Schlagwort: Internet

  • Preise für Mobilfunk und Internet werden in Frankreich im Jahr 2023 steigen

    Preise für Mobilfunk und Internet werden in Frankreich im Jahr 2023 steigen

    Französische Telefonanbieter werden in den nächsten Wochen möglicherweise die Tarife erhöhen: Schuld daran sind die steigenden Kosten, sagen die Unternehmen.

    Die Inflation und die steigenden Betriebskosten der französischen Telefonanbieter werden im Jahr 2023 zu höheren Rechnungen für die Kunden führen. Die Preise der Pauschaltarife für neue Nutzer aber auch für Personen, die bereits einen Mobilfunk- und/oder Internetvertrag besitzen, könnten sich somit in den nächsten Monaten ändern.

    Schon bisher sind die Preise für Handytarife mit mehr als 10 Gigabyte Datenvolumen innerhalb eines Jahres bereits um 20% gestiegen: Der Durchschnittspreis stieg von 16 auf 19,17 Euro. Der Anstieg in 2023 wird je nach den verschiedenen Anbietern und Paketen von einigen Dutzend Cent bis zu mehreren Euro reichen.

    Unabhängig von Angebot und Tarif müssen die Anbieter die Kunden allerdings im Voraus über eine Erhöhung informieren.

    Der Anbieter Bouygues hat seinen Kunden bereits mitgeteilt, dass bei vielen Tarifen eine Erhöhung ansteht. Das preisgünstige Paket B&You wird um einen Euro teurer, und das Paket Bbox für 41,99 Euro wird auf 43,99 Euro steigen, also zwei Euro teurer werden.

    Beim Anbieter SFR wird die Erhöhung ab Februar je nach Paket zwischen 0,69 und 0,99 Euro pro Monat liegen. Der Betreiber begnügte sich mit einer Beilage zu der Januar-Rechnung, um die Neuigkeit anzukündigen, ohne Erinnerung per E-Mail oder SMS. Das könnte der gesetzlichen Informationspflicht gegenüber den Kunden nicht genügen.

    Der Telefonanbieter Orange wird ebenfalls Erhöhungen der meisten seiner Mobilfunk- und Festnetzpakete um 1 und 2 Euro ankündigen, allerdings mit einer kleinen Verzögerung: März oder April je nach Abonnement. Das Grundabonnement mit Sozialrabatt soll jedoch nicht erhöht werden, und der Vorzugstarif für Personen mit geringem Einkommen soll sogar sinken.

    Im Gegensatz zu den anderen Anbietern wird Free die Preise für seine 2-Euro- und 19,99-Euro-Abonnements in den nächsten Jahren nicht ändern, was den Regeln entspricht, die sich der Konzern selbst auferlegt hat.

    Normalerweise können Kunden solche Preisänderungen, die nach L. 224-33 des französischen Verbraucherschutzgesetzes zulässig sind, nicht anfechten, außer bei ganz bestimmten Vertragsbedingungen. Eine genaue Prüfung der Bedingungen, die im jeweiligen Vertrag angegeben sind, ist angeraten. Kunden haben vier Monate Zeit, um ihr Abonnement kostenlos zu kündigen: Wem die Preiserhöhung nicht passt, kann also versuchen, ein günstigeres Abonnement bei einem anderen Anbieter zu finden.

  • Telefonieren mit mobilem WLAN: Es ist kostenlos und funktioniert überall

    Telefonieren mit mobilem WLAN: Es ist kostenlos und funktioniert überall

    Mit dem Handy über Wi-Fi Anrufe tätigen. Das ist der breiten Öffentlichkeit noch relativ unbekannt. 

    Nutzen Sie im Alltag Wi-Fi für das Internet auf Ihrem Telefon, Ihrem PC oder für Ihren Fernseher? Wussten Sie, dass Sie Wi-Fi auch zum Telefonieren nutzen können? Diese Funktion ist immer noch zu wenig bekannt, sagt die Arcep, die französische Telekommunikationsbehörde. Sie kann sich aber als sehr nützlich erweisen, um anzurufen und SMS und MMS zu versenden, wenn man in einem Gebäude schlechten Empfang hat. Hier erfahren Sie, wie das funktioniert.

    Kann ich das auch mit meinem Handy tun?
    Heute sind über 200 Handymodelle mit Wi-Fi-Telefonaten kompatibel. Das sind viele, aber noch nicht alle. Es kann sein, dass einige Modelle oder der jeweilige Tarif keinen Zugang zu Wi-Fi-Telefonaten gewähren. Es kann auch sein, dass Sie diese Option auf Ihrem Handy extra aktivieren müssen.

