Schlagwort: Hilfe

  • Mut zum Mitmachen: Warum der Tag der Zivilcourage uns alle betrifft

    Mut zum Mitmachen: Warum der Tag der Zivilcourage uns alle betrifft

    Heute, am 19. September, feiert Deutschland den „Tag der Zivilcourage“. Dieser Tag ist nicht nur eine Erinnerung an Menschen, die mutig genug waren, sich gegen Unrecht zu stellen, sondern auch eine Einladung an jeden von uns, genau das Gleiche zu tun. Zivilcourage – das ist nicht nur ein großes Wort, es steckt voller Bedeutung und Verantwortung. Aber was genau bedeutet Zivilcourage im Alltag? Und warum fällt es uns oft so schwer, einzuschreiten, wenn wir sehen, dass jemand Hilfe braucht?

    Was bedeutet Zivilcourage wirklich?

    Zivilcourage zeigt sich nicht nur in Heldengeschichten, sondern auch in den kleinen Momenten des Alltags. Es geht darum, mutig einzuschreiten, wenn jemand ungerecht behandelt wird, auch wenn es unangenehm oder gar gefährlich sein könnte. Das kann im öffentlichen Nahverkehr sein, wenn eine Person aufgrund ihrer Hautfarbe beleidigt wird, oder auf dem Schulhof, wo ein Kind von Mitschülern gemobbt wird. Jeder hat diese Situationen schon mal erlebt – doch nicht jeder hat den Mut, einzuschreiten.

    Dabei erfordert Zivilcourage nicht immer körperlichen Einsatz. Manchmal reicht es schon, ein Zeichen zu setzen, laut und deutlich „Stopp!“ zu sagen oder einfach die Polizei zu rufen. Man muss nicht den Helden spielen, um Zivilcourage zu zeigen. Es geht darum, Verantwortung für das Miteinander zu übernehmen und sich für Schwächere einzusetzen.

    Warum fällt es so schwer, mutig zu sein?

    Viele Menschen kennen das Gefühl: Sie sehen eine Ungerechtigkeit, möchten eingreifen, aber irgendetwas hält sie zurück. Was ist das? Angst – ganz klar. Angst vor den Konsequenzen, vor Repressalien, davor, selbst Opfer von Gewalt zu werden. Doch oft ist es auch die Unsicherheit: Was, wenn ich überreagiere? Wenn ich die Situation falsch einschätze?

    Psychologen sprechen in diesem Zusammenhang vom „Bystander-Effekt“ – ein Phänomen, bei dem Menschen in einer Gruppe weniger bereit sind zu helfen, weil sie davon ausgehen, dass schon jemand anders eingreifen wird. Je mehr Menschen anwesend sind, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, dass tatsächlich jemand hilft. Jeder schiebt die Verantwortung von sich – ein typisches menschliches Verhalten, das uns in solchen Momenten hemmt.

    Aber auch die Frage „Was würde das bringen?“ schleicht sich oft in die Gedanken. Klar, nicht jeder Eingriff führt sofort zu einem Happy End. Doch der Versuch, etwas zu ändern, zählt – und genau hier setzt Zivilcourage an.

    Zivilcourage lernen – geht das?

    Viele denken, Zivilcourage sei eine Eigenschaft, die man entweder hat oder nicht. Doch das stimmt so nicht. Mut kann man lernen, wie viele Trainings und Seminare beweisen. Immer mehr Schulen, Vereine und Unternehmen bieten mittlerweile Kurse an, in denen Menschen auf konkrete Situationen vorbereitet werden. Hier lernen sie, wie man sicher und effektiv eingreift, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.

    Ein wesentlicher Teil solcher Schulungen ist, zu erkennen, wann man eingreifen sollte und wie man das tut, ohne die Situation zu verschlimmern. Oft hilft es schon, einfach Aufmerksamkeit zu erzeugen – durch laute Ansagen oder das Dokumentieren der Situation. Wichtig ist, dass man immer mit einem klaren Kopf handelt und sich selbst nicht unnötig in Gefahr bringt. Man kann auch andere um Unterstützung bitten, statt alles alleine zu tun.

    Helden des Alltags

    Es gibt zahlreiche Beispiele von Menschen, die durch ihre Zivilcourage Leben gerettet oder schlimme Situationen entschärft haben. Sie sind unsere Helden des Alltags – Menschen wie du und ich, die in dem Moment nicht weggesehen, sondern gehandelt haben. Ein bekanntes Beispiel ist der Fall von Dominik Brunner, der 2009 in München versuchte, Jugendliche vor einem Angriff zu schützen und dabei selbst ums Leben kam. Sein Einsatz hat eine Debatte angestoßen und das Bewusstsein für Zivilcourage in Deutschland geschärft.

