Schlagwort: Haustiere

  • In Würde schnurren – Eine kleine Ehrenrettung der Katze

    In Würde schnurren – Eine kleine Ehrenrettung der Katze

    Der Hund mag der beste Freund des Menschen sein. Doch seine königliche Schwester, die Katze, bleibt das vielschichtigere Rätsel – eine Kreatur zwischen Schmusebedürfnis und aristokratischer Distanziertheit, zwischen Sofa und Jagdrevier, zwischen Hausfreundin und Halbgöttin. Am 8. August, dem internationalen Katzentag, ist es angebracht, dieser leisen, lautlosen Souveränin des Alltags ihren wohlverdienten Platz in der öffentlichen Aufmerksamkeit einzuräumen.

    Denn obwohl sie zu den beliebtesten Haustieren der Welt zählt, ist die Katze ein Wesen, das sich dem Zugriff des Menschen mit subtilem Widerstand entzieht. Sie lässt sich halten, aber nicht besitzen. Liebkosen, aber nicht erziehen. Beobachten, aber selten durchschauen.

    Gerade darin liegt ihr Reiz.

    Während der Hund dem Menschen seit Jahrtausenden dient – ob auf der Jagd, als Hüter, als Retter –, blieb die Katze in gewissem Sinne immer sie selbst: unabhängig, stolz, von einer Gelassenheit, die oft an Arroganz grenzt. Wer je versucht hat, eine Katze zu etwas zu überreden, was sie nicht will, weiß: Verhandlungen sind zwecklos. Selbst Argumente in Leberwurstform fruchten nur bedingt. Die Katze ist – und das ist ihr größter Triumph – die letzte Anarchistin im Reich der domestizierten Kreaturen.

    Doch hinter ihrer stoischen Miene verbirgt sich mehr als nur Eigensinn.

    Katzen sind feinfühlige Seismografen der menschlichen Seele. Sie wittern Verstimmungen, ohne einen Ton. Spenden Nähe, wenn man sie am wenigsten erwartet – und ignorieren uns, wenn wir es am dringendsten bräuchten. Das mag kränken, ist aber auch eine stille Form von Integrität. Denn was ist verlässlicher als ein Lebewesen, das nie heuchelt?

    Ihre Rolle in Kunst und Kultur ist entsprechend vielschichtig. In der Mythologie wurde sie verehrt – etwa im Alten Ägypten, wo sie als Bastet zur Schutzgöttin erhoben wurde. In der Literatur taucht sie als listige Streunerin (T. S. Eliots Old Possum’s Book of Practical Cats), als magische Gefährtin (Harry Potter) oder als Symbol rätselhafter Schönheit (Baudelaires La Chat) auf. Sie ist Muse und Mahnung, Sinnbild für Unabhängigkeit und das Mysterium des Unergründlichen zugleich.

    Im digitalen Zeitalter hingegen ist die Katze – nun ja – vor allem ein Meme.

    Ob als „Grumpy Cat“, mit Toastbrot im Gesicht oder bei ihren scheinbar physikalisch unmöglichen Verrenkungen: Sie hat das Internet erobert wie einst die Kornkammern des Niltals. Und das ist kein Zufall. Ihre Mimik ist universell. Ihre Sprünge sind spektakulär. Ihre Körpersprache ist pures Kabarett. Man könnte sagen: Katzen sind die Chaplins unter den Haustieren – nur mit mehr Schnurrhaaren.

    Doch so unterhaltsam ihre Präsenz in sozialen Medien auch ist, sie sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Leben vieler Katzen weit weniger glamourös verläuft. In Europa leben Millionen streunender Tiere ohne Schutz, Nahrung oder medizinische Versorgung. Auch in Tierheimen warten unzählige Samtpfoten auf ein Zuhause – oftmals vergeblich. Der Weltkatzentag sollte daher nicht bloß Schnappschüsse feiern, sondern Aufmerksamkeit lenken. Auf Verantwortung. Auf Tierwohl. Auf das leise Leid jener, die sich nicht artikulieren können.

    Denn das Wesen der Katze ist zwar unabhängig, aber nicht unberührbar. Sie sucht Nähe – wenn auch zu ihren Bedingungen. Sie braucht Fürsorge – auch wenn sie sie nie einfordern würde. Und sie verdient Schutz – ohne Wenn und Aber.

    Bleibt die Frage: Warum lieben wir Katzen eigentlich so sehr?

