Schlagwort: Investitionsklima

  • Wirtschaft: Ausländische Firmen setzen auf französische Kleinstädte

    Wirtschaft: Ausländische Firmen setzen auf französische Kleinstädte

    Frankreich ist für ausländische Investoren zum attraktivsten Land in Europa geworden. In Gemeinden mit weniger als 20.000 Einwohnern konzentrieren sich fast drei Viertel aller Industrieprojekte. Wie lässt sich diese Begeisterung erklären? 

    Lièpvre ist ein kleines Dorf im Departement Haut-Rhin, das zu einer Industriestadt mit Blick auf die Vogesen geworden ist. Hier laufen die Fabriken auf Hochtouren und sind der ganze Stolz der Einwohner. „Es sind sehr große Unternehmen. Das tut dem Tal gut“, freut sich eine Frau auf dem Sender France 3. 1.700 Menschen leben in Lièpvre, aber dank der ausländischen Investoren arbeiten hier zur Zeit doppelt so viele Menschen. Die Firmen sind gekommen, um von Grundstücken zu profitieren, die bis zu siebenmal billiger sind als in den großen Ballungsgebieten.

    Attraktive Unternehmensförderungen
    Auch die Firma Hartmann, der deutsche Marktführer für medizinische Geräte, hat sich in der Gegend niedergelassen. „Die Maschine produziert 270 Windeln pro Minute. In 24 Stunden werden etwa 3.000 davon hergestellt“, berichtet Denis Wachbar, der Linienmanager. Laut dem Manager wird die Fabrik bald das Doppelte produzieren, da eine neue, hochleistungsfähige Produktionsanlage hinzugekommen ist. Dies ist die zweite große Investition des Konzerns in nur zwei Jahren an diesem Standort. Der neue Auftrag wurde dank der Leistungsfähigkeit des elsässischen Werks gewonnen und durch die attraktiven französischen Förderprogramme für Unternehmen erleichtert. Es sollen nochmals 30 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

  • Attraktivität: Frankreich steht in Europa ganz oben auf dem Siegertreppchen

    Attraktivität: Frankreich steht in Europa ganz oben auf dem Siegertreppchen

    Frankreich bleibt das attraktivste europäische Land für ausländische Investitionen. Das zeigt das Barometer einer der wichtigsten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften. Hier ein Beispiel aus dem Elsass.

    Mehr Produktionsstätten, Arbeitsplätze, Standorterweiterungen… Frankreich bleibt das attraktivste europäische Land für ausländische Investitionen. Eine Fabrik in Strasbourg (Elsass) hat vor kurzem von brandneuen Maschinen profitiert. „Vor einem Jahr stand das Gebäude noch leer, das alles wurde innerhalb von drei Monaten gebaut“, sagt Christophe Weibel, Leiter der Produktionsstätte von Dräger in Obernai (Bas-Rhin) gegenüber dem Sender France 2. Um 300.000 professionelle Masken pro Tag produzieren zu können, hat das deutsche Unternehmen im Elsass 150 Mitarbeiter eingestellt.

    Staatliche Beihilfe
    Mit 985 ausländischen Investitionsprojekten im Jahr 2020 liegt Frankreich in Sachen Attraktivität vor Großbritannien und Deutschland. Die Hilfe der Regierung ist bei diesen Ergebnissen nicht unwichtig. „Es waren mehrere Länder im Wettbewerb“, erklärt Christophe Weibel. „Nicht zuletzt wegen der Unterstützung und Hilfe der Regierung wurde Frankreich ausgewählt.“

  • Zweitbestes Jahr in einem Jahrzehnt – Frankreich bleibt trotz Covid beliebt bei ausländischen Investoren

    Zweitbestes Jahr in einem Jahrzehnt – Frankreich bleibt trotz Covid beliebt bei ausländischen Investoren

    Die französischen Minister freuen sich über mehr als 1.000 neue ausländische Investitionsprojekte im Jahr 2020, was trotz der Pandemie und zweier Lockdowns nur einen kleinen Rückgang gegenüber 2019 bedeutet. Frankreich verzeichnete im Jahr 2020 1.215 neue ausländische Direktinvestitionsprojekte, so ein Bericht, der letzte Woche von Business France veröffentlicht wurde, der Regierungsagentur, die für die Förderung der Attraktivität Frankreichs auf der Weltbühne zuständig ist. Das waren zwar 17 Prozent weniger als die 1.468 neuen Projekte im Jahr zuvor, aber der Rückgang war geringer als befürchtet, nachdem die Covid-19-Gesundheitskrise die Wirtschaft im letzten Frühjahr fast zum Stillstand gebracht hatte. „2020 ist das zweitbeste Jahr seit zehn Jahren“, sagte Christophe Lecourtier, Generaldirektor der staatlichen Agentur Business France, gegenüber der französischen Zeitung Le Figaro und bezog sich dabei auf die Zahl der Arbeitsplätze, die als direkte Folge dieser Investitionen geschaffe…

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