Schlagwort: Hackerangriff

  • Website der Nationalversammlung ausgefallen – russische Hackergruppe bekennt sich zu Cyberangriff

    Website der Nationalversammlung ausgefallen – russische Hackergruppe bekennt sich zu Cyberangriff

    Das Palais-Bourbon bestätigte gegenüber Franceinfo, dass die Webseite der Nationalversammlung „mit einem Übermaß an Anfragen“ konfrontiert war, was den Server am Montagnachmittag lahmgelegt hatten. Die Website der Nationalversammlung funktionierte am späten Nachmittag des 27. März wieder normal, nachdem sie mehrere Stunden lang aufgrund eines Cyberangriffs ausgefallen war. Die Dienststellen des Parlaments bestätigten gegenüber Franceinfo am Nachmittag, dass der Server „mit einem Übermaß an Anfragen konfrontiert ist, was die Seite lahmlegt“. Die Website der Nationalversammlung zeigte nur noch eine feste Seite mit der Meldung „504 gateway timeout“ oder auch „Website derzeit in Wartung“. Aber nur die Internetseite war betroffen, wie Franceinfo unter Berufuhng auf eine parlamentarische Quelle meldete. Der interne Server funktionierte weiterhin normal und die parlamentarischen Angestellten hatten Zugang zu ihren E-Mails und Arbeitsdokumenten. Gleichzeitig bekannte sich die pro-russische Hac…

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  • Hackerangriff auf Rathaus von Lille: Persönliche Daten der Bürger von den Servern gestohlen

    Hackerangriff auf Rathaus von Lille: Persönliche Daten der Bürger von den Servern gestohlen

    Aufgrund dieses Angriffs sind derzeit alle EC-Kartenterminals in der Stadt ausser Funktion.

    Die Stadtverwaltung von Lille gab bekannt, dass bei dem Hackerangriff, dem sie am 1. März zum Opfer fiel und der immer noch andauert, persönliche Daten der Bürger auf den Servern der Stadt abgegriffen wurden, berichtet France Bleu Nord am Freitag, dem 17. März.

    Die von der Stadt, aber auch von spezialisierten Diensten der Kriminalpolizei beauftragten technischen Experten haben weitere Untersuchungen durchgeführt. Sie bestätigen, dass „Daten von bestimmten Servern der Stadt Lille entwendet wurden, von denen einige offenbar personenbezogen sind“. Die angeschlossenen Städte Lomme und Hellemmes sind ebenfalls betroffen.

    Angesichts der Situation gibt die Stadt ihren Einwohnern einige Ratschläge: Antworten Sie nicht auf verdächtige E-Mails, klicken Sie nicht auf zugehörige Links, öffnen Sie keine Anhänge oder ändern Sie das Passwort für Ihre persönlichen E-Mails. Im Falle einer verdächtigen Nachricht empfiehlt die Stadt, diese bei der Website „cybermalveillance.gouv.fr“ zu melden.

    Dieser Cyberangriff, der sich gegen die Stadt richtet, hat konkrete Auswirkungen: Der Online-Ticketverkauf für zahlreiche Dienstleistungen der Stadt bleibt inaktiv. Auch alle Kreditkarten-Terminals in der Stadt sind ausser Betrieb.

    Am Mittwoch erhielten vier Bedienstete der Stadt über ihre persönlichen E-Mails eine Lösegeldforderung. Bisher hat sich aber noch niemand zu diesem Angriff bekannt.

  • Das Rathaus von Lille ist Opfer eines Cyberangriffs

    Das Rathaus von Lille ist Opfer eines Cyberangriffs

    Viele Dienste des Rathauses von Lille sind seit Mittwoch aufgrund eines Computerangriffs gestört, teilte die Stadtverwaltung mit.

    Die Stadt Lille registrierte an diesem Mittwoch einen „Einbruch in ihr Informationssystem“, berichtet der Sender France Bleu Nord. Der Hackerangriff, dessen Art von der Stadtverwaltung nicht näher erläutert wurde, verhindert den Zugriff auf mehrere Softwareprogramme.

