Schlagwort: Gymnasium

  • Zwischen Kontrolle und Realität – Frankreichs Debatte um das Handyverbot an Schulen

    Zwischen Kontrolle und Realität – Frankreichs Debatte um das Handyverbot an Schulen

    Die Nachricht kam beiläufig, beinahe im Vorübergehen, und doch schlug sie ein wie ein Blitz: „Plus de portable au lycée“ – kein Handy mehr am Gymnasium. Mit diesem Satz überraschte Emmanuel Macron bei einem Besuch im lothringischen Mirecourt nicht nur das Bildungspersonal, sondern vor allem Millionen französischer Schülerinnen und Schüler, deren Alltag ohne Smartphone kaum noch denkbar ist. Am traditionsreichen Lycée Saint-Just in Lyon, wo Schüler durch klassizistische Flure eilen und zwischen Vergangenheit und Gegenwart pendeln, sorgt die Ankündigung für angeregte Diskussionen. Der Gebrauch des Mobiltelefons ist hier bislang eine Grauzone: erlaubt in den Gängen, verboten im Klassenzimmer – jedenfalls offiziell. „Ich versuche, diskret zu sein. Ich spiele keine Spiele und schaue auch keine Serien im Unterricht. Wir dürfen das ja nicht“, erzählt ein Schüler. Doch ehrlich ist er auch: Nicht alle halten sich an die Regeln. „Viele machen es trotzdem – und versäumen dadurch den Unterricht.“ …

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  • Ein Lehrer, viele Jahre, viel Schweigen: Die Missbrauchsaffäre von Gap

    Ein Lehrer, viele Jahre, viel Schweigen: Die Missbrauchsaffäre von Gap

    Ein Lehrer unter Verdacht. Ein Zeitraum von über zehn Jahren. Und eine Schule, die jetzt im Zentrum einer Affäre steht, die weit über ihre Mauern hinausreicht. Am katholischen Privatgymnasium Saint-Joseph im südfranzösischen Gap erschüttert ein schwerwiegender Verdacht die gesamte Bildungslandschaft. Mehrere ehemalige und aktuelle Schüler haben schwere Vorwürfe gegen einen Geschichts- und Geografielehrer erhoben – es geht um mutmaßliche sexuelle Übergriffe, die sich über einen Zeitraum von 2011 bis 2025 erstrecken. Der Lehrer stellte sich selbst der Polizei. Er wurde mehrere Stunden vernommen, sitzt in Untersuchungshaft. Zwei mutmaßliche sexuelle Übergriffe mit Autoritätsmissbrauch, drei Fälle von Korruption Minderjähriger und ein Fall sexueller Belästigung stehen im Raum. Der Beschuldigte bestreitet die Vorwürfe – entschieden, aber bislang ohne öffentliche Erklärung. Die Schule? In Aufruhr. Eltern sind fassungslos, Kolleginnen und Kollegen geschockt. Wie konnte so etwas so lange unbem…

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  • Beginn des neuen Schuljahrs: Bildungsinvestitionen in der Île-de-France stoßen an Grenzen

    Beginn des neuen Schuljahrs: Bildungsinvestitionen in der Île-de-France stoßen an Grenzen

    Die diesjährige Rückkehr in die Klassenzimmer der Île-de-France steht unter dem Zeichen knapper werdender Ressourcen. Valérie Pécresse, die Präsidentin der Region, kündigte für den Herbst 2025 die Schaffung von 1.000 zusätzlichen Schulplätzen an den Gymnasien an. Im Vergleich zu den 2.100 Plätzen des Vorjahres markiert dies einen deutlichen Rückgang und verweist auf die zunehmende Beschränkung der öffentlichen Finanzen im größten Ballungsraum Frankreichs.

