Schlagwort: Hundehaltung

  • Drama in Pont-de-Claix: Zwei Hunde stürzen sich auf acht Monate altes Baby

    Drama in Pont-de-Claix: Zwei Hunde stürzen sich auf acht Monate altes Baby

    Donnerstagabend, 10. Juli, kurz nach 21 Uhr. Ein friedliches Wohnviertel in Pont-de-Claix bei Grenoble wird plötzlich zum Schauplatz eines Albtraums, der kaum in Worte zu fassen ist. Ein acht Monate altes Baby, gerade einmal am Anfang seines Lebens, wird von zwei Hunden angegriffen und schwer verletzt. Die Tiere – ersten Angaben zufolge Staffordshire Terrier – stürzen sich ohne Vorwarnung auf das Kleinkind, während die Familie nur wenige Meter entfernt ist. Der kleine Körper erleidet tiefe Bisswunden an Armen und Beinen. Kaum vorstellbar, wie hilflos dieses Kind in diesen Sekunden gewesen sein muss. Feuerwehr und Notärzte treffen rasch ein. Die Einsatzkräfte vor Ort entscheiden sofort, dass keine Zeit verloren werden darf. Das Kind wird als in „absolut lebensbedrohlichem Zustand“ eingestuft und direkt ins Universitätsklinikum Grenoble Alpes nach La Tronche gebracht, in die Spezialabteilung für Kinder. Am Freitagmorgen bleibt der Zustand des Babys kritisch. Weitere offizielle Informatio…

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  • Ferien mit Hund in Frankreich: Ein Überblick

    Ferien mit Hund in Frankreich: Ein Überblick

    Frankreich – das Land des Weins, der Mode und des „Savoir-vivre“ – hat auch für Hundebesitzer so einiges zu bieten. Wer plant, mit seinem Vierbeiner in Frankreich Urlaub zu machen, sollte gut vorbereitet sein. Dieser Artikel liefert einen umfassenden Überblick und eine solide Basis für eine Serie, die sich mit den besten Reisezielen, den wichtigsten Vorschriften und praktischen Tipps für Ferien mit Hund in Frankreich befasst.

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    Warum Frankreich?

    Frankreich ist ein äußerst hundefreundliches Land. Nicht nur die vielfältigen Landschaften, von den Alpen über die Provence bis hin zu den weiten Stränden der Atlantikküste, bieten perfekte Bedingungen für gemeinsame Erlebnisse mit dem Hund – auch in puncto Unterkunft und Gastfreundschaft hat Frankreich einiges zu bieten. Viele Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze heißen Hunde willkommen. Doch wo fängt man an?

    Die besten Reiseziele für Hundebesitzer

    Frankreich hat für jeden Geschmack und jede Fellnase das passende Reiseziel:

    1. Die Bretagne: Diese Region im Nordwesten ist bekannt für ihre wilden Küsten, kilometerlangen Strände und charmanten Dörfer. In der Nebensaison dürfen Hunde oft ohne Leine an den Stränden toben – das reinste Paradies für Vierbeiner!
    2. Die Provence: Mit ihren Lavendelfeldern, Olivenhainen und historischen Städten ist die Provence eine Traumregion. Viele Wanderwege durchziehen die hügelige Landschaft – perfekt für ausgedehnte Spaziergänge mit dem Hund.
    3. Das Elsass: Diese Region im Osten Frankreichs ist geprägt von malerischen Dörfern, Weinanbaugebieten und dichten Wäldern. Hier findet man viele hundefreundliche Unterkünfte und kulinarische Köstlichkeiten, die man sich nicht entgehen lassen sollte.
    4. Die Alpen: Für die aktiveren Hunde und ihre Besitzer bieten die französischen Alpen im Sommer wie im Winter spannende Möglichkeiten. Ob Wandern, Skifahren oder einfach nur die Bergluft genießen – die Alpen sind ideal für Naturliebhaber.
    5. Die Côte d’Azur: Wenn es etwas glamouröser sein soll, dann ist die französische Riviera genau das Richtige. An den Stränden gibt es spezielle Hundezonen, und die Promenaden laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Auch hier gibt es viele luxuriöse Unterkünfte, die Vierbeiner gerne aufnehmen.