    In einer Pressemitteilung erklärte die Stadtverwaltung, sie habe „Sicherheits- und Datenschutzmaßnahmen“ ergriffen. Als konkrete Folge des Cyberangriffs werden „mehrere öffentliche Dienstleistungen gestört, da der Zugriff auf bestimmte Software vorübergehend nicht möglich ist“, so die Stadtverwaltung. Insbesondere der Zugang zur Telefonzentrale der Stadt ist bis auf Weiteres nicht möglich und das Standesamt „funktioniert nur handschriftlich“. Die physischen Termine werden dennoch beibehalten. Die Stadtverwaltung von Lille versichert, dass sie über die weitere Entwicklung der Situation informieren wird.

  • Bombendrohungen: 20 Schulen mussten am ersten Schultag nach den Ferien evakuiert werden

    Bombendrohungen: 20 Schulen mussten am ersten Schultag nach den Ferien evakuiert werden

    Aufgrund anonymer Nachrichten mit Attentatsdrohungen, die Schülerinnen und Schüler in ihrem digitalen Arbeitsbereich (ENT) erhalten hatten, mussten am ersten Schultag nach den Weihnachtsferien 20 Schulen evakuiert werden.

    Geschmackloser Scherz oder echte Drohungen? Am 2. und 3. Januar, dem ersten Tag des neuen Schuljahres, erhielten Schüler und ihre Eltern mehrere Nachrichten mit Drohungen für Bomben- oder Sprengstoffanschläge, die in ihren digitalen Arbeitsbereichen (ENT).

    ENT ist ein Internetportal, das Eltern, Lehrer und Schüler miteinander verbindet und dazu dient, Informationen über das Leben in den Sekundarschulen und Gymnasien zu kommunizieren und auszutauschen.

    20 Schulen im Visier
    Da die Drohungen ernst genommen wurden, wurden die betroffenen Schulen umgehend evakuiert. Das Bildungsministerium erklärte: „Etwa zwanzig Schulen (Sekundarschulen und Gymnasien) waren in Frankreich von Nachrichten mit Anschlagsandrohungen betroffen, hauptsächlich in dem Schulbezirk von Lille und in geringerem Maße in den Schulbezirken von Créteil, Grenoble, Versailles, der Normandie und Lyon. Die Drohungen wurden von Eltern auf WhatsApp, Snapchat oder auf ENT entdeckt.

    Gestern Morgen, am Tag des Schulbeginns nach den Weihnachtsferien, wurden allein in der Stadt Carvin ein Gymnasium, ein Collège und eine Schule, die sich im selben Umkreis befanden, nach einer Sprengstoffdrohung evakuiert, wie die Präfektur mitteilte. Die Räumung des Gymnasiums wurde beendet, ohne dass etwas entdeckt wurde.

    Nach Angaben des Rektorats war das Baggio-Gymnasium in Lille bereits am Montag evakuiert worden, allerdings waren an diesem Tag noch keine Schüler da. Eine mit den Ermittlungen vertraute Quelle spricht von einer E-Mail, in der angekündigt wurde, dass man die Schule in die Luft sprengen wolle.

    Der Inhaber des E-Mail-Kontos wurde am Montag in Polizeigewahrsam genommen, aber wieder freigelassen, weil sein Konto offensichtlich gehackt worden war, heisst es.

    Überall in Frankreich erhalten Gymnasien E-Mails mit Attentatsdrohungen über die ENT-Plattform, aber die vermeintlichen Absender der E-Mails sind nicht die Inhaber der jeweiligen ENT-Konten. Die Einheit der Nationalpolizei zur Bekämpfung der Internetkriminalität hat die Ermittlungen aufgenommen.

  • Yvelines: Krankenhauszentrum Versailles nach Cyberattacke weiter in Schwierigkeiten

    Yvelines: Krankenhauszentrum Versailles nach Cyberattacke weiter in Schwierigkeiten

    Das Centre Hospitalier de Versailles (Yvelines), das seit dem 3. Dezember Ziel eines Cyberangriffs ist, läuft auf Sparflamme und muss sich an schwierige Bedingungen anpassen.

