Schlagwort: Hund

  • Wenn ein Labrador zum Lieblingslehrer wird – Wie ein Schulhund im Cantal Leben verändert

    Wenn ein Labrador zum Lieblingslehrer wird – Wie ein Schulhund im Cantal Leben verändert

    In einem Berufsgymnasium im französischen Aurillac hat sich seit Kurzem ein ganz besonderer „Kollege“ in den Schulalltag eingefunden – vier Pfoten, treue Augen und jede Menge Einfühlungsvermögen. Der zweijährige Labrador Urda ist mehr als nur ein Haustier. Er ist Begleiter, Zuhörer, Seelentröster – und mittlerweile ein fester Bestandteil des pädagogischen Konzepts.

    Wer hätte gedacht, dass ein Hund den Unterschied machen kann zwischen einem stressigen Schultag und einem, der sich fast ein bisschen nach Zuhause anfühlt?

    Ein tierischer Klassenkamerad

    Seit Beginn des Schuljahres gehört Urda offiziell zum Team. Ausgebildet wurde er von einer spezialisierten Organisation, die Hunde für therapeutische und pädagogische Zwecke vorbereitet. Er lebt bei Hélène Douarre, einer Lehrerin des Gymnasiums, die zugleich seine Bezugsperson ist. Jeden Morgen begleitet er sie zur Schule, wo er auf seinem kleinen Teppich mitten im Klassenraum Platz nimmt – bereit, die Stimmung zu heben.

    Was zunächst wie eine charmante Idee klingt, zeigt schnell tiefgreifende Wirkung.

    Mehr Ruhe, mehr Konzentration, weniger Druck

    „Seine bloße Anwesenheit schafft eine Atmosphäre der Ruhe und Geborgenheit“, sagt Hélène Douarre. Urda ist nicht laut, nicht aufdringlich – er ist einfach da. Wenn ein Schüler nervös ist, sich nicht wohlfühlt oder Angst vor einer Prüfung hat, reicht oft ein Blick, eine Berührung, ein kurzes Streicheln des Fells – und schon sinkt der Stresspegel.

    Ein Schüler bringt es auf den Punkt: „Wenn es mir nicht gut geht, frage ich, ob ich zu Urda darf – danach ist es sofort besser.“

    Klingt fast magisch, oder?

    Nicht nur ein Kuscheltier

    Tatsächlich belegen viele Studien inzwischen die positive Wirkung von Tieren im pädagogischen Umfeld. Tiere – besonders Hunde – wirken beruhigend, fördern das soziale Miteinander und helfen, emotionale Blockaden zu lösen. In der Praxis bedeutet das: Schüler, die sonst Schwierigkeiten haben, sich zu konzentrieren, schaffen es besser durch die Tests. Die Atmosphäre im Klassenraum ist gelassener, das Lernen effektiver.

    Ein anderer Schüler erzählt: „Ich komme lieber in diesen Kurs – einfach weil Urda da ist.“

    Ein pädagogisches Konzept mit Zukunft?

    Urda ist ein sogenannter Mediationshund – kein Therapiehund im medizinischen Sinne, aber ein Begleiter, der gezielt eingesetzt wird, um emotionale Unterstützung zu leisten. Und während er im Unterricht entweder döst oder sich leise von Schüler zu Schüler bewegt, geschieht etwas, das viele Pädagogen sich oft nur wünschen können: Der Unterricht wird entspannter, die Beziehung zwischen Lehrern und Schülern vertieft sich.

    Solche Ansätze stecken in vielen Regionen noch in den Kinderschuhen – dabei zeigen Erfahrungen wie in Aurillac, wie einfach und wirkungsvoll sie sein können. Die Schule wird zu einem Ort, an dem nicht nur Wissen vermittelt wird, sondern auch menschliche Nähe, Verständnis und Geborgenheit eine Rolle spielen.

