Schlagwort: Grenzgebiete

  • Frontex warnt vor Russlands „hybriden Kriegsstrategien“ an den EU-Ostgrenzen

    Frontex warnt vor Russlands „hybriden Kriegsstrategien“ an den EU-Ostgrenzen

    Die europäische Grenzschutzagentur Frontex schlägt Alarm: In ihrem aktuellen Bericht für 2024 und den Ausblick auf 2025 warnt sie vor einer zunehmenden Nutzung hybrider Kriegsführung durch Russland, insbesondere durch eine gezielte Beeinflussung der Migrationsströme an den östlichen Außengrenzen der EU.

    Dreifacher Anstieg illegaler Grenzübertritte

    Laut Frontex haben sich die illegalen Grenzübertritte (IBC – Illegal Border Crossings) an den östlichen EU-Grenzen im Jahr 2024 fast verdreifacht. Besonders betroffen seien die Grenzen zu Belarus und Russland, aber auch die Ukraine spiele eine Schlüsselrolle. Die Grenzübergänge zwischen Finnland und Russland blieben das gesamte Jahr über geschlossen.

    Frontex sieht in diesen Entwicklungen eine gezielte Taktik Moskaus: Sollte Russland glauben, dass ein erhöhtes Bedrohungspotenzial seine Verhandlungsposition verbessern könnte, könnte es hybride Kriegsstrategien weiter ausbauen. „Aufgrund der inhärenten Konfliktlogik Russlands ist mit einer Eskalation im hybriden Bereich zu rechnen – unabhängig von einer möglichen Beilegung des Konflikts“, warnt die Agentur.

    Instrumentalisierung der Migration

    Bereits seit Längerem werfen westliche Regierungen Russland und Belarus vor, Migranten gezielt als geopolitisches Druckmittel einzusetzen. Frontex warnt nun davor, dass diese Strategie weiter verschärft werden könnte. Wenn Moskau einen Vorteil darin sehe, könne es verstärkt illegale Migrationsbewegungen an der östlichen EU-Grenze fördern.

    Doch nicht nur der Osten Europas ist betroffen. Die russische Einflussnahme reicht bis nach Nordafrika. Frontex hebt hervor, dass Moskaus strategische Neuausrichtung im Mittelmeer – weg von Syrien, hin zum Osten Libyens – das Machtgefüge in der Region verändern könnte. Eine stärkere russische Kontrolle in Libyen könnte nicht nur dort zu neuen Konflikten führen, sondern auch die Migrationsbewegungen von und nach Nordafrika erheblich beeinflussen.

    Unsichere Zukunft für Europas Außengrenzen

    Der Bericht von Frontex zeichnet ein düsteres Bild für 2025. Die weltpolitische Lage sei zunehmend unberechenbar, das internationale Regelwerk zur Migration werde geschwächt. Instabile Staaten und geopolitische Akteure, die sich nicht an bestehende Normen gebunden fühlen, könnten die europäische Sicherheitsarchitektur weiter unter Druck setzen.

    „Die Herausforderungen für die EU-Grenzen kommen nicht nur aus einer Richtung – Bedrohungen können aus dem Osten, Südosten und Süden gleichzeitig auftreten“, betont Frontex. Europa müsse sich auf eine komplexe und sich wandelnde Bedrohungslage einstellen.

    Die Agentur unterstützt die EU-Staaten und Schengen-Partner bei der Überwachung der Außengrenzen und im Kampf gegen grenzüberschreitende Kriminalität. Angesichts der geopolitischen Entwicklungen dürfte ihre Rolle in den kommenden Jahren noch an Bedeutung gewinnen.

    Von Catherine H.

  • Frankreich befürchtet Migrantenansturm an der italienischen Grenze in Menton

    Frankreich befürchtet Migrantenansturm an der italienischen Grenze in Menton

    Wie soll der Zustrom von Migranten aus Lampedusa bewältigt werden? Dies bereitet auch den französischen Behörden Kopfschmerzen. Die Polizeikontrollen an der Grenze zu Italien – insbesondere in Menton an der Cote d’Azur – wurden verschärft und ein vorübergehendes Auffanglager soll eingerichtet werden.