    Der erste Schritt, den man dafür tun muss, ist, die Bedienungsanleitung des Handys zu lesen. Die Arcep bietet zum Beispiel eine Anleitung für ein Iphone 6S:

    Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern.

    Bedienungsanleitung für ein Iphone 6S.Bedienungsanleitung für ein Iphone 6S. Infog. Arcep
    Hier ist ein weiteres Tutorial von Arcep für ein Samsung Galaxy S8 :

    Bedienungsanleitung für ein Iphone 6S. Grafik Arcep

    Wie funktioniert das Anrufen über Wi-Fi?
    Wenn die Option Wi-Fi-Anrufe aktiviert ist, nutzt Ihr Telefon das Wi-Fi-Netzwerk in der Umgebung, um ohne zusätzliche Kosten Anrufe zu tätigen:

    • entweder einen Router in der Nähe unabhängig vom Anbieter. Es kann sein, dass Sie ein Passwort und einen Authentifizierungsschlüssel eingeben müssen, um eine Verbindung herzustellen.
    • oder ein öffentlicher Hotspot.

    Der Anruf kann ohne Unterbrechung vom Wi-Fi zum Mobilfunknetz wechseln.

    Sind Anrufe über Wi-Fi kostenlos?
    Die Aktivierung von Wi-Fi-Telefonaten ist bei allen vier französischen Netzbetreibern – Orange, SFR, Bouygues Telecom und Free mobile – völlig kostenlos. Wi-Fi-Anrufe werden wie Anrufe über das Mobilfunknetz Ihres Anbieters behandelt. Der Tarif ist derselbe, unabhängig davon, ob der Anruf über Wi-Fi oder über das Mobilfunknetz getätigt wird.

  • Twitter: Wie ein 20-jähriger Franzose zweimal auf dem sozialen Netzwerk gegen Elon Musk siegte

    Twitter: Wie ein 20-jähriger Franzose zweimal auf dem sozialen Netzwerk gegen Elon Musk siegte

    Der bekannte Twitter-Nutzer Arkunir forderte in den letzten Tagen zweimal den neuen Chef des sozialen Netzwerks mit dem blauen Vogel, den Multimilliardär Elon Musk, heraus.

    Wie konnte ein 20-jähriger Franzose den neuen Twitter-Chef Elon Musk übertrumpfen? Arkunir, ein berühmter Streamer, der vor allem auf der Videoplattform Twitch sein Unwesen treibt, hat den Chef von SpaceX in den letzten Tagen zweimal die „Ratio“-Karte gezeigt. Aber was bedeutet „Ratio“ eigentlich? In der Welt von Twitter bezeichnet dieser Ausdruck die Tatsache, dass man auf die Nachricht eines Nutzers antwortet und dann selbst mehr „Likes“ sammelt als dieser.

    Genau das hat Arkunir ein erstes Mal am 7. November getan, als er auf einen Tweet von Elon Musk antwortete. In einem Beitrag fragte der Milliardär: „Wie nennen Sie jemanden, der ein Meister der Provokation ist?“. Arkunirs Antwort: „Ich weiß es nicht, aber nennen Sie es Ratio“. Es dauerte dann nur wenige Stunden, bis Arkunirs Tweet den des neuen Twitter-Chefs an Likes übertraf (73.000 für den Franzosen gegenüber 72.000 für den Amerikaner). Die Folge war, dass Elon Musk seinen Tweet löschte, was für die Twitter-Gemeinschaft wie ein „schreckliches“ Eingeständnis von Schwäche aussah.

    Damit war die Sache aber noch nicht erledigt. Arkunir hatte offensichtlich Lust, es Musk noch einmal zu zeigen, denn der Twitterer legte gleich am nächsten Tag noch einen drauf. Am Dienstag, dem 8. November, twitterte Elon Musk: „Twitter ist das Schlimmste, aber auch das Beste“. Antwort des Franzosen: „Wohin gehst du? Akzeptiere die Ratio nochmal und lösche diesmal nicht!“. Und wieder gewann der junge Twitterer: 734.000 Likes für den jungen Mann, gegenüber 635.000 für Elon Musk zwei Tage später. Doch dieses Mal löschte der Twitter-Chef seinen Tweet nicht. Bisher jedenfalls.