    Was Urda so besonders macht

    Natürlich, es ist nicht nur die Rasse oder die Ausbildung. Es ist auch Urdas Wesen – sanft, aufmerksam, geduldig. Er fordert nichts, aber er gibt viel. Seine Anwesenheit ist ein stiller Anker in einem Schultag voller Anforderungen.

    Es geht nicht darum, dass jede Schule nun einen Hund braucht. Aber vielleicht darum, sensibler zu werden für das emotionale Klima im Klassenzimmer. Und manchmal braucht es eben keine großen Worte – sondern einfach einen Hund wie Urda.

    Catherine H.

  • Gestohlene Hündin Texane wiedergefunden – Erleichterung und Wut bei ihrem Besitzer

    Gestohlene Hündin Texane wiedergefunden – Erleichterung und Wut bei ihrem Besitzer

    Fünf Tage voller Ungewissheit, schlaflose Nächte und die Angst, seine wertvolle Hündin nie wiederzusehen – doch dann die erlösende Nachricht: Texane, die gestohlene Deutsche Schäferhündin, wurde in der Region Paris gefunden. Ihr Besitzer, Jean-Claude Baptista, kann sein Glück kaum fassen. „Ich war unglaublich erleichtert zu hören, dass es ihr gut geht“, erzählt er.

    Doch neben der Freude über das Wiedersehen bleibt ein bitterer Nachgeschmack.

    Ein dreister Diebstahl auf dem Salon de l’Agriculture

    Texane, eine Langhaar-Schäferhündin mit einem Marktwert zwischen 25.000 und 30.000 Euro, wurde am 25. Februar während des renommierten Salon de l’Agriculture in Paris gestohlen. Während Baptista drei weitere seiner Hunde auf einer Bühne präsentierte, verschwand Texane spurlos.

    Erst war es nur ein ungutes Gefühl, dann bittere Gewissheit: Die Hündin war nicht einfach weggelaufen – sie war gestohlen worden. Sofort erstattete der Züchter Anzeige beim Pariser Polizeikommissariat des 15. Arrondissements. Doch die Hoffnung schwand mit jedem Tag. „Nach fünf Tagen hatte ich komplett den Glauben daran verloren, sie jemals wiederzufinden“, gesteht er.

    Rettung durch die Fourrière

    Die Wende kam am Sonntag, als sich Baptista erneut auf den Weg zum Salon de l’Agriculture machte. Genau in diesem Moment klingelte sein Telefon – die städtische Fourrière (Tierauffangstation) war dran. „Sie sagten mir, dass sie Texane gefunden haben“, berichtet er. Kurz darauf meldeten sich auch die Gendarmen.

    Wie und unter welchen Umständen die Hündin dort landete, ist noch unklar. Doch eines steht fest: Ihr Besitzer wird nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.

    Keine Entschuldigung, keine Konsequenzen?

    Trotz der Erleichterung bleibt Baptista wütend – vor allem über die Sicherheitsmängel auf der Messe. „Jeder konnte kommen und gehen, wie er wollte. In fünf Tagen hat mich nicht einmal jemand vom Veranstalter kontaktiert oder sich entschuldigt“, beklagt er. Die Enttäuschung sitzt tief: „Für mich ist das Kapitel Salon de l’Agriculture abgeschlossen.“

    Auch die Anzeige wird er nicht zurückziehen. Er will wissen, wer seine Hündin gestohlen hat und setzt auf die Auswertung der Überwachungskameras.

    Ein Happy End mit offenem Ausgang

    Texane ist wieder da, gesund und wohlauf – das Wichtigste für ihren Besitzer. Doch die Geschichte hinter ihrem Verschwinden bleibt vorerst ein Rätsel. Wird der Täter gefunden? Und wird der Salon de l’Agriculture Konsequenzen ziehen?

    Baptista jedenfalls hat seine Entscheidung getroffen: Er kommt nicht wieder.