    Einige hundert Meter von Menton (Alpes-Maritimes) entfernt, liegt ein bei Migranten sehr beliebter Grenzübergang nach Frankreich. Auf einer Straße vor der Grenze wurden soeben zahlreiche Migranten zurückgewiesen. Die meisten von ihnen sind über die italienische Insel Lampedusa gekommen. Sie berichten von einer unhaltbar gewordenen Situation. In den letzten Wochen haben immer mehr Menschen ihr Glück versucht, insbesondere in Züge, die Italien mit Südfrankreich verbinden.

    Innerhalb weniger Stunden wurden Dutzende von Personen von den Ordnungskräften aufgegriffen. In der vergangenen Woche waren es mehr als 1.400 Migranten, die in Menton ihr Glück versuchen wollten. Eine Rekordzahl, die den Bewohnern des kleinen Städtchens Sorgen bereitet. „Natürlich sind wir besorgt, aber es stimmt, dass man auch wissen muss, was man mit ihnen macht“, sagt eine Anwohnerin gegenüber dem Sender France 2. Angesichts der Situation beschlossen die Behörden nun, einen neuen Ort zur Unterbringung zu schaffen, einen Raum, in dem die Migranten warten, bis sie wieder an Italien übergeben werden.

  • Migration: Einsatz von Drohnen zur Überwachung der italienisch-französischen Grenze

    Migration: Einsatz von Drohnen zur Überwachung der italienisch-französischen Grenze

    Bis zum 9. August dürfen in dem Grenzgebiet maximal zwei Kameras gleichzeitig in Betrieb sein, wie die Präfektur des Departements Alpes-Maritimes am Donnerstag mitteilte. Die Präfektur des Departements Alpes-Maritimes erlaubt den Einsatz von Drohnen zur Überwachung der italienischen Grenze, um irreguläre Übertritte von Migranten nach Frankreich zu bekämpfen, wie der Sender France Bleu Azur am Donnerstag, dem 11. Mai, gemeldet hat. Die Präfektur hat einen Erlass veröffentlicht, in dem sie die Nutzung der Geräte bis zum 9. August dieses Jahres genehmigt, „von Luftfahrzeugen ohne Besatzung an Bord“, heißt es in dem Erlass. In einem festgelegten Bereich sollen die „Erfassung, Aufzeichnung und Übertragung von Bildern“ durch zwei Kameras dazu beitragen, irreguläre Grenzübertritte zu bekämpfen, da „der Migrantenstrom aus Italien seit Jahresbeginn um das Vierfache gestiegen ist“ und „mehr als 9.000 Personen in irregulären Situation aufgegriffen wurden“. Im Grenzgebiet dürfen maximal zwei Kamer…

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  • Kaufkraft: Einkaufen in Deutschland ist für viele Franzosen eine kostengünstige Lösung

    Kaufkraft: Einkaufen in Deutschland ist für viele Franzosen eine kostengünstige Lösung

    Im derzeitigen inflationären Umfeld fahren viele Bewohner der französischen Grenzgebiete nach Deutschland, um ihre Einkäufe zu erledigen. Diese Lösung erweist sich als kostengünstig – wenn man weiß, wie man es anstellt.

    Über die deutsche Grenze fahren, um weniger zu bezahlen. Alain Bohn verwaltet sein Einkaufsbudget auf den Euro genau. Bevor er sich auf den Weg macht, durchforstet der Mann aus Châtenois (Bas-Rhin) deutsche und französische Werbebroschüren, um die niedrigsten Preise zu finden. Auf der anderen Seite des Rheins ist nämlich nicht alles billiger. Der Elsässer lebt 30 Minuten von deutschen Geschäften entfernt. Die Hin- und Rückfahrt kostet ihn etwa 5 Euro an Treibstoff. Einige Produkte wie Katzenfutter oder Vanillezucker werden im Vergleich zu französischen Geschäften in Deutschland nur halb so teuer angeboten.