    Solche Geschichten machen Mut, auch wenn sie manchmal tragisch enden. Sie zeigen, dass Zivilcourage wertvoll und notwendig ist, um als Gesellschaft zusammenzuhalten. Doch muss es immer so weit kommen? Vielleicht nicht – vielleicht kann frühzeitiges Eingreifen viele Eskalationen verhindern.

    Die Rolle der Gesellschaft

    Zivilcourage ist kein rein individuelles Thema – sie betrifft uns alle. Als Gesellschaft müssen wir eine Kultur des Hinsehens entwickeln. Es darf nicht der Normalfall sein, dass Menschen bei Konflikten oder Ungerechtigkeiten wegsehen. Medien, Politik und Bildungsinstitutionen haben eine wichtige Aufgabe: Sie müssen dafür sorgen, dass über Zivilcourage gesprochen wird, dass Menschen wissen, wie sie eingreifen können und dass diejenigen, die es tun, Unterstützung erfahren.

    Und ja, es braucht auch Schutzmechanismen. Menschen, die sich couragiert zeigen, müssen sicher sein, dass sie nicht alleine gelassen werden, wenn sie einmal eingreifen. Sie brauchen rechtliche Absicherung und gesellschaftlichen Rückhalt. Es sollte selbstverständlich sein, dass wir als Gemeinschaft diejenigen schützen, die für andere einstehen – sei es durch gesetzliche Rahmenbedingungen oder durch Solidarität.

    Jeder kann etwas tun

    Vielleicht denkst du dir jetzt: „Ja, aber was kann ich schon ausrichten?“ Die Antwort ist ganz einfach – eine Menge! Zivilcourage beginnt im Kleinen. Es geht nicht darum, das Schicksal der Welt zu verändern, sondern darum, in den Momenten, die uns begegnen, Haltung zu zeigen. Mal ehrlich: Wollen wir wirklich in einer Gesellschaft leben, in der jeder nur an sich selbst denkt? Wohl kaum.

    Es fängt schon damit an, aufmerksam zu sein – nicht die Augen zu verschließen, wenn jemand in Not ist. Auch das eigene Verhalten hinterfragen gehört dazu: Wie oft sind wir zu passiv oder zu gleichgültig? Vielleicht können wir uns öfter fragen: „Was, wenn ich in dieser Situation wäre? Würde ich mir nicht auch wünschen, dass jemand hilft?“

    Fazit: Gemeinsam mutig sein

    Der Tag der Zivilcourage ist eine Erinnerung daran, dass es in unserer Hand liegt, eine bessere Gesellschaft zu schaffen. Jeder von uns hat die Macht, durch sein Handeln einen Unterschied zu machen. Lasst uns diesen Tag als Anstoß nehmen, um mutiger zu sein – für uns selbst, für unsere Mitmenschen und für eine Welt, in der Gerechtigkeit kein leeres Wort ist.

    Denn am Ende – und das sollten wir nie vergessen – braucht es nur einen, der den ersten Schritt macht. Und dieser Eine könntest du sein.

    Es grüßt die Redaktion von Nachrichten.fr!

  • Sicherheit am Strand: Seile helfen Badenden in Nizza

    Sicherheit am Strand: Seile helfen Badenden in Nizza

    Ein neues Sicherheitsnetz für Senioren und Personen mit eingeschränkter Mobilität.

    Die Stadt Nizza hat sich etwas Besonderes einfallen lassen, um das Badeerlebnis für alle sicherer zu gestalten: Auf fünf Stränden der Promenade des Anglais wurden Seile installiert, die den Badenden beim Verlassen des Wassers helfen sollen. Diese Initiative richtet sich vor allem an Senioren und Menschen mit eingeschränkter Mobilität, um ihnen einen sicheren und entspannten Tag am Meer zu ermöglichen.

    Warum Seile?

    Die Promenade des Anglais in Nizza ist bekannt für ihre malerischen Strände mit den charakteristischen Kieselsteinen. Doch genau diese Kieselsteine können das Verlassen des Wassers zu einer echten Herausforderung machen. Besonders für ältere Menschen oder weniger sportliche Badegäste kann der Weg aus dem Wasser aufgrund der steilen Neigung des Strandes und der rutschigen Steine gefährlich werden. Wer kennt das nicht – ein entspannter Tag am Strand, und plötzlich wird das einfache Herauskommen aus dem Wasser zu einem kleinen Abenteuer.

