Schlagwort: Insel

  • Insel der Katzen – Wie Molène zwischen Idylle und Plage balanciert

    Insel der Katzen – Wie Molène zwischen Idylle und Plage balanciert

    Molène, ein winziger Fleck im Atlantik, irgendwo zwischen den Gezeiten und den Möwenschreien des Finistère. Kaum 120 Menschen leben hier – doch fast ebenso viele Katzen streunen durch Gassen und Gärten. Was einst romantisch klang, „die Insel der Katzen“, ist längst zum Problemfall geworden. Wenn Katzen das Kommando übernehmen Die Insulaner nennen sie „targazh“. Wilde Katzen, die nachts durch die Straßen jagen, Mülltonnen plündern und sich lautstark prügeln. Manchmal endet das Ganze nicht nur mit Kratzern an den Türen, sondern auch mit ernsthaften Verletzungen. Eine Frau etwa stürzte beim Gassigehen, weil eine Katze plötzlich ihren Hund attackierte – Armbruch. Solche Szenen sind auf einer so kleinen Insel Gesprächsthema Nummer eins. Bedrohung aus dem Unterholz Doch das eigentliche Drama spielt sich nicht in den Gärten der Bewohner ab, sondern draußen auf den Klippen und im Gestrüpp. Dort brütet die Sturmschwalben, die größte Ansammlung dieser winzigen Hochseevögel in ganz Europa. Für di…

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  • Île de Noirmoutier: Wenn Nachbarn zu Deichbauern werden

    Île de Noirmoutier: Wenn Nachbarn zu Deichbauern werden

    Auf der Île de Noirmoutier ist das Meer nicht nur Postkartenkulisse – es ist ein Nachbar mit Launen. Manchmal sanft, manchmal stürmisch. Und wenn es ernst wird, stehen die Bewohner nicht untätig am Ufer. Sie packen an. Sie schaufeln, mauern, verstärken. Aus Liebe zu ihrer Insel. Und aus purer Notwendigkeit.

    Eine Insel auf dünnem Fundament Die Île de Noirmoutier, vor der Küste der Vendée gelegen, ist wunderschön – und verwundbar. Zwei Drittel ihres Territoriums liegen unterhalb des Pegels der höchsten Fluten. Der Klimawandel mit seinen steigenden Meeresspiegeln macht aus dieser geographischen Tatsache eine tickende Uhr. Sturmfluten werden häufiger, stärker, gnadenloser. Die Schutzanlagen – Deiche, Mauern, Steinschüttungen – sind hier keine Luxusarchitektur, sondern Lebensversicherung. Manche stammen aus Jahrhunderten, andere wurden erst nach der Katastrophe von Xynthia 2010 gebaut oder verstärkt. Damals überschwemmte eine Sturmflut ganze Ortschaften, riss Menschenleben und Existenzen m…

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  • Ouessant – Die wilde Seele der Bretagne

    Ouessant – Die wilde Seele der Bretagne

    Sturmumtost und voller rauer Schönheit: Die bretonische Insel Ouessant (auch Ushant genannt) liegt am äußersten Rand Europas und scheint inmitten der wilden Atlantikwellen fast vergessen. Ihre Lage am Eingang des Ärmelkanals hat der kleinen Insel jedoch immer wieder internationale Aufmerksamkeit eingebracht – sei es als Zuhause legendärer Leuchttürme oder als geschichtsträchtiger Knotenpunkt für Seefahrer und […]

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  • Malediven: Künstliche Inseln gegen den steigenden Meeresspiegel

    Malediven: Künstliche Inseln gegen den steigenden Meeresspiegel

    Um sich gegen den durch die globale Erwärmung bedingten Anstieg des Meeresspiegels zu wappnen, haben die Malediven mit dem Bau von künstlichen Inseln begonnen.