    Vielleicht, weil sie uns einen Spiegel vorhalten. Uns zeigen, wie man durch den Tag geht, ohne sich anzubiedern. Wie man Selbstachtung behält, auch in der Abhängigkeit. Und wie man, bei all dem Stolz, nie die Zärtlichkeit verliert. Wer das schafft, lebt wie eine Katze. Oder zumindest mit einer.

    In diesem Sinne: einen schnurrenden Weltkatzentag.

    Autor: C.H.

  • Hund willkommen! Warum „Dog-friendly“-Restaurants mehr sind als ein Sommertrend

    Hund willkommen! Warum „Dog-friendly“-Restaurants mehr sind als ein Sommertrend

    Sommerzeit, Urlaubszeit – und für viele bedeutet das: raus aus dem Alltag, rein ins Vergnügen. Doch wer mit Hund reist, kennt das Problem: Nicht überall ist der vierbeinige Freund willkommen. In Restaurants schon gar nicht. Oder etwa doch? Eine stille Revolution geht durch die französische Gastronomie. Immer mehr Lokale in Frankreich öffnen ihre Türen nicht nur für Menschen, sondern auch für deren bellende Begleiter. Was lange als Ausnahme galt, entwickelt sich zu einem echten Pluspunkt – für Gäste, Hunde und nicht zuletzt die Gastronomen selbst. Hunde auf dem Vormarsch Frankreich zählt über 26 Millionen Hunde und Katzen – in mehr als jedem zweiten Haushalt lebt ein Tier. Ein Zahlenwerk, das nicht nur Tierfreunde beeindruckt, sondern auch Wirtschaft und Tourismus wachrüttelt. Denn während immer mehr Menschen ihre Urlaubsplanung auf ihre Haustiere abstimmen, bleibt das Angebot vielerorts dürftig. Weniger als 20 Prozent der Ferienunterkünfte akzeptieren Haustiere ohne Einschränkungen. Di…

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  • Urlaub, Koffer, Hund im Straßengraben – Warum die Sommerzeit zum Alptraum für Haustiere wird

    Urlaub, Koffer, Hund im Straßengraben – Warum die Sommerzeit zum Alptraum für Haustiere wird

    Der Sommer – für viele die schönste Zeit des Jahres. Endlich raus, Sonne tanken, Abstand vom Alltag. Aber während sich die einen auf die Ferien freuen, beginnt für andere eine Zeit der Angst, der Verlassenheit, der Kälte – mitten im Juli.

    Die Leidtragenden sind nicht auf den ersten Blick sichtbar. Sie sitzen in Käfigen, warten auf Parkplätzen oder irren über Autobahnraststätten: ausgesetzte Haustiere, oft „geliebte“ Familienmitglieder, die plötzlich lästig werden, wenn der Urlaub ruft.

    Ein Drama, das sich jedes Jahr aufs Neue abspielt – und Frankreich wie Deutschland gleichermaßen betrifft.

    Frankreich hat dabei traurige Berühmtheit erlangt: Über 60.000 Tiere werden dort jedes Jahr während der Ferienzeit ausgesetzt. Hunde, Katzen, Kaninchen – achtlos zurückgelassen wie Sperrmüll. Als hätte ein Tier kein Recht auf ein verlässliches Zuhause. Und als sei die Beziehung zu einem Lebewesen einfach kündbar.

    Die Gründe? So banal wie bitter: spontane Anschaffungen, steigende Lebenshaltungskosten, fehlende Urlaubsbetreuung. Alles verständlich – aber nichts rechtfertigt das Aussetzen eines Tieres. Die Gesetze in Frankreich sind streng. Bis zu 30.000 Euro Strafe und drei Jahre Gefängnis drohen. Doch wie so oft: Papier ist geduldig, Kontrolle rar, die Konsequenzen meist nicht spürbar.

    Besonders dramatisch ist das Schicksal vieler Fundtiere in sogenannten „Fourrières“, den kommunalen Auffangstationen. Zehn Tage haben sie Zeit. Zehn Tage Hoffnung. Dann entscheidet das Schicksal: Einschläferung oder Tierheim. In ländlichen Regionen ist das ein Spiel mit sehr schlechten Karten.

    Und Deutschland? Steht kaum besser da.

