Schlagwort: Israel

  • Nizza: Profi-Fußballer Youcef Atal wegen Aufstachelung zum Hass zu 8 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt

    Nizza: Profi-Fußballer Youcef Atal wegen Aufstachelung zum Hass zu 8 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt

    Youcef Atal, ein algerischer Nationalspieler und Rechtsaußen des französischen 1.Ligisten OGC Nizza, wurde am Mittwoch zu acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt, weil er vor dem Hintergrund des Konflikts zwischen Israel und der Hamas ein Video auf seinem Instagram-Kanal geteilt hatte, in dem zu einem „schwarzen Tag für die Juden“ aufgerufen wurde.

    Die Strafe wurde am Mittwoch, dem 3. Januar, gegen 13.30 Uhr gefällt. Youcef Atal wurde heute Mittag wegen Aufstachelung zum Hass aus religiösen Gründen vor dem Gericht in Nizza an der Côte d’Azur verurteilt.

    Am 7. Oktober, fünf Tage nach den grausamen Angriffen der islamistischen Terrorbewegung Hamas auf Israel und dem Beginn der israelischen Bombenangriffe auf Gaza, hatte der Rechtsaußen von Nizza auf Instagram ein Video des Predigers Mahmoud Al Hasanat geteilt. Der Prediger sprach zunächst mit Tränen in den Augen über das Schicksal der Kinder in Gaza unter israelischen Bomben. Dann verschärfte er seinen Ton und forderte Gott auf, „einen schwarzen Tag über die Juden“ zu bringen und den Bewohnern von Gaza „die Hand zu begleiten“, wenn sie „den Stein werfen“.

    8 Monate Gefängnis auf Bewährung
    Als er das Video teilte, war Youcef Atal mit der Nationalmannschaft in Algerien. Nachdem er vom Management des OGC Nizza vor dem polemischen Charakter der Äußerungen in dem Video gewarnt worden war, hatte er den Post am nächsten Tag mit einer Entschuldigungsnachricht entfernt. Vor Gericht entschuldigte sich Atal erneut und wiederholte immer wieder, dass er „eine Botschaft des Friedens“ habe senden wollen und dass er sich das Video nicht bis zum Ende angesehen habe, bevor er es geteilt habe.

    Youcef Atal wurde wegen Aufstachelung zum Hass aus religiösen Gründen zu acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Er muss außerdem eine Geldstrafe in Höhe von 45.000 Euro zahlen und das Urteil auf eigene Kosten in der regionalen Tageszeitung Nice-Matin und in der Zeitung Le Monde veröffentlichen, so das Strafgericht von Nizza in seinem Urteil.

  • Israel-Hamas-Konflikt: Israel kannte die Angriffspläne der Hamas mehr als ein Jahr im Voraus…

    Israel-Hamas-Konflikt: Israel kannte die Angriffspläne der Hamas mehr als ein Jahr im Voraus…

    Auf der Grundlage interner Dokumente behauptet die New York Times, dass israelische Beamte den Plan der Hamas, einen beispiellosen Angriff auf Israel zu beginnen, bereits mehr als ein Jahr im Voraus erhalten hätten. Hätte die israelische Armee den Angriff vom 7. Oktober verhindern können? Laut der New York Times haben hochrangige israelische Beamte mehr als ein Jahr im Voraus den Plan der Hamas erhalten, einen beispiellosen Angriff auf den jüdischen Staat durchzuführen. Dieses Szenario sei jedoch als unrealistisch eingestuft worden, so die große New Yorker Tageszeitung.

    Die Untersuchung der US-Journalisten basiert hauptsächlich auf der Analyse eines von der Hamas herausgegebenen und später von der israelischen Armee beschlagnahmten 40-seitigen Dokuments mit dem Codenamen „Jericho Wall“. Auf diesen Seiten wird Punkt für Punkt beschrieben, wie ein massiver Angriff aussehen könnte. Es werden die genauen Zielpunkte der palästinensi…

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  • Israel: Wiederaufnahme des Korruptionsprozesses gegen Premierminister Benjamin Netanjahu

    Israel: Wiederaufnahme des Korruptionsprozesses gegen Premierminister Benjamin Netanjahu