    Demografischer Druck und Ausbauprogramme Seit Jahren kämpft die Region mit den Folgen einer anhaltenden demografischen Dynamik. Bereits 2016 wurde ein „Plan d’urgence pour les lycées“ aufgelegt, dessen Budget mit 6,6 Milliarden Euro ausgestattet wurde. Ziel war es, die Kapazitäten auszuweiten und veraltete Gebäude zu modernisieren. Nach Angaben der Regionalverwaltung konnten bislang rund 15.000 neue Plätze geschaffen werden. Zwei Drittel der Schülerinnen und Schüler lernen inzwischen in neu errichteten oder grundlegend renovierten sc…

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  • Blutige Tragödie in Graz: Schul-Amoklauf erschüttert ganz Österreich

    Blutige Tragödie in Graz: Schul-Amoklauf erschüttert ganz Österreich

    Ein Dienstagmorgen, der sich tief ins kollektive Gedächtnis Österreichs brennen wird: Am 10. Juni 2025 durchbricht ein junger Mann die friedliche Routine des Schulalltags in Graz und reißt Familien, Freunde und eine ganze Nation in einen Albtraum. Das Bundes-Oberstufenrealgymnasium Dreierschützengasse, besser bekannt als BORG Graz, wurde zum Schauplatz einer brutalen Gewalttat, bei der zehn Menschen ihr Leben verloren und mindestens 28 weitere verletzt wurden.

    Ein stiller Morgen wird zur tödlichen Falle

    Es war kurz nach 10 Uhr, als der Täter, ein ehemaliger Schüler des Gymnasiums, zwei Klassenzimmer betrat. Plötzlich durchbrachen Schüsse die Stille. Panik. Schreie. Chaos. Innerhalb weniger Minuten verwandelte sich das Schulgebäude in einen Ort des Schreckens. Unter den Toten: sieben Jugendliche, ein Lehrer und der Täter selbst, der sich offenbar nach seiner Tat das Leben nahm.

    Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet diese Schule – mitten im Herzen der zweitgrößten Stadt Österreichs – Ziel eines solchen Amoklaufs werden würde?

    Polizei im Ausnahmezustand

    Die Polizei reagierte blitzschnell. Mit einem Großaufgebot rückten Einsatzkräfte aus. Spezialeinheiten wie die Cobra wurden angefordert, Hubschrauber kreisten über dem Gelände. Das Areal wurde weiträumig abgeriegelt, Schüler und Lehrer in Sicherheit gebracht.

    Gegen 11:30 Uhr meldeten die Behörden, dass die Situation unter Kontrolle sei. Die Betroffenen wurden zu Notunterkünften gebracht – viele völlig verstört, manche unter Schock, einige schwer verletzt. Augenzeugen berichten von Szenen, die man sonst nur aus amerikanischen Nachrichtensendungen kennt – und hoffen nie wieder erleben zu müssen.

    Die Suche nach Antworten

    Innenminister Gerhard Karner reiste noch am selben Mittag nach Graz, um sich persönlich ein Bild zu machen. Die Regierung äußerte ihr tiefstes Mitgefühl, versprach Unterstützung und forderte eine lückenlose Aufklärung.

    Die Ermittlungen konzentrieren sich aktuell auf die Psyche des Täters. Offenbar litt der junge Mann, Anfang 20, an psychischen Problemen und war vor mehreren Jahren von der Schule verwiesen worden. Was ihn letztlich zu dieser grausamen Tat trieb – das müssen nun Experten und Ermittler herausfinden.

    Laut Überlenden des Amoklaufs soll es sich um den ehemaligen Schüler Samuel Haider handeln. Der bekennende Waffennarr hat 2023 versucht über ein Rekrutierungsbüro in Serbien bei der Söldnertruppe „Wagner“ anzuheuern, ist aber aus ungenannten Gründen abgelehnt worden.

    Screenshot X / @gaemsae

    Gesellschaft im Alarmzustand

    Österreich steht unter Schock. In den sozialen Netzwerken überschlagen sich die Kommentare. Viele fordern Konsequenzen – schnell und deutlich. Andere mahnen zur Besonnenheit.

    Obwohl das Land vergleichsweise strenge Waffengesetze hat, flammt die Diskussion um Sicherheit an Schulen erneut auf. Brauchen wir mehr Kontrollen? Mehr psychologische Betreuung für Schüler? Oder einfach mehr Menschlichkeit im Umgang mit jenen, die sich am Rand fühlen?

    Diese Fragen hallen nach – in den Klassenzimmern, in den Wohnzimmern, auf den Straßen.

    Besonders tragisch: Viele der Opfer waren noch nicht einmal volljährig. Ihre Schulzeit hätte der Start in ein selbstbestimmtes Leben sein sollen – stattdessen endete sie in einer Kugelhölle. Ihre Schicksale sind nun traurige Mahnmale für ein Problem, das zu oft unter der Oberfläche brodelt: Jugend, Verzweiflung, Waffen – eine explosive Mischung.