    Auch hier schnellen die Zahlen in den Sommermonaten in die Höhe. Tierheime schlagen Alarm: Mehrere hunderttausend Tiere jährlich, viele davon in den Ferien. Die Geschichten dahinter gleichen sich: Urlaub, der neue Job, die Ferienwohnung, die Scheidung, das Kind, das keine Lust mehr auf den Hamster hat.

    Der Unterschied zu Frankreich liegt in der Organisation. Deutsche Tierheime sind meist spendenfinanziert, auf ehrenamtliches Engagement angewiesen – ein Kraftakt zwischen Herzblut und Hilflosigkeit. Doch auch hier stößt das System an seine Grenzen. Plätze sind knapp, Personal überfordert, Tiere traumatisiert.

    Und man fragt sich: Wie kann das sein?

    Wie kann ein Land, das sich selbst gern als tierlieb bezeichnet, so gleichgültig mit seinen Mitgeschöpfen umgehen? Wie kann ein Urlaub wichtiger sein als das Leben eines Tieres?

    Vielleicht liegt die Antwort in unserem Konsumverhalten. Tiere sind verfügbar – online, schnell, unkompliziert. Ein Klick, ein Herzchen, ein neuer Mitbewohner. Dass ein Haustier kein Gadget, sondern ein fühlendes Wesen ist, gerät da leicht in Vergessenheit.

    Was fehlt, ist Bewusstsein.

    Aufklärung. Konsequenz. Und der Mut, Verantwortung nicht nur zu übernehmen, sondern sie auch zu tragen.

    Denn ein Haustier zu halten heißt: Auch im Alltag da sein. Auch in schwierigen Zeiten. Auch, wenn die Ferien locken.

    In Frankreich wie in Deutschland ist das Aussetzen eines Tieres keine Lappalie. Es ist ein Akt der Gleichgültigkeit – und oft der Anfang eines langen Leidenswegs. Für die Tiere. Für die Helfer. Für ein System, das schon lange überlastet ist.

    Vielleicht ist genau jetzt der Moment, umzudenken.

    Bevor der Koffer gepackt wird – überlegen: Wohin mit dem Hund? Wer kümmert sich um die Katze? Habe ich wirklich langfristig Zeit, Geld, Energie für ein Haustier? Fragen, die über Leben und Tod entscheiden können.

    Denn der Sommer darf alles sein – nur keine Saison der grausamen Wegwerfmentalität.

    Autor: Andreas M. Brucker

  • Willkommen Vierbeiner: Die neue Ära in den französischen Pflegeheimen

    Willkommen Vierbeiner: Die neue Ära in den französischen Pflegeheimen

    Die französische Regierung hat einen entscheidenden Schritt zur Verbesserung der Lebensqualität in Alters- und Pflegeheimen (Ehpad) gemacht: Mit der Verabschiedung des „Loi Bien Vieillir“ (Gesetz zum Wohlbefinden im Alter) am 27. März durch den Senat, nach der Nationalversammlung, dürfen Bewohner nun offiziell ihre Haustiere mitbringen. Diese Regelung, die „Hunde, Katzen, Goldfische und sogar Kanarienvögel“ umfasst, markiert einen Wendepunkt im Umgang mit der emotionalen und psychologischen Unterstützung älterer Menschen. Die Herausforderungen der praktischen Umsetzung Trotz der positiven Resonanz gibt es praktische Herausforderungen, die die Implementierung dieser Maßnahme begleiten. Fragen der Pflege und Verantwortung, insbesondere wenn der Tierhalter an Autonomie verliert oder hospitalisiert wird, stehen im Raum. Lösungsansätze, wie die Unterstützung durch Familienmitglieder oder Freiwillige, werden diskutiert, um diese Übergänge für Mensch und Tier so reibungslos wie möglich zu ges…

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  • SNCF: Diese Regeln gelten für mitgeführte Haustiere im Zug

    SNCF: Diese Regeln gelten für mitgeführte Haustiere im Zug

    Auch in Frankreich darf man durchaus mit seinem Haustier in den Zügen der SNCF reisen, aber es gibt einige Regeln, die unbedingt beachten werden sollten.

    Das Foto eines Hundes, der in einem Zug ohne Maulkorb zu Füßen seines Herrchens liegt, hat in den sozialen Netzwerken eine Debatte ausgelöst. Das Bild wurde am Sonntag, dem 25. Februar, von Anne-Yvonne Le Dain, einer ehemaligen Abgeordneten der Sozialistischen Partei, auf X gepostet. Anne-Yvonne Le Dain kritisierte, dass sich das Tier ohne Maulkorb in dem Waggon befand und dass die SNCF-Kontrolleure nicht reagiert hatten.