    Es gibt türkisfarbenes Wasser, einen feinen Sandstrand, ein Luxushotel – aber diese Insel auf den Malediven ist künstlich. Eine dänische Firma hat sie gebaut. Die Inselgruppe der Malediven wird bis zum Ende des Jahrhunderts im Indischen Ozean versinken. Um den Tourismus aufrechtzuerhalten, aber auch um die Hauptstadt zu entlasten, werden jetzt neue Inseln geschaffen. Eine schwimmende Stadt dieser Art könnte im Jahr 2025 immerhin 13.000 Familien beherbergen.

    „Die Höhe der Insel beträgt 1,50 Meter. Wenn ein Sturm kommt: keine Sorge, sie bleibt immer auf der gleichen Höhe. Aber wir greifen die Umwelt nicht an“, sagt Ibrahim Riyaz, der Direktor der Maldive Floating City, auf dem Sender France 2. Für diese Innovation haben die Malediven 1 Milliarde Euro reserviert, was einige Umweltaktivisten verärgert. Die Behörden antworten auf die Kritik, dass sie auf den bevorstehenden Untergang des Archipels reagieren müssen. Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, könnten sie sich sogar in Indien oder Sri Lanka ein Stück Territorium kaufen.

  • Loire: Insel wird für 700.000 Euro zum Verkauf angeboten

    Loire: Insel wird für 700.000 Euro zum Verkauf angeboten

    Eine Insel in der Loire steht für 700.000 Euro zum Verkauf. Auf der Insel befindet sich ein Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, das jedoch vollständig renoviert werden muss.

    In der Loire steht eine Insel zum Verkauf. Eine kleine Oase der Ruhe, ohne Autos und ohne Lärm, deren Preis auf 700.000 Euro festgesetzt ist. Um dorthin zu gelangen, ist ein Boot unverzichtbar. „Sie haben keine Nachbarn, außer den Vögeln. Sie haben wirklich Ihre Ruhe zu Hause. Es ist der Inbegriff von Insellage und Autonomie, der die Käufer interessiert, mit einem sehr schönen Gebäude aus dem 19. Jahrhundert“, sagt Immobilienmakler Guillaume Denniel gegenüber dem Sender France 2.

    Kein Wasser und kein Strom
    Das Gebäude, das in einem Natura-2000-Gebiet liegt, muss vollständig renoviert werden. Um die Gesamtkosten zu kennen, sollte der Kaufpreis daher mindestens verdoppelt werden. Auf dieser kleinen Insel wird man fast wie Robinson Crusoe leben, da es weder Wasser noch Strom gibt. Der heutige Besuch der Insel endet bei Sonnenuntergang auf dem Festland, mit einem Blick auf den denkmalgeschützten Turm von Trêves. Das lässt potenzielle Käufer träumen.

  • Alpes-Maritimes: Kontroverse um einen schwimmenden Strand-Club in der Bucht von Cannes

    Alpes-Maritimes: Kontroverse um einen schwimmenden Strand-Club in der Bucht von Cannes

    An der Côte d’Azur kritisieren Anwohner und Bürgermeister die Einrichtung eines 1750 m2 großen schwimmenden Privatstrandes vor der Küste von Mandelieu-la-Napoule (Alpes-Maritimes). Die in Italien hergestellte künstliche Insel ist am Montag, dem 22. Mai, vor der französischen Küste angekommen und wird bis zu 350 Besucher aufnehmen können.

    Der von Italien aus nach Südfrankreich geschleppte schwimmende Strand-Club „Canua Island“ befindet sich nun im Hafen von La Seyne-sur-Mer (Alpes-Maritimes), wo er auf seine Zulassung wartet. Er soll 600 Meter von der Küste entfernt zwischen den Îles de Lérins und dem Esterel-Massiv verankert werden. „Die Leute wollen das nicht. Wir haben schon genug solche Dinge, die unser Meer verschmutzen“, ärgert sich Pierre Pignon, ein Einwohner von Théoule-sur-Mer (Alpes-Maritimes) auf dem Sender France 2.

