Schlagwort: Hitze

  • Frankreich: Wie lange soll die außergewöhnliche Hitzewelle im Oktober dauern?

    Frankreich: Wie lange soll die außergewöhnliche Hitzewelle im Oktober dauern?

    Hitzerekorde purzeln täglich. Die erneute Hitzewelle, die Frankreich seit einigen Tagen heimsucht, könnte mindestens noch bis nächste Woche anhalten.

    Wettervorhersagen sind nie wirklich zuverlässig, vor allem, wenn man die Trends für ein oder zwei Wochen betrachtet. Darauf weist auch Météo France hin, eine Fortsetzung der aktuellen Hitzewelle wird aber als sehr wahrscheinlich angenommen.

    Laut der Météo France dürfte die aktuelle Hitzeperiode ihren Höhepunkt zu Beginn dieser Woche erreichen, mit erwarteten Temperaturen, die in einem breiten Streifen des Landes vom Baskenland bis zum Elsass um sagenhafte 10 bis 11 °C über den jahreszeitlichen Normalwerten liegen. Im mittleren Westen Frankreichs sind es sogar 12 bis 14 °C.

    „Ein weiteres sommerliches Wochenende ist wahrscheinlich“.
    Am Dienstag könnte ein Regenband über das Land fegen und die Hitze vertreiben, so Météo France. Es wird jedoch erwartet, dass danach die Hochdruckwetterlage für den Rest der Woche zurückkehrt. Das Wetter wird als „sehr mild, oft sonnig, vor einem neuen, wahrscheinlich sommerlichen Wochenende“ beschrieben.

    „Nach einem für die Jahreszeit noch sehr warmen Beginn der nächsten Woche dürften die Temperaturen dann allmählich einige Grad fallen, aber immer noch deutlich über den jahreszeitlichen Normalwerten liegen“, sagt der Wetterdienst voraus. Im Westen des Landes könnte es schwül werden.

    „Diese Hitzeepisode führt uns zu Extremen, die in der Klimatologie des 20. Jahrhunderts undenkbar waren“, betont Météo France.

  • In Toulouse wird es am Sonntag 34°C warm werden – das gab es noch nie an einem 1. Oktober!

    In Toulouse wird es am Sonntag 34°C warm werden – das gab es noch nie an einem 1. Oktober!

    Die späte Hitzeepisode in Frankreich wird auch zu Beginn des Monats Oktobers nicht nachlassen. An diesem Sonntag soll es in Toulouse voraussichtlich 34°C heiß werden. So warm wie noch nie im Oktober.

    Ein mehr als bemerkenswerter Herbstbeginn. Und es ist noch nicht zu Ende. Den Vorhersagen von Météo-France zufolge wird das Thermometer an diesem Wochenende weiter steigen. „Die aktuelle Hitzeepisode ist noch nicht vorbei und dürfte zwischen Sonntag und Montag ihren Höhepunkt erreichen“, so Météo-France. Während sich das Hochdruckgebiet über Frankreich an diesem Wochenende verstärkt, wird ein neues atlantisches Tief über dem Norden der Britischen Inseln am Sonntag warme Luft über ganz Frankreich aufsteigen lassen.“

    In Toulouse (Haute-Garonne) könnten die Temperaturen auf 34°C steigen, 10°C über den normalen Werten der Saison. Am Mittwoch, dem 27. September, wurde in Toulouse die 32 °C-Marke überschritten. Eine Temperatur, die zu dieser Jahreszeit bisher nur drei Mal an der 1947 eröffneten Wetterstation Toulouse-Blagnac erreicht oder überschritten wurde.