    Obwohl die meisten Termine aufrechterhalten werden, kennt der Betrieb des Mignot-Krankenhauses zwei Tage nach dem Cyberangriff am Samstag, dem 3. Dezember, immer noch grosse Schwierigkeiten. Nun entschied sich die Einrichtung dafür, Notfällen den Vorzug vor geplanten Konsultationen zu geben. „Der Arzt hat mich empfangen, aber das einzige Problem ist, dass ich die schriftlichen Ergebnisse nicht bekomme, weil die Sekretärin nichts mehr hat, um sie zu drucken“, schildert eine Patientin auf France Télévisions.

    Personal zur Verstärkung gerufen
    Um den Betrieb aufrechtzuerhalten, musste das Krankenhaus seine Organisation umstellen. So wurde Personal zur Verstärkung herangezogen, aber ohne Computer zu arbeiten, ist für die Angestellten nicht einfach. „Es ist ein Problem für die Kommunikation. Es fehlt an Möglichkeiten für die Rückverfolgbarkeit von Akten“, stellt Dr. Pierre Raynal fest. Die am stärksten betroffenen Abteilungen sind die Entbindungsstation und die Notaufnahme. Die durch Hacker verursachten Störungen werden voraussichtlich noch mehrere Wochen andauern.

  • Das André-Mignot-Krankenhaus in Versailles wurde Opfer eines Cyberangriffs

    Das André-Mignot-Krankenhaus in Versailles wurde Opfer eines Cyberangriffs

    Die Aufnahme von Patienten musste eingeschränkt werden und ein Krisenstab wurde eingerichtet. Aus Sicherheitsgründen wird das Computersystem des Krankenhauses vollständig abgeschaltet.

    Das Krankenhaus André Mignot des Krankenhauszentrums Versailles im Département Yvelines wurde am Samstagabend um 21 Uhr Opfer einer Cyberattacke, wie Franceinfo am Sonntag, dem 4. Dezember, berichtet. Die Computerbildschirme im Krankenhaus wurden schwarz und waren blockiert. Eine Gruppe von Hackern bekannte sich zu dem Angriff, wie Franceinfo meldet.

    Bisher hat die Direktion angegeben, zwei Patienten in andere Krankenhäuser verlegt zu haben, und erklärt, dass die Aufnahme von neuen Patienten aufgrund des Cyberangriffs derzeit eingeschränkt ist. Aus Sicherheitsgründen ist derzeit das Computersystem des Krankenhauses komplett abgeschaltet. Am Sonntag wurde im Krankenhauszentrum Versailles-Le Chesnay ein Krisenstab eingerichtet, der mit den Behörden in ständiger Verbindung steht. Bisher wurde aber noch keine Klage eingereicht.

    Im André-Mignot-Krankenhaus befinden sich Krankenhausdienste für Kurzaufenthalte und ambulante Behandlungen mit fast 700 Betten und 3.000 Mitarbeitern. Die Einrichtung ist außerdem der administrative, technische und logistische Sitz des „Centre Hospitalier de Versailles“.

    Es handelt sich um einen Hacker-Angriff, der laut Franceinfo mit dem Angriff auf das Centre hospitalier sud-franciliens (CHSF) in Corbeil-Essonnes vergleichbar ist, es war der letzte größere Cyberangriff auf ein Krankenhaus und fand im August statt. Die russische Hackergruppe LockBit 3.0 hat damals von dem Krankenhaus ein Lösegeld in Höhe von 10 Millionen US-Dollar gefordert. Die Hacker machten ihre Drohungen wahr und haben Gesundheitsdaten vieler Patienten veröffentlicht.

  • Online-Betrug: Zerschlagung eines Netzwerks mit 4.000 Opfern in Frankreich

    Online-Betrug: Zerschlagung eines Netzwerks mit 4.000 Opfern in Frankreich

    Die Zerschlagung des Netzwerks ist das Ergebnis der Zusammenlegung zweier Ermittlungen der Cyber-Abteilung der Pariser Staatsanwaltschaft. 