    Sicherheitsmaßnahmen für alle

    Richard Chemla, der stellvertretende Bürgermeister von Nizza, betont die Bedeutung dieser Maßnahme: „Auf der Promenade des Anglais ist die Neigung sehr steil. Bereits in ein bis eineinhalb Metern Entfernung vom Ufer hat man keinen Boden mehr unter den Füßen, da die Tiefe schnell auf über zwei Meter ansteigt. Diese steile Neigung, kombiniert mit den Kieselsteinen, stellt besonders für Senioren und weniger sportliche Menschen ein Problem dar.“

    Doch nun können auch diese Personengruppen die Freude am Baden unbeschwert genießen. Die Stadtverwaltung hat in fünf ausgewählten Strandabschnitten Seile angebracht, die den Badenden beim Hinausgehen aus dem Wasser Halt und Sicherheit bieten. Diese Initiative, die 2022 ins Leben gerufen wurde, hat sich als erfolgreich erwiesen und wird nun auf weitere Strände ausgeweitet.

    Wie funktioniert das?

    Die Seile sind fest am Strand verankert und reichen weit ins Wasser hinein. Sie bieten den Badenden die Möglichkeit, sich beim Verlassen des Wassers festzuhalten und so sicher und ohne Probleme an Land zu gelangen. Dies ist besonders hilfreich auf den steilen, kieseligen Abschnitten der Promenade des Anglais, die sonst eine echte Herausforderung darstellen können.

    Für die Senioren und Menschen mit eingeschränkter Mobilität bedeutet dies eine erhebliche Erleichterung und Sicherheit. Doch auch andere Badegäste können die Seile nutzen, um sich nach einem erfrischenden Bad im Meer wieder sicher an den Strand zu begeben.

    Eine kleine Veränderung mit großer Wirkung

    Manchmal sind es die kleinen Dinge, die den größten Unterschied machen. Diese einfachen Seile tragen wesentlich dazu bei, die Sicherheit und das Wohlbefinden der Strandbesucher zu erhöhen. Sie sind ein weiteres Beispiel dafür, wie die Stadt Nizza kontinuierlich daran arbeitet, das Leben ihrer Einwohner und Besucher angenehmer und sicherer zu gestalten.

    Ein Schritt in die richtige Richtung

    Die Seilinitiative ist nicht nur ein praktisches Hilfsmittel, sondern auch ein Schritt in Richtung Inklusion und Barrierefreiheit. Jeder soll die Möglichkeit haben, die Schönheiten der Küste von Nizza zu genießen – ohne Angst oder Schwierigkeiten.

    Man darf gespannt sein, wie sich diese Maßnahme weiterentwickelt und ob sie auch in anderen Küstenstädten Nachahmer findet. Sicher ist jedoch, dass die Stadt Nizza mit dieser Initiative einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit und Lebensqualität ihrer Bürger und Gäste leistet.

    Was denken Sie – könnten solche einfachen Lösungen auch an anderen Stränden helfen, die Sicherheit zu erhöhen? Diese Frage ist nicht nur für Nizza von Bedeutung, sondern könnte weltweit eine Debatte über mehr Sicherheit und Inklusion am Strand anstoßen.

  • Kaum zum Premierminister ernannt: Gabriel Attal tröstet die Katastrophenopfer im Pas-de-Calais

    Kaum zum Premierminister ernannt: Gabriel Attal tröstet die Katastrophenopfer im Pas-de-Calais

    Der neue französische Regierungschef besuchte noch am Tag seiner Amtsübernahme das von schweren Überschwemmungen betroffene Departement Pas-de-Calais. Bei seiner ersten Reise wollte der neue Premierminister Nähe zu den Menschen beweisen. Gabriel Attal wollte außerdem den Lokalpolitikern und den Betroffenen der Überschwemmungen im Departement Pas-de-Calais zusichern, dass der Staat sie nicht im Stich lassen würde. Er versuchte, die Betreiberin eines Cafés zu trösten, das mehrfach überschwemmt worden war. „Wir sind hier“, versicherte er der Frau, die ihm ihre Verzweiflung erklärte: „Es dauert zu lange, zu viele Papiere, es ist zu kompliziert.“ „Lassen Sie sich nicht demoralisieren, Sie sind die Verkörperung dieses arbeitenden, fleißigen Frankreichs, Sie werden Ihre Kunden wiederfinden, ich werde mit Ihnen hier einen Kaffee trinken“, fügte Attal hinzu. Hilfszusagen von 50 Millionen EuroGabriel Attal versuchte, auf die Not der Betroffenen mit Mitgefühl zu reagieren, aber auch Handlungsbere…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • 120 Millionen Euro für Notunterkünfte: „Es muss sehr schnell gehen“ fordert die Abbé Pierre Stiftung