    Autor: C. Hatty

  • Tragödie in Morbihan: Elf Monate altes Baby stirbt nach Hundebiss

    Tragödie in Morbihan: Elf Monate altes Baby stirbt nach Hundebiss

    Ein schrecklicher Vorfall erschütterte am Wochenende die Gemeinde Questembert im französischen Département Morbihan. Ein elf Monate alter Junge wurde von einem Hund der Familie – einem Malinois – angegriffen und tödlich verletzt.

    Angriff aus dem Nichts

    Es war ein gewöhnlicher Nachmittag im Zuhause der Familie. Die Eltern saßen mit ihrem Kind auf dem Sofa, die drei Hunde der Familie befanden sich ebenfalls im Raum. Nichts deutete auf eine Gefahr hin – bis plötzlich einer der Hunde losging.

    Der Malinois stürzte sich auf den Säugling, biss ihn schwer. Der Vater versuchte, einzugreifen, doch auch er wurde verletzt. Trotz des schnellen Eingreifens von 23 Feuerwehrleuten und des Notarztdienstes aus Vannes konnte das Baby nicht gerettet werden. Es verstarb noch in der Ambulanz.

    Familie unter Schock

    Die Eltern, beide etwa 30 Jahre alt, wurden in das Centre Hospitalier Bretagne Atlantique (CHBA) nach Vannes gebracht. Sie sind laut der Gemeindeverwaltung nicht polizeibekannt und führten ein unauffälliges Leben – bis zu diesem tragischen Tag.

    Die drei Hunde wurden vorübergehend betäubt und von einer spezialisierten Firma abgeholt. Der Malinois, der das Kind angriff, soll nun Verhaltensanalysen unterzogen werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass er eingeschläfert wird, ist hoch.

    Warum passiert so etwas?

    Solche tragischen Vorfälle werfen immer wieder Fragen auf. War der Hund schlecht sozialisiert? Gab es Warnsignale, die übersehen wurden? Oder war es eine plötzliche, unvorhersehbare Reaktion?

    Experten warnen regelmäßig, dass Hunde, egal welcher Rasse, nie unbeaufsichtigt mit Kleinkindern gelassen werden sollten. Doch selbst bei größter Vorsicht – manchmal reicht ein Augenblick, um eine Katastrophe auszulösen.

    C. Hatty

  • Ferien mit Hund in Frankreich: Ein Überblick

    Ferien mit Hund in Frankreich: Ein Überblick

    Frankreich – das Land des Weins, der Mode und des „Savoir-vivre“ – hat auch für Hundebesitzer so einiges zu bieten. Wer plant, mit seinem Vierbeiner in Frankreich Urlaub zu machen, sollte gut vorbereitet sein. Dieser Artikel liefert einen umfassenden Überblick und eine solide Basis für eine Serie, die sich mit den besten Reisezielen, den wichtigsten Vorschriften und praktischen Tipps für Ferien mit Hund in Frankreich befasst.

    E-Book: „Vier Pfoten im Paradies – Mit deinem Hund durch Frankreichs Sommer“

    Warum Frankreich?

    Frankreich ist ein äußerst hundefreundliches Land. Nicht nur die vielfältigen Landschaften, von den Alpen über die Provence bis hin zu den weiten Stränden der Atlantikküste, bieten perfekte Bedingungen für gemeinsame Erlebnisse mit dem Hund – auch in puncto Unterkunft und Gastfreundschaft hat Frankreich einiges zu bieten. Viele Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze heißen Hunde willkommen. Doch wo fängt man an?

