Schlagwort: Hurrikan

  • Hurrikan John trifft Mexikos Pazifikküste: „Lebensbedrohliche“ Überschwemmungen drohen

    Hurrikan John trifft Mexikos Pazifikküste: „Lebensbedrohliche“ Überschwemmungen drohen

    Am Montagabend traf Hurrikan John mit voller Wucht auf die südliche Pazifikküste Mexikos. Innerhalb weniger Stunden war aus einem tropischen Sturm ein verheerender Hurrikan geworden – schneller, als die Behörden reagieren konnten. John kam als Hurrikan der Kategorie 3 mit heftigen Winden und starkem Regen, die die Küstenstadt Oaxaca und ihre touristischen Hotspots ins Visier nahmen.

    Der Hurrikan brachte Windgeschwindigkeiten von bis zu 190 km/h mit sich und hinterließ eine Spur der Verwüstung. Besonders besorgniserregend waren die Sturmfluten und Sturzfluten, die bereits vor dem eigentlichen Landfall begannen. Die Bewohner wurden dringend aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. „Suchen Sie höher gelegene Gebiete auf, schützen Sie sich und vergessen Sie nicht: Das Wichtigste ist das Leben. Materielle Dinge können ersetzt werden“, warnte der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador auf der Plattform X (ehemals Twitter).

    Plötzlicher Sturm – Wissenschaft und Bewohner überrascht

    John traf in der Nähe von Punta Maldonado auf Land und setzte seinen zerstörerischen Weg entlang der Küste fort. Touristische Zentren wie Acapulco und Puerto Escondido standen ebenfalls im Fokus des Sturms, bevor dieser schließlich landeinwärts an Kraft verlor. Aber was hatte den Sturm so unerwartet verstärkt? Meteorologen geben der Erwärmung der Ozeane die Schuld – ein Phänomen, das Hurrikane zunehmend intensiver und unvorhersehbarer macht.

    Der AccuWeather-Senior-Meteorologe Matt Benz brachte es auf den Punkt: „Diese Art von Stürmen haben wir früher nicht erlebt. Die schnelle Intensivierung ist in den letzten Jahren häufiger geworden.“ Was uns das sagt? Irgendetwas verändert sich – und zwar rasant.

    Das Wetterphänomen überraschte Wissenschaftler ebenso wie die Bewohner. Diese Intensivierungen, so Benz, seien in der Vergangenheit nicht so häufig aufgetreten. Doch durch die steigenden Wassertemperaturen der Meere wird den Stürmen sozusagen mehr „Brennstoff“ zugeführt. Was früher selten war, scheint nun zur Norm zu werden. Für die Küstenbewohner bedeutet das: Immer wachsam sein, selbst bei vermeintlich schwächeren Stürmen.

    Evakuierungen und Unsicherheit – Bewohner von Oaxaca in Alarmbereitschaft

    In Oaxaca und den umliegenden Küstenstädten herrschte gespannte Nervosität, als die Vorhersagen sich immer weiter verschärften und die Behörden die Bevölkerung aufforderten, Schutzräume aufzusuchen. Laura Velázquez, die Leiterin des Zivilschutzes, rief die Bewohner auf, ihre Häuser zu verlassen und Schutz in Notunterkünften zu suchen: „Es ist von äußerster Wichtigkeit, dass alle in den Küstenregionen präventive Maßnahmen ergreifen.“

    Diese präventiven Maßnahmen kamen jedoch für viele zu spät. Ana Aldai, eine 33-jährige Restaurantangestellte aus Puerto Escondido, berichtete von der Eile, in der Geschäfte schlossen, nachdem die Behörden alle Arbeiten an den Hauptstränden untersagt hatten. „Die Ankündigung kam so schnell, dass wir keine Zeit hatten, notwendige Einkäufe zu erledigen“, sagte sie. Die Unruhe unter den Menschen war spürbar.