    Die französischen Behörden haben ein Online-Betrugsnetz zerschlagen, das mehrere Tausend Opfer mit einem geschätzten Schaden von 1,2 Millionen Euro gefordert hat, wie am Dienstag bekannt wurde.

    Wie funktionierte der Betrug?
    „Am Anfang erhält der Nutzer eine betrügerische E-Mail, die ein Pop-up-Fenster erscheinen lässt, das mitteilt, dass der Computer gesperrt ist. Um ihn zu entsperren, muss man eine angeblich von Microsoft zugelassene Firma anrufen, deren Telefonnummer erscheint“, erklärte die Leiterin der Abteilung zur Bekämpfung der Finanzkriminalität der Gebietsdirektion der Kriminalpolizei (Direction territoriale de la Police judiciaire, DTPJ) in Montpellier, Caroline Belda. „Wenn man diese Nummer anruft, landet man bei einem Dienst, der einem das Pop-up schließt, die Kontrolle über den Computer übernimmt und für diese „Reparatur“ zwischen einigen hundert und bis zu 1.800 Euro verlangt“.

    Die Zerschlagung des Netzwerks ist das Ergebnis der Zusammenlegung zweier Ermittlungen der Cyber-Abteilung der Pariser Staatsanwaltschaft. Die erste war im Oktober 2020 nach einer Anzeige in Montpellier eingeleitet worden, die zweite im November 2020 nach 148 Beschwerden von Privatpersonen. Den Ermittlungen zufolge leiteten dieselben Betrüger zwei Unternehmen mit Sitz in Montpellier (Hérault) und Saint-Dié-des-Vosges (Vogesen). Das Callcenter befand sich in Tunesien. Sieben Personen wurden in Perpignan (Pyrénées-Orientales), Le Puy-en-Velay (Haute-Loire), Istres und Martigues (Bouches-du-Rhône) und in der Nähe von Paris festgenommen, bestätigte Caroline Belda. Sechs von ihnen wurden am 24. November wegen „Betrugs, versuchtem bandenmäßigem Betrugs, krimineller Vereinigung, Straftaten im Zusammenhang mit Systemen der automatischen Datenverarbeitung und Geldwäsche“ angeklagt. Drei Angeklagte wurden in Untersuchungshaft genommen und drei unter gerichtlicher Aufsicht gestellt.

    1,2 Millionen Euro Schaden
    Laut der Pariser Staatsanwaltschaft beläuft sich der Schaden auf 1,2 Millionen Euro bei 4.000 erfassten Opfern. Von 2.200 potenziellen Opfern, die von der PJ Montpellier kontaktiert wurden, bestätigten 884 den betrug und 534 reichten eine Anzeige ein. Opfer dieser Betrugsmasche können sich auf der offiziellen Plattform www.cybermalveillance.gouv.fr informieren. Die Pariser Staatsanwaltschaft weist außerdem darauf hin, dass einige Opfer der falschen Computerreparatur angaben, eine Nachricht erhalten zu haben, in der behauptet wurde, dass die Justiz das betrügerische Unternehmen bereits verurteilt habe, und sie aufgefordert wurden, ihre Bankdaten anzugeben, um eine Entschädigung zu erhalten. Einige, vor allem ältere Personen, fielen ein zweites Mal auf den Trick herein – statt Geld zu erhalten, wurde von den Betrügern eine Abbuchung durchgeführt.

  • Cybersicherheit: Thales-Gruppe von russischen Hackern angegriffen

    Cybersicherheit: Thales-Gruppe von russischen Hackern angegriffen

    Der auf Verteidigung und Sicherheit spezialisierte französische Konzern Thales ist am Dienstag, dem 1. November, Opfer eines Cyberangriffs durch russische Hacker geworden. Es wurde kein Lösegeld gefordert, meldet das Unternehmen.