    Die besten Reiseziele für Hundebesitzer

    Frankreich hat für jeden Geschmack und jede Fellnase das passende Reiseziel:

    1. Die Bretagne: Diese Region im Nordwesten ist bekannt für ihre wilden Küsten, kilometerlangen Strände und charmanten Dörfer. In der Nebensaison dürfen Hunde oft ohne Leine an den Stränden toben – das reinste Paradies für Vierbeiner!
    2. Die Provence: Mit ihren Lavendelfeldern, Olivenhainen und historischen Städten ist die Provence eine Traumregion. Viele Wanderwege durchziehen die hügelige Landschaft – perfekt für ausgedehnte Spaziergänge mit dem Hund.
    3. Das Elsass: Diese Region im Osten Frankreichs ist geprägt von malerischen Dörfern, Weinanbaugebieten und dichten Wäldern. Hier findet man viele hundefreundliche Unterkünfte und kulinarische Köstlichkeiten, die man sich nicht entgehen lassen sollte.
    4. Die Alpen: Für die aktiveren Hunde und ihre Besitzer bieten die französischen Alpen im Sommer wie im Winter spannende Möglichkeiten. Ob Wandern, Skifahren oder einfach nur die Bergluft genießen – die Alpen sind ideal für Naturliebhaber.
    5. Die Côte d’Azur: Wenn es etwas glamouröser sein soll, dann ist die französische Riviera genau das Richtige. An den Stränden gibt es spezielle Hundezonen, und die Promenaden laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Auch hier gibt es viele luxuriöse Unterkünfte, die Vierbeiner gerne aufnehmen.

    Die wichtigsten Vorschriften und Vorbereitungen

    Bevor man die Reise nach Frankreich antritt, sollten einige Vorschriften und Vorbereitungen getroffen werden, um eine reibungslose und entspannte Reise zu gewährleisten:

    1. Einreisebestimmungen: Hunde benötigen einen gültigen EU-Heimtierausweis, in dem eine aktuelle Tollwutimpfung eingetragen ist. Der Hund muss außerdem mit einem Mikrochip gekennzeichnet sein.
    2. Leinenpflicht und Maulkorb: In vielen öffentlichen Bereichen besteht Leinenpflicht, und in einigen Städten oder Regionen wird das Tragen eines Maulkorbs für bestimmte Rassen vorgeschrieben. Es lohnt sich, dies im Vorfeld zu prüfen, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.
    3. Unterwegs mit dem Auto: Bei längeren Autofahrten sollte man regelmäßige Pausen einplanen, damit der Hund sich bewegen und trinken kann. In Frankreich gilt zudem die Vorschrift, dass Hunde im Auto gesichert sein müssen – sei es durch ein Geschirr, eine Box oder ein Trenngitter.
    4. Strandregeln: In der Hauptsaison sind viele Strände für Hunde gesperrt, doch es gibt auch zahlreiche Abschnitte, an denen Hunde erlaubt sind – oft sind diese weniger bekannt, aber dennoch wunderschön. Ein bisschen Recherche im Voraus kann hier Wunder wirken.
    5. Veterinärversorgung: Im Notfall ist es gut zu wissen, wo der nächste Tierarzt ist. In Frankreich gibt es eine dichte Abdeckung mit Tierkliniken und Notfallpraxen, die auch im Urlaub schnell erreichbar sind.

    Tipps für eine entspannte Reise

    Damit der Urlaub für Mensch und Hund gleichermaßen erholsam wird, hier einige praktische Tipps:

    • Reiseapotheke: Eine kleine Reiseapotheke für den Hund, die Wundsalbe, Zeckenzange, Ohrreiniger und eventuell Medikamente enthält, kann im Notfall Gold wert sein.
    • Hundefreundliche Aktivitäten: Informiere dich über hundefreundliche Wanderwege, Parks und Sehenswürdigkeiten. In vielen Regionen gibt es spezielle Angebote für Hunde, wie z. B. Hundestrände oder Restaurants, die Hunden frisches Wasser und manchmal sogar spezielle Menüs anbieten.
    • Anreise: Ob mit dem Auto, Zug oder Flugzeug – jede Anreisemethode hat ihre Vor- und Nachteile. Während das Auto die flexibelste Option bietet, können Zugreisen entspannter sein, wenn man große Städte besucht. Fliegen mit Hund erfordert dagegen eine noch gründlichere Planung.
    • Futterversorgung: Es kann ratsam sein, das gewohnte Hundefutter mitzunehmen, da es nicht immer garantiert ist, dass das Lieblingsfutter vor Ort verfügbar ist.