    500 Euro Ersparnis im Jahr
    Die Ersparnisse summieren sich sehr schnell. Insgesamt gab der Familienvater bei seinem Einkauf 161 Euro aus, das sind rund 50 Euro weniger als bei einem entsprechenden Einkauf in Frankreich. Anschließend geht der Einkauf in einem Drogeriemarkt für Reinigungs- und Hygieneprodukte weiter. Alain Bohn reist etwa alle zwei Monate nach Deutschland. Er reduziert auf diese Weise seine Ausgaben um fast 500 Euro pro Jahr. Vor seiner Rückkehr macht er einen letzten Abstecher zur Zapfsäule und spart 7 Euro bei seiner Tankfüllung Diesel.

  • Wie die Schweizer ihre französischen Nachbarn sehen – und andersherum

    Wie die Schweizer ihre französischen Nachbarn sehen – und andersherum

    Die Schweiz und Frankreich sind Nachbarn und die Beziehungen zwischen den beiden Ländern sind (meist) freundschaftlich. Aber wie sehen sich die Menschen auf beiden Seiten der Grenze?

    In der Schweiz – vor allem in den französischsprachigen Kantonen – hört man die Menschen manchmal über die Nachbarn jenseits der Grenze schimpfen. Aber auch die Franzosen scheinen nicht gerade begeistert von den Schweizern zu sein.

    Dies wurde deutlich, als der französische Fernsehsender M6 seine Sendung „Enquête exclusive“ am 16. September der Schweiz widmete.

    Unter dem Titel „Unsere erstaunlichen Schweizer Nachbarn“ stellten die Macher der Sendung fest, dass die Schweizer „nur wenige Kilometer von uns entfernt leben, oft dieselbe Sprache sprechen und doch so anders sind“. Das Wort „erstaunlich“, war in diesem Zusammenhang nicht unbedingt als Kompliment gemeint – zumindest nicht nur. In diesem speziellen Kontext bedeutete es eher „verwirrend“ oder „verblüffend“.

    Die Sendung konzentrierte sich nicht auf die typischen Stereotypen, Käse, Schokolade und Jodeln, mit denen die Schweiz oft beschrieben wird. Stattdessen wurden andere Aspekte der heutigen Schweiz hervorgehoben: etwa die Liebe der Menschen zu Schusswaffen. In der Sendung wurde eine „typische“ Schweizer Familie vorgestellt, in der alle – auch die Kinder – schießen und deren Schränke voller Sturmgewehre sind.

    Aber – und das muss ehrlicherweise betont werden , sind Gewalttaten mit Schusswaffen in der Schweiz trotz eines scheinbaren Überflusses an Feuerwaffen sehr selten.

    Insgesamt scheinen die Franzosen die Schweiz als ein Land mit vielen Bunkern zu sehen, mit Milizsoldaten, die in den Bergen lauern und jederzeit bereit sind, Feinde abzuwehren, eifrige Zollbeamte, die die Kunst beherrschen, im Ausland gekauftes Fleisch zu entdecken, Gemeindebedienstete, die auf der Lauer liegen, um denjenigen abzustrafen, der seinen Müll in die falsche Tonne geworfen hat…

    So zumindest schildert es der Sender M6 – aber, Schweizer seid mal ehrlich, es steckt doch ein mehr oder minder grosses Quäntchen Wahrheit darin, oder?

    Auch die Schweizer Medien haben eine Umfrage durchgeführt, die sich mit der Wahrnehmung der Franzosen durch die Schweizer Bevölkerung befasst.

    Eine Mehrheit der befragten Schweizer sieht Frankreich durchaus nicht als ein grossartiges Land, sondern sie sehen mehr negative als positive Aspekte. Ein Fünftel der Schweizer fühlt sich den Franzosen ganz einfach überlegen.
    Und 36 Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen die Franzosen sogar „auf die Nerven gehen“. Manche finden sie „nervig“ und „unerträglich“. Fast die Hälfte der Schweizer sind der Meinung, dass die Franzosen eine „große Klappe“ haben und sich für wichtiger halten, als sie sind.

    Einige Schweizer Arbeitgeber – und das ist das wirklich erschütternde – bezeichneten bei der Umfrage ihre französischen Arbeitnehmer als „faul“ und „arrogant“, die sich „ständig beschweren“ und sich „montags und freitags gerne krank melden“. Aber zum Trost sei gesagt: Die überwiegende Mehrheit der Schweizer Unternehmen, die französische Grenzgänger beschäftigen, weiß deren Einsatz durchaus zu schätzen: „Ohne die französischen Grenzgänger würden unsere Spitäler nicht funktionieren“, wurde Bertrand Vuilleumier, Chef des Waadtländer Spitalverbands, in der Zeit der Covid-19-Pandemie zitiert.