    Auch die Regierungen der Staaten Guerrero und Oaxaca reagierten zügig: Der Unterricht in mehreren Küstenregionen wurde ausgesetzt, und insgesamt 3.000 Menschen wurden evakuiert. Rund 80 Notunterkünfte wurden errichtet, und 1.000 Militär- und Staatskräfte wurden mobilisiert, um bei der Bewältigung der Situation zu helfen. In den sozialen Medien kursierten Videos, die Touristen in Flip-Flops zeigten, wie sie durch den strömenden Regen wateten, während Fischer verzweifelt ihre Boote in Sicherheit brachten.

    Klimawandel im Fokus – die Gefahr der „schnellen Intensivierung“

    Es ist nicht das erste Mal, dass ein solcher Sturm die Region heimsucht. Erst im vergangenen Jahr hatte Hurrikan Otis die Küste Mexikos verwüstet – ein Sturm, der sich ähnlich schnell intensivierte wie John. Otis traf damals besonders hart die Stadt Acapulco, die kaum Vorwarnzeit hatte. Was hat Otis so gefährlich gemacht? Genau wie John war er das Ergebnis veränderter Klimabedingungen. Die steigenden Temperaturen der Meere beschleunigen die Stürme, machen sie stärker und schwerer vorhersehbar.

    Otis hinterließ damals Chaos in Acapulco: tagelange Stromausfälle, zerstörte Häuser und hilflose Menschen, die verzweifelt nach Nahrung, Wasser und ihren vermissten Familienmitgliedern suchten. Die Behörden standen unter scharfer Kritik, weil sie auf Otis nicht schnell genug reagierten. Aus diesem Fehler haben sie jedoch gelernt. Mexikos Präsident López Obrador hat Besserung gelobt, und die künftige Präsidentin Claudia Sheinbaum plant, ein Frühwarnsystem für Hurrikane zu entwickeln, das dem bereits bestehenden Erdbebenwarnsystem ähnlich ist.

    Langfristige Auswirkungen – was kommt nach John?

    Meteorologen warnen, dass der Hurrikan, obwohl er an Land an Kraft verliert, möglicherweise langsamer wird und länger über den Küstenregionen verweilt. Dies könnte die Schäden durch Überschwemmungen noch weiter verschärfen. Vor allem in den Bundesstaaten Chiapas, Oaxaca und Guerrero sind starke Regenfälle bis zu 50 Zentimeter – in einigen Gebieten sogar mehr – zu erwarten. Die Behörden bereiten sich bereits auf das Schlimmste vor, doch die langfristigen Auswirkungen auf die Bevölkerung könnten noch wochen- oder sogar monatelang spürbar sein.

    Wird dies das Ende sein? Wahrscheinlich nicht. Die Ozeane werden immer wärmer, und das Risiko solcher plötzlichen und intensiven Stürme nimmt weiter zu. Es scheint, als ob das, was wir als „normales“ Wetter kennen, sich immer mehr verändert. Schnelle Intensivierungen und zerstörerische Hurrikane wie John und Otis sind nur ein weiteres Zeichen dafür, dass der Klimawandel bereits Realität ist.

    Der Wandel – Was bedeutet das für die Zukunft?

    Hurrikan John ist nur ein weiteres Beispiel für das, was auf uns zukommt. Mehr und mehr Hurrikane intensivieren sich in kürzester Zeit und richten verheerende Schäden an. Auch wenn Regierungen und Wissenschaftler zunehmend auf diese Entwicklungen reagieren, bleibt die Frage: Reichen diese Maßnahmen aus?

    Die rasanten Veränderungen, die wir in den letzten Jahren erlebt haben, lassen darauf schließen, dass die Bedrohung durch extreme Wetterereignisse nicht nur zunimmt, sondern auch schwerer vorherzusagen wird. Es geht längst nicht mehr nur darum, die wirtschaftlichen Schäden zu minimieren – es geht um Menschenleben. Die Vorwarnzeiten schrumpfen, und die Intensität dieser Stürme wird stärker. Die Menschheit muss sich nicht nur besser vorbereiten, sondern auch überdenken, wie sie in Zukunft mit dem Klimawandel umgehen will.

