluse. Das ist der zweite tödliche Unfall in diesem Departement seit Beginn der diesjährigen Jagdsaison.

    Nach ersten Erkenntnissen, die die Staatsanwaltschaft am Montagmorgen mitteilte, ereignete sich der tödliche Unfall bei einer Treibjagd auf Rehe. Der Jäger, der den tödlichen Schuss abgegeben hatte, wurde in Polizeigewahrsam genommen. Die Staatsanwaltschaft Carpentras leitete eine Untersuchung wegen „fahrlässiger Tötung“ ein, um die genauen Umstände dieses Dramas zu ermitteln.

    Die Rettungskräfte wurden am Sonntag gegen 16.30 Uhr alarmiert. Der Unfall ereignete sich in der Ortschaft Peissonnier in der Gemeinde Monieux (Vaucluse). Als die Rettungskräfte eintrafen, war der Mann mutmasslich bereits tot. Trotz aller Bemühungen gelang es den Sanitätern aus Carpentras nicht, ihn wiederzubeleben. Der Jäger wurde noch vor Ort für tot erklärt.

    Dies ist bereits der zweite tödliche Jagdunfall im Departement Vaucluse seit Beginn der Jagdsaison 2022. Am 25. September wurde ein Jäger aus Goult bei einer Treibjagd auf Wildschweine im Luberon-Massiv getötet.

  • Radfahrer werden von einem Jäger mit Schrot beschossen und filmen die Szene

    Radfahrer werden von einem Jäger mit Schrot beschossen und filmen die Szene

    Am Sonntag, dem 23. Oktober, wurden Radfahrer im Departement Maine-et-Loire von einem Jäger mit Schrot beschossen. Die zwei Männer und eine junge Frau wurden am Helm und in der Bauchgegend getroffen.

    Am Sonntagmorgen, dem 23. Oktober, wurde eine Gruppe von sieben Personen mit Schrot beschossen, wie die Zeitung Ouest-France berichtet. Während sie eine Mountainbike-Tour in Les Gennes-Val de Loire, einer Gemeinde im Département Maine-et-Loire, unternahmen, sahen die Radfahrer einen Jäger auf einem Feld.

    „Wir sahen, wie ein Rebhuhn davonflog und der Lauf des Gewehrs in unsere Richtung schwenkte“, berichtete ein mitglied der Radler-Gruppe. „Einer der Freunde meines Mannes hatte sogar den Reflex, seinen Kopf zu senken. Aber zu spät, der Jäger hatte gerade den Schuss abgegeben. Meine Tochter und der Freund meines Mannes hatten eine Schrotkugel im Helm, mein Mann wurde in den Bauch getroffen“. Es gab in der ganzen Gegend kein Schild, das darauf hinwies, dass am Sonntag eine Jagd stattfand.

    Die Szene wurde gefilmt und in sozialen Netzwerken gepostet: „Sie gingen auf ihn zu, aber der Jäger schien die Sache herunterzuspielen. Er war schon älter und man fragt sich, ob er überhaupt noch die richtigen Reflexe für die Jagd hatte“, so die Zeugin weiter.

    Bei der Polizeistation in Angers wurden drei Anzeigen erstattet und eine Untersuchung eingeleitet.

    https://twitter.com/unjour1chasseur/status/1584269020718518273
  • Côtes-d’Armor: Frau stirbt nach Jagdunfall

    Côtes-d’Armor: Frau stirbt nach Jagdunfall

    Die 67-Jährige hatte am Sonntag, dem 16. Oktober, mit ihrem Lebensgefährten an einer Treibjagd auf Wildschweine teilgenommen.

    Eine Frau starb am Sonntag, dem 16. Oktober, nach einem Jagdunfall in Goudelin, in der Nähe von Guinguamp (Côtes-d’Armor), wie France Bleu Breizh Izel berichtet. Die 67-jährige Frau hatte an einer Treibjagd auf Wildschweine teilgenommen. Nach Angaben des Bürgermeisters der Gemeinde nahm die 67-Jährige mit ihrem Lebensgefährten, an der Treibjagd teil, als dieser mit seinem Gewehr eine falsche Bewegung machte. Die Frau wurde durch einen Schuss in die Brust schwer verletzt und starb kurz darauf im Krankenhaus.

    „Wir kennen das Paar sehr gut“, berichtete der Bürgermeister Laurent Le Faucheur gegenüber France Bleu. „Wir sind sehr betroffen, weil sie in das Leben der Jagdgesellschaft eingebunden war, sie begleitete. Sie bereitete kleine Gerichte für alle zu“, fährt der Bürgermeister fort. „Sie war eine fröhliche, sympathische, lächelnde Person.“ Laurent Le Faucheur bekräftigt, dass „die Jäger, die zum Zeitpunkt der Treibjagd anwesend waren, schockiert sind“. „Wir sind betroffen und denken an sie und an ihn, der diese unglückliche Geste verantworten muss. Wir sind geschockt“.