    Am 7. November um 6.29 Uhr könnten sensible Daten des auf Verteidigung und Sicherheit spezialisierten französischen Konzerns Thales von russischen Hackern veröffentlicht werden. Die Cyberkriminellen kündigten an, Dokumente über die Kunden des französischen Industrieunternehmens veröffentlichen zu wollen. Das Unternehmen nimmt diese Bedrohung ernst, möchte aber lieber vorsichtig bleiben. „Bisher haben wir keine Lösegeldforderungen erhalten“, erklärte Thales am Dienstag, dem 1. November, in einer Pressemitteilung.

    Ein Datenleck Anfang des Jahres
    Anfang des Jahres war Thalès bereits Opfer eines eher harmlosen Hackerangriffs geworden, der wahrscheinlich von der gleichen Hackergruppe durchgeführt worden war. „Thalès ist ein industrielles Flaggschiff und verfügt daher über sehr hohes technisches und technologisches Know-how, und das sind alles Informationen, die für Cyberkriminelle interessant sein können“, erklärt Nicolas Arpagian, Leiter der Abteilung für Cybersicherheitsstrategie bei Trend Micro. Die Hackergruppe LockBit 3.0 hatte im Sommer bereits das Krankenhaus von Corbeil-Essonnes (Essonne) ins Visier genommen und ein Lösegeld in Höhe von mehreren Millionen Euro gefordert, das die Krankenhausgruppe jedoch nicht bezahlt hat.

  • Vereinigtes Königreich: Hackerangriff auf Handy der Ex-Premierministerin Liz Truss nachgewiesen

    Vereinigtes Königreich: Hackerangriff auf Handy der Ex-Premierministerin Liz Truss nachgewiesen

    Eine Enthüllung der Dailymail erschüttert das Vereinigte Königreich. Die Zeitung behauptet, dass das Telefon von Liz Truss gehackt worden sei und dass die Regierung versucht habe, die Angelegenheit, die direkt die nationale und internationale Sicherheit betrifft, zu vertuschen. Die Labour-Partei fordert nun dringend eine Untersuchung. Das Telefon von Liz Truss soll gehackt worden sein. Die Nachricht beunruhigt die höchsten Stellen in London, die sich angesichts dieses nationalen, aber auch internationalen Sicherheitsproblems in Aufregung befinden. Das private Telefon von Liz Truss soll gehackt worden sein, als sie das Amt der Außenministerin unter Boris Johnson bekleidete. Wie die Zeitung Dailymail unter Berufung auf anonyme Sicherheitsquellen berichtet, hatten die Hacker Zugang zu „streng geheimen Gesprächen mit internationalen Partnern“, zu „sehr sensiblen Diskussionen“ über den Krieg in der Ukraine. Den Hackern soll es gelungen sein, Nachrichten zu lesen, die bis zu einem Jahr zurü…

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  • Iran: Oppositionsgruppe hackt Staatsfernsehen

    Iran: Oppositionsgruppe hackt Staatsfernsehen

    Die iranischen Proteste tauchten plötzlich mitten in den Nachrichten des Staatsfernsehens auf – etwas, das bis dato undenkbar schien. Und doch wurden am Samstagabend, dem 8. Oktober, während der Oberste Führer des Iran gerade eine Rede hielt, plötzlich für etwa 15 Sekunden Botschaften eingeblendet, in denen zur Rebellion aufgerufen wurde. Der Oberste Führer des Iran spricht am Samstagabend, dem 8. Oktober, im Staatsfernsehen, als plötzlich eine Maske in den iranischen Nationalfarben auf den Bildschirmen erscheint. Um das brennende Porträt von Ali Chamenei herum ist zu lesen: „Das Blut unserer Jugend klebt an euren Händen“. Darunter sind die Gesichter von vier jungen Frauen zu sehen, die seit Beginn der Proteste Mitte September gestorben sind. Massa Amini war die erste, sie wurde verhaftet, weil sie ihr Kopftuch nicht korrekt trug. Die Proteste lassen seit einem Monat nicht nach. Der Hackerangriff dauert nur etwa 15 Sekunden. Der Moderator ist entsetzt über den Hacker-Angriff, zu dem s…

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