  • Frankreich: Die Hitze im August verursachte etwa 400 zusätzliche Todesfälle – Sterblichkeitsrate stieg um 5,4%

    Frankreich: Die Hitze im August verursachte etwa 400 zusätzliche Todesfälle – Sterblichkeitsrate stieg um 5,4%

    In Frankreich gab es während der großen Hitzewelle, die vom 11. bis 26. August 52 Departements heimsuchte, fast 400 Todesfälle mehr als normal, so Schätzungen von Santé Publique France. Nach Schätzungen von Santé Publique France gab es in Frankreich während der Hitzewelle, die vom 11. bis 26. August über 52 Departements lag, etwa 400 Todesfälle mehr als üblich. Dies entspricht einem Anstieg der Sterblichkeit um +5,4% in diesem Zeitraum. Die am stärksten betroffene Altersgruppe waren Personen im Alter von 75 Jahren und mehr. Die Auswirkungen auf die Sterblichkeit waren in den einzelnen Departements recht unterschiedlich, was insbesondere auf die Anzahl der Hitzetage und die Intensität der Hitze, aber auch auf die Art der betroffenen Bevölkerung zurückzuführen ist. So waren die Regionen mit den meisten Todesfällen die Auvergne-Rhône-Alpes mit 169 überschüssigen Todesfällen (+7,3 %) und Nouvelle Aquitaine mit 120 überschüssigen Todesfällen (+9,5 %). Die Zahln sind in mehrfacher Hinsicht n…

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  • Bis zu 32 °C – nach dem Regen wird es am Donnerstag in ganz Frankreich wieder heiß

    Bis zu 32 °C – nach dem Regen wird es am Donnerstag in ganz Frankreich wieder heiß

    Der meteorologische Herbst hat zwar schon begonnen, aber die Sonne hat noch nicht ihr letztes Wort gesprochen. Ab Donnerstag wird das Thermometer im Westen Frankreichs wieder die 30-Grad-Marke erreichen.

    Der Anfang September war in Frankreich sehr heiß. Der 4. September war mit durchschnittlich 25,1 °C sogar der wärmste Tag, der jemals in einem September gemessen wurde. Seit Anfang der Woche ist das Thermometer jedoch wieder gesunken, ein Temperaturrückgang, der in einigen Regionen von Regenschauern und Gewittern begleitet wurde. Aber ab Donnerstag kommt die Hitze wieder zurück.

    Denn der (Altweiber)Sommer hat sein letztes Wort noch nicht gesprochen. Ab dem 14. September werden die Temperaturen wieder steigen, im Südwesten könnte sogar wieder die 30-Grad-Marke überschritten werden. Der Freitag verspricht mit Sonnenschein in ganz Frankreich sehr angenehm zu werden.

    Wettervorhersage für Freitag, den 15. September (Météo France).

    Von Westfrankreich wird sich die Hitze über das ganze Land ausbreiten. Sogar im Norden wird es heiß, in Paris kann es fast 30 °C heiß werden und in der Region Nouvelle-Aquitaine wird ein Spitzenwert von 32 °C erwartet. Weniger intensiv als die vorherige, wird diese Hitzewelle auch weniger lang anhalten. Denn bereits am kommenden Montag sollen die Temperaturen drastisch sinken und es wird in ganz Frankreich wieder regnen.

  • Paris: Touristen und Einwohner leiden unter der Hitzewelle

    Paris: Touristen und Einwohner leiden unter der Hitzewelle

    Seit Freitag, 8. September, verhängte Météo-France für 14 Departements die Alarmstufe Orange für große Hitzebelastung. In Paris leiden Touristen und Einwohner und machen sich Sorgen um die globale Erwärmung. Die Touristen sind am Trocadéro (Paris) sehr früh dran, und das nicht nur wegen der Fotos. Wenn einige ihre Sight-Seeing-Touren in die frühen Morgenstunden vorverlegt haben, liegt das daran, dass für diese Septembertage bis zu 35 °C angekündigt sind. „Es ist besser, den Eiffelturm am frühen Morgen zu sehen, wenn es noch kühl ist“, erklärt ein Tourist gegenüber dem Sender Franceinfo. Veränderte Urlaubsplanung für die einen, und für die anderen ein früher Jogginglauf. Die Mutigsten opfern ihr morgendliches Ritual auch der derzeitigen Hitzewelle nicht. „Ich vertrage die recht hohen Temperaturen schlecht. Nachts kann ich kaum schlafen…“, sagte ein besorgter Jogger vor der Kamera. Starke LuftverschmutzungDiese Bedenken werden von einer Yoga-Anhängerin geteilt. „Ich denke, dass wir auf…