    Seit Beginn des Jahres 2000 und bis Ende 2021 gab es in Frankreich 3.325 Jagdunfälle, bei denen 421 Menschen ums Leben kamen. Das sind durchschnittlich 158 Unfälle pro Jahr, von denen 20 tödlich enden. So die nackten Zahlen, die vom Office français de la biodiversité und dem nationalen Jagdverband vorgelegt wurden. Allerdings wird betont, dass seit dem Jahr 2000 die Zahl der Unfälle um 40% und die Zahl der Todesfälle um fast 70% zurückgegangen ist. In den Jahren 2020-2021 wurden in Frankreich 83 Jagdunfälle gezählt, von denen sieben tödlich endeten.

  • Jagdunfall: Jäger verletzt Mutter und ihre zwei Kinder

    Jagdunfall: Jäger verletzt Mutter und ihre zwei Kinder

    In Frankreich ereigneten sich kürzlich mal wieder zwei Jagdunfälle. Erst wurde auf einen Pilzsammler in der Drôme geschossen und am Sonntag, dem 9. Oktober, verletzte ein Jäger eine Mutter und ihre beiden Kinder, als sie in den Weinbergen im Beaujolais spazieren gingen.

    Der Jagdunfall ereignete sich bereits am Sonntag, dem 9. Oktober, einige Dutzend Meter von den Wohnhäusern entfernt in Pommiers (Rhône). Ein Anwohner, der durch die Schüsse alarmiert wurde, eilte an den Ort des Geschehens. „Die Frau und ihre beiden Kinder gingen dort spazieren, ich hörte den Schuss, die Kinder weinten … Ich rannte hin, und auch die Feuerwehr und die Gendarmerie waren relativ schnell vor Ort“, erzählt er vor der Kamera des Senders France 2.

    Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
    Eine Mutter und ihre beiden Kinder im Alter von 8 und 10 Jahren wurden an den Beinen von Schrotkugeln getroffen. Alle drei mussten mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der Jäger, der auf die Mutter und die Kinder schoss, ist ein 81-jähriger Mann. Dieser gab an, von der Sonne geblendet worden zu sein, als er den Schuss abgab. „Ich sah einen Hasen in den Weinbergen. Er kam heraus, ich schoss ins Gras und das Schrot prallte ab“, erklärte der Jäger. Er wurde vorübergehend in Polizeigewahrsam genommen, sein Gewehr wurde konfisziert und eine Untersuchung wurde eingeleitet. Der Unfall löste in der Gemeinde verständlicherweise große Aufregung aus. Die Einwohner kritisieren die Jagd, insbesondere deren Ausübung an den Sonntagen.

  • Vaucluse: Mann bei Jagdausflug erschossen

    Vaucluse: Mann bei Jagdausflug erschossen

    Nach Informationen der Zeitung La Provence starb ein 60-Jähriger kurz vor Mittag am Sonntag, dem 25. September, wahrscheinlich nach einem Jagdunfall.

    Die Feuerwehr wurde am Sonntag, dem 25. September, gegen 11 Uhr von einem Jäger in Lacoste (Vaucluse) gerufen.

    Als die Sanitäter vor Ort eintrafen, versuchten sie vergeblich, das Opfer zu reanimieren. Laut der Zeitung La Provence wurde der 65-jährige Mann durch einen Schuss getötet. Das Opfer befand sich an einem abgelegenen Ort in Lacoste, einer Gemeinde im Département Vaucluse. War es eine absichtliche Tat oder ein Unfall? La Provence zufolge handelte es sich bei dem Mann, der den Alarm ausgelöst hatte, um einen Freund des Opfers, mit dem er offensichtlich einen gemeinsamen Jagdausflug unternommen hatte.

    Erstes Opfer der Saison 
    Im vergangenen Jahr zählten die Behörden in Frankreich 8 Todesfälle im Zusammenhang mit Jagdunfällen in Frankreich in der Wintersaison 2021/2022. Der 65-jährige Mann ist allem Anschein nach das erste tödliche Opfer der am 25. September begonnenen diesjährigen Jagdsaison.

    Mitte September hatte der Senat einen Bericht mit 30 Vorschlägen vorgelegt, um die Jagd in Frankreich besser zu regulieren. Darunter die Verpflichtung, Treibjagden auf Großwild mit Schildern zu kennzeichnen und die Gemeinden deutlicher über die Jagdgebiete zu informieren. Auch der Vorschlag, den Jagdschein eines Todesschützen einzuziehen und ihm die Jagd für zehn Jahre zu verbieten, wenn jemand durch dessen direkten Schuss getötet wird, könnte umgesetzt werden.

    Die Senatoren haben noch nicht entscheiden, ob sie daraus einen Gesetzesvorschlag machen wollen oder nicht.