    Der Prozess war aufgrund des Angriffs der Hamas vom 7. Oktober unterbrochen worden. Das Gerichtsverfahren gegen den amtierenden israelischen Premierminister Netanjahu wird nach zweimonatiger Unterbrechung wieder aufgenommen. Der Korruptionsprozess gegen Benjamin Netanjahu wurde am Montag, dem 4. Dezember, in Jerusalem wieder aufgenommen, rund zwei Monate nachdem er wegen des blutigen Angriffs der Hamas vom 7. Oktober ausgesetzt worden war. Der Regierungschef wird verdächtigt, von prominenten Persönlichkeiten Bestechungsgelder im Gesamtwert von rund 700.000 Schekel (etwas mehr als 173.000 Euro) angenommen zu haben. Bei den Geschenken handelte es sich um Zigarren, Champagnerflaschen und Schmuck, die zwischen 2007 und 2016 verteilt wurden. Benjamin Netanjahu wird verdächtigt, im Gegenzug eine neue Steuerregel gefördert zu haben, die dem bekannten Hollywood-Produzenten Arnon Milchan Millionen von Dollar hätte einbringen können. Das israelische Finanzministerium hatte jedoch sein Veto einge…

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  • Israelische Botschafterin in Frankreich: Die Hamas hält noch 137 Geiseln gefangen

    Israelische Botschafterin in Frankreich: Die Hamas hält noch 137 Geiseln gefangen

    Alona Fischer-Kamm, die israelische Botschafterin in Frankreich, war am Montag, dem 4. Dezember, Gast in der Sendung „4 Vérités“ des Senders France 2. „Es sind noch 137. […] Wir haben die Bestätigung des Todes von 6 Geiseln erhalten“, erklärte Alona Fischer-Kamm, die israelische Botschafterin in Frankreich, am Montag, dem 4. Dezember, als Gast in der Sendung „4 Vérités“ auf dem Sender France 2. Und: „Ich glaube, dass die Wiederaufnahme des Krieges oder der Militäroperationen mit dem Ziel der Befreiung aller Geiseln vereinbar ist“, präzisierte sie. Auf die Frage: Geht Israel in die Falle der Hamas, die Zivilisten als Schutzschilde benutzt?, antwortete die Botschafterin: „Es ist die Verantwortung der Hamas, nicht die Verantwortung Israels. Sie sind es, die ihre eigene Bevölkerung als Geiseln genommen und sie als menschliche Schutzschilde benutzt haben“. Der französische Präsident stellte am Wochenende öffentlich die Frage nach dem militärischen Ziel Israels, nämlich der Zerstörung der Ha…

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  • Israel-Hamas-Konflikt: Emmanuel Macron trifft auf der COP28 mit Politikern des Nahen Ostens zusammen

    Israel-Hamas-Konflikt: Emmanuel Macron trifft auf der COP28 mit Politikern des Nahen Ostens zusammen

    Der französische Präsident, der in Dubai zur Weltklimakonferenz erwartet wird, wird seine Reise in die Region nutzen, um Gespräche über die Lage in Gaza und Israel zu führen. Der französische Präsident Emmanuel Macron wird am Samstag nach der COP28-Klimakonferenz in Dubai nach Katar reisen, wie der Elysée-Palast am Donnerstag, dem 30. November, bekannt gab. Dort wird der französische Präsident mit dem Emir des Landes zusammentreffen, das eine Schlüsselrolle bei der Befreiung der von der Hamas festgehaltenen Geiseln spielt. Am Rande der UN-Klimakonferenz in den Vereinigten Arabischen Emiraten, die Macron ab Donnerstag besucht, wird der französische Präsident auch Gespräche mit mehreren führenden Politikern der Region im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt führen, darunter voraussichtlich der Ägypter Abdel Fattah al-Sissi, der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman oder auch der israelische Präsident Isaac Herzog. Die Einzelheiten seines Programms sollen erst im Laufe des Tages bekannt …

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  • Israel-Hamas-Konflikt: Erste französisch-israelische Geiseln befreit – Emmanuel Macron „extrem glücklich“

    Israel-Hamas-Konflikt: Erste französisch-israelische Geiseln befreit – Emmanuel Macron „extrem glücklich“