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  • Hitzewelle im September: 14 Departements von Météo-France auf Warnstufe Orange gesetzt

    Hitzewelle im September: 14 Departements von Météo-France auf Warnstufe Orange gesetzt

    Im Wetter-Bulletin vom Donnerstagnachmittag hat Météo France die Departements Ile-de-France und Centre-Val de Loire ab Freitagmittag auf die Warnstufe Orange wegen hoher Hitzebelastung gesetzt. Es ist das erste Mal seit 2004, dass eine solche Hitzewarnung ausserhalb der Sommerperiode ausgelöst wird, so Météo-France. Am Donnerstag, dem 7. September, wurde angekündigt, dass für Freitag in 14 französischen Departements die Warnstufe Orange für hohe Wärmebelastung ausgegeben wird. Ab Mittag werden folgende Departements betroffen sein: Paris, Seine-et-Marne, Yvelines, Essonne, Hauts-de-Seine, Seine-Saint-Denis, Val-de-Marne, Val-d’Oise, Indre-et-Loire, Cher, Eure-et-Loir, Indre, Loiret und Loir-et-Cher.

    In diesen 14 Departements hält die starke Hitze tagsüber an und auch die Nachttemperaturen sollen in den nächsten Tagen nochmals ansteigen, so Météo France. Für den Freitag wurden ausserdem siebenunddreißig Departements auf Hitze…

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  • Septemberhitze: Rekordtemperaturen in der Bretagne

    Septemberhitze: Rekordtemperaturen in der Bretagne

    In der Bretagne waren die letzten Tage die wärmsten seit Beginn des Jahres. Am Dienstag, dem 5. September, wurden insbesondere in Lannion und Saint-Brieuc Rekordtemperaturen gemessen.

    Emma Lasaga ging am Mittwoch, dem 6. September, in den frühen Morgenstunden joggen. Sie besucht ihren Bruder in der Bretagne  und die Temperaturen der letzten Tage überraschten sie. „Ich wollte etwas Abkühlung suchen, weil es überall in Frankreich heiß ist. Man kommt in die Bretagne, um etwas Kühle zu finden, aber das ist gar nicht so einfach“, sagte sie gegenüber dem Sender France 2. Überall in der Bretagne steigt das Thermometer nach einem eher trüben und kühlen Sommer jetzt in die Höhe. Die letzten Tage waren die heißesten des Jahres. Für die Region kommt diese Wärme ungewöhnlich spät. Ein Rentner sucht auf seinem Boot nach etwas Abkühlung. „Wir hier sind die große Hitze nicht gewohnt“, gibt er zu.

    Diejenigen, die am meisten leiden, sind die, die im Freien arbeiten müssen. Die Landvermesser, die das ganze Jahr über draußen sind, haben den außergewöhnlichen Charakter dieser Hitzewelle sehr wohl bemerkt. „Ich kann den Winter kaum erwarten“, versichert einer von ihnen. In der prallen Sonne herrschten am Mittwochmorgen bereits 25 °C, als die Terrasse eines Restaurants aufgebaut wurde. In der Küche laufen die Öfen auf Hochtouren und die Wärme wird schier unerträglich. Restaurantbesitzerin Marlène Gouzy führt die Hitze der letzten Tage auf die globale Erwärmung zurück. Die außergewöhnlichen Temperaturen sollen mindestens bis zum 11. September anhalten.

  • Hitzewelle im September: Temperaturrekorde in ganz Frankreich gebrochen

    Hitzewelle im September: Temperaturrekorde in ganz Frankreich gebrochen

    So eine Hitzewelle hat es in Frankreich in einem September noch nie gegeben. Am Montag, dem 4. September, wurden am Nachmittag neue Temperaturrekorde aufgestellt, u. a. in Poitiers mit 37 Grad, La Rochelle, Limoges und Aix-en-Provence, und das dürfte auch in den nächsten Tagen so weitergehen.