    Was wir daraus lernen können

    Während sich die Menschen in Mexiko von Hurrikan John erholen, bleibt die Erkenntnis: Der Klimawandel ist kein Problem der Zukunft – er ist hier und jetzt. Diese Stürme sind nur ein Vorgeschmack darauf, was passieren kann, wenn wir nicht entschlossen handeln. Auch wenn neue Frühwarnsysteme wie das von Präsidentin Sheinbaum geplante System ein Schritt in die richtige Richtung sind, müssen globale Anstrengungen unternommen werden, um die Hauptursachen anzugehen.

    Schließlich geht es nicht nur um technologische Innovationen, sondern auch darum, wie wir als Gesellschaft mit den Herausforderungen umgehen, die der Klimawandel mit sich bringt. Vielleicht ist es an der Zeit, nicht nur an den Küsten zu planen, sondern darüber nachzudenken, wie wir alle – von der Wissenschaft bis zur Politik – zusammenarbeiten können, um diesen Stürmen die Stirn zu bieten.

  • Wie der Klimawandel Taifune intensiviert hat – eine alarmierende Studie liegt vor

    Wie der Klimawandel Taifune intensiviert hat – eine alarmierende Studie liegt vor

    Im Juli 2024 fegte Taifun Gaemi über Südostasien hinweg und hinterließ eine Spur der Verwüstung. Laut einer neuen Studie der World Weather Attribution (WWA) ist klar: Der Klimawandel hat die Stärke und die Folgen dieses Sturms erheblich verschärft. In einer detaillierten Analyse fanden Wissenschaftler heraus, dass sowohl die Windgeschwindigkeiten als auch die Niederschlagsmengen von Taifun Gaemi durch den menschengemachten Klimawandel verstärkt wurden. Dies ist das bisher umfassendste Ergebnis zu tropischen Wirbelstürmen, das WWA präsentiert hat.

    Ein Blick auf die Zahlen

    Taifun Gaemi, der am 22. Juli 2024 in einen Tropensturm überging und später zu einem Taifun der Kategorie 4 heranwuchs, erreichte Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 233 km/h. Doch der Einfluss des Klimawandels ging weit über die bloße Intensivierung der Windgeschwindigkeit hinaus: Die Regenmengen, die mit Gaemi einhergingen, waren in Taiwan um 14 % und in der chinesischen Provinz Hunan um 9 % höher, als sie es ohne den Einfluss des Klimawandels gewesen wären. Die Bedingungen, die diesen Taifun möglich machten, sind inzwischen durch den globalen Temperaturanstieg um 1,2 °C deutlich häufiger geworden – und sie werden weiter zunehmen, wenn die Erderwärmung bis auf 2 °C ansteigt.

    Welche Faktoren spielten eine Rolle?

    Die Intensivierung von Taifun Gaemi lässt sich hauptsächlich auf die steigenden Meerestemperaturen zurückführen. In den betroffenen Gebieten lagen die Temperaturen um etwa 1 °C höher als in einem vorindustriellen Klima – ein Niveau, das ohne den Klimawandel fast unmöglich wäre. Solche warmen Meerestemperaturen schaffen die perfekte Umgebung für die Entstehung und Verstärkung von Taifunen, indem sie mehr Energie und Feuchtigkeit in die Atmosphäre pumpen. Dies führt zu intensiveren Winden und stärkerem Regen, was die ohnehin schon gefährdeten Gemeinschaften in diesen Regionen weiter belastet.