    120 Millionen Euro für Notunterkünfte: „Es muss sehr schnell gehen“ fordert die Abbé Pierre Stiftung

    Man muss „alle leeren Gebäude finden, sie einrichten und von den Vereinen verwalten lassen“, fordert der Generaldelegierte der Stiftung, Christophe Robert.

    „Das ist eine gute Nachricht, aber jetzt muss es sehr schnell gehen, um diese Plätze zu schaffen“, reagierte der Generaldelegierte der Fondation Abbé Pierre, Christophe Robert, am Dienstag, dem 9. Januar, auf dem Sender Franceinfo auf die Ankündigung des Ministers für Wohnungsbau Patrice Vergriete vom Montag. Vergriete kündigte an, dass zusätzliche Mittel in Höhe von 120 Millionen Euro bereitgestellt würden, um „das System der Notunterkünfte zu stärken“, in einer Zeit, in der Frankreich einen heftigen Kälteeinbruch erlebt.

    „Wir fordern die Regierung auf, mit den Präfekten Notfallzellen einzurichten, um alle leeren Gebäude zu finden, sie einzurichten und von Vereinen verwalten zu lassen“, forderte der Generaldelegierte der Stiftung Abbé Pierre, Christophe Robert. Er beschreibt eine „wirklich angespannte Situation“.

    „In den letzten Wochen gab es ungefähr 5.300 Personen, die die Notrufnummer 115 anriefen und denen keine Hilfe angeboten werden konnte, darunter mehr als 1.300 Kinder.“ (Christophe Robert Generaldelegierter der Fondation Abbé Pierre gegenüber Franceinfo).

    Dabei sind diejenigen, für die die Notrufnummer keine Option mehr ist, noch gar nicht berücksichtigt. Denn: „Wir wissen, dass zwei Drittel der Obdachlosen sie nicht mehr anrufen, weil sie dort keine Hilfe finden. Seit Monaten schlagen wir Alarm, um zu erklären, dass vor allem in den Großstädten Tausende die Notrufnummer 115 anrufen, weil sie nicht wissen, wo sie schlafen sollen, wenn es Abend wird“, betont Robert.

  • Pas-de-Calais: Die Bruderschaft der Charitables in Béthune hilft den Einsamen und Armen

    Pas-de-Calais: Die Bruderschaft der Charitables in Béthune hilft den Einsamen und Armen

    In Béthune (Departement Pas-de-Calais) helfen die Charitables den Bedürftigsten und begleiten Familien in der Trauer. Es handelt sich um eine weltliche Tradition, die seit Jahrhunderten fortgeführt wird.

    Ihre Erscheinung ist rätselhaft, aber auf einen Blick erkennbar. Mit Zweispitzhut, schwarzem Mantel und weißen Handschuhen sind die Charitables heute in einer Kirche in Béthune (Pas-de-Calais) im Einsatz. Sie begleiten eine 103-jährige Bewohnerin zu ihrer letzten Ruhestätte. Dies geschieht seit acht Jahrhunderten auf die gleiche Weise. „Unsere Bruderschaft hat zwei Rollen in der Gesellschaft, nämlich die Toten zu bestatten, seit 1188, und wir haben eine soziale Rolle: Wir bringen Lebensmittelpakete zu den Menschen, die in Not sind“, sagt Michel Leclercq, Propst der Bruderschaft, gegenüber dem Sender France 2.

    Die Bruderschaft wurde im 12. Jahrhundert während der Pestepidemie gegründet. Seitdem haben die Charitables ihre Mission nie vernachlässigt, immer ihrem Motto folgend: „Exaktheit, Gemeinsamkeit und Nächstenliebe“. Auch heute noch nehmen sie ohne Unterschied jedes Jahr an fast 300 Beerdigungen und Einäscherungen teil. Bei jedem Wetter, auf ihrem einzigartigen Karren, schieben die Charitables die Särge zum Friedhof…