Schlagwort: internethetze

  • Hass im Netz – und die Frage: Wie viel „Meinungsfreiheit“ ist zu viel?

    Hass im Netz – und die Frage: Wie viel „Meinungsfreiheit“ ist zu viel?

    Der Prozess um die Cyber-Hetze gegen Brigitte Macron wird zum Schauplatz eines gesellschaftlichen Drahtseilakts. Es ist einer dieser Fälle, die wie ein Brennglas auf die Mechanismen der digitalen Welt wirken.Brigitte Macron, Frankreichs First Lady, ist seit Jahren Zielscheibe wilder Gerüchte, bösartiger Behauptungen und perfider Unterstellungen – im Netz, auf Social Media, öffentlich. Am Pariser Strafgericht wird diese Woche verhandelt, was juristisch daraus folgt. Zehn Personen stehen vor Gericht. Der Vorwurf: transfeindliches Cybermobbing.Im Zentrum: Die absurde, aber hartnäckig verbreitete Verschwörungserzählung, Brigitte Macron sei eigentlich ein transgeschlechtlicher Mann, geboren als Jean-Michel Trogneux – der Name ihres Bruders. Was als abwegige Online-Story begann, entwickelte sich über Monate zu einer internationalen Fake-News-Lawine, getragen von Echokammern, Likes und algorithmisch gepushten Kommentaren.Jetzt wird Bilanz gezogen – juristisch, politisch, gesellschaftlich.

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  • Brigitte Macron vor Gericht: Wenn Desinformation zur Waffe wird

    Brigitte Macron vor Gericht: Wenn Desinformation zur Waffe wird

    Sie ist die bekannteste Frau Frankreichs – und steht nun im Zentrum eines beispiellosen Gerichtsverfahrens. Nicht als Angeklagte, sondern als Zielscheibe eines digitalen Dauerfeuers. Am 27. und 28. Oktober findet in Paris ein Prozess statt, der weit über die Grenzen des Justizpalastes hinaus Wellen schlägt. Es geht um Cyberharcèlement sexiste – sexistisch motivierte Onlinehetze – gegen Brigitte Macron. Zehn Personen, acht Männer und zwei Frauen, stehen vor Gericht. Der Vorwurf: Sie sollen im Netz eine perfide, transfeindliche Verschwörungstheorie verbreitet haben. Angeblich, so die groteske Behauptung, sei die First Lady in Wahrheit ein Mann, geboren unter dem Namen ihres Bruders. Was wie eine absurde Geschichte aus den finsteren Ecken des Internets klingt, hat sich über Jahre zu einer viralen Kampagne entwickelt – und führt nun zu juristischen Konsequenzen. Der lange Schatten der Lüge Die Ursprünge dieser Falschinformation reichen zurück ins Jahr 2017, kurz nach dem Einzug Emmanuel Ma…

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