    Das alles soll aber nicht schmälern, dass insgesamt das Verhältnis zwischen den Bewohnern der beiden so unterschiedlichen Länder meist herzlich ist – abgesehen von lautem Unmut und ein paar kleineren Auseinandersetzungen, wenn Frankreichs Fußballnationalmannschaft gegen die Schweiz spielt…

  • Covid-19: Verstärkung der Gesundheitsmaßnahmen an der Grenze zu Belgien

    Covid-19: Verstärkung der Gesundheitsmaßnahmen an der Grenze zu Belgien

    Der Präfekt des Departements Nord kündigt die Verschärfungen für die Einreise aus Belgien nach Frankreich an, um die Ausbreitung von Covid-19 zu bekämpfen. Im Departement Nord werden neue Grenzkontrollen eingeführt. Der Präfekt hat am Samstag beschlossen, die Bedingungen für die Einreise aus Belgien nach Frankreich zu verschärfen, um die Ausbreitung von Covid-19 zu bekämpfen. Personen, die aus Belgien kommen, mit Ausnahme von Kindern unter 12 Jahren, müssen nun geimpft sein oder einen negativen PCR- oder Antigentest vorweisen, der weniger als 24 Stunden vor dem Grenzübertritt durchgeführt wurde. Diese Verpflichtung „betrifft nicht die Bewegungen von Berufskraftfahrern in Ausübung ihrer Tätigkeit“, so der Präfekt. Sie gilt auch nicht für Reisen von Grenzgängern innerhalb eines Radius von 30 km um ihren Wohnsitz oder aus dringenden Gründen. In der letzten Woche wurden in Belgien mehr als 50.000 neue positive Fälle registriert. Andererseits lockert der Präfekt der Region Nord die Vorschri…

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  • Von Frankreich nach Spanien: Was muss man für eine Reise beachten?

    Von Frankreich nach Spanien: Was muss man für eine Reise beachten?

    Seit dem 7. Juni  wurden die Regeln für die Einreise nach Spanien gelockert. Jede geimpfte Person kann in das Land einreisen, ohne einen negativen PCR-Test vorlegen zu müssen. Andererseits werden die Regeln, anders als in Frankreich, nicht auf nationaler, sondern auf regionaler Basis angewendet. Deshalb gibt es einiges zu beachten, wenn man einen Urlaub oder ein Wochenende dort verbringen möchte.

    Die Sommerferien in Spanien stehen vor der Tür! Seit diesem Montag, 7. Juni, kann jeder, der vollständig gegen Covid-19 geimpft ist, nach Spanien einreisen, ohne einen aktuellen PCR-Test vorlegen zu müssen.

    „Ab Montag können Touristen, die nach Spanien wollen, mit einem PCR-Test, einem Antigentest oder einer Impfbescheinigung einreisen. Die sehr guten Impfdaten erlauben uns, weiter voranzuschreiten. Spanien ist ein sicheres Reiseziel“, twitterte Gesundheitsministerin Carolina Darias am Wochenende.

    Hier die Regeln, die man für einen Wochenendtrip oder eine Ferienreise nach Spanien beachten muss.

    Was ist, wenn ich nicht geimpft bin?
    Kein Grund zur Panik! Wenn Sie am Tag der Abreise gar nicht oder nur teilweise geimpft sind, können Sie die Grenze trotzdem passieren. Ein negativer Antigentest, der weniger als 72 Stunden alt ist, ist dann für alle Personen über 6 Jahre erforderlich, die in nach Spanien einreisen wollen (außer für Grenzgänger und LKW-Fahrer). Die gute Nachricht ist, dass kein teurer PCR-Test mehr nötig ist (außer auf den Kanaren).