    Soziale Gerechtigkeit und Prävention

    Was bedeutet das für die Menschen in den betroffenen Regionen? Der Sturm forderte insgesamt über 90 Menschenleben und vertrieb Hunderttausende aus ihren Häusern. Besonders betroffen waren ländliche Gemeinden und die städtische arme Bevölkerung, die in tiefer gelegenen, überflutungsgefährdeten Gebieten oder an Hängen lebten, die anfällig für Erdrutsche sind. Obwohl es Frühwarnsysteme gibt, zeigte sich, dass diese in ihrer Reichweite und Effektivität oft unzureichend sind, um die wachsende Bedrohung durch den Klimawandel zu bewältigen.

    Ein Aufruf zum Handeln

    Die Studie von WWA ist ein eindringlicher Weckruf: Der Klimawandel macht Taifune wie Gaemi häufiger und gefährlicher. Es ist dringend notwendig, die globalen Anstrengungen zur Eindämmung des Klimawandels zu verstärken und gleichzeitig die Anpassungsstrategien vor Ort zu verbessern. Dazu gehören nicht nur technologische Verbesserungen, sondern auch der Zugang zu Frühwarnsystemen und sicheren Lebensräumen für alle, unabhängig von ihrem sozioökonomischen Status.

    Das Beispiel von Taifun Gaemi zeigt, dass die Bedrohungen durch den Klimawandel real und gegenwärtig sind. Die Entscheidungen, die wir heute treffen – oder nicht treffen – werden bestimmen, wie viele solcher Katastrophen wir in Zukunft erleben und wie gut wir darauf vorbereitet sind. Es ist Zeit zu handeln, bevor der nächste Sturm kommt.

    Quellen:

    MAB

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  • Video – Zyklon Belal: Auf La Reunion wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 217 km/h gemessen

    Video – Zyklon Belal: Auf La Reunion wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 217 km/h gemessen

    Auf der Insel La Réunion, dem französischen Überseedepartement, das am Montag, 15. Januar, vom Zyklon Belal heimgesucht wurde, wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 217 km/h gemessen. Die Bewohner, die sich in ihren Häusern verbarrikadiert hatten, erlebten bange Stunden.

    Am Montag, den 15. Januar, fegten zerstörerische Windböen über die französische Insel La Réunion, die die Bewohner in Angst und Schrecken versetzten. An manchen Orten wurden bis zu 217 km/h gemessen. Eine Frau filmte die Wasserflut, die über die Insel hereinbrach. „Die beiden Bäume sind abgerissen. So etwas habe ich in 36 Jahren noch nie gesehen, das ist eine kranke Sache“, kommentierte sie ihr Video. Eine andere Familie, die sich seit Sonntag in ihrem Haus verbarrikadiert hatte, erlebte Stunden der Angst. „Als ich heute Morgen aufwachte, war es ziemlich apokalyptisch, mit unglaublichen Winden“, berichtete ein Bewohner von Saint-Denis (Departement La Réunion) auf dem Sender Franceinfo.

    Ein Obdachloser verlor sein Leben.
    Auf dem Höhepunkt des Zyklons Belal wurde die Insel am Montagmorgen für einige Stunden in Alarmstufe Violett, der höchsten Warnstufe, versetzt. Selbst den Rettungskräften war es verboten, sich auf die Straßen zu begeben. Ein Obdachloser kam in Saint-Gilles ums Leben. Die Alarmstufe Rot und die Ausgangssperre für die Bevölkerung wurden in der Nacht von Montag auf Dienstag aufrechterhalten. Der Präfekt soll im Laufe des Dienstags mitteilen, ob und wann sie aufgehoben werden.

  • Nach einem Todesopfer auf La Réunion bedroht der Zyklon Belal jetzt die Insel Mauritius

    Nach einem Todesopfer auf La Réunion bedroht der Zyklon Belal jetzt die Insel Mauritius

    Der Zyklon Belal, der im französischen Überseedepartement La Réunion ein Todesopfer forderte, aber nicht die befürchtete große Katastrophe auslöste, bedroht am Dienstag die Insel Mauritius, wo sintflutartige Regenfälle und Windböen von bis zu 110 km/h erwartet werden.