    „Er war still, aber freundlich“, erinnert sich eine ehemalige Mitschülerin des Täters. „Aber manchmal hatte er diesen leeren Blick – wie jemand, der schon lange nicht mehr dazugehört.“

    Wie oft schauen wir weg, wenn jemand Hilfe braucht? Wie oft trauen wir uns nicht, ein Gespräch zu beginnen, das vielleicht den Unterschied machen könnte?

    Die Stadt Graz hat inzwischen mehrere Krisenteams eingerichtet. Psychologische Ersthelfer sind im Dauereinsatz, um den traumatisierten Schülern, Lehrern und Angehörigen beizustehen. Das BORG wird für mehrere Tage geschlossen bleiben.

    Gleichzeitig wächst die Solidarität: Kerzen und Blumen vor dem Schulgebäude, stille Mahnwachen, Spendenaktionen – eine Gesellschaft rückt zusammen, wenn der Schmerz zu groß wird, um ihn allein zu tragen.

    Diese Tragödie hat tiefe Narben hinterlassen – bei den Angehörigen, bei den Überlebenden und bei all jenen, die sich fragen: Wie konnte das passieren?

    Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Österreich bereit ist, aus diesem grausamen Kapitel zu lernen. Nicht nur mit neuen Gesetzen oder Sicherheitskonzepten, sondern mit einem offenen Blick für die leisen Warnzeichen, die man zu oft überhört.

    Denn eines ist klar: Hinter jeder Statistik steht ein Mensch. Ein Kind. Ein Lehrer. Ein Freund.

    Und genau diese dürfen wir nicht vergessen.

    Von C. Hatty

  • Gymnasien in Toulouse, Blagnac und Colomiers wurden nach Bombendrohung evakuiert

    Gymnasien in Toulouse, Blagnac und Colomiers wurden nach Bombendrohung evakuiert

    Mindestens fünf Gymnasien in Toulouse, Colomiers und Blagnac wurden am Donnerstagmorgen evakuiert, nachdem sie Attentatsdrohungen erhalten hatten. Manche Quellen sprechen von insgesamt sechs Gymnasien.

    Am Donnerstagmorgen, dem 19. Oktober, wurden mindestens fünf Schulen im Großraum Toulouse nach Bombendrohungen evakuiert. Es handelte sich um Gymnasien, darunter die Schulen Stéphane Hessel, Toulouse-Lautrec und Ramond-Naves in Toulouse, Saint-Exupéry in Blagnac und das Gymnasium Victor Hugo in Colomiers.

    Mehreren Informationen zufolge haben diese Schulen besonders besorgniserregende Drohungen erhalten und ihr Evakuierungsprotokoll sofort eingeleitet. Einige Gymnasien sollen Drohungen von einem ehemaligen Schüler erhalten haben, der angab, dass er alles in die Luft sprengen wolle. Diese Informationen müssen allerdings noch überprüft werden. Vorerst wurden Mitglieder der Ordnungskräfte vor Ort eingesetzt, um die Schulen und die Umgebung zu sichern und vor allem dafür zu sorgen, dass alle Zweifel ausgeräumt werden, ob eine Bedrohung vorliegt oder nicht.

    Am Vortag war, neben 10 weiteren Flughäfen in Frankreich, bereits der Flughafen Toulouse Blagnac vollständig evakuiert worden, nachdem eine E-Mail eingegangen war, in der es hieß, dass sich eine Bombe im Inneren des Flughafengebäudes befände. Nach mehreren Stunden konnten die Passagiere das Terminal wieder betreten. Die meisten großen französischen Flughäfen waren am Mittwoch von diesen Warnungen betroffen, mit Ausnahme der beiden Pariser Flughäfen. Insgesamt „17 Flughäfen bedroht. 15 Flughäfen evakuiert. 130 gestrichene Flüge. Sehr viele Verspätungen“, schrieb Verkehrsminister Clément Beaune am Abend auf X.

  • Drei junge Gymnasiasten aus Südfrankreich wegen „Verherrlichung des Terrorismus“ verhaftet

    Drei junge Gymnasiasten aus Südfrankreich wegen „Verherrlichung des Terrorismus“ verhaftet

    Nachdem sie in sozialen Netzwerken und bei ihren Klassenkameraden entsprechende Nachrichten gepostet hatten, wurden drei junge Teenager von der Gendarmerie in Muret (Haute-Garonne) festgenommen.