    Und das war nicht Arkunirs erster Coup. Im Januar 2021 hatte er Emmanuel Macron über Twitter angesprochen. Wenn das Staatsoberhaupt auf seinen Tweet antwortete, verpflichtete sich der Arkunir, auf Twitch via Google Street View um die Welt zu reisen. Die Herausforderung wurde vom Staatspräsidenten angenommen, der dem jungen Mann ein „Banco“ zugeworfen hatte. Diese Antwort hatte den Streamer dazu gebracht, einen Live-Stream zu starten, der fast 126 Stunden dauerte und 40.000 Euro an Spenden eingebracht hatte.

    Anschliessend antwortete Arkunir dem Staatsoberhaupt: „Danke, Herr Präsident! Aber jetzt Ratio“. Und wie Elon Musk wurde auch Emmanuel Macron von dem jungen Mann geschlagen, mit 60.000 Likes für den Influencer und 30.000 für das Staatsoberhaupt. Sieg durch K.o.

  • Kinderschutz: Macron startet internationale Zusammenarbeit zur Bekämpfung von Gewalt und Pornografie im Internet

    Kinderschutz: Macron startet internationale Zusammenarbeit zur Bekämpfung von Gewalt und Pornografie im Internet

    „Der digitale Raum darf kein rechtsfreier Raum sein. Nach dem Kampf, den wir gegen den Terrorismus geführt haben, den wir gegen Hassreden im Internet führen müssen wir nun auch für den Schutz unserer Kinder kämpfen“, erklärte das Staatsoberhaupt am Donnerstag. Emmanuel Macron hat am Donnerstag, dem 10. November, in Paris eine internationale Zusammenarbeit für den Schutz von Kindern im Internet ins Leben gerufen. Ziel ist es, die zunehmende Gefährdung von Minderjährigen durch Internetpornografie, Cybermobbing oder Gewalt abzuwehren. Mehrere Verbände hatten das Staatsoberhaupt bereits im Juni aufgefordert, Kinder besser zu schützen. Anlässlich der Neuauflage des jährlichen Pariser Friedensforums lud Macron Nichtregierungsorganisationen sowie Vertreter der großen digitalen Plattformen und Suchmaschinen (Meta, Microsoft, Google, TikTok…) in den Elysée-Palast ein, um das „Children Online Protection Lab“ ins Leben zu rufen. Der argentinische Präsident Alberto Fernandez und sein estnischer …

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  • Zerstörung von Glasfaserkabeln: Was man über die Sabotage des Internetzugangs bisher weiss

    Zerstörung von Glasfaserkabeln: Was man über die Sabotage des Internetzugangs bisher weiss

    Nach einer Welle von Sabotage-Akten mit grossen auswirkungen gegen das französische Glasfasernetz wurde am Mittwoch eine Voruntersuchung eingeleitet, wie die Pariser Staatsanwaltschaft mitteilte.

    Die Cyberabteilung der Pariser Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung zu Vorfällen eingeleitet, die am Mittwoch in mehreren französischen Großstädten zu Verlangsamungen und Ausfällen des Internetzugangs führten.

    Was war passiert?
    „Zerstörungen von Kabeln wurden in der Region Ile-de-France bestätigt, die sich auf das Festnetz und das Mobilfunknetz auswirken“, teilte der Staatssekretär für Digitales Cédric O auf Twitter mit. Die Website Zone ADSL zählte in den letzten 24 Stunden 9.156 Ausfälle im Festnetz-Internet in Frankreich, die vor allem Kunden des Anbieters Free und in geringerem Maße die das Providers SFR betrafen.

    Free sprach von „Angriffen“ in der Nacht“ und auch SFR bestätigte „mehrere Glasfaserunterbrechungen“. Bouygues und Orange gaben hingegen an, nicht von diesen Unterbrechungen betroffen zu sein. „Die Angriffe ereigneten sich heute Nacht um 4 Uhr. Seit heute Morgen sind die Teams mobilisiert“, erklärte der Betreiber Free gegenüber der Agentur AFP und hofft, dass das Netz „im Laufe des Tages wiederhergestellt“ sein wird. InfraNum, Verband aller Industrieunternehmen der digitalen Infrastruktur Frankreichs, verurteilte am Mittwoch „entschieden diesen unverantwortlichen Angriff“ auf die Glasfasernetze.

    Welche Städte waren betroffen?
    Die Sabotage-Akte mit sehr grossem Ausmaß auf das nationale Glasfasernetz, deren Urheber bisher nich unbekannt sind, führten in mehreren französischen Großstädten, darunter vor allem Grenoble, Besançon, Reims und Straßburg, zu Verlangsamungen und Unterbrechungen des Internetzugangs.