    Sportstunde in einem Garten in Bordeaux (Gironde). Der Fitness-Trainer hat für seine Schüler extra eine frühe Stunde gewählt, um die große Hitze zu vermeiden. Um 9 Uhr morgens ist es bereits 23 Grad warm, und bei Anstrengung steigt die Körpertemperatur schnell an. Der Sommer geht in die Verlängerung und man muss sich anpassen. Während einige ihre Sporteinheit beenden, beginnen andere schon mit der Arbeit. Die Arbeiter werden den ganzen Tag im Freien sein müssen, ohne angepasste Arbeitszeiten. „Wir versuchen, morgens so viel wie möglich zu tun, damit wir es nachmittags ruhiger angehen können“, sagt einer von ihnen gegenüber Franceinfo.

    Auf einem Markt im Zentrum der Stadt Bordeaux trotzen die Menschen der Hitze: Es werden bereits 28 Grad gemessen. An vorderster Front stehen die Händler. William Syna hat nicht damit gerechnet, dass er zu dieser Jahreszeit noch so viel Hitze erdulden muss. „Man muss es eben aushalten. Mit der Hitze der Kochgeräte, Fritteuse und Plancha, ist das nicht so einfach“, sagt der Manager des Foodtrucks „Chez Willy“. Die Temperaturen sind am Montagnachmittag in Bordeaux noch auf 35 Grad gestiegen und sollen die ganze Woche über ähnlich hoch bleiben.

  • Der Sommer 2023 gehört zu den heißesten Sommern in Frankreich

    Der Sommer 2023 gehört zu den heißesten Sommern in Frankreich

    Météo France zog eine Bilanz für die gerade zu Ende gegangene Sommerperiode. Frankreich verzeichnete erneut einen seiner heißesten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Das Land litt unter ungewöhnlich starken Hitzeperioden.

    Der Sommer 2023, der durch eine außergewöhnliche Hitzewelle Ende August gekennzeichnet war, gehörte zu den wärmsten, die in Frankreich je gemessen wurden. Die Durchschnittstemperatur lag mit 21,8°C um 1,4°C über der Norm der Jahre 1991-2020, meldet Météo France.

    Der Sommer 2023 liegt auf Platz 4 der heißesten Sommer seit 1900, hinter den Sommern 2003 (+2,7°C) und 2022 (+2,3°C), und fast auf dem gleichen Niveau wie der Sommer 2018 (+1,5°C). In den meisten französischen Regionen lagen die Durchschnittstemperaturen um fast 1°C über den jahreszeitlichen Normalwerten. Im Südwesten Frankreichs lag die Durchschnittstemperatur sogar 2°C über den jahreszeitlichen Normalwerten.

    Laut Météo France war die Hitzewelle im August die 47. Hitzewelle, die in Frankreich registriert wurde: „Wir hatten die längste und späteste Hitzewelle, die Frankreich je erlebt hat“, so Matthieu Sorel, Klimatologe bei Météo France. Mancherorts dauerte sie ganze 14 Tage, wie in Okzitanien, der Region Provence-Alpes Côte d’Azur und Auvergne Rhône-Alpes.

    In diesem Zeitraum wurden zahlreiche Temperaturrekorde gebrochen, die unter anderem aus dem Jahr 2007 stammten. Beunruhigend ist jedoch, dass die Rekorde vielfach mit mehreren Grad Unterschied gebrochen wurden. Dies war vor allem in Südfrankreich der Fall, zum Beispiel in Carcassonne (Aude), wo in diesem Sommer ein Spitzenwert von 43,2 °C gemessen wurde. Das hatte es in der mittelalterlichen Stadt noch nie gegeben. Auch die Nachttemperaturen dieses Sommers waren laut Météo France „bemerkenswert“: So herrschten zum Beispiel in Toulouse mitten in der Nacht noch 27,4°C.

    In jedem Monat dieses Sommers lagen in ganz Frankreich die Durchschnittstemperaturen über den für die Jahreszeit geltenden Normalwerten: +2,6 °C im Juni, +0,8 °C im Juli und +0,9 °C im August. Der August war der 19. Monat in Folge, in dem die nationalen Monatstemperaturen nicht unter die normalen Jahreszeitenwerte fielen, die für den Zeitraum 1991-2020 berechnet wurden. Und in diesen Jahren waren die Auswirkungen der globalen Erwärmung in Frankreich bereits zu beobachten.