    Die Hamas ließ am Montagabend 11 israelische Geiseln frei, darunter 3 minderjährige französisch-israelische Geiseln: Eitan, 12 Jahre; Erez, 12 Jahre und Sahar, 16 Jahre. Vom Roten Kreuz betreut, kehrten die 11 Geiseln nach Israel zurück. Im Gegenzug ließ Israel 33 Palästinenser frei. Emmanuel Macron zeigte sich äußerst erfreut über die Ankündigung bezüglich der Freilassung der ersten französischen Geiseln und versicherte, dass er „mobilisiert“ sei, um die Freilassung aller Geiseln zu erreichen.Die Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas, die eigentlich am Dienstagmorgen um 6 Uhr deutscher Zeit enden sollte, wurde um zwei weitere Tage verlängert, wie die Hamas in Katar bekannt gab.Das französische medizinische Hilfsschiff „Dixmude“ ist mittlerweile in Ägypten eingetroffen. Es wird medizinische Hilfe für Verletzte im Gazastreifen anbieten. Das Schiff umfasst zwei Operationssäle und rund 40 Betten.150 Lastwagen mit humanitärer Hilfe sind nach Angaben des Palästinensischen Roten Halbmonds…

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  • Israel-Hamas-Konflikt: Diese acht Franzosen sind immer noch in der Gewalt der Hamas

    Israel-Hamas-Konflikt: Diese acht Franzosen sind immer noch in der Gewalt der Hamas

    Zwischen der Hamas und Israel wurde in der vergangenen Nacht offensichtlich eine Vereinbarung über die Freilassung von 50 israelischen Geiseln im Austausch gegen die Freilassung palästinensischer Häftlinge getroffen. Auch acht Franzosen befinden sich noch immer in der Gewalt der Hamas-Terroristen.

    Nach eineinhalb Monaten erbitterte Kämpfe gab Israel nun grünes Licht für eine Vereinbarung mit der Hamas. Palästinensische Häftlinge sollen von Israel im Gegenzug für die Freilassung einer ersten Gruppe von 50 Geiseln und für eine viertägige Waffenruhe im Gazastreifen freigelassen und ausgetauscht werden. Frauen und Kinder sollen diese erste Gruppe freigelassener Geiseln bilden. Ein erster Austausch könnte bereits am Donnerstag oder Freitag stattfinden.

    Werden auch Franzosen unter den freigelassenen Geiseln sein? „Wir hoffen es und wir arbeiten daran“, sagte Außenministerin Catherine Colonna am Mittwochmorgen auf dem Sender France Inter. Acht Franzosen gelten noch als vermisst und befinden sich wahrscheinlich in den Händen der Hamas.

    Und dies sind die 8 Frauen und Männer mit französischer Staatsangehörigkeit, auf deren Freilassung man hofft:

    Die 21-jährige Mia Schem befand sich auf dem Musikfestival Super Nova, als sie von bewaffneten Männern der Hamas entführt wurde. Sie ist die einzige Geisel, für die ein Lebenszeichen verbreitet wurde. Sie war in einem von der Hamas am 16. Oktober geteilten Video zu sehen, in dem sie an einem Arm von Ärzten behandelt wurde. Emmanuel Macron hatte das Video als „eine abscheuliche Inszenierung“ kritisiert.

    Der 28-jährige Eliya Toledano ist ein Freund von Mia Schem und war ebenfalls auf dem Musikfestival im Süden Israels. Er arbeitet als Eventmanager und organisiert Hochzeiten und Bar-Mizwas. Seine Mutter stammt aus Straßburg und wanderte nach ihrer Heirat nach Israel aus.

    Orion Hernandez Radoux, 32, war ebenfalls auf dem Super Nova Festival, als er entführt wurde. Der Franko-Mexikaner, Vater eines fast zweijährigen Kindes, war der Freund von Shani Kouk, der 32-jährigen deutsch-israelischen Frau, die von der Hamas entführt und getötet wurde. Während des Angriffs war es Orion Hernandez Radoux zunächst gelungen, mit einem israelischen Freund in einem Auto zu fliehen, doch sie wurden getrennt und sein Freund wurde später tot aufgefunden.

    Ohad Yahalomi, ein 49-jähriger Erzieher, wurde im Kibbuz Nir Oz entführt. Er versuchte, sich den Angreifern der Hamas entgegenzustellen und seine Familie zu schützen, so seine Frau. Sein Sohn, der 12-jährige Eitan, ist auch unter den vermissten Franzosen.

    Eitan Yahalomi, 12 Jahre, ist der Sohn von Ohad Yahalomi. Er ist leidenschaftlicher Fußballer und Tierliebhaber und lebt im Kibbuz von Nir Oz. „Er ist ein sensibler Junge voller Empathie“, erzählte die Cousine seines Vaters.

    Ofer Kalderon ist ein 53-jähriger Tischler. Auch er lebt im Kibbuz von Niz Oz. Seine 16-jährige Tochter und sein 12-jähriger Sohn sind ebenfalls verschwunden. Zwei weitere Familienmitglieder wurden tot gefunden. Ofer Kalderon liebt Mountainbike-Touren in den Bergen.