    Die wichtigsten Vorschriften und Vorbereitungen

    Bevor man die Reise nach Frankreich antritt, sollten einige Vorschriften und Vorbereitungen getroffen werden, um eine reibungslose und entspannte Reise zu gewährleisten:

    1. Einreisebestimmungen: Hunde benötigen einen gültigen EU-Heimtierausweis, in dem eine aktuelle Tollwutimpfung eingetragen ist. Der Hund muss außerdem mit einem Mikrochip gekennzeichnet sein.
    2. Leinenpflicht und Maulkorb: In vielen öffentlichen Bereichen besteht Leinenpflicht, und in einigen Städten oder Regionen wird das Tragen eines Maulkorbs für bestimmte Rassen vorgeschrieben. Es lohnt sich, dies im Vorfeld zu prüfen, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.
    3. Unterwegs mit dem Auto: Bei längeren Autofahrten sollte man regelmäßige Pausen einplanen, damit der Hund sich bewegen und trinken kann. In Frankreich gilt zudem die Vorschrift, dass Hunde im Auto gesichert sein müssen – sei es durch ein Geschirr, eine Box oder ein Trenngitter.
    4. Strandregeln: In der Hauptsaison sind viele Strände für Hunde gesperrt, doch es gibt auch zahlreiche Abschnitte, an denen Hunde erlaubt sind – oft sind diese weniger bekannt, aber dennoch wunderschön. Ein bisschen Recherche im Voraus kann hier Wunder wirken.
    5. Veterinärversorgung: Im Notfall ist es gut zu wissen, wo der nächste Tierarzt ist. In Frankreich gibt es eine dichte Abdeckung mit Tierkliniken und Notfallpraxen, die auch im Urlaub schnell erreichbar sind.

    Tipps für eine entspannte Reise

    Damit der Urlaub für Mensch und Hund gleichermaßen erholsam wird, hier einige praktische Tipps:

    • Reiseapotheke: Eine kleine Reiseapotheke für den Hund, die Wundsalbe, Zeckenzange, Ohrreiniger und eventuell Medikamente enthält, kann im Notfall Gold wert sein.
    • Hundefreundliche Aktivitäten: Informiere dich über hundefreundliche Wanderwege, Parks und Sehenswürdigkeiten. In vielen Regionen gibt es spezielle Angebote für Hunde, wie z. B. Hundestrände oder Restaurants, die Hunden frisches Wasser und manchmal sogar spezielle Menüs anbieten.
    • Anreise: Ob mit dem Auto, Zug oder Flugzeug – jede Anreisemethode hat ihre Vor- und Nachteile. Während das Auto die flexibelste Option bietet, können Zugreisen entspannter sein, wenn man große Städte besucht. Fliegen mit Hund erfordert dagegen eine noch gründlichere Planung.
    • Futterversorgung: Es kann ratsam sein, das gewohnte Hundefutter mitzunehmen, da es nicht immer garantiert ist, dass das Lieblingsfutter vor Ort verfügbar ist.

    Fazit: Urlaub in Frankreich mit Hund

    Urlaub in Frankreich mit Hund kann ein unvergessliches Erlebnis sein – voller Abenteuer, Entspannung und gemeinsamer Zeit. Mit der richtigen Planung und etwas Recherche vorab lässt sich sicherstellen, dass sowohl Hund als auch Halter eine wunderbare Zeit haben werden. Ganz gleich, ob man die raue Schönheit der Bretagne, die sonnigen Strände der Côte d’Azur oder die beeindruckenden Alpen erkundet – Frankreich ist für Hundebesitzer ein wahres Urlaubsparadies.

    Und seien wir ehrlich: Gibt es etwas Schöneres, als gemeinsam mit dem treuesten Freund auf vier Pfoten neue Orte zu entdecken? Wohl kaum.

  • Tragischer Hundeangriff in Urrugne: Ein zweijähriges Kind schwer verletzt

    Tragischer Hundeangriff in Urrugne: Ein zweijähriges Kind schwer verletzt

    In Urrugne, einer beschaulichen Gemeinde in den französischen Pyrenäen, ereignete sich am 25. August ein schwerwiegender Vorfall, der die gesamte Region erschüttert hat. Ein zweijähriger Junge wurde von einem Hund angegriffen und erlitt dabei schwere Verletzungen. Was genau ist passiert?