    Welche ersten Hinweise gibt es?
    „Handelt es sich um einen digitalen Terrorakt? Vielleicht. Es hatte eine große Auswirkung, weil die Angriffe auf die Kabel gut koordiniert wurden, von Leuten, die das Netz zwangsläufig kennen“, sagte Nicolas Guillaume, Leiter des alternativen Anbieters Netalis, der sich auf Geschäftskunden spezialisiert hat, gegenüber der Agentur AFP.

    Lesen Sie auch: Internet in mehreren französischen Städten gestört – Free spricht von “böswilligen Handlungen”

    „Ein Vorfall dieser Größenordnung kommt nie zufällig vor“, sagte eine mit dem Fall vertraute Quelle gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. „Es ist das erste Mal, und wir wissen im Moment nicht, wer es war“. Überwachungsvorrichtungen seien eingerichtet worden, um zu verhindern, dass so etwas auch anderswo passiert.

    Entsprechende Ermittlungen wurden dem Inlandsgeheimdienst DGSI und der Zentraldirektion der Kriminalpolizei (Direction centrale de la police judiciaire, DCPJ) übertragen.

  • Internet in mehreren französischen Städten gestört – Free spricht von „böswilligen Handlungen“

    Internet in mehreren französischen Städten gestört – Free spricht von „böswilligen Handlungen“

    Das Wirtschaftsministerium bestätigt, dass es ein Problem mit „durchtrennten Kabeln“ informiert wurde. Die Meldungen betreffen hauptsächlich Abonnenten des Providers Free.

    Die Bewohner mehrerer französischer Städte haben am Mittwoch, 27. April, Schwierigkeiten mit ihrem Internetzugang, meldet Franceinfo. Free, der am stärksten betroffene Provider, klagte auf Twitter über „mehrere böswillige Handlungen“ an Kabeln, die „in der Nacht und am Morgen“ begangen worden seien. Das Problem sei „eingegrenzt“ und fast vollständig behoben. Am Mittag postete der Betreiber Fotos, die offensichtlich durchtrennte Kabel zeigten, ohne anzugeben, wo sie aufgenommen wurden.

    Der ebenfalls betroffene Provider SFR bestätigte „mehrere Glasfaserunterbrechungen“ um Lyon und in der Region Ile-de-France, deren Ursache „unbekannt“ sei. Die Teams seien unterwegs und die „Arbeiten sind im Gange“, meldet das Unternehmen. Das Wirtschaftsministerium bestätigte gegenüber der Agentur AFP, es sei über ein Problem mit „durchtrennten Kabeln“ informiert worden, das auf Vandalismus zurückzuführen sein könnte, ohne weitere Details zu nennen.

    Probleme in Lyon, Lille und Straßburg
    „Es ist ein bisschen so, als ob Autobahnen unterbrochen würden und man den Verkehr auf Nationalstraßen umleiten müsste“, erklärte Sami Slim, Generaldirektor von Telehouse, einer der Drehscheiben für den Internetverkehr in Frankreich, gegenüber der Agentur AFP. Durch den Bau neuer „Strecken“ zur Umgehung von Störungen „kann es hier und da zu kleinen Unterbrechungen kommen, aber das Internet funktioniert“.

    Auf der Website Downdetector, auf der Nutzer Störungen melden können, tauchen Spitzenwerte bei den Meldungen von Free-Abonnenten um Paris, Lyon, Grenoble, Reims, Straßburg und Lille auf.

    Bouygues Telecom „nutzt die von diesen Störungen betroffenen Kabel nicht und die Mobilfunk- und Festnetzdienste werden normal gewährleistet“, erklärte der Konzern gegenüber der Agentur AFP.

  • Nutzung des Internets bei Kindern zwischen 1 und 6 Jahren zwischen 2011 und 2022 fast verdreifacht

    Nutzung des Internets bei Kindern zwischen 1 und 6 Jahren zwischen 2011 und 2022 fast verdreifacht

    Zwischen 2011 und 2022 hat die von Kindern vor Bildschirmen verbrachte Zeit weiter zugenommen, wobei das Internet im Vergleich zum Fernsehen immer mehr an Bedeutung gewinnt, so eine Ipsos-Studie.