    Drei Schüler des Gymnasiums Pierre d’Aragon in Muret im Departement Haute-Garonne werden wegen „Verherrlichung des Terrorismus“ strafrechtlich verfolgt. Die gerade einmal 15 Jahre alten jungen Männer wurden am Dienstagnachmittag, dem 17. Oktober, einem Jugendrichter vorgeführt. Es wird erwartet, dass sie in Kürze vor Gericht gestellt werden.

    Anfang letzter Woche, wenige Tage nach dem Angriff der Hamas in Israel, hatten die drei Jugendlichen in Posts auf den sozialen Netzwerken die Hamas verteidigt und gelobt. In den sozialen Netzwerken und auf der speziell für ihre Klasse eingerichteten Instagram-Seite sollen die drei Minderjährigen beispielsweise Bilder der Terrororganisation IS verbreitet haben, bevor sie drohten, selbst eine Tat zu begehen.

    Andere Schüler, die die besorgniserregenden Posts gelesen hatten, meldeten dies sofort den Mitarbeitern der Schule. Am Freitag, dem 13. Oktober, nach dem Tod des Lehrers Dominique Bernard in Arras (Pas-de-Calais) wurden die Posts bei der Gendarmen der Forschungsbrigade in Muret zur Anzeige gebracht. Aufgrund des aktuellen Kontexts nahmen die Gendarmen die drei Jugendlichen am Montag fest.

    Im Polizeigewahrsam gaben die Jugendlichen zu, die Texte gepostet zu haben. Sie sagten, dass sie ihre Nachrichten lediglich geschrieben hätten, um zu provozieren und „Humor“ zu zeigen. Die Ermittler zeigten sich von diesen Erklärungen allerdings nicht überzeugt. Noch weniger der Staatsanwalt, der beschloss, die drei nun vor Gericht zu bringen.

    Auch wenn die drei Verdächtigen keine Vorstrafen haben, werden ihre Persönlichkeitsprofile von den Ermittlern genauestens untersucht. In der Zwischenzeit könnten gegen die drei Gymnasiasten der 10. Klasse innerschulische Disziplinarmaßnahmen ergriffen werden.

  • Terror in Arras: Das Gymnasium Gambetta wegen einer Bombendrohung evakuiert

    Terror in Arras: Das Gymnasium Gambetta wegen einer Bombendrohung evakuiert

    Vor eben diesem Gymnasium in Arras wurde am vergangenen Freitag ein Lehrer von einem radikalisierten ehemaligen Schüler getötet. Am Montag nun musste das gleiche Gymnasium nach einer Bombendrohung evakuiert werden.

    Das Gambetta-Gymnasium in Arras – wo am Freitag, dem 13. Oktober, ein Französischlehrer getötet wurde – wurde am Montag, dem 16. Oktober, nach einer Bombendrohung evakuiert, wie die Sender France Bleu Nord und Franceinfo berichten. Etwa 100 Personen verließen die Schule, nachdem von den Ordnungskräften die Evakuierung angeordnet wurde. Die Feuerwehr wurde zur Unterstützung gerufen. Der Minenräumdienst ist vor Ort.

    Drei Tage nach der Messerattacke, bei der im Schulzentrum Gambetta-Carnot in Arras ein Lehrer getötet und drei weitere Personen verletzt wurden, hatten sich Lehrer und Schüler ab 8 Uhr mit psychologischen Hilfskräften zum Austausch getroffen. Der Unterricht war für Montag den ganzen Tag ausgesetzt und soll erst morgen wieder aufgenommen werden. Die Evakuierung „folgt einer über das Internet erhaltenen Nachricht“, erklärte die Präfektur des Departements Pas-de-Calais.

    Um 14.00 Uhr soll in Arras wie in allen Schulen in Frankreich eine Schweigeminute im Gedenken an die Opfer der Anschläge auf die Schule abgehalten werden.