    Der Vorfall ereignete sich am späten Sonntagnachmittag, als die Eltern des Kindes mit dem kleinen Jungen und ihrem eigenen Hund spazieren gingen. Sie trafen auf einen Mann, der einen Staffordshire Bullterrier mit sich führte – ein Hund, der laut den örtlichen Medien zur Kategorie 3 gehört. Hunde dieser Kategorie unterliegen in Frankreich strengen Vorschriften, die unter anderem Leinen- und Maulkorbpflicht vorsehen.

    Unheilvolle Begegnung zwischen den Hunden

    Der Bullterrier war vorschriftsgemäß angeleint und trug einen Maulkorb, aber später zeigte sich, dass der Maulkorb nicht richtig passte. Dieser entscheidende Mangel führte dazu, dass der Bullterrier trotz der Sicherheitsmaßnahmen mit dem Hund der Familie in einen Kampf geriet. Inmitten dieses heftigen Streits der Tiere geriet der kleine Junge zwischen die wütenden Hunde und wurde im Bereich der Genitalien schwer verletzt.

    Das Kind wurde sofort ins Centre Hospitalier de la Côte Basque in Bayonne gebracht, wo es am nächsten Morgen operiert wurde. Sein Zustand bleibt ernst, und die Eltern haben Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung erstattet.

    Reaktion der Behörden

    Nach dem Vorfall wurde der Besitzer des Bullterriers, der offenbar unter Alkoholeinfluss stand, von der Polizei in Gewahrsam genommen. Zwar wurde er später wieder auf freien Fuß gesetzt, doch eine psychiatrische Untersuchung steht noch aus. Der Hund selbst wurde in die Obhut der örtlichen Tierschutzorganisation SPA übergeben.

    Das sogenannte „Protokoll Hundeangriff“ wurde aktiviert, eine Maßnahme, die eine gründliche Verhaltensanalyse des Tieres umfasst. Die Ergebnisse dieser Untersuchung – die über das weitere Schicksal des Hundes entscheiden werden – lassen allerdings noch mehrere Wochen auf sich warten.

    Nicht der erste Vorfall in der Region

    Erschütternd ist auch, dass dies nicht der erste Vorfall dieser Art in der Region ist. Erst Anfang August war ein 20 Monate altes Mädchen in Anglet, einer benachbarten Stadt, von einem Rottweiler schwer verletzt worden, als es mit seinen Eltern in einem Restaurant war.

    Was sagt das über den Umgang mit Hunden? Sind strengere Vorschriften notwendig, oder liegt das Problem woanders? Sicher ist, dass solche Ereignisse Diskussionen über Hundehaltung und -sicherheit neu entfachen werden.

    Die Bevölkerung von Urrugne und Umgebung ist in tiefer Sorge – insbesondere Familien mit kleinen Kindern. Es bleibt abzuwarten, welche Konsequenzen dieser Vorfall haben wird und wie die Behörden auf diese Tragödie reagieren. Ein Vorfall wie dieser hinterlässt nicht nur körperliche, sondern auch tiefe seelische Narben. Bleibt zu hoffen, dass alle Betroffenen die notwendige Unterstützung erhalten, um diese schwierige Zeit zu überstehen.

  • Vorsicht beim Waldspaziergang: Leinenpflicht für Hunde

    Vorsicht beim Waldspaziergang: Leinenpflicht für Hunde

    Mit dem Frühling kommt nicht nur die Freude über wärmere Tage und die blühende Natur, sondern auch eine wichtige Erinnerung für alle Hundebesitzer, die gerne mit ihren Vierbeinern die Wälder erkunden. Vom 15. April bis zum 30. Juni tritt eine spezielle Regel in Kraft, die sowohl die heimische Tierwelt schützt als auch teure Konsequenzen für diejenigen mit sich bringt, die sie ignorieren.

    Während dieser Zeit ist es untersagt, Hunde in den Wäldern und Forsten ohne Leine laufen zu lassen. Diese Vorschrift dient dem Schutz der Tierwelt während besonders sensibler Phasen wie der Aufzucht von Jungtieren und der Brutzeit der Vögel. Die Regelung basiert auf einem ministeriellen Erlass vom 16. März 1955, dessen Ziel es ist, das Stören von Vogelarten und anderen Wildtierarten zu verhindern und deren Wiederansiedlung zu fördern.

    Die Leinenpflicht gilt nicht nur für abgelegene Waldgebiete, sondern bereits ab dem Betreten der Waldwege. Die Hunde dürfen sich nicht weiter als 100 Meter von ihren Besitzern entfernen, um sicherzustellen, dass sie jederzeit unter Kontrolle sind und die Tiere im Wald nicht stören oder gefährden.