    Die Bedeutung von Bildschirmen im Alltag von Kindern und Jugendlichen hat im Laufe der letzten Jahre deutlich zugenommen. Laut einer Studie von Ipsos, zusammen mit Bayard/Milan und Unique Heritage Media, die von Les Échos veröffentlicht wurde, ist die Online-Zeit weiter gestiegen.

    So ist die durchschnittliche Zeit, die pro Woche vor dem Fernseher, Videospielen und dem Internet verbracht wird, bei den 1-6-Jährigen zwischen 2011 und 2022 von 12:29 auf 16:21 Stunden gestiegen; bei den 7-12-Jährigen von 19:58 auf 24:41 Stunden; und bei den 13-19-Jährigen von 30:33 auf 36:08 Stunden.

    Das Internet hat das Fernsehen überholt.
    Beim Bildschirmkonsum hat das Internet das Fernsehen eingeholt oder sogar überholt. Laut der Umfrage, die unter 4.000 Kindern und/oder Eltern durchgeführt wurde, werden im Jahr 2022 die 1-6-Jährigen im Durchschnitt pro Woche 6 Stunden 08 Minuten im Internet und 6 Stunden 07 Minuten vor dem Fernseher verbringen; das Verhältnis ist 9 Stunden 04 Minuten (Internet) und 9 Stunden 08 Minuten (TV) für die 7-12-Jährigen; 17 Stunden 48 Minuten und 8 Stunden 55 Minuten für die 13-19-Jährigen.

    Videos stehen an erster Stelle der Internetaktivitäten und YouTube witrd von den 7- bis 12-Jährigen und den 13- bis 19-Jährigen stark genutzt.

    Bei den 1- bis 6-Jährigen hat sich die Zeit, die sie im Internet verbringen, zwischen 2011 und 2022 fast verdreifacht: 2 Stunden 10 Minuten gegenüber heute 6 Stunden 08 Minuten.

  • Krieg in der Ukraine: Ist von Russland verursachter „Blackout“ des Internets in Europa möglich?

    Krieg in der Ukraine: Ist von Russland verursachter „Blackout“ des Internets in Europa möglich?

    Könnte Russland als Reaktion auf die Sanktionen des Westens die Unterseekabel, die die verschiedenen Kontinente mit dem Internet verbinden, angreifen? Das könnte zu einem Blackout führen. Ein Szenario, das nicht unmöglich erscheint.

    Neben der nuklearen Bedrohung schwebt eine weitere Gefahr über dem europäischen Kontinent: die eines „Blackouts“, der durch die Unterbrechung der transatlantischen Unterseekabel verursacht wird. Diese Bedrohung wird von den europäischen Ländern nicht auf die leichte Schulter genommen: Die Unterbrechung würde nicht nur unsere Computer, Smartphones und Tablets, sondern auch viele Internetserver vom Netz trennen. Über solche Kabel wird fast das gesamte Internet geleitet, insbesondere Finanz- und Wirtschaftsdaten.

    Jean-Luc Vuillemin, Direktor für internationale Netzwerke bei Orange France, erklärte der Zeitung La Tribune, dass es im Falle einer Unterbrechung der Überseekabel „einfach kein europäisches Internet mehr geben würde“. Der Grund? 99% des weltweiten Netzwerks laufen über diese Kabel.

    Unterseekabel wurden auch während der Annexion der Krim durchtrennt.
    Und die Bedrohung wird von den europäischen Ländern und Verteidigungspolitikern sehr ernst genommen. So wurde 2021 vor der Küste Irlands die Yantar, ein „ozeanographisches“ Schiff, das über ein Mini-U-Boot vom Typ AS-37verfügt, das bis zu 6.000 Meter tief tauchen kann, entdeckt. Dieses Spionageschiff der russischen Marine verfolgte den Verlauf der unterseeischen Telekommunikationskabel Celtic Norse und AEConnect-1, die Irland mit den USA verbinden. Über diese Kabel werden 97% der weltweiten Kommunikation und der Finanztransaktionen abgewickelt.

    Russland hat bereits während der Annexion der Krim Unterseekabel durchtrennt. Auch die Ukraine nimmt die Bedrohung ernst. Ende Februar hatte der stellvertretende Premierminister den Milliardär Elon Musk, den Chef von Tesla und SpaceX, gebeten, sein Netzwerk von Internetsatelliten Starlink im Notfall über dem Land einzusetzen. Elon Mask ist der bitte nachgekommen und es wurde eine Notfalllösung eingerichtet.