    „Frankreich… Ernst genommen werden, wir Franzosen, die ständig meckern, aber alles hinnehmen. Hier sehr großer Hund im Zug: kein Maulkorb, obwohl er OBLIGATORISCH ist“, schrieb sie in dem sozialen Netzwerk und versicherte, dass weder die Kontrolleure, die ihrer Meinung nach gerade vorbeigekommen waren, noch die Passagiere des Zuges auf den Verstoß gegen die Maulkorbpflicht hingewiesen hätten.

    Welche Regeln müssen Reisende beim Mitführen eines Haustiers in Frankreich beachten?

    Natürlich darf man mit seinem Haustier im Zug fahren. Kleine Hunde müssen jedoch in einem „Behälter“ reisen, „einer Tasche oder einem Korb (maximal 45 cm x 30 cm x 25 cm), der auf dem Schoß oder neben den Füßen des Reisenden platziert wird“, heißt es auf der Website von SNCF Voyageurs. Katzen und alle kleinen Haustiere wie Vögel, Reptilien oder Nagetiere müssen in einem Käfig reisen. Der Fahrpreis für einen pelzigen, plüschigen oder schuppigen Begleiter beträgt laut 7 Euro für die TGV Inoui und INTERCITÉS und 10 Euro im TGV Ouigo. Zu beachten ist, dass einigen exotischen Tieren, Schlange oder Exen, der Transport verweigert werden kann, heißt es auf der Ouigo-Website.

    Auch große Hunde können mit dem Zug reisen. Alle Hunde, die nicht in einem Käfig oder einem geschlossenen Behälter untergebracht sind, müssen an der Leine geführt werden und während der gesamten Fahrt einen Maulkorb tragen, auch wenn es sich nicht um einen „gefährlichen Hund“ der Kategorie 1 oder 2 handelt. Er muss außerdem am Fuß seines Besitzers bleiben. Die Fahrkarte für größere Hunde kostet ebenfalls 7 Euro für den TGV Inoui und die INTERCITÉS und 10 Euro im TGV Ouigo.

    Eine Ausnahme gilt jedoch für Blindenführ- und Assistenzhunde. Diese reisen kostenlos, immer an den Füßen ihrer Besitzer, aber ohne Fahrkarte. Auch ein Maulkorb ist in diesem Fall nicht vorgeschrieben. „Wenn Ihr Tier sich normalerweise ohne Maulkorb bewegt, ändern wir seine Gewohnheiten nicht, sobald es an Bord ist“, teilt SNCF Voyageurs mit.

    Die Mitnahme von Haustieren an Bord unterliegt jedoch der „stillschweigenden“ Zustimmung der anderen Reisenden. Das Tier gilt als „begleitet und bleibt während der gesamten Fahrt unter Ihrer Verantwortung“, schreibt die SNCF. Die Besitzer müssen ausserdem „mit allen für seine Identifizierung erforderlichen Dokumenten“ reisen.

    Wer allerdings mit seinem Tier ins Ausland reisen möchte, sollte sich über die geltenden Bestimmungen des oder der anderen Länder informieren.

    Man sollte dringend darauf achten, dass das Haustier:

    • mit einem Mikrochip gekennzeichnet ist
    • gegen Tollwut geimpft ist
    • einen EU-Heimtierausweis besitzt, der von einem Tierarzt ausgestellt und ausgefüllt wurde
    • ein aktualisiertes Gesundheitsbuch besitzt.

    Angesichts der Polemik, die der Tweet von Anne-Yvonne Le Dain ausgelöst hatte, gab sich die SNCF beruhigend und versicherte, sie vertraue „dem gesunden Menschenverstand des jeweiligen Zugbegleiters, die Situation richtig einzuschätzen“.

  • Straßburg: Mann trampelt auf der Straße auf seine Katze ein und wird zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt

    Straßburg: Mann trampelt auf der Straße auf seine Katze ein und wird zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt

    Der 43-jährige Mann war im April auf offener Straße dabei erwischt worden, wie er auf das in einer Tasche eingesperrte Tier trampelte. Jetzt wurde er von einem Gericht in Straßburg zu neun Monaten Haft verurteilt, von denen er sechs Monate absitzen muss.