    Die Office National des Forêts (ONF) und verschiedene Naturschutzorganisationen weisen darauf hin, dass freilaufende Hunde insbesondere in dieser Zeit eine ernsthafte Bedrohung für die Tierwelt darstellen können. Durch die Störung und den Stress, den die Hunde verursachen, kann die erfolgreiche Aufzucht der Jungtiere gefährdet werden.

    Für Hundebesitzer bedeutet dies, dass ein entspannter Spaziergang im Wald schnell teuer werden kann, wenn sie ihre Vierbeiner nicht an der Leine halten. Bei Zuwiderhandlung drohen Bußgelder von bis zu 750 Euro.

    Diese Regelung erinnert daran, dass die Natur ein empfindliches Ökosystem ist, das unseren Respekt und Schutz verdient. Durch die Einhaltung dieser Regel tragen Hundebesitzer dazu bei, die heimische Tierwelt zu schützen und gleichzeitig sich selbst und ihre geliebten Haustiere vor möglichen Strafen zu bewahren.

  • Hunde in Frankreich: Was Sie wissen und beachten müssen

    Hunde in Frankreich: Was Sie wissen und beachten müssen

    Leserfrage: Wir, eine vierköpfige Familie, sind Anfang des Jahres nach Südfrankreich gezogen. Jetzt wünschen sich unsere Kinder einen Hund – was müssen wir wissen und beachten?

    Die Entscheidung, einen Hund in Frankreich zu halten, bringt eine Menge Freude, aber auch Verantwortung mit sich. Das französische Gesetz und die lokale Regulierung bieten einen Rahmen, um das Wohlbefinden der Tiere zu sichern und das Zusammenleben zwischen Hundehaltern und der Gemeinschaft harmonisch zu gestalten. Hier …

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  • Haustierhaltung in Europa: Sauberkeitspflichten für Hundebesitzer in Frankreich, Deutschland und Spanien

    Haustierhaltung in Europa: Sauberkeitspflichten für Hundebesitzer in Frankreich, Deutschland und Spanien

    In vielen europäischen Ländern wird großer Wert auf die öffentliche Sauberkeit und die Einhaltung von Umweltvorschriften gelegt. Dies gilt insbesondere für Hundebesitzer, die für die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner verantwortlich sind. Während in Frankreich und Spanien neue Regelungen und Strafen eingeführt wurden, um die Straßen sauber zu halten, haben auch deutsche Städte ihre eigenen Vorschriften.

    In Frankreich wurde in Bergerac eine neue Regelung eingeführt, die Hundebesitzer dazu verpflichtet, die Hinterlassenschaften ihrer Hunde zu beseitigen, mit angedrohten Bußgeldern von bis zu 750 Euro. Die Stadtverwaltung fordert Hundebesitzer auf, bei Spaziergängen mindestens zwei Sammeltüten mitzuführen. Diese Maßnahme spiegelt das Bestreben wider, touristisch attraktive Regionen sauber und einladend zu halten.

    Spanien hat ähnliche Schritte unternommen, um die öffentliche Sauberkeit zu verbessern. In Mijas müssen Hundebesitzer nun den Urin ihrer Hunde auf den Straßen verdünnen, mit möglichen Bußgeldern von bis zu 750 Euro für die Nichtbefolgung. Diese Regelung ist Teil eines breiteren Bemühens, das Bewusstsein zu schärfen und die Bürger zur Zusammenarbeit zu motivieren.

    In Deutschland gibt es zwar keine landesweit einheitlichen Regelungen, jedoch verfügen viele Städte über ähnliche Vorschriften zur Sauberhaltung der öffentlichen Plätze. In der Regel müssen Hundebesitzer die Exkremente ihrer Hunde aufsammeln und entsorgen. Die Höhe der Bußgelder variiert von Stadt zu Stadt, betont aber ebenfalls die gemeinschaftliche Verantwortung für eine saubere und lebenswerte Umgebung.

    Die Einführung dieser Regelungen unterstreicht das gemeinsame Ziel europäischer Städte, die öffentliche Sauberkeit zu gewährleisten und das Zusammenleben von Menschen und Haustieren in städtischen Gebieten harmonisch zu gestalten. Es ist wichtig, dass sich Hundebesitzer über lokale Vorschriften informieren und aktiv dazu beitragen, ihre Städte sauber zu halten.