    Das Netzwerk von Unterwasser-Kommunikationskabeln in der Welt. Wikimedia Commons
  • In Toulouse erobert Emmanuel Macron den Weltraum

    In Toulouse erobert Emmanuel Macron den Weltraum

    Unter Vorsitz des französischen Staatspräsidenten beschloss die EU auf einem Weltraumgipfel in Toulouse am Mittwoch, den 16. Februar, eine Konstellation von 250 Satelliten zur Verbreitung von Hochgeschwindigkeitsinternet in den Weltraum zu schicken. Europa ist wieder im Weltraum präsent. Das war die Botschaft von Emmanuel Macron am Mittwoch, dem 16. Februar, anlässlich eines Weltraumgipfels in Toulouse, an dem 27 europäische Minister teilnahmen. Der Präsident der Republik wollte einen wichtigen politischen Impuls zu geben und die Weltraumambitionen der Europäischen Union wiederbeleben. „Wir befinden uns an einem entscheidenden Punkt für unser Europa im Weltraum“, sagt Macron und warnte vor einem Rückstand bei der Satellitenentwicklung und auf dem Markt der Trägerraketen. Amerikanische Unternehmen, insbesondere Space X, hätten von einer Uneinigkeit der EU profitiert, so Macron. Der Gipfel in Toulouse erscheint als Beginn eines neuen Kapitels in der europäischen Raumfahrtgeschichte. Und …

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  • Französisches Gericht: Twitter muss Maßnahmen zur Bekämpfung von Hass im Internet offenlegen

    Französisches Gericht: Twitter muss Maßnahmen zur Bekämpfung von Hass im Internet offenlegen

    Nachdem Antidiskriminierungsgruppen eine Klage eingereicht haben, hat ein Gericht in Paris hat angeordnet, dass der Social-Media-Riese Twitter seine Maßnahmen zur Bekämpfung von Hass im Internet offenlegen muss.

    Ein Pariser Gericht hat am Donnerstag entschieden, dass Twitter seine Maßnahmen zur Bekämpfung von Hass-Posts offenlegen muss. Dies ist einer von mehreren Fällen, in denen es darum geht, ob und wie weit die französische Justiz den US-amerikanischen Social-Media-Riesen zu Maßnahmen zwingen kann. Der in Irland ansässige Kurznachrichtendienst Twitter International hatte gegen eine Entscheidung vom Juli Berufung eingelegt, in der er aufgefordert wurde, Dokumente und Details über sein französisches Moderationsteam und Daten über dessen Aktivitäten gegen Hass-Posts offenzulegen.

    Der Fall war von mehreren Antidiskriminierungsgruppen angestrengt worden, weil das Unternehmen ihrer Meinung nach seit langem versäumt hat, Beiträge ordnungsgemäß zu moderieren.

    Das Berufungsgericht bestätigte am Donnerstag das erste Urteil und verurteilte Twitter außerdem zur Zahlung von 1.500 Euro an die Kläger, darunter SOS Racisme, SOS Homophobie und die Internationale Liga gegen Rassismus und Antisemitismus (Licra).

    In einem anderen Pariser Fall verklagen drei Opfer von Terroranschlägen, die online belästigt wurden, Twitter Frankreich.

    Sie argumentieren, das Unternehmen sei schuld daran, dass ihre Verfahren gegen die Belästiger gescheitert seien, da es die von den Ermittlern angeforderten Informationen zur Identifizierung nicht zur Verfügung gestellt habe. In diesem Fall sagte der Chef von Twitter Frankreich, Damien Viel, letzte Woche vor Gericht: „Ich bin für die Geschäftsentwicklung von Twitter zuständig und sonst nichts“. Die Weitergabe von Daten an die Behörden hänge „vom guten Willen von Twitter International ab, das sich außerhalb der französischen Gerichtsbarkeit befindet und entscheiden kann, ob es kooperiert oder nicht“, fügte sein Anwalt Karim Beylouni hinzu.

    In einem weiteren Fall in Versailles, in der Nähe von Paris, hat Twitter Frankreich erklärt, dass es nicht in der Lage ist, einem Ersuchen der Polizei um Informationen über Personen nachzukommen, die Beleidigungen und Drohungen gegenüber einem öffentlichen Beamten verschickt haben. Das lokale Büro sagt, dass es keine Informationen speichert, da alle Daten von der europäischen Muttergesellschaft des Konzerns in Irland verarbeitet werden.

    Die Staatsanwaltschaft hat Geldstrafen von bis zu 75.000 Euro sowohl gegen Twitter Frankreich als auch gegen den französischen Manager Damien Viel persönlich beantragt.