    Fazit: Urlaub in Frankreich mit Hund

    Urlaub in Frankreich mit Hund kann ein unvergessliches Erlebnis sein – voller Abenteuer, Entspannung und gemeinsamer Zeit. Mit der richtigen Planung und etwas Recherche vorab lässt sich sicherstellen, dass sowohl Hund als auch Halter eine wunderbare Zeit haben werden. Ganz gleich, ob man die raue Schönheit der Bretagne, die sonnigen Strände der Côte d’Azur oder die beeindruckenden Alpen erkundet – Frankreich ist für Hundebesitzer ein wahres Urlaubsparadies.

    Und seien wir ehrlich: Gibt es etwas Schöneres, als gemeinsam mit dem treuesten Freund auf vier Pfoten neue Orte zu entdecken? Wohl kaum.

  • Ein Hund als Assistent beim Zahnarzt: Eine beruhigende Innovation in Brest

    Ein Hund als Assistent beim Zahnarzt: Eine beruhigende Innovation in Brest

    In Brest (Finistère) sorgt eine außergewöhnliche Maßnahme im örtlichen Krankenhaus für Aufsehen. Ein Hund, genauer gesagt eine zweijährige Golden Retriever Hündin namens Skully, unterstützt das zahnmedizinische Team und hilft, ängstliche Patienten zu beruhigen.

    Eine neue Art von Zahnmedizin

    Kinder, die vor dem Zahnarztbesuch zittern und Patienten, die sich unwohl fühlen – solche Szenen kennt man in vielen Zahnarztpraxen. Doch in Brest hat sich das Bild verändert. Seit Skully im Einsatz ist, hat der Zahnarztbesuch eine neue, freundlichere Atmosphäre. Besonders Patienten mit Zahnarztphobie, Menschen mit Behinderungen oder schwer kranke Patienten profitieren von der beruhigenden Wirkung des vierbeinigen Helfers.

    Ein treuer Begleiter

    Skully begleitet die Patienten nicht nur während der Behandlung, sondern hilft ihnen auch, die Angst vor dem Zahnarztstuhl zu überwinden. Ein Mann, der an Gaumenkrebs leidet und seit Monaten unzählige Termine bei Spezialisten wahrnehmen muss, schildert, wie Skully ihm hilft, für kurze Zeit die Krankheit zu vergessen.

    Strikte Hygienevorschriften

    Die Idee, einen Hund im Krankenhaus einzusetzen, stammt von zwei engagierten Zahnärztinnen, die in Skully weit mehr als nur einen „netten Gimmick“ sehen. Doch wie lässt sich das mit den strengen Hygienevorschriften vereinbaren?

    Hygienemaßnahmen im Fokus

    Damit Skully ihren Dienst tun kann, ohne die Hygiene zu gefährden, gelten strikte Regeln. Die Hündin darf sich nicht frei im gesamten Krankenhaus bewegen. Ihre Einsatzgebiete sind klar definiert und die hygienischen Maßnahmen, die für Skully gelten, werden streng überwacht. So ist gewährleistet, dass Skullys Anwesenheit eine positive Ergänzung und keine Gesundheitsgefahr darstellt.

    Positive Reaktionen

    Die Reaktionen der Patienten und des Personals sprechen eine deutliche Sprache: Skully ist ein Volltreffer. Während ihrer Einsätze zaubert sie den Patienten ein Lächeln ins Gesicht und hilft, die Anspannung vor und während der Behandlung zu mindern.

    Eine Win-Win-Situation

    Für die beiden Zahnärztinnen ist klar, dass Skully eine wertvolle Unterstützung darstellt. Was als innovative Idee begann, hat sich schnell als effektive Maßnahme etabliert. Skullys Anwesenheit zeigt, dass mit ein wenig Kreativität und Mut zu neuen Ansätzen große Erfolge erzielt werden können.