    Welche Dokumente muss ich vorlegen?
    Bei einer Einreise auf Land- oder auf dem Luftweg müssen Dokumente vorgelegt werden, um die Grenze überschreiten zu dürfen. Auf dem Landweg müssen Sie je nach dem drei Arten von Dokumenten vorlegen, die von den spanischen Behörden verlangt werden:

    • ein negativer Test, wenn Sie nicht bereits vollständig geimpft wurden.
    • eine Impfbescheinigung: Sie kann in Papierform oder „elektronisch“ vorliegen. Dieses Dokument entspricht der Impfbescheinigung, die nach Abschluss Ihrer Impfung ausgestellt wird. Aber Achtung, es handelt sich noch nicht um den in der TousAntiCovid-Anwendung enthaltenen QR-Code, da der europäische Gesundheitspass noch nicht in Kraft getreten ist. Dies wird erst ab 1. Juli der Fall sein.
    • eine Genesungsbescheinigung, ein Dokument, das einen positiven Test, und damit die Tatsache, dass Sie genesen sind, bescheinigt. Dieses Dokument ist für einen Zeitraum zwischen 11 Tagen und 180 Tagen nach einem positiven Testergebnis gültig.

    Achtung: Für alle drei Dokumente müssen Sie auch das Originaldokument vorlegen, in Spanisch, Englisch, Französisch oder Deutsch.

    Wenn Sie mit dem Flugzeug nach Spanien einreisen, muss müssen Sie neben dem Impfpass, dem Antigentest oder der Bescheinigung über die Genesung vor Antritt der Reise ein weiteres Formular ausfüllen. Sobald dieses Formular ausgefüllt und unterschrieben ist, erhalten Sie einen Ihrer Reise zugeordneten QR-Code, den Sie auf Ihrem Mobiltelefon speichern oder ausdrucken müssen, um den Gesundheitscheck am Flughafen durchlaufen zu können.

    Es ist zu beachten, dass Grenzgänger und Bewohner des Grenzgebiets bei Reisen, die einen Radius von 30 km von ihrem Wohnort nicht überschreiten, keinen negativen Test vorlegen müssen.

    Wie sind die Gesundheitsvorschriften in Spanien?
    Mehrere Regeln gelten national, d.h. landesweit. Das Tragen einer Maske ist für alle Personen über 6 Jahren, in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Bereichen oder an Orten, die der Öffentlichkeit zugänglich sind, wie z. B. Hotels, Geschäften und Stränden, vorgeschrieben, wenn ein Abstand von eineinhalb Metern zwischen zwei Personen nicht eingehalten werden kann. Auch Barrieregesten müssen beachtet werden.

    Welche Regeln unterscheiden sich von Region zu Region?

    In Andalusien und Katalonien schließen die Hotels, Restaurants und Geschäfte um Mitternacht. Nachtbars sind in Andalusien sind bis 2 Uhr nachts geöffnet.

    In Aragonien schließen alle Einrichtungen um 22 Uhr, mit Ausnahme der wichtigsten Geschäfte, die bis Mitternacht geöffnet bleiben. In dieser Region Spaniens können die Diskotheken noch nicht wieder öffnen.

    Auf den Balearen müssen die gastronomischen Aktivitäten in Innenräumen um 18 Uhr und im Freien um 23 Uhr eingestellt werden. Die Kapazität variiert von Insel zu Insel: vier Personen pro Tisch auf Mallorca und Ibiza, sechs Personen auf Menorca und acht Personen auf Formentera.

    Obwohl der Antigentest für die Einreise in das spanische Hoheitsgebiet akzeptiert wird, gilt dies nicht für die Kanarischen Inseln. Dort muss ein negativer PCR-Test, der nicht älter als maximal 72 Stunden ist, vorgelegt werden. Auch ist zu beachten, dass das Herunterladen der Anwendung Radar Covid-19 auf das Telefon obligatorisch ist. Die Anwendung muss während des gesamten Aufenthalts auf den Kanarischen Inseln und mindestens 15 Tage nach Verlassen des Gebiets aktiv bleiben.

    In Kantabrien schließen die Geschäfte und Restaurants um 22.30 Uhr. Die Innenräume der Restaurants sind für die Öffentlichkeit geschlossen, aber die Terrassen können 33% ihrer Kapazität aufnehmen.

    Restaurants in Galicien schließen um 23 Uhr und Bars um 1 Uhr. Bars schließen um Mitternacht in Rioja und Castilla y León. In Kastilien-La Mancha müssen alle Lokale spätestens um 1 Uhr morgens schließen.