    Der Mann, der im April dieses Jahres in Straßburg seine Katze auf offener Straße brutal getreten hatte, wurde jetzt zu sechs Monaten Gefängnis ohne Bewährung verurteilt, wie der Sender France Bleu Alsace am Dienstag, 5. September, berichtete.

    Der 43-jährige Angeklagte, der die armenische Staatsangehörigkeit besitzt, war der Justiz bis dahin unbekannt. Er erschien am Dienstag vor dem Straßburger Gericht wegen schwerer Misshandlung und Grausamkeiten gegenüber Haustieren. Ihm wurde vorgeworfen, seine Katze Louna im April im Stadtteil Neuhof (Straßburg) auf offener Straße brutal durch Fußtritte misshandelt zu haben.

    Der Mann war festgenommen worden, als er seine fünfjährige Katze, die in eine Tasche gesperrt war, brutal verletzte. Eine Freiwillige des Tierschutzvereins hatte die Szene bemerkt. Sie hatte daraufhin den Täter verfolgt und selbst festgenommen, bevor sie die Polizei rief. Der sozial gut integrierte Armenier, Vater von drei Kindern und Reinigungskraft in einem Restaurant in der Straßburger Innenstadt, wurde in Polizeigewahrsam genommen und gab einen einzigen Tritt gegen das Tier zu. Seiner Meinung nach war die Katze aggressiv und hatte ihn gebissen. Er gab an, dass er die Katze lediglich in einem Park aussetzen wollte.

    Auch bei der Anhörung vor Gericht beteuerte der Angeklagte, dass er die Katze nur einmal getreten habe, weil sie ihn gerade gekratzt und gebissen hatte. Die tierärztlichen Befunde und die Zeugenaussagen bestätigten seine Aussagen jedoch nicht. Die Katze hat nach den Misshandlungen ein Auge verloren und war durch die Misshandlungen lebensgefährlich verletzt worden.

    Der Angeklagte wurde zu neun Monaten Gefängnis verurteilt, von denen 3 zur Bewährung ausgesetzt wurden. Dem Mann wurde außerdem verboten, ein Haustier zu halten. Darüber hinaus wurde er dazu verurteilt, mehrere hundert Euro an fünf Vereine zu zahlen, die als Nebenkläger aufgetreten waren, darunter auch der Straßburger Tierschutzverein. Der Katze geht es inzwischen besser und sie wurde in einer Pflegefamilie untergebracht.

  • Unglaublich: Leichen von 80 Haustieren in Tiefkühltruhen gefunden

    Unglaublich: Leichen von 80 Haustieren in Tiefkühltruhen gefunden

    In Belgien fanden Mitglieder des Tierschutzvereins die Kadaver von etwa 80 Haustieren in Tiefkühltruhen. Diese befanden sich in einem Haus in der Region Mons.

    In einem Haus in der Region Mons (Südbelgien) wurden 75 tote Katzen und drei tote Hunde in Tiefkühltruhen entdeckt, wie eine örtliche Zweigstelle des Tierschutzvereins (SPA) am Donnerstag mitteilte. Durch das Eingreifen der Tierschutzbehörde der Region Wallonien konnten auch 25 lebende, aber kranke Katzen beschlagnahmt werden, hieß es aus der gleichen Quelle, wie der Sender RTBF meldete.

    „So etwas haben wir noch nie gesehen“, sagte Gaëtan Sgualdino, Leiter des Tierheims von La Louvière in der Nähe von Mons. „Ich hätte mir nie vorstellen können, dass ich eines Tages eine solche Anzahl von Kadavern zur Überprüfung auf dem Boden ausbreiten muss.“ Die wallonischen Tierschützer waren am Mittwoch aufgrund einer Anzeige, die wahrscheinlich von einem Nachbarn stammte, mit Unterstützung der Polizei in dem ungepflegten und herutergekommenen Haus tätig geworden, wie Gaëtan Sgualdino erklärte. Es wurden keine näheren Angaben zur Identität der Bewohner, die als gesellschaftliche Außenseiter beschrieben wurden, oder zur genauen Adresse gemacht.