  • Gymnasium in den Hautes-Pyrénées wegen Bombendrohung evakuiert – Sprengstoffexperten im Einsatz

    Gymnasium in den Hautes-Pyrénées wegen Bombendrohung evakuiert – Sprengstoffexperten im Einsatz

    Das allgemeine und technische Gymnasium Marie Curie in Tarbes musste am Dienstag, dem 19. September, gegen 9.20 Uhr aufgrund einer Bombendrohung evakuiert werden. Es wurden Sprengstoffexperten eingesetzt und Schüler, Lehrer und Verwaltungspersonal im Stadion Maurice-Trélut der Stadt in Sicherheit gebracht.

    Am Dienstagmorgen, den 19. September, wurde das allgemeine und technologische Gymnasium Marie Curie in Tarbes aufgrund einer Bombendrohung evakuiert.

    Schlechter Scherz oder eine echte Bedrohung? Aus Sicherheitsgründen wurden alle Schüler und Lehrer heute Morgen gegen 9.20 Uhr aufgefordert, die Schule zu verlassen.

    Die Evakuierung verlief ruhig und geordnet. Schüler, Lehrer und Verwaltungspersonal wurden im nahe gelegenen Stadion Maurice-Trélut in Sicherheit gebracht, so der Schulleiter des Gymnasiums in Tarbes gegenüber der Presse.

    Die Polizeikräfte durchsuchen die Gebäude.

    Die Bombendrohung mobilisiert fast alle Ordnungskräfte in der Gegend. Sprengstoffexperten müssen sich nun vor Ort vergewissern, dass kein Sprengstoff im Inneren der Schule platziert wurde.

  • Frankreich: 13.500 Schüler haben 2 Wochen nach Schulbeginn noch immer kein Gymnasium gefunden

    Frankreich: 13.500 Schüler haben 2 Wochen nach Schulbeginn noch immer kein Gymnasium gefunden

    Zwei Drittel der 13 500 Schüler ohne Zuweisung einer Oberschule warten auf einen Platz in einem beruflichen Gymnasium. Die Schulbezirke ziehen täglich Bilanz, teilt das Bildungsministerium mit. Zwei Wochen nach Schulbeginn sind immer noch 13.500 Schülerinnen und Schüler ohne Zuweisung zu einem Gymnasium, wie Franceinfo am Samstag, dem 16. September, berichtete. Zwei Drittel von ihnen warten auf eine Zuweisung in ein berufliches Gymnasium. Diese Zahl stammt vom Bildungsministerium in Paris. Das Ministerium gibt sich beruhigt, da dies „nur“ 0,3 % der Schüler beträfe. Die Dienststelle von Bildungsminister Gabriel Attal betonte gegenüber Franceinfo, dass sich im vergangenen Jahr zum gleichen Zeitpunkt mehr als 15.000 Schüler in dieser Situation befunden hätten. Das Ministerium führt drei Erklärungen für die Situation an. Unter den betroffenen Jugendlichen gäbe es eine große Zahl Oberschüler, die gerade umgezogen seien und daher auf eine Zuweisung für ein Gymnasium an ihrem neuen Wohnort wa…

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  • Rentenreform: Gewerkschaften rufen zum Streik der Aufsichtspersonen während der Abiturprüfungen auf

    Rentenreform: Gewerkschaften rufen zum Streik der Aufsichtspersonen während der Abiturprüfungen auf

    Die fachspezifischen Prüfungen für das Abitur 2023 sollen von Montag bis Mittwoch nächster Woche stattfinden. Mehrere Gewerkschaften im Bildungswesen rufen dazu auf, die Mobilisierung „fortzusetzen“, „auch durch einen Streik der Aufsichtspersonen bei den Spezialprüfungen des Abiturs, die am Montag beginnen“, wie Franceinfo am Freitag, dem 17. März, aus Gewerkschaftsquellen erfuhr. Dieser Aufruf wurde insbesondere von der SNES-FSU, der größten Gewerkschaft im Sekundarbereich, sowie den gewerkschaften FO, Sud und CGT aufgegriffen. Am Donnerstagabend hatten die französischen Gewerkschaften „eine echte Verweigerung der Demokratie“ kritisiert, nachdem die Regierung auf Artikel 49.3 der Verfassung zurückgegriffen hatte, um die Rentenreform ohne Abstimmung in der Nationalversammlung durchzubringen. Sie fordern weiterhin „die Rücknahme dieser Reform“ und rufen zu Gewerkschaftsversammlungen an diesem Wochenende vor dem „neuen großen Tag der Demonstrationen“ am Donnerstag, den 23. März, auf. Auf…

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