    Die 16-jährige Sahar Kalderon wurde zusammen mit ihrem kleinen Bruder, dem 12-jährigen Erez, und ihrem Vater Ofer entführt. Ihre Familie lebt im Kibbuz Nir Oz. Sie spielt und liebt Musik, Tanz und Zeichnen. Ihre Mutter, die sich in einem anderen Haus verschanzt hatte, konnte den Terroristen entkommen.

    Der 12-jährige Erez Kalderon wird gemeinsam mit seinem Vater Ofer und seiner älteren Schwester Sahar vermisst. Wie viele Kinder in seinem Alter spielt er gerne Fußball und liebt das Reiten. Der Junge, der seit seiner Geburt unweit der Grenze zum Gazastreifen immer wieder Explosionen gehört hat, leidet seit seiner frühen Kindheit regelmäßig unter Panikattacken.

  • Israel-Hamas-Konflikt: In Paris fand ein Schweigemarsch für Frieden im nahen Osten statt

    Israel-Hamas-Konflikt: In Paris fand ein Schweigemarsch für Frieden im nahen Osten statt

    Am Sonntag, 19. November, zogen mehrere Tausend Menschen bei einem Friedensmarsch für den Nahen Osten friedlich durch Paris. Auch zahlreiche bekannte Künstler waren anwesend. Keine Slogans, weiße Banner und Schauspielerinnen an der Spitze des Zuges. „Es ist ein weißer, neutraler Marsch, was keineswegs bedeutet, dass er unengagiert ist“, sagte die Schauspielerin Isabelle Adjani, die bei dem Marsch für den Frieden im Nahen Osten am Sonntag, dem 19. November, in Paris mit dabei war. Die Route des Demonstrationszuges war symbolisch und führte vom Institut du monde arabe bis zum Musée de l’art et de l’histoire du judaïsme. Die Demonstration war atypisch und still. Seit Beginn des Krieges zwischen Israel und der Hamas waren nur wenige Künstler bereit, Stellung zu beziehen. Das hat sich inzwischen geändert. „Wir sind hier, um unsere Empathie mit den Opfern auszudrücken“, sagt Philippe Geluck. Der Zug von mehreren Tausend Personen, der sich aus vielen Prominenten, aber auch aus „normalen“ Mens…

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  • Israel-Hamas-Konflikt: Emmanuel Macron kritisert Benjamin Netanjahu wegen „zu vieler ziviler Opfer“

    Israel-Hamas-Konflikt: Emmanuel Macron kritisert Benjamin Netanjahu wegen „zu vieler ziviler Opfer“

    Emmanuel Macron hat den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu nochmals auf die „zu vielen zivilen Opfer“ in Gaza angesprochen und ihn an die „absolute Notwendigkeit, zwischen Terroristen und der Bevölkerung zu unterscheiden“, erinnert, wie der Elysée-Palast am Sonntag, 19. November, bekannt gab. Emmanuel Macron verbrachte am Sonntag, dem 19. November, wieder einige wichtige Minuten am Telefon. Nach Angaben des Elysée-Palastes sprach er den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu auf die „zu vielen zivilen Opfer“ in Gaza an und erinnerte ihn an die „absolute Notwendigkeit, zwischen Terroristen und der Bevölkerung zu unterscheiden“. Zur Lage im Westjordanland teilte der Staatschef Netanyahu „seine große Besorgnis über die zunehmende Gewalt gegen palästinensische Zivilisten“ mit und rief dazu auf, „alles zu tun, um eine Ausweitung dieser Gewalt zu verhindern und die Ruhe zu wahren“. Macron sprach das Thema auch in einem Telefongespräch mit dem Präsidenten der Palästinens…

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  • Israel-Hamas-Konflikt: Persönlichkeiten aus der Welt der Kultur rufen für Sonntag zu Schweigemarsch auf

    Israel-Hamas-Konflikt: Persönlichkeiten aus der Welt der Kultur rufen für Sonntag zu Schweigemarsch auf

    Zu den fast 500 Unterzeichnern des Aufrufs gehören Pierre Richard, Elsa Zylberstein oder Laure Calamy und auch der Sänger Michel Jonasz. Sie wollen „einer anderen Stimme Gehör verschaffen: der Stimme der Vereinigung“. Rund 500 Persönlichkeiten aus dem französischen Kulturbereich, darunter prominente…

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