    Die Geschichte von Skully in Brest zeigt, dass innovative Ansätze und tierische Unterstützung im medizinischen Bereich mehr als nur eine nette Idee sind – sie können echte Wunder bewirken. Vielleicht sehen wir bald mehr solcher tiergestützten Therapien in Krankenhäusern und Arztpraxen – denn ein bisschen mehr Freundlichkeit und Trost kann niemandem schaden, oder?

    So, und wer traut sich jetzt noch zu behaupten, dass der Besuch beim Zahnarzt immer unangenehm sein muss? Mit Skully an der Seite wird selbst der gruseligste Zahnarztbesuch ein bisschen erträglicher.

  • Vorsicht beim Waldspaziergang: Leinenpflicht für Hunde

    Vorsicht beim Waldspaziergang: Leinenpflicht für Hunde

    Mit dem Frühling kommt nicht nur die Freude über wärmere Tage und die blühende Natur, sondern auch eine wichtige Erinnerung für alle Hundebesitzer, die gerne mit ihren Vierbeinern die Wälder erkunden. Vom 15. April bis zum 30. Juni tritt eine spezielle Regel in Kraft, die sowohl die heimische Tierwelt schützt als auch teure Konsequenzen für diejenigen mit sich bringt, die sie ignorieren.

    Während dieser Zeit ist es untersagt, Hunde in den Wäldern und Forsten ohne Leine laufen zu lassen. Diese Vorschrift dient dem Schutz der Tierwelt während besonders sensibler Phasen wie der Aufzucht von Jungtieren und der Brutzeit der Vögel. Die Regelung basiert auf einem ministeriellen Erlass vom 16. März 1955, dessen Ziel es ist, das Stören von Vogelarten und anderen Wildtierarten zu verhindern und deren Wiederansiedlung zu fördern.

    Die Leinenpflicht gilt nicht nur für abgelegene Waldgebiete, sondern bereits ab dem Betreten der Waldwege. Die Hunde dürfen sich nicht weiter als 100 Meter von ihren Besitzern entfernen, um sicherzustellen, dass sie jederzeit unter Kontrolle sind und die Tiere im Wald nicht stören oder gefährden.

    Die Office National des Forêts (ONF) und verschiedene Naturschutzorganisationen weisen darauf hin, dass freilaufende Hunde insbesondere in dieser Zeit eine ernsthafte Bedrohung für die Tierwelt darstellen können. Durch die Störung und den Stress, den die Hunde verursachen, kann die erfolgreiche Aufzucht der Jungtiere gefährdet werden.

    Für Hundebesitzer bedeutet dies, dass ein entspannter Spaziergang im Wald schnell teuer werden kann, wenn sie ihre Vierbeiner nicht an der Leine halten. Bei Zuwiderhandlung drohen Bußgelder von bis zu 750 Euro.

    Diese Regelung erinnert daran, dass die Natur ein empfindliches Ökosystem ist, das unseren Respekt und Schutz verdient. Durch die Einhaltung dieser Regel tragen Hundebesitzer dazu bei, die heimische Tierwelt zu schützen und gleichzeitig sich selbst und ihre geliebten Haustiere vor möglichen Strafen zu bewahren.

  • Hunde in Frankreich: Was Sie wissen und beachten müssen

    Hunde in Frankreich: Was Sie wissen und beachten müssen

    Leserfrage: Wir, eine vierköpfige Familie, sind Anfang des Jahres nach Südfrankreich gezogen. Jetzt wünschen sich unsere Kinder einen Hund – was müssen wir wissen und beachten?