    Nach dem wallonischen Tierschutzgesetz können schwere Fälle von Tiermisshandlung mit einer Gefängnisstrafe geahndet werden, sofern die Staatsanwaltschaft Anklage erhebt. Es können auch hohe Geldstrafen verhängt werden. Die 25 lebend aufgefundenen Katzen wurden in drei Tierheimen untergebracht, wo sie insbesondere wegen Hautkrankheiten behandelt werden müssen, die darauf zurückzuführen sind, dass sie in ihren Exkrementen lebten.

  • „Prêts pour Noël“: Marine Le Pen postet Video mit ihren Katzen auf Instagram

    „Prêts pour Noël“: Marine Le Pen postet Video mit ihren Katzen auf Instagram

    Im Vorfeld der Weihnachtsfeiertage teilte Marine Le Pen ein erstaunliches Video mit ihren Katzen auf ihrem Instagram-Account. Am Montag, 19. Dezember, überraschte Marine Le Pen die Internetnutzer mit einem erstaunlichen Video von sich und ihren Katzen auf ihrem Instagram-Account. Auf den Bildern sieht man die ehemalige Präsidentin des Rassemblement National in geduckter Haltung, umgeben von zwei ihrer Tiere, vor ihrem Weihnachtsbaum. Im Hintergrund läuft „All I Want for Christmas Is You“ von Mariah Carey. „Ist der Baum schön? Schau ihn dir an! Siehst du ihn da?“, sagt Marine Le Pen zu ihrer Katze. Bevor sie einer anderen eine rosafarbene Girlande um den Hals legt: „Schau, wie schön du bist! Ouh que t’est beau!“, ruft sie und lacht dann laut auf. „Bereit für Weihnachten“, schrieb die Politikerin als Bildunterschrift zu dem Instagram-Beitrag.

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  • Trockenfutter und Katzenstreu – Produkte für Haustiere werden bis 2023 um 41% teurer

    Trockenfutter und Katzenstreu – Produkte für Haustiere werden bis 2023 um 41% teurer

    Die Preise für Trockenfutter und andere Produkte für Haustiere werden in Frankreich im Jahr 2023 stark ansteigen. Michel-Edouard Leclerc, Präsident der E. Leclerc-Einkaufszentren, kündigte an, dass die Preise für Tierprodukte im Jahr 2023 um 41% steigen werden. Schon im Jahr 2022 sind diese Produkte um 13% teurer geworden. Die Gründe dafür? Bei Trockenfutter liegt das an erheblichen Steigerungen der Produktionskosten, sagt Sébastien Crépieux, Gründer des Trockenfutterunternehmens Invers, gegenüber dem Sender RTL. Vor allem wegen des Anstiegs der Rohstoff- und Energiekosten sowie wegen eines Proteinmangels aufgrund der Vogelgrippe. Auch die Katzenstreu ist betroffen. Matthieu Lambeaux, Präsident von AgroBiothers, erklärt, dass sein Unternehmen mit einem Kostenanstieg von 90% konfrontiert sei. Dies führe zu einer Preiserhöhung für den Kunden „um 50%“. Diese Preiserhöhung schlägt sich direkt in Verhaltensänderungen der Tierbesitzer und sogar in der Aussetzung von Tieren nieder. Laut einer kürzlich durchgeführten Ifop-Umfrage gaben immerhin 30% der Tierbesitzer an, dass sie den Anteil des Haushaltsbudgets für die Bedürfnisse ihres Haustiers zu Lasten ihrer eigenen Bedürfnisse aufstocken werden.
  • Kleine Katze dank der Sauerstoffmaske eines Feuerwehrmannes aus einem Brand gerettet

    Kleine Katze dank der Sauerstoffmaske eines Feuerwehrmannes aus einem Brand gerettet

    Die Feuerwehr im Departement Oise konnte eine Katze dank einer Sauerstoffmaske aus einem Feuer retten.

    Einer kleinen Katze wurde von der Feuerwehr das Leben gerettet. Der Einsatz ereignete sich am Montag, dem 5. Dezember, in Tracy-le-Mont im Departement Oise. Die alarmierten Feuerwehrleute konnten den Brand löschen, ohne dass jemand verletzt wurde.

    Die Katze der Familie hatte eine Rauchvergiftung erlitten. Die Rettungskräfte setzten ihr daher eine Sauerstoffmaske auf die Schnauze, damit sie wieder richtig atmen konnte.

    Das Tier wurde zur Kontrolle zum Tierarzt gebracht, aber ohne die besondere Aktion der Feuerwehr wäre es wahrscheinlich erstickt.