    Schließlich gilt in der Region Valencia eine Ausgangssperre von 1 Uhr bis 6 Uhr morgens. Nicht lebensnotwendige Geschäfte schließen um 20 Uhr.

    Ist es möglich, die Region zu wechseln?
    Die Bewegung zwischen den verschiedenen spanischen Territorien ist erlaubt, aber die Sperrzeiten sind von Gebiet zu Gebiet unterschiedlich. Auf den Balearen und in der Valencianischen Gemeinschaft ist jegliche Aktivität von 23 Uhr bis 6 Uhr morgens verboten.

    Was ist mit der Einreise nach Frankreich?
    Für die (Wieder-)Einreise nach Frankreich ist ein PCR-Test erforderlich, der innerhalb von 72 Stunden durchgeführt wurde. Betroffen sind alle Reisenden, die älter als 11 Jahre sind.

    Aber auch hier gilt, dass ab dem 9. Juni alle geimpften Europäer gegen Vorlage eines gültigen Impfausweises oder einer Genesungsbescheinigung ohne Test nach Frankreich reisen können.

  • Italien hat seine Grenze zu Frankreich noch nicht wieder geöffnet – auch nicht für Grenzbewohner

    Italien hat seine Grenze zu Frankreich noch nicht wieder geöffnet – auch nicht für Grenzbewohner

    Seit dem 26. April hat Italien einen großen Teil seines Territoriums als „gelbe Zone“ (für ein moderates Risiko) eingestuft, einschließlich Ligurien und Piemont an der Grenze. Eine Einstufung, die es Kinos und Theatern ermöglicht, wieder zu öffnen und Restaurants auf ihren Terrassen zu bedienen. Aber die Grenze zu Frankreich bleibt geschlossen.

    „Ist es möglich, nach Italien zu fahren, um Zigaretten zu kaufen oder nach Ventimiglia zu fahren?“

    „Nein, die Grenze ist geschlossen!“

    „Wann wird sie wieder geöffnet?“

    „Ich weiß es nicht.“

    Der Austausch mit dem italienischen Soldaten ist kurz, höflich, aber bestimmt. Am Morgen des 26. April ist es in Menton-Saint-Ludovic, dem Grenzposten am Meer, unmöglich, italienischen Boden zu betreten. Sie brauchen einen guten Grund, um die Grenze zu überschreiten (Gesundheit, Arbeit, Transit…).

    Die Fahrbahn Richtung Italien am Grenzübergang in Menton ist für Touristen aus Frankreich gesperrt.

    „Für die Italiener ist alles offen, aber nicht für die Franzosen“, ergänzt Dominique, eine Französin aus Menton, die an diesem Montagmorgen ebenfalls ihr Glück versuchte. „Es ist frustrierend, ich verstehe es nicht.“

    Jogger müssen weiterhin umkehren, um in Frankreich zu bleiben, und Autos mit dem Regionskennzeichen 06 (Alpes-Maritimes) werden systematisch angehalten und kontrolliert.

    Oben am Berg, am Grenzposten Menton-Saint-Louis, die gleiche Enttäuschung. Der beliebte Eurodrink-Shop direkt an der Grenze Frankreichs bleibt geschlossen und ein paar Meter weiter die gleiche negative Reaktion der italienischen Behörden, die eine Straßensperre errichteten.

    Wiedereröffnung von Kinos, Theatern und Restaurants in Italien
    Italien, das sich am 15. März in den Lockdown begeben hatte, geht das Wagnis ein, auf einem großen Teil seines Territoriums wieder vieles zu öffnen. Es ist als eine Art Übergangszeit gedacht, um die Entwicklung der Epidemie zu beobachten, bevor ab dem 1. Juni neue Hygienemaßnahmen greifen.

    Aosta, Apulien, Basilicata, Kalabrien und Sizilien befinden sich jedoch noch in der orangenen „Hochrisiko“-Zone; für Sardinien wird die rote Farbe, die höchste Warnstufe, beibehalten.