    Die Entscheidung, einen Hund in Frankreich zu halten, bringt eine Menge Freude, aber auch Verantwortung mit sich. Das französische Gesetz und die lokale Regulierung bieten einen Rahmen, um das Wohlbefinden der Tiere zu sichern und das Zusammenleben zwischen Hundehaltern und der Gemeinschaft harmonisch zu gestalten. Hier …

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  • Hautes-Alpes: Schlittenhunde als Urlaubsbegleiter

    Hautes-Alpes: Schlittenhunde als Urlaubsbegleiter

    In Zeiten des Klimawandels finden Schlittenhunde Einsatz in neuen Aktivitäten. Im Herzen des Queyras, im Departement Hautes-Alpes, hallen mitten im Winter die Kommandos von Élise Maroilley für ihre Schlittenhunde wider. Élise Maroilley, aufgewachsen in der Ebene, zog es vor fünfzehn Jahren in die Berge, angezogen von der Welt der Schlittenhunde. Aus ihrem Kindheitstraum machte sie ihren Beruf und führt heute ein Rudel von 25 Hunden. Sie organisiert Touren für Touristen, sieht sich jedoch durch den Klimawandel jetzt gezwungen, neue Wege zu gehen.

    Langlauf mit Schlittenhunden

    Ihr Partner hat eine neue Aktivität ins Leben gerufen: das Skijöring, eine Art Langlauf, bei dem man von Hunden gezogen wird. Die Hunde tragen ein Geschirr und die Menschen legen sich einen Körpergurt an. Für die Skifahrer ist es zunächst eine Herausforderung, auf den Skier zu bleiben, während sie von den Tieren gezogen werden. Doch sobald sich die Hunde in Bewegung setzen und ihren Rhythmus für die 7 km lange Steigung finden, steigt die Gruppe allmählich und mühelos nach oben. Im Queyras ermöglicht Skijöring den Touristen den Zugang zu abgelegeneren Gebieten.

    Diese Anpassung an den Klimawandel zeigt nicht nur die Flexibilität und Vielseitigkeit der Schlittenhunde, sondern bietet auch eine einzigartige Gelegenheit, die majestätische Berglandschaft auf eine nachhaltige Art und Weise zu erleben. Élise Maroilley und ihr Partner demonstrieren, wie traditionelle Praktiken neu interpretiert werden können, um sowohl den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen als auch den Wunsch der Touristen nach außergewöhnlichen Naturerlebnissen zu erfüllen.

  • Maine-et-Loire: 41-Jähriger von eigenem Rottweiler getötet – Freund schwer verletzt

    Maine-et-Loire: 41-Jähriger von eigenem Rottweiler getötet – Freund schwer verletzt

    Ein 41-jähriger Mann wurde getötet, nachdem er von seinem Rottweiler in Tiercé bei Angers (Maine-et-Loire) angefallen worden war. Ein zweites Opfer wurde ins Bein gebissen und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Das Tier wurde eingefangen und eingeschläfert.

    Es geschah in der Nacht von Freitag, dem 29. auf den 30. Dezember 2023 in Tiercé, in der Nähe von Angers (Departement Maine-et-Loire). Ein 41-jähriger Mann wurde von seinem eigenen Hund angegriffen und tot in einem Auto aufgefunden. Sein Freund, der ebenfalls von dem Tier gebissen worden war, erlitt schwere Verletzungen am Bein.

    Wie die Zeitung Ouest-France berichtet, machte ein weiterer Mann, der zum Angeln an die Sarthe gekommen war, die schreckliche Entdeckung. Er sah ein geparktes Auto, in dem sich die beiden Opfer befanden. In der Nähe des Fahrzeugs sah der Angler einen Rottweiler, der, wie er sagte, eine bedrohliche Haltung einnahm. Der Angler beschloss nach kurzer Zeit, die Polizei und den Rettungsdienst zu verständigen.

    Hundeführer der Gendarmerie von Angers begaben sich an den Ort des Geschehens. Diesen gelingt es schließlich, das Tier zu überwältigen. Der Rottweiler wurde daraufhin in ein Tierheim gebracht und den städtischen Diensten übergeben. Den ersten Ermittlungen zufolge wurden die beiden Männer von dem Hund angegriffen: Beide haben sich wohl in ihr Fahrzeug flüchten wollen, hatten aber anscheinend die Fahrzeugschlüssel ihre Telefone draußen verloren.