    Nachdem der Zyklon Belal bei seinem Durchzug durch das französische Überseedepartement La Réunion ein Todesopfer gefordert hatte, bedroht er nun am Dienstag, dem 16. Januar, die Insel Mauritius, wo sintflutartige Regenfälle die Bewohner überraschten und erste Schäden verursachten.

    In der Hauptstadt Port Louis blieben schon am Montag Autos in überfluteten Straßen stecken, denen das Wasser bis zur Motorhaube stand und die manchmal sogar weggespült wurden, wie Bilder lokaler Medien zeigten. Andere Bilder zeigten mächtige Wellen, die die Strandpromenade der Hauptstadt überfluteten, sowie überschwemmte Gebäude mit im Wasser treibenden Möbeln.

    Die Alarmstufe für die Insel wurde am Montag auf drei (von vier möglichen) erhöht und „sintflutartige Regenfälle“ und Windböen von bis zu 110 km/h werden in den nächsten Stunden erwartet, wie der lokale Wetterdienst mitteilte.

    Auf La Réunion gab es am Montag einen Todesfall: eine obdachlose Person, die in Saint-Gilles im Westen der Insel tot aufgefunden wurde. Rund 150.000 Haushalte waren zeitweilig ohne Strom und mehr als 130.000 Menschen hatten am Abend keinen Zugang zu fließendem Wasser.

    Wie eine AFP-Reporterin berichtete, blockierten zahlreiche liegende Bäume die Straßen der Städte im Westen der Insel und mehrere Nebenstraßen wurden überschwemmt. Als Zeichen für die Heftigkeit der Winde wurde ein Hochseefischerboot im Jachthafen von Saint-Gilles teilweise überflutet.

    Der Zyklon Belal hat jedoch „glücklicherweise nicht die befürchtete Katastrophe ausgelöst“, erklärte der Präfekt des Überseedepartements, Jérôme Filippini, bei einer Pressekonferenz, sagte jedoch, dass „die Auswirkungen beeindruckend waren“. Er erklärte: „Belal wird in die Geschichte der Wirbelstürme eingehen und seine Auswirkungen haben noch nicht ganz aufgehört“. Der Präfekt sprach von einer „sich entwickelnden Bilanz“, da die Schäden in vielen Gebieten bisher noch nicht bewertet werden konnten.

    Die Bevölkerung des französischen Überseedepartements mit 870.000 Einwohnern durfte bis Dienstagmorgen die Häuser nicht verlassen. Die Ausgangssperre soll erst aufgehoben werden, wenn die Behörden eine neue Lagebeurteilung vornehmen konnten, damit die Rettungsteams ungestört mit der Räumung der Straßen fortfahren können.

    Der französische Innenminister Gérald Darmanin wird am Mittwoch auf Wunsch von Emmanuel Macron das Departement La Reunion besuchen, um sich ein Bild von den Schäden zu machen und das Rettungspersonal zu unterstützen, wie am Montagabend aus dem Umfeld des Ministers verlautete.

    Der Bürgermeister der Gemeinde Sainte-Marie im Norden von La Réunion hat die Einstufung zur Naturkatastrophe beantragt. „Der Durchzug des Zyklons Belal hat in der Gemeinde Sainte-Marie sehr schwere Schäden verursacht. Kein Stadtteil wurde von den Winden und Niederschlägen verschont. Das zentrale Rathaus wurde so stark beschädigt, dass seine Räumlichkeiten bis auf Weiteres nicht genutzt werden können“, sagte Bürgermeister Richard Nirlo in einer Erklärung.

    Sainte-Marie liegt in der Nähe des Flughafens Roland-Garros von La Réunion, der nach Angaben der Präfektur am Dienstag um 20 Uhr (17 Uhr in Paris) den Flugbetrieb wieder aufnehmen soll.