    Über den gesamten Sommer hinweg beobachtete Météo France einen Sonnenscheinüberschuss von fast 10 %, obwohl „der Sommer 2023 im Juli und August im Nordwesten Frankreichs oft trübe und vom Südwesten bis zum östlichen Zentrum recht stürmisch war“, so Météo-France. Für diesen Herbst stellt Météo France allerdings fest, dass die Trockenheit weniger ausgeprägt ist, als sie es im Spätsommer 2022 war. Bedenken gibt es aber nach wie vor im Süden, wo die Natur immer noch mit erhöhter Trockenheit zu kämpfen hat.

    Auch Anfang September werden die Temperaturen wieder steigen: „Eine erneute Episode starker Hitze hat sich seit Sonntag über das Land gelegt“, so Météo-France. Im Südwesten Frankreichs werden Temperaturen erwartet, die für einen September so noch nie dagewesen sind. Eine Rückkehr zur Normalität wird nicht vor Ende der Woche erwartet.

  • Wetter der kommenden Woche in Frankreich – Hitze ist angesagt

    Wetter der kommenden Woche in Frankreich – Hitze ist angesagt

    Eine neue Hitzewelle erfasst Frankreich in dieser Woche. Für einen September werden Rekordtemperaturen erwartet.

    Das neue Schuljahr beginnt in Frankreich mit wahrem Urlaubswetter. Für die kommenden Tage ist in weiten Teilen des Landes warmes, ja sogar sehr warmes Wetter angesagt. Dazu kommen starker Wind aus dem Süden und Saharasand, der seit Sonntag aus Afrika herüber weht. 

    Die Hitze, die am Sonntag im Süden begann, wird sich bis zum Ende der Woche über drei Viertel Frankreichs erstrecken. Die Höchstwerte werden zwischen 30°C und 35°C liegen, was 5°C bis 10°C über den landesweiten Durchschnittswerten für einen Monat September liegt. In der Region Nouvelle-Aquitaine werden fast 40°C erwartet. In Paris wird es jeden Tag dieser Woche über 30°C heiß werden. Montag und der Dienstag sollen landesweit die wärmsten Tage werden. Die einzigen Regionen, in denen die Hitze etwas weniger ausgeprägt sein wird, sind die Nordküsten der Bretagne, die Region Hauts-de-France und der Norden Lothringens.

    Hitze im September ist keine Seltenheit. I. Jahr 2022 erreichten die Temperaturen 40,2°C in Pissos im Departement Landes. 34,3°C wurde es in Paris im Jahr 2020 oder 38,7°C in Biarritz im Jahr 2016, so La Chaîne Météo. Die aktuelle Luftmasse ist allerdings für die Jahreszeit außergewöhnlich warm. Im Westen und in Zentralfrankreich werden möglicherweise Hitzerekorde fallen. In der Region Bordeaux oder in Paris könnten bisherige Rekordtemperaturen knapp überschritten werden.

    Diese Wetterlage erklärt sich durch ein Hochdruckgebiet über dem Mittelmeer, das bis nach Deutschland reicht. Es wird diese Woche weitgehend stabil bleiben und warme Luftmassen aus Nordafrika nach Europa schaufeln, wodurch sich eine Wärmekuppel aufbaut. Die Luft aus der Sahara wird auch eine Sandwolke über Frankreich aufsteigen lassen.

    Sandwinde aus der Sahara sind ein Wetterphänomen, das sich in den letzten Jahren mehrmals im Jahr gezeigt hat. Sand aus Nordafrika steigt über das Mittelmeer in den Himmel auf und landet in Frankreich. Er verursacht einen milchigen Himmel mit orangen/ockerfarbenen Tönen. Der Sand ist bereits am Sonntag im Südwesten Frankreichs angekommen und wird sich zu Beginn der Woche über das ganze Land ausbreiten. Südlich der Garonne wird der Himmel wahrscheinlich den ganzen Tag über gelblich aussehen.

    Die Hitze soll bis zum nächsten Wochenende anhalten. Die Ankunft eines Tiefdruckgebiets zum Wochenende wird die Temperaturen wieder sinken lassen.