Schlagwort: immobilienbesteuerung

  • Frankreichs Regierung will Steuervorteile für möblierte Wohnungen beschneiden – doch das Parlament zieht eine neue Trennlinie

    Frankreichs Regierung will Steuervorteile für möblierte Wohnungen beschneiden – doch das Parlament zieht eine neue Trennlinie

    Frankreich plant eine weitreichende Reform der Besteuerung möblierter Mietwohnungen. Mit dem Haushaltsentwurf für 2027 will die Regierung steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten begrenzen und damit zusätzliche Einnahmen erzielen. Doch im Parlament zeichnet sich Widerstand gegen eine pauschale Verschärfung ab. Wohnungen für Studenten und langfristige Mieter sollen möglicherweise verschont bleiben, während touristische Ferienunterkünfte stärker belastet werden könnten. Für Immobilieneigentümer steht viel auf dem Spiel. Wer in Frankreich eine möblierte Wohnung an einen Studenten vermietet, profitiert bislang grundsätzlich von denselben steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten wie ein Eigentümer, der seine Immobilie tageweise an Touristen überlässt. Diese Gleichbehandlung steht zunehmend in der Kritik. Angesichts angespannter Wohnungsmärkte und knapper öffentlicher Finanzen will die französische Regierung die steuerlichen Privilegien möblierter Vermietungen einschränken. Der Haushaltsentwurf…

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  • Rückzieher mit Ansage: Warum Frankreichs Regierung die Pläne für die Grundsteuer auf Eis legt

    Rückzieher mit Ansage: Warum Frankreichs Regierung die Pläne für die Grundsteuer auf Eis legt

    Frankreichs Regierung hat eine geplante Reform der Grundsteuer, die Millionen von Haushalten betroffen hätte, vorerst ausgesetzt. Der Schritt ist eine Reaktion auf den breiten Protest von Bürgern, Kommunalpolitikern und Interessenverbänden – und offenbart zugleich ein strukturelles Dilemma im französischen Steuer- und Kommunalfinanzsystem.

    Ein Reformprojekt mit Sprengkraft Geplant war eine automatische Aktualisierung der Berechnungsgrundlage für die taxe foncière ab dem Jahr 2026. Konkret sollten moderne Ausstattungsmerkmale wie fließendes Wasser, Heizung, Klimaanlage oder sanitäre Einrichtungen in die Bewertung der Immobilie einfließen – ohne dass Eigentümer dies selbst angeben müssten. Rund 7,4 Millionen Immobilien wären von der Maßnahme betroffen gewesen. Die durchschnittliche Mehrbelastung hätte laut Regierungsangaben bei 63 Euro pro Jahr gelegen. Ursprünglich war die Reform als Teil einer breiter angelegten Neubewertung der sogenannten valeurs locatives cadastrales gedacht – jene…

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