    Nachdem der Wirbelsturm im Norden und Westen der Insel auf Land getroffen war, hatte er schließlich seinen Lauf nach Norden verändert, ohne ins Landesinnere vorzudringen, wie ursprünglich von Météo-France vorhergesagt. Um 0:30 Uhr GMT am Dienstag befand sich Belal laut einem Bulletin von Météo-France 255 km südöstlich der Küste von La Réunion.

  • Zyklon Bélal auf La Réunion: Alarmstufe Violett – mindestens ein Toter und 100.000 Haushalte ohne Strom

    Zyklon Bélal auf La Réunion: Alarmstufe Violett – mindestens ein Toter und 100.000 Haushalte ohne Strom

    Für die Insel La Réunion (französisches Überseedepartement) gilt am Montag seit 6 Uhr früh die Zyklonwarnstufe Violett. Dabei handelt es sich um die höchste mögliche Alarmstufe. Die Bevölkerung wird aufgefordert, sich in geschlossenen Räumen aufzuhalten. Die Rettungsdienste können wegen der hohen Gefahrenstufe nicht mehr eingreifen.

    Die höchste Alarmstufe wurde am Montagmorgen vom Präfekten des Departements und der Region La Réunion ausgelöst. Laut Météo France könnte der Zyklon „Bélal“, der über die Insel ziehen soll, „verheerend“ sein und wird wohl „Geschichte schreiben“.

    La Réunion hat 870.000 Einwohner.
    Nach Angaben der Präfektur von La Réunion ist am Montag bereits eine Person gestorben. Nach ersten Informationen sind mindestens 100.000 Haushalte ohne Strom. Die Bewohner der Insel werden aufgefordert, sich in geschlossenen Räumen aufzuhalten.
    Am Montagmorgen wurden bereits schwere Windböen mit über 200 km/h verzeichnet.

    Auch Mauritius vom Wirbelsturm betroffen

    Auch auf der Insel Mauritius wurde von den Behörden ein Alarm der Stufe 3 ausgelöst. Die Insel wurde am Montag von heftigen Überschwemmungen heimgesucht. Zahlreiche Autofahrer waren auf überschwemmten Straßen in ihren Fahrzeugen blockiert.

  • Hurrikan Tammy: Schwere Schäden in französischem Überseedepartement Guadeloupe

    Hurrikan Tammy: Schwere Schäden in französischem Überseedepartement Guadeloupe

    Das französische Departement Guadeloupe wurde am Sonntag, dem 22. Oktober, vom Hurrikan Tammy voll getroffen. Zwar gab es keine Todesopfer, doch verursachte der Sturm schwere materielle Schäden. Einige Einwohner, die sich auf das Schlimmste vorbereitet hatten, zeigen sich jedoch fast erleichtert.

    Die Böen erreichten am Sonntag, 22. Oktober, in Guadeloupe bis zu 150 km/h. Der Hurrikan Tammy fegte über den Osten des Archipels hinweg. Auf der Insel La Désirade wurde die Küste regelrecht auf den Kopf gestellt. Alles wurde vom Wind weggeweht. In einigen Stadtteilen wurden Strommasten umgerissen, sodass 80 % von Guadeloupe von Strom und Telefon abgeschnitten waren. Zum Glück gab es jedoch keine Opfer zu beklagen.

    Der Hurrikan bewegt sich jetzt in Richtung Norden.
    Das französische Überseedepartement hatte sich auf das Schlimmste vorbereitet und sich mehr als fünf Stunden lang völlig abgeschottet. Ein Ladenbesitzer berichtet: „Meine Angst war nur, dass der Strom ausfällt. Wenn sie den Strom abstellen würden, würde ich meine Vorräte verlieren. Gott sei Dank ist bei mir alles gut gegangen, ich bin ein glücklicher Mann. Morgen werde ich wieder öffnen können“, sagte er gegenüber dem Sender France 2. Der Hurrikan zieht nun nach Norden und auf die Inseln Saint-Barthélémy und Saint-Martin zu, für die die Sturm-Warnstufe Rot gilt. Dort ist jeglicher Verkehr auf den Straßen verboten und die Bewohner werden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Gefährdete Personen wurden bereits vorsorglich evakuiert.