    Eines der beiden Opfer – der Hundebesitzer – starb an den Folgen seiner Verletzungen. Eine mit ihm bekannte Züchterin aus dem Departement Charente-Maritime, sagte aus, dass er normalerweise „keine Sorgen“ mit dem Hund hatte: „Er rief mich oft an, um mich um Trainingstipps zu bitten“, erklärte sie gegenüber der Zeitung La Nouvelle République. Nach Angaben der Zeitung hatte das Tier sogar mehrere Preise bei Wettbewerben gewonnen. Der Rottweiler wurde inzwischen eingeschläfert. Das zweite Opfer, das ins Bein gebissen wurde, wurde ins Krankenhaus von Angers gebracht.

  • 3 vergiftete Hunde bei der französischen Canicross-Meisterschaft

    3 vergiftete Hunde bei der französischen Canicross-Meisterschaft

    Nach dem verdächtigen Tod von drei Hunden während der französischen Meisterschaft im Canicross im Departement Gard wurde eine Untersuchung eingeleitet.

    Nach dem verdächtigen Tod von drei Hunden während der französischen Meisterschaft im Canicross, einem Fußlauf mit Hund, in Vauvert im Departement Gard wurde eine Untersuchung eingeleitet.

    Vier Hunde betroffen
    Am Sonntag, den 12. März, gegen 6.45 Uhr, als das Rennen startete, wurden vier Hunde plötzlich von Unwohlsein befallen. Drei starben noch vor Ort, während der vierte in ernstem Zustand in die Tierklinik von Montpellier gebracht wurde, wie die Staatsanwaltschaft von Nîmes am Montagmorgen in einer Pressemitteilung bekannt gab.

    Die Fédération des Sports et Loisirs Canins gab heute Mittag bekannt, dass das Tier aus dem Gröbsten heraus sei. „Wir erhalten endlich eine gute Nachricht in all dem Unglück, dem kleinen Togo geht es besser, er kann sich bewegen, wenn auch noch mit einigen Spasmen, aber er scheint aus dem Gröbsten raus zu sein. Wenn alles gut geht, kann er heute Abend nach Hause“.

    Vergiftete Fleischbällchen
    Die Tierärzte, die das Rennen betreuten, sprachen sofort von einer möglichen Vergiftung. Es wurden Fleischbällchen entdeckt, die auf dem Gelände verteilt waren. Die Gendarmen sicherten den Ort und durchkämmten ihn mit Unterstützung von Freiwilligen, um alle möglicherweise auf dem Gelände verteilten Fleischklößchen und Schadstoffe zu finden.

    Eine Untersuchung eingeleitet
    Die Staatsanwältin von Nîmes, Cécile Gensac, erklärte: „Es wurde sofort eine Untersuchung eingeleitet“ wegen „Grausamkeit gegen Tiere, für die zwei Jahre Haft und 30.000 Euro Geldstrafe drohen“. „Eine Rekonstruktion ist im Gange, um zu ermitteln, was passiert ist“, fügte die Staatsanwältin hinzu.

    Der Verband für Hundesport und -freizeit sprach auf seiner Facebook-Seite von einer „abscheulichen kriminellen Geste von Person(en), die vergiftete Fleischbällchen auf dem Gelände platziert haben“ und versah sein Logo mit einem schwarzen Band. Der Verband erstattete Anzeige und der zweite Tag des Meisterschaftsfinales, der für Sonntag angesetzt war, wurde abgesagt.

    Die Stadtverwaltung von Vauvert kündigt ebenfalls eine Klage an und hat eine Verordnung erlassen, um den Zugang zum Gelände der Veranstaltung für die Dauer der Untersuchung zu verbieten.