    Das Nachbarland hat in 14 seiner 20 Regionen Lockerungen erlaubt, darunter auch in Ligurien und Piemont, die beiden Regionen, die an die Alpes-Maritimes angrenzen. Hier können nun Restaurants zum Mittag- und Abendessen wieder öffnen und Kunden am Tisch, aber „ausschließlich im Freien“, bedienen, heißt es in der Gesetzesverordnung vom 22. April 2021. Ab dem 1. Juni, wenn Ligurien und Piemont in der Niedrig-Risiko-Zone bleiben, können Restaurants auch drinnen servieren, von 5 bis 18 Uhr.

    Diese Öffnung gilt auch für kulturelle Einrichtungen: Theater, Konzertsäle, Kinos. Aber es gibt Bedingungen: Reservierte Sitzplätze, ein einzuhaltender Abstand von einem Meter zwischen den einzelnen Zuschauern, ein Publikumspegel, der 50% der Kapazität des Raumes nicht überschreiten darf und ein Maximum von 1.000 Zuschauern im Freien und 500 im Innenraum.

    Die Nachtclubs bleiben geschlossen. Nach dem 1. Juni können, wenn es die gesundheitliche Situation erlaubt, einige Sportwettkämpfe mit Einschränkungen in Bezug auf Teilnehmer und Zuschauer wieder aufgenommen werden. Was Spas und Vergnügungsparks betrifft, so müssen diese allerdings noch bis zum 1. Juli warten.

  • Covid-19: 2.000 Reisende im Elsass überprüft und nur 9 Strafen wegen fehlender PCR-Tests

    Covid-19: 2.000 Reisende im Elsass überprüft und nur 9 Strafen wegen fehlender PCR-Tests

    Seit Montag ist es notwendig, einen negativen PCR-Test vorzulegen, um nach Frankreich einzureisen, wenn man aus einem EU-Land kommt. Laut dem Präfekten des Grand-Est „wird die Regel verstanden und weitgehend respektiert“. Um die Covid-19-Epidemie zu bekämpfen, ist es seit Montag, dem 1. Februar, notwendig, einen negativen PCR-Test vorzulegen, um nach Frankreich einzureisen, wenn man aus einem Land der Europäischen Union kommt, auch wenn man mit dem Auto unterwegs ist. Dies ist der Fall an der französisch-spanischen Grenze und im Elsass, an der deutschen Grenze. „Die Kontrollen wurden sowohl an den Grenzen als auch an so genannten PPAs, den Points de passage autorisés, durchgeführt. Die Grenzpolizei und die Gendarmerie waren sehr präsent, um diese Kontrollen nach dem Zufallsprinzip durchzuführen“, sagte am Montag auf Franceinfo, Josiane Chevalier Präfektin der Region Grand-Est und Bas-Rhin. „Heute gab es von 2.000 kontrollierten Personen im Elsass nur 9 Verstösse“ für diesen ersten Tag….

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  • Coronavirus: Macron rät den Franzosen dringend davon ab, im Ausland Ski zu fahren

    Coronavirus: Macron rät den Franzosen dringend davon ab, im Ausland Ski zu fahren

    Emmanuel Macron bittet die Franzosen, nicht im Ausland Ski zu fahren. In der Schweiz werden die Resorts offen sein. Wie können Skifahrer abgeschreckt werden? Und wo werden sie Wintersport betreiben können? „Wir werden Kontrollmaßnahmen haben, um die Franzosen davon abzuhalten, in Hochrisikogebiete zu gehen, und um keine Situationen des Ungleichgewichts zu schaffen, in denen in Frankreich Ski-Gebiete geschlossen bleiben, während andere öffnen“, sagte Emmanuel Macron am Dienstag, dem 1. Dezember. Wie in Frankreich sind die Skigebiete in Italien und Deutschland geschlossen. In der Schweiz, Österreich, Andorra und Spanien werden sie offen sein. Um die Franzosen daran zu hindern, dorthin zu gehen, denken einige über eine Schließung der Grenzen nach, aber dies scheint schwierig umzusetzen zu sein. Andere schlagen vor, allen Franzosen, die aus diesen Ländern zurückkehren, eine obligatorische Quarantäne aufzuerlegen. Tatsächlich appelliert der Elysée an den „gesunden Menschenverstand“ der Fran…

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