  • Hurrikan Tammy: Ausgangssperre in Guadeloupe  – Warnstufe „Violett“ Zyklon

    Hurrikan Tammy: Ausgangssperre in Guadeloupe – Warnstufe „Violett“ Zyklon

    Die Karibikinsel und französisches Überseedepartement Guadeloupe wurde am Samstag unter Warnstufe „Violett“ wegen des Hurrikans Tammy gestellt. Eine Ausgangssperre wurde verhängt.

    Starke Winde, sintflutartige Regenfälle und eine strikte Ausgangssperre: Die Karibikinsel Guadeloupe hat sich verbarrikadiert, nachdem am Samstag, den 21. Oktober, die höchste Warnstufe wegen des herannahenden Zyklons Tammy ausgerufen wurde.

    Der Präfekt der Region, Xavier Lefort, kündigte an, dass die Zyklonwarnung ab 9.30 Uhr (15.30 Uhr in Paris) „angesichts der Verschlechterung der Wetterlage“ von rot auf violett erhöht wurde.

    Diese Warnstufe, die höchste auf der Skala, betrifft „Phänomene mit extrem starken Auswirkungen und einer unmittelbaren und sicheren Gefahr“ für die Menschen, betonte die Präfektur. Unter diesen Bedingungen „fordert der Präfekt die Bevölkerung auf, sich in den Häusern einzuschließen und alle Empfehlungen der Behörden zu befolgen“.

    Die Insel La Désirade, die östlich von Grande-Terre liegt, befindet sich „mitten im Herzen“ der Flugbahn von Tammy. Die Warnstufe „Violett“ ist mit einem Ausgehverbot für die rund 380.000 Einwohner von Guadeloupe verbunden.

    Die Bevölkerung wurde aufgefordert, in Häusern und Schutzräumen zu bleiben, sich in den sichersten Raum jeder Wohnung zu begeben und das Telefon nur zu benutzen, wenn es unbedingt notwendig ist.

  • Zyklon Freddy: Tausende Haushalte auf La Réunion ohne Strom

    Zyklon Freddy: Tausende Haushalte auf La Réunion ohne Strom

    Der Wirbelsturm Freddy hat die französische Insel La Réunion gestreift und verursachte er am Dienstag, dem 21. Februar, starke Schäden. Aufgrund des Sturms waren Tausende Haushalte ohne Strom.

    Bis zu 7 m hohe Wellen fegten am Dienstag, dem 21. Februar, über die Strände von La Réunion. Der Zyklon Freddy, der von den Meteorologen als „Monster“ bezeichnet wurde, streifte das französische Überseedepartement. Er zog 190 km vor der Küste der Insel vorbei und forderte trotz Böen von bis zu 130 km/h glücklicherweise keine Todesopfer. Auf dem Höhepunkt des Sturms waren 25.000 Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten. Techniker arbeiten daran, das Stromnetz wieder herzustellen.

    Der Zyklon bewegt sich auf Madagaskar zu.
    Auch am Dienstagabend hatten etwa 9.000 Haushalte noch immer keinen Strom. Ein wichtiges Stromkabel war unter dem Druck des Windes gebrochen. „Gegen 21 Uhr fiel der Strom aus und es folgte sofort eine große Explosion“, berichtet ein Anwohner auf dem Sender France 3. Dir Sturmwarnung Orange konnte inzwischen für La Réunion wieder aufgehoben werden. Der tropische Wirbelsturm Freddy, der sich jetzt von La Reunion weg bewegt, wird voraussichtlich in der Nacht auf Mittwoch die Insel Madagaskar mit voller Wucht treffen.