    Ein ökologischer Irrweg 
    Auf dem 1.700 m2 großen schwimmenden Strand-Club werden eine Bar, ein Restaurant und ein Swimmingpool zu finden sein. Der motorisierte Trimaran bietet Platz für 350 Personen. Die meisten örtlichen Bürgermeister ärgern sich über die künstliche Insel und prangern eine ökologische Aberration an. Hélène Granouillac von der Vereinigung Terre Bleue warnt ihrerseits vor den „unbestreitbaren Auswirkungen auf unsere geschwächten Ökosysteme“. Die Tourismusbranche hat ihrerseits Fragen in wirtschaftlicher Hinsicht. „Welche Steuern werden sie im Vergleich zu uns zahlen müssen?“, fragt sich beispielsweise Maurice Martos, Betreiber eines Strandes in Théoule-sur-Mer.

  • Mysteriöses schwarzes Loch im Pazifischen Ozean auf Google Maps verblüfft die Internetnutzer

    Mysteriöses schwarzes Loch im Pazifischen Ozean auf Google Maps verblüfft die Internetnutzer

    Ein seltsames schwarzes Loch, das mitten im Pazifischen Ozean auf einem Satellitenbild von Google Maps entdeckt wurde, fasziniert die Internetnutzer schon seit einigen Tagen. Von seriösen Theorien bis hin zu den weit hergeholten, jeder hat seine eigene Hypothese.

    Ein Internetnutzer machte im Oktober eine faszinierende Entdeckung. Als er mit seinem Computer den Pazifischen Ozean auf Google Maps durchsuchte, stieß er auf ein seltsames Bild. Ein „schwarzes Loch“, das sich mitten in den Ozean verirrt hat.

    Fasziniert teilte der Internetnutzer Kokoblocks seine Entdeckung auf der Community-Website Reddit, wo die Redaktion der Zeitung Ouest-France sie entdeckte. Das „Schwarze Loch“, das er beschreibt, sieht auf den ersten Blick wie eine Insel in Form eines gleichschenkligen Dreiecks aus. Es ist von einer weißen Linie umgeben, die Schaumkronen auf Wellen zu sein scheint. Aber das Zentrum ist keine Insel im Ozean. Es ist schwarz, ganz schwarz. Könnte es ein echtes schwarzes Loch sein?

    Die Internetnutzer teilten schnell ihre Hypothesen. Einige sahen darin einen „ausbrechenden Vulkan“, „den Gipfel eines Berges“ oder ein „zensiertes Gebiet“. Andere stellten sich „das Bermuda-Dreieck“, „einen Durchgang zu einer anderen Dimension“, „den Eingang zur Hohlen Erde“, „eine geheime Militärbasis“ oder sogar die geheimnisvolle Insel aus der Fernsehserie Lost vor, in der ein Flugzeug auf einer mysteriösen Insel abstürzte. In solchen Fällen kann die Phantasie der Internetnutzer sehr, sehr fruchtbar sein. Selbst wenn sie keine wirkliche Erklärung finden, können sie sich alles vorstellen.

    Die Internetnutzer haben schließlich drei plausible Erklärungen gefunden. Und sie sind recht bodenständig. Der Ort des Geschehens steht fest: Es handelt sich um Vostok Island, eine unbewohnte, 24 Hektar große Insel im Pazifik, die zur Republik Kiribati gehört. Sie ist auch als Bostockinsel, Wostokinsel oder Anne-Insel bekannt. Die Vegetation auf der Insel soll so dicht und dunkelgrün sein, dass sie vom Himmel her schwarz erscheint. Eine andere Möglichkeit: eine Insel, die von Google absichtlich unscharf dargestellt wird, wie zum Beispiel der Elysée-Palast oder das Gefängnis Baumettes in Marseille. Oder einfach ein Fehler im Satellitenbild.

    Vostok Island, ein unbewohnter Ort mitten im Pazifischen Ozean, ist ein Zufluchtsort für Vögel wie Rotfußtölpel, schwarze Noddis und